Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Musik von hier: Adriano Batolba Orchestra

Foto: Karsten Nierhaus / Q-rious music
Anzeige

Adriano Batolba aus Mülheim hat die Band Dick Brave & the Backbeats mitgegründet, stand mit Lena Meyer-Landrut auf der Bühne und war gerade mit Peter Kraus auf Tour. Der größte Teil seines Herzbluts geht aber für seine eigene Band drauf – das Adriano Batolba Orchestra. Das Debütalbum der Bigband heißt „13 Renegades“ und kombiniert Eigenkompositionen mit selbstarrangierten Cover-Versionen. Das Ergebnis ist temporeich, unbedingt tanzbar, harmonisch vielschichtig – und trotz hörbarer Rock’n’Roll-Tradition kein bisschen angestaubt. Inga Pöting sprach mit dem Frontmann über die Hintergründe.

Ihr spielt seit Jahren live – wieso kommt euer erstes Album erst jetzt?
Es ist unser Debüt-Studioalbum. Ein Live-Album gab es schon Ende 2012. Aber diese CD ist jetzt die Visitenkarte der Band. Die Aufnahmen waren aufwendig, weil wir eine Bigband sind. Sämtliche Arrangements sind original von uns – auch bei gecoverten Songs. Dabei hat jeder der 13 Musiker eine eigene Stimme. Daher kommt auch der Titel „13 Renegades“.

Wie funktioniert der Rock’n’Roll-Sound in 2016?
Ich empfinde uns überhaupt nicht als Retro-Act! Da gibt’s ganz andere, etwa Leute, die nur so verstärkt spielen, wie das in den Fünfzigern möglich war. Bei uns dagegen gibt’s viel, was damals nie geschrieben worden wäre, rein harmonisch. Da ist zum Beispiel auch Jimi Hendrix mit drin, von der Klangfarbe her. Und wir mischen auch Jazz- und Swing-Elemente mit rein, und auch Pop. So gesehen, sind wir sehr modern, vielleicht Rock’n’Roll 2.0. Manchen Szeneleuten ist das sogar zu modern.

adrianobatolbaorchestra.de

Beste Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region