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Matrix Bochum schließt die Tore – zumindest teilweise

Foto: Chris Panas
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Die Matrix ist die größte Diskothek in ganz Bochum und weit über die Schwarze Szene als Anlaufpunkt für Nachtschwärmer bekannt. Nach mehr als zwanzig Jahren gibt Betreiber Dirk Zimmer nun das Ende des Club-Betriebs bekannt.

„[…] nach zwei großartigen Jahrzehnten schließen wir unsere Pforten und stellen den Partybetrieb zum 01.01.2020 ein. Deshalb sagen wir ein letztes Mal Danke und verabschieden uns von allen Fans, Freunden und Wegbegleitern der Matrix.“, hieß es im Facebook-Post der Matrix-Seite, der am 12. Dezember das Ende der Diskothek bekannt gab. Nach zwanzig Jahren ist also Schluss in der Matrix, die sich in dieser Zeit einen Ruf als Hochburg der Schwarzen Szene erarbeitet hat durch ihre zahlreichen Gothic- und Industrial-Partys wie beispielsweise die „Empire of Darkness“.

Nur noch Konzerte

Die aber soll weiterhin stattfinden, zumindest die geplanten Termine im Januar und Februar. Auch der Konzertbetrieb in der Matrix findet weiterhin statt, für den regulären Clubbetrieb ist Ende des Jahres aber wirklich Schicht. Am 27. und 28. Dezember steigen „Die Letzte Party“ und „Die Wirklich Letzte Party“, dann folgt noch eine Silvester-Sause, die gemeinsam mit den Betreibern des ehemaligen Butans durchgezogen wird, das Ende 2018 dichtmachen musste.

So oder so werden NRW und vor allem das Ruhrgebiet um einen Traditionsladen ärmer. Die Matrix reiht sich damit hinter dem bereits genannten Butan und dem Studio Essen ein, die beide 2018 schließen mussten. Vorerst einziger Lichtblick ist der Ableger des Berliner Tresors, der als Tresor.West am 20. Dezember in Dortmund eröffnet.

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