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Live-Konzerte im Oktober

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Die Bühnen füllen sich wieder, Live-Konzerte laufen wieder an: Unsere Highlights des Monats haben wir hier für dich wie gewohnt kompakt zusammengestellt.

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Sarah Lesch

Foto: Sandra Ludewig

Spannend zu hören, wie die Songwriterin Sarah Lesch Traditionen der deutschen Liedermacherszene aufgreift, diese aber weiterdenkt und mit einer guten Prise Anmut und Eigensinn kombiniert. Die aus dem thüringischen Altenburg stammende Künstlerin besinnt sich in ihren Texten aufs „Geradeheraussprechen“, vergisst dabei jedoch nicht, das „Jetzt“ und „Morgen“ miteinzubeziehen: „Ich schreibe meine Lieder immer auch als Spiegel für mich, als Antwort auf die Frage, wie es mir geht.“ Herausgekommen ist das aktuelle Album „Der Einsamkeit zum Trotze“, auf dem Lesch kraftvolle, fordernde Worte findet. Live widmet sie sich neben neuen Songs auch ihren Favoriten von Gerhard Schöne, Georg Danzer oder Konstantin Wecker.

Sarah Lesch: 08.10., Zeche Carl, Essen

 

Eric Fish & Friends

Foto: Uwe Nimmrichter

Auf ihrem jüngst erschienenen Album „Gezeiten“ ist rauszuhören, dass Eric Fish & Friends die Zeichen der Zeit erkannt haben: Die 13 deutschsprachigen Lieder umkreisen all das, was Menschen in diesem bislang denkwürdigen Jahr empfinden. Ob nun das Grübeln über neue Ansätze oder der Versuch, sich auf Ursprüngliches zu besinnen: Eric Fish und seine Jungs haben es sich zur Aufgabe gemacht, aufzurütteln und Hoffnung zu geben. Als Fundament halten da die Texte des Subway to Sally-Frontmanns Eric Fish her, die seine musikalischen Mitstreiter durch spartanische, fantasievolle Arrangements ergänzen. Am 08.10. macht die „Gezeiten-Tour“ Stopp im Wuppertaler LCB.

Eric Fish & Friends: 08.10., LCB – Haus der Jugend Barmen, Wuppertal

 

Thomas Dybdahl

Foto: Baptiste Mondino

Fragiler Gesang, melancholisches Gitarrenspiel: Der norwegische Singer-Songwriter Thomas Dybdahl ist im gesamtem skandinavischen Raum längst ein Star. Mal setzt er bei seinen Songs auf die rohe Energie der Musik, mal bevorzugt er die poppigeren Klänge der akustischen Alt-Folk-Szene. Obendrauf gibt’s Soul-, Rock- und Country-Einflüsse. Die Geschichten, die Dybdahl in seinen Stücken erzählt, haben ihm zudem eine Karriere als Komponist für Film und Theater beschert – da halten dann schon mal einzelne Gitarrenriffs oder alte Tonbandaufnahmen fürs Songwriting her. Der Meister selbst erklärt: „Am meisten liebe ich es, mit anderen zu spielen. Im Studio oder live.“ Wie Letzteres klingt, gilt es im Dortmunder Konzerthaus zu überprüfen.

Thomas Dybdahl: 09.10., Konzerthaus, Dortmund

 

The Düsseldorf Düsterboys:

Foto: Lukas Vogt

„Nenn Mich Musik“, so der fordernde Titel des Debüts der Düsseldorf Düsterboys. Und tatsächlich: Was da auf dem 2019er-Werk zu hören ist, begeisterte die Fachpresse. Da sind die unverkennbaren Stimmen von Peter Rubel und Pedro Goncalves Crescenti, da ist dieses Hymnenhafte, und da sind die Anleihen aus der American Folk Music. Die ZEIT schrieb: „Schon erstaunlich, wie belämmert und verlottert diese Band klingt.“ – was als Kompliment zu verstehen ist. Ganze 16 himmlische Songs vereint „Nenn Mich Musik“; ausreichend Material also für die Live-Präsentation. Stücke wie „Kaffee aus der Küche“, „Messwein“ und „Alkoholgedanken“ gibt es am 10. (bereits ausverkauft) und 11.10. (Zusatzshow!) im Düsseldorfer zakk.

The Düsseldorf Düsterboys: 10.+11.10., zakk, Düsseldorf

Bukahara

Foto: Presse

Nach der coronabedingten Absage im März sitzen die Jungs von Bukahara nun glücklicherweise am 14.10. im Dortmunder FZW nach. Diese „kleine Verzögerung“ ändert nichts daran, dass die aus Köln stammende Band ihr musikalisches Manifest der puren Lebensfreude auf der Bühne entfalten wird. Mit ihrem Mix aus Pop, Folk, Swing sowie nordafrikanischen Einflüssen sind die einstigen Straßenmusiker längst zur Festivalgröße avanciert. Und so verschieden die musikalischen Einflüsse der Band sind, so bunt auch die Wahl der Instrumente: Zu Geige, Kontrabass und Akustikgitarre gesellen sich unter anderem noch verschiedene Perkussion- und Sousaphon-Sounds. 2020 erschien das vierte Studioalbum des Quartetts – „Canaries in a Coal Mine“ gibt es nun live auf die Ohren.

Bukahara: 14.10., FZW, Dortmund

 

Max Prosa

Foto: Sandra Ludewig

Mit seinem 2012er-Erstling „Die Phantasie wird siegen“ erntete der Songwriter Max Prosa gleich mal den ganz großen Vergleich: Den jungen Bob Dylan wollte manch ein Kritiker da herausgehört haben. Und tatsächlich, aus seiner Liebe zum Folk-Rock-Genre machte der Berliner von Beginn an keinen Hehl. Auch auf den Folgewerken stach seine Leidenschaft für berührende Metaphern und poetische Textzeilen heraus. Während Max Prosa zuletzt „im sicheren Hafen einer Plattenfirma“ veröffentlichte, sollte das aktuelle Album „Mit anderen Augen“ (2019) in Eigenregie erscheinen. Da überrascht es nicht, dass auch den darauf zu hörenden Songs die Suche nach einer Wahrheit und neuen Perspektiven innewohnt.

Max Prosa: 23.10., Dampfgebläsehaus, Jahrhunderthalle, Bochum

 

Miss Allie

Foto: Philipp Eisermann

Die in Lüneburg lebende Singer-Songwriterin Miss Allie weiß, wie man Eindruck schindet: In einem ihrer Stücke wünscht sie sich ganz unverblümt, ein Schweinesteak zu sein – um auf diesem Wege die Aufmerksamkeit ihres Geliebten zu erlangen. Dabei sollten für dieses Ansinnen bereits die kleinen und großen Geschichten ausreichen, die Miss Allie in ihre bezaubernden Songs packt. Denn mit denen bringt sie ihr Publikum verlässlich zum lachen, nur um ihre Zuhörerschaft kurze Zeit später zu Tränen zu rühren. Eine gute Portion Humor, kombiniert mit allerlei Emotionen und Tiefsinn – für diesen erfrischenden Mix gab es schon mehrere Auszeichnungen, etwa den Preis für junge Liedermacher der Hanns-Seidel-Stiftung. Auch das schindet Eindruck!

Miss Allie: 25.10., Bahnhof Langendreer, Bochum

 

Boppin‘ B

Foto: Dirk Behlau

Der Titel des mittlerweile 14. Albums der alten Rock’n’Roll-Hasen von Boppin’ B könnte in diesen wirren Zeiten auch als lässige Ansage verstanden werden: „We Don’t Care“. Neben dem bewährten Erfolgsrezept „treibender Schlagbass-Rhythmus plus Country-Melodien“ ist auf dem neuen Werk auch erstmals der vor zwei Jahren zur Band gestoßene Frontmann Michi Bock zu hören. Dessen Stimme verleiht dem Sound der fünf Aschaffenburger noch mal eine neue Note. Die einzelnen Stücke lassen zudem den Lifestyle der Jungs aufleben: „Take Care of Your Hair“ gilt in der Rockabilly-Szene als der Warnhinweis schlechthin; in „40 Miles“ berichten Boppin’ B vom Kilometerfressen auf Tour im Bandbus. Dieser macht im Oktober auch in Oberhausen Halt.

Boppin‘ B: 24.10., Zentrum Altenberg, Oberhausen

 

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