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Mayze: Grün-schwarze Fantasiewelt

Foto: Norbert Daehn
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Metal-Band, Konzeptalbum, große Lebensfragen – alles schon mal dagewesen? Vielleicht. „The Land of Lucid Feathers“ von Mayze ist trotzdem ein echter Hinhörer. Die Castrop-Rauxeler kombinieren auf ihrem Debüt-Album fette Metal-Riffs, getragene Melodien und Folklore-Spielereien, ohne zu überfordern. Beim letzten Schliff half Produzent Siggi Bemm (Kreator, Caliban, The Gathering). Inga Pöting sprach mit Frontfrau Maike Flüshöh.
Wie bist du Metal-Sängerin geworden?
Ich singe seit Jahren in einer Rockband, Merlin’s Legacy. Irgendwann wollte ich mehr, eine zweite Band, die mich fordert und die Neues zutage bringt. Ich mag Hartes, aber auch Melodiöses. Ich will keine Frau sein, die mit einer Corsage auf einer Bühne steht und Operngesang trällert. Das haben Nightwish mit Tarja gemacht, und das war toll, aber das muss sich jetzt auch mal verändern. Es muss möglich sein, Schmerz und Leid rauszulassen, ohne in Extreme zu verfallen.
Was verbirgt sich hinter dem Genre „emotional progressive Metalrock“?
Unsere Musik ist sehr facettenreich – daher die lange Beschreibung. Unser Gitarrist Marcel war früher viel im Death-Metal-Bereich unterwegs, hatte aber auch ein Folklore-Projekt. Er hatte viel eigene Musik im Archiv liegen, die von beidem beeinflusst ist. Daraus ist unsere Band entstanden. Wir haben uns Mayze genannt, weil unsere Musik ein Labyrinth durch viele Stile ist. Unser Debütalbum ist ein Konzeptalbum, das von Umwegen und Sackgassen erzählt. Es geht um die spirituelle Reise der Hauptfigur auf dem Weg zum eigenen Ich. 
Welche Rolle spielt bei euch die Bühnen-Performance?
Wir haben, was das angeht, klare und feste Vorstellungen. Ich entwerfe und schneidere unsere Kostüme selbst. Wir schminken uns in grün und schwarz, es geht also eher in Richtung Fantasy und ist nicht ganz so düster wie zum Beispiel die Schminke beim Death Metal. Live gebe ich eine Tanzperformance und benutze Requisiten. So ergibt sich ein bisschen Theater, aber es wird immer auch gemosht.

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