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Musik von hier: I Am Jerry

Foto: Joseph Boys

Vermummte Gestalten tanzen im Zwielicht, eine Deutschlandflagge brennt. Die Message des Videos: „Alles muss neu.“ I Am Jerry aus Bochum und Sprockhövel haben Bock auf Party – aber auch auf Songs mit Aussage. Das brachte sie zum Reeperbahn Festival und ins Line-Up des Juicy Beats 2016. Inga Pöting sprach mit Sänger Julian Kleinert.

Euer Sound erinnert Viele an Bilderbuch. Was sagt ihr selbst?
Klar, kommen die meisten erst mal mit Vergleichen. Das braucht ja auch jeder – eine Schublade, eine Kategorie. Uns selbst macht das allerdings nicht allzu viel aus. Wir sind sehr offen und setzen uns keine Grenzen. Das war schon immer unsere Devise: vielseitig sein, spannende, abwechslungsreiche Musik machen. Wir bedienen uns da bei jedem Genre, wie man bei den nächsten Veröffentlichungen auch merken wird.

Wie kam es zur Kooperation mit Rapper Olexesh?
Für „Alles muss neu“ hatten wir einen Remix gemacht, den wir fett fanden und bei dem wir dachten, da muss noch ein Rap-Part drauf. Olexesh feiern wir im Moment sehr. Wir haben ihn dann über‘s Label angefragt, und er hatte sofort Bock und hat uns schon einen Tag später eine WhatsApp-Nachricht mit seinem Part geschickt – mit der Frage, ob’s so cool wäre! Auf jeden Fall ein sehr entspannter Dude, sehr korrekt von ihm. Wir freuen uns sehr über’s Feature!

Die Videos zu euren ersten beiden Singles sind sehr professionell – wie bekommt man gleich zu Anfang so ein hohes Niveau hin?
Beide Videos sind komplett selbst gemacht und ich denke, der große Faktor, warum es am Ende professionell aussieht, ist der, dass man weiß, was man will. Zu „Vollkontakt“ gab es vier verschiedene Versionen, die alle einen anderen Ansatz verfolgt haben. Am Ende ist es dann glücklicherweise auch die beste Idee geworden – also ein Ansatz, der Quentin Tarantino, Trash und Kanye West adaptiert. In Eigenregie ist so ein Video mit so vielen Leuten dann doch ein Haufen Arbeit. Aber es hat sich gelohnt!

iamjerry.de

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