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Die schönsten Kunst-Ausstellungen im Frühjahr 2020

Foto: Gilber Franco
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Wenn das Jahr erstmal so richtig in Gang gekommen ist, ist die perfekte Zeit, dann und wann ein bisschen runterzufahren und sich Zeit für sich zu nehmen. Besonders geeignet: Ein Museumsbesuch! Ob Malereien, Skulpturen, Requisiten, Fotografien oder PopArt, wo das Kunst-Bestaunen in der Region am besten geht, haben wir für euch zusammengetragen!

Achtung: Aufgrund der Veranstaltungsregelung zur Eindämmung des Corona-Virus bitten wir darum, sich im Einzelfall noch einmal beim Veranstalter selbst zu erkundigen, ob die Veranstaltungen tatsächlich stattfinden.

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Ausstellungen in Düsseldorf und Umgebung

Edvard Munch gesehen von Karl Ove Knausgård | Kunstsammlung K20 | Düsseldorf

Foto: Foto: Andreas Endermann / Kunstsammlung NRW

Knausgård hat für die Munch-Ausstellung die Methode seines autobiographischen Buchprojekts angewandt: Er ist sich selbst und den Menschen, mit denen er sich beschäftigt, möglichst nahe gekommen, hat Innenleben und Verhältnisse zur Außenwelt ergründet, um zu einem Kern des menschlichen Lebens in unserer Kultur vorzudringen. Wer die Ausstellung also wirklich mit seinen Augen sehen will, der sollte vorher das Buch „So viel Sehnsucht auf so kleiner Fläche. Edvard Munch und seine Bilder“ lesen, in dem Knausgård in drei kurzweiligen Essays von seiner Auseinandersetzung mit Munch berichtet.
Edvard Munch gesehen von Karl Ove Knausgård: bis 1.3., Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20, Düsseldorf

I‘m Not A Nice Girl | Kunstsammlung NRW (K21) | Düsseldorf

Mierle Laderman Ukeles, Courtesy the artist and Ronald Feldman Gallery, New York | Foto: Kunstsammlung NRW

Unter dem Motto „I‘m Not A Nice Girl!“ steht eine der aktuellen Ausstellungen der Kunstsammlung NRW (K21) in Düsseldorf. Noch bis zum 17.5. werden dort die Werke der vier US-amerikanischen Konzeptkünstlerinnen Eleanor Antin, Lee Lozano, Adrian Piper und Mierle Laderman Ukeles gezeigt. Ihre Arbeiten befassen sich bis heute immer mit sozialpolitischen und feministischen Themen wie Institutionskritik, Rassismus, Identitäts- und Genderpolitiken, aber auch ökologisch aktivistischen Anliegen.
I‘m Not A Nice Girl: bis 17.5., Kunstsammlung NRW (K21), Düsseldorf

Pablo Picasso. Kriegsjahre 1939 bis 1945 | K20 | Düsseldorf

Foto: Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn, 2019, Photographic;
Archives Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia

Für Pablo Picasso begann der Krieg schon vor dem Zweiten Weltkrieg. Die Grauen des Spanischen Bürgerkriegs und vor allem die Bombardierung der baskischen Stadt Gernika durch eine deutsche Legion im Jahr 1937 erschütterten ihn zutiefst und veranlassten ihn zum berühmten monumentalen Wandbild „Guernica“. Einen Einblick in sein Schaffen in den folgenden Jahren ermöglicht bis zum 14. Juni die Ausstellung „Pablo Picasso. Kriegsjahre 1939 bis 1945“ im K20 der Kunstsammlung NRW in Düsseldorf.
Pablo Picasso. Kriegsjahre 1939 bis 1945: bis 14.6., K20, Düsseldorf

Peter Lindbergh – Untold Stories | Kunstpalast | Düsseldorf

Peter Lindbergh:Naomi Campbell, Karen Elson, Jayne Windsor, Shirley Mallmann, Missy Rayder, Shalom Harlow, Marie-Sophie Wilson, Kirsten Owen, Esther Cañadas, Rachel Roberts, Stella Tennant & Natalia Semanova, Paris, 1997

Im September 2019 verstarb Peter Lindbergh. Mit „Untold Stories“ (5.2.-1.6.) zeigt der Kunstpalast eine besondere Hinterlassenschaft, des 1944 geborenen und in Duisburg aufgewachsenen Fotografen. Die Ausstellung ist die erste von Peter Lindbergh selbst kuratierte Werkschau. Mit seiner Zusammenstellung von 140 Arbeiten aus den frühen 1980ern bis heute wird ein eingehender Blick auf sein umfangreiches Œuvre ermöglicht. Die Schau ist zugleich ein persönliches Statement zur Modefotografie.
Peter Lindbergh – Untold Stories: bis 1.6., Kunstpalast, Düsseldorf

Fünfzig. Vom Düsseldorfer Schauspielhaus zum D’haus | D’haus | Düsseldorf

Schauspielhaus Düsseldorf | Foto: Michael Gaida

Bis Ende 2020 zeigt das Theatermuseum die Ausstellung „Fünfzig. Vom Düsseldorfer Schauspielhaus zum D’haus“ anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Düsseldorfer Schauspielhauses. Los ging es dort am 16. Januar 1970. Die Entstehungsgeschichte des geschwungenen Gebäudes am Gustaf- ründgens-Platz steht ebenso im Fokus wie Inszenierungen, Darsteller und unterschiedliche Ästhetiken. Dessen Unterschiede und Entwicklungen zeigen Studierende des Instituts für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln anhand von Shakespeares „Sommernachtstraum“.
Fünfzig. Vom Düsseldorfer Schauspielhaus zum D’haus: bis Ende 2020, D’Haus, Düsseldorf

Begegnungen. Die verbindende Sprache der Kunst | Clemens Sels Museum | Neuss

Copyright Succession H. Matisse VG Bild-Kunst, Bonn 2019 | Foto: Jörg Schanze

Noch bis zum 1.3. kann man im Clemens Sels Museum Neuss die Sonderausstellung „Begegnungen. Die verbindende Sprache der Kunst“ bewundern. Insgesamt 40 Bilderpaare stehen sich gegenüber, bestehend aus je einem Objekt des Museumsbestands und der russisch-jüdischen Sammlung Rubinstein-Horowitz. Verschiedenste Impulse sollen außerdem dazu einladen, den Exponaten auf individuelle Weise zu begegnen. Auch an die ganz Kleinen wurde gedacht, denn das kostenlose Heft „Neue Nachbarschaft“ lässt sie die Ausstellung auf spielerische Art entdecken.
Begegnungen. Die verbindende Sprache der Kunst: bis 1.3., Clemens Sels Museum, Neuss

Minjung Kim und Park Seo-Bo | Langen Foundation | Neuss

Foto: White Cube (Ollie Hammick) Courtesy White Cube

Hanji-Papier wird aus den Trieben des Maulbeerbaumes gewonnen und spielt in der koreanischen Kultur eine vielseitige Rolle. Nicht nur für Dokumente wird es genutzt, auch als Material für Fenster, Türen und Wände oder in der Kleidungsindustrie kommt es zum Einsatz. Park Seo-Bo und Minjung Kim arbeiten seit Jahrzehnten mit dem Papier und erstellen skulpturale Oberflächen oder Collagen. Nun kommen sie zum ersten Mal nach Deutschland und zeigen in der Langen Foundation ihre asiatische Kunst, die ein Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne sein soll. Insgesamt werden 70 Werke in jeweils zwei Einzelpräsentation gezeigt.
Minjung Kim und Park Seo-Bo: bis 23.3., Langen Foundation, Neuss

Michael Sandle & Ian McKeever: Malerei und Skulpturen | Skulpturenpark Waldfrieden | Wuppertal

Im Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal findet vom 8.2. bis zum 1.6. eine Doppelausstellung statt. Es werden ausgewählte Werke der beiden britischen Künstler Michael Sandle und Ian McKeever ausgestellt. Mc Keever ist einer der bedeutensten Maler seiner Generation und wird mit zehn Gemälden seiner HENGE-Reihe vertreten sein. Daneben werden sechs großformatige Skulpturen von Sandle präsentiert – er ist vor allem für seine kritischen Arbeiten bekannt.
Michael Sandle & Ian McKeever: Malerei und Skulpturen: bis 1.6., Skulpturenpark Waldfrieden, Wuppertal

Die Wundermaschine | Gaskessel | Wuppertal

Foto: Lina Niermann

In Wuppertaler-Heckinghausen haben die Architekten Marcello Groß und Daniel Mai ein Haus in eine Coladose umgebaut. So lautete zumindest ihre Umschreibung für den Umbau des alten Gaskessels. Seit 2016 wurden Stück für Stück Beton-Einzelteile durch ein Loch in der Außenhülle geschoben, um sie im Innern, wie die Klötze eines Jengaturms, zu einem mehrstöckigen Gebäude aufeinanderzustapeln. Dieses beherbergt nun das mediterrane Restaurant Aposto im Erdgeschoss, ein Fitnessstudio der Sport-Park Group in der Mitte und eine 360-Grad-Leinwand im Obergeschoss. Gezeigt wird auf der Leinwand die Lichtshow „Die Wundermaschine“. Vom Kesseldach aus gibt es zudem einen Premiumblick über die gesamte Stadt. Beeindruckend!
Die Wundermaschine: bis 30.6., Gaskessel, Wuppertal

Busy Girl – Barbie macht Karriere | Puppen- und Spielzeugmuseum | Ratingen

Foto: Museum Ratingen

Nein, als Vorreiterin des Feminismus gilt die Barbie-Puppe gemeinhin nicht. Dass die Spielzeugfigur aber weit mehr zu bieten hat als Wespentaille und langes Haar, wissen Bettina Dorfmann und Karin Schrey. Die beiden Journalistinnen, Sammlerinnen und Freundinnen haben in Ratingen eine Ausstellung kuratiert, die die Karrierefrau Barbie in den Fokus rückt. „Busy Girl. Barbie macht Karriere“ ist im Puppen- und Spielzeugmuseum im Trinsenturm, Ratingen zu sehen.
Busy Girl. Barbie macht Karriere: bis 1.3., Puppen- und Spielzeugmuseum im Trinsenturm, Ratingen

what do you make of this? did you make this up? | Sammlung Philara | Düsseldorf

Sprache als Kunst: Nach diesem Prinzip arbeitet Nora Turato. Tagtäglich prasseln Infos, Chatverläufe, News und Werbebotschaften auf uns ein. Die Kroatin entnimmt dieser Wortflut Satzfragmente und verarbeitet sie in ihren Videos, Installationen, Büchern, Wandgemälden oder Spoken Word Performances. Bis zum 26.4. sind ihre wortaffinen Werke in der Sammlung Philara unter dem Titel „what do you make of this? did you make this up?“ zu sehen.
what do you make of this? did you make this up?: bis 26.4., Sammlung Philara, Düsseldorf

Martin Schoeller | NRW-Forum | Düsseldorf

Jay Z, 2007 | © Martin Schoeller

Martin Schoeller hatte sie schon alle vor der Linse: Angelina Jolie, George Clooney und Angela Merkel. Doch keinesfalls ruht er sich darauf aus, ein Hochglanz-Promi-Fotograf zu sein. Seine Reihe „Drag Queens“ oder „Female Bodybuilders“ sind ebenso sehenswert. Dabei fällt auf, dass alle Porträtierten, egal, ob Berühmtheit oder freigesprochener Todeszelleninsasse, in strahlendem Licht und so respektvoll wie möglich, mal in Nahaufnahme, mal mit etwas mehr Abstand abgelichtet sind. Es entsteht eine Intimität, bei der die Menschen vor der Kamera durch kleine Gesten und mimische Veränderungen etwas über ihren Kern preisgeben. Zu sehen sind die vielfältig gut aussehenden Bilder bis zum 17. Mai im Düsseldorfer NRW-Forum.
Martin Schoeller: bis 17.5, NRW-Forum, Düsseldorf

David Czupryn und Jochen Mühlenbrink | Kunstmuseum | Solingen

Los ging es mit der Karriere der Düsseldorfer Künstler David Czupryn und Jochen Mühlenbrink bei der Internationalen Bergischen Kunstausstellung. Nun kommen sie für eine nach ihnen benannte Werkschau zurück ins Kunstmuseum Solingen. Vom 12. März bis zum 26. April sind ihre Werke zu sehen. Während Czupryn sich damit beschäftigt, in seinen großformatigen Bildern das Trompe-l’œil ins 21. Jahrhundert zu holen und auf gewitzte Weise das Auge mit seinen virtuellen Theaterwelten zu täuschen, meint man in Jochen Mühlenbrinks Bildern fast fotografische Details zu erkennen. Er nimmt sich die Realität und ihre Wahrheit in allen Facetten vor und stellt sie auf den Prüfstand. Die Darstellungen reichen von Pizzakartons bis hin zu Bilderstapeln.
David Czupryn & Jochen Mühlenbrink: 12.3.–26.4., Kunstmuseum, Solingen

Ausstellungen in Köln und Umgebung

Liebes Ding – Object Love | Museum Morsbroich | Leverkusen

Furniture Bondage (Hanna), 2017 | Foto: Courtesy die Künstlerin und AKINCI; Melanie Bonajo

„Liebes Ding“ heißt die aktuelle Ausstellung des Museums Morsbroich in Leverkusen. Geleitet von Fragen zu Streben, Umgang, Bedeutung und den Konsequenzen unserer Liebe zu den Dingen sind zahlreiche Fotografien und Videos zeitgenössischer Kunstschaffender zu sehen. „Ich liebe die Dinge über alles“, beginnt der chilenische Schriftsteller Pablo Neruda seine „Ode an die Dinge“. Zweifelsohne könnten viele in dieses Loblied einsteigen, wenn sie ihr Verhältnis zu all dem beschreiben müssten, was sie umgibt: den neuen Pullover, die lang gesuchte Schallplatte, die alte Schreibtischlampe oder all die mehr und weniger nützlichen Dinge, die Schränke und Räume füllen. Dass dieses Konsumieren und Besitzen von Dingen nicht nur positive Assoziationen weckt, ist spätestens seit der ersten Konsumkritik bekannt: Die Warenwelt macht nicht glücklich. Das Museum Morsbroich greift mit der Ausstellung „Liebes Ding“ also ein altes und doch stets aktuelles Thema auf, in einer Zeit, in der viele Dinge verschwinden, Überfluss und der verschwenderische Umgang mit Ressourcen kritisiert wird, doch die Abhängigkeit zu anderen Dingen enorm steigt – man denke nur an das Smartphone.
Liebes Ding – Object Love: bis 26.4., Museum Morsbroich, Leverkusen

Inside Rembrandt | Wallraf-Richartz-Museum | Köln

Foto: Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Foto RBA Köln

Mystisch, aufwühlend, detailversessen und von einzigartiger Lichtführung getragen – so wird seine Kunst bis heute wahrgenommen. Anlässlich des 350. Todestags von Rembrandt stellt sich die Frage: Was begeistert die Betrachter über Epochen und Ländergrenzen hinweg so sehr an ihm? Als Antwort ruft das Wallraf-Richartz-Museum Köln das Rembrandtjahr aus und präsentiert unter dem Titel „Inside Rembrandt“ eine Reise ins Zentrum seines Schaffens.
Inside Rembrandt: bis 1.3., Wallraf-Richartz-Museum, Köln

Amor ist ewig – Liebeslektüre zur Rubenszeit | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corbound | Köln

Das ganze Jahr über zeigt das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corbound in Köln in seinem graphischen Kabinett eine Trilogie rund um das Thema Liebe. Der erste Teil steht unter dem Namen „Amor ist ewig – Liebeslektüre zur Rubenszeit“ und läuft ab dem Valentinstag (14.2.) bis zum 24.5. Der zweite und dritte Teil folgen dann jeweils Mitte Juni und Anfang November.
Amor ist ewig – Liebeslektüre zur Rubenszeit: bis 24.5., Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corbound, Köln

Beethoven. Welt.Bürger.Musik | Bundeskunsthalle | Bonn

2020 ist Beethoven-Jahr, denn es jährt sich der 250. Geburtstag des in Bonn geborenen Komponisten. Die Bundeskunsthalle leitet bereits seit dem 17. Dezember 2019 in das Jubiläumsjahr „BTHVN2020“ ein – mit der Ausstellung „Beethoven. Welt.Bürger.Musik“, die Leben, Werk und Wirken vermittelt. Bis zum 26. April 2020 gibt es zahlreiche Original-Exponate zu sehen – darunter herausragende Beethoven-Autographen, ikonische Porträts oder historische Musikinstrumente.
Beethoven. Welt.Bürger.Musik: bis 26.4., Bundeskunsthalle, Bonn

Mœbius | Max Ernst Museum | Brühl

Mœbius, La Chasse au Major, 2009, Acryl auf Leinwand, 90 x 130 cm © 2019 Mœbius Production

Das Max Ernst Museum Brühl bietet eine Bühne für die „surrealen Comicwelten“ des weltweit gefeierten Zeichners und Szenaristen Mœbius. Der Betrachter soll durch sie dazu ermächtigt werden, seine Wahrnehmung zu verändern, zu fliegen und sich dem Diesseits zu entziehen. Mittel dafür sind private Notizbücher, Comicfolgen, abstrakte Gemälde und Drucke.
Mœbius: bis 29.3., Max Ernst Museum, Brühl

Dürer – Karl V. – Drei Ausstellungen| Suermondt-Ludwig-Museum, Neues Stadtmuseum, Ludwig Forum für Internationale Kunst | Aachen

Fans von Albrecht Dürer dürfen sich bereits den 7. Oktober 2020 vormerken, denn dann werden exakt 500 Jahre nach der Ankunft Albrecht Dürers in Aachen drei Ausstellungen das historische Treffen von Künstler und König Karl V. behandeln, der damals im Dom zum König gekrönt werden sollte. Des Weiteren wird Dürers letzte Reise gewürdigt, die ihn über Aachen in die Niederlande geführt hat.
Dürer – Karl V. – Drei Ausstellungen: ab 7.10.2020, Suermondt-Ludwig-Museum, Neues Stadtmuseum, Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen

Blinky Palermo. Die gesamten Editionen | Museum Ludwig | Köln

Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln/Marc Weber

Für die einen ist er der „James Dean unter den Künstlern“, für die anderen schlicht eine schillernde Figur. Der einstige Meisterschüler von Jopseph Beuys hieß eigentlich Peter Heisterkamp und benannte sich wegen seiner Ähnlichkeit zum gleichnamigen Mafioso in Blinky Palermo um. Mit nur 33 Jahren starb er 1977 auf den Malediven unter noch immer ungeklärten Umständen. Sein Leben gestaltete sich aufregend: Kaum ein Künstler der Zeit, mit dem er nicht befreundet war. Angefangen bei Gerhard Richter bis hin zu Imi Knoebel. Außerdem arbeitete er als Barkeeper im berühmten Düsseldorfer „Creamcheese“ und war ein Lebemann in jeder Hinsicht. Seine Kunst hingegen erscheint dagegen klar und aufgeräumt. Zeichen und Strukturen, Objekte und Stoffbilder prägen sein Werk. Aufgrund einer Schenkung besitzt das Kölner Museum Ludwig seit 2018 eine vollständige Sammlung von Palermos Editionen. Bis 6.5. sind in der Werkschau „Blinky Palermo. Die gesamten Editionen. Schenkung Ulrich Reininghaus“ Sieb- und Offsetdrucke, Lithografien, Objekte und eine Schablone zum Selbstmalen zu bewundern.
Blinky Palermo. Die gesamten Editionen: bis 3.5., Museum Ludwig

Von der Rolle. Klopapiergeschichten | Papiermühle | Bergisch Gladbach

Im Jahr 2017 verbrauchte der Durchschnittsdeutsche 15 Kilogramm Toilettenpapier. Doch die angenehm weiche, immer griffbereite Papierrolle wird in Deutschland erst seit 1958 angeboten. Davor war Klopapier aus hartem Krepp und irgendwann davor gar nicht vorhanden – genauso wie eine eigene Toilette. Vom 1.3. bis zum 7.2.21 zeichnet die Papiermühle Alte Dombach in Bergisch Gladbach in der Sonderausstellung „Von der Rolle – Klopapiergeschichten“ den Weg des stillen Örtchens nach: Von der Benutzung des Misthaufens bis hin zur kunstvoll gestalteten Emaille.
Von der Rolle. Klopapiergeschichten: 1.3.20–7.2.21, LVR-Industriemuseum Papiermühle, Bergisch Gladbach

Ausstellungen in Dortmund und Umgebung

“Nimm das Adolf” | schauraum comic + cartoon | Dortmund

„Nimm das, Adolf“: Unter diesem Titel widmet sich eine Comic-Ausstellung dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren. Der Dortmunder „schauraum comic + cartoon“ zeigt bis zum 15.3.2020 knapp 100 seltene, zumeist erstmals ausgestellte Originalzeichnungen und Dokumente.
Nimm das Adolf“: bis 15.3., schauraum comic + cartoon, Dortmund

The Runway (Lamps #29) | Dortmunder U | Dortmund

Der Kunstpreis des Museums Ostwall geht in diesem Jahr an Idan Hayosh aus Israel, der den Besuchern des Dortmunder U’s eine extreme Installation bescherte. Sie läuft unter dem Titel „The Runway (Lamps #29)“ und ist dort noch bis zum 13.3. zu finden. In einem langen Raum wird man von 130 Scheinwerfern angestrahlt, die mit ihren 50 000 Watt und 93 Dezibel lautem Sound eine echte Grenzerfahrung darstellen. Tatsächlich gekauft hat das Museum allerdings eine andere, kleinere Installation des Künstlers – vermutlich, um den Stromverbrauch in Grenzen zu halten.
The Runway (Lamps #29): bis 15.3., Dortmunder U, Dortmund

The other side: Grenzräume in der zeitgenössischen irischen Kunst | Dortmunder U | Dortmund

Willie Doherty: Remains, 2013 Einkanal-HD-Videoinstallation | Foto: Willie Doherty

Da ist dieser Typ in Trainingsjacke, der sein in eine weiße Decke gehülltes Kind hochhält und beide haben einen harten Zug, einen trotzigen Blick, als wollten sie ausdrücken: Wir leben hier – trotz alledem. Der irische Fotograf Enda Bowe hat die Beiden portraitiert. Seine beeindruckend emotionale Foto-Serie „Love’s Fire Song“ über die geteilte Stadt Belfast ist Teil der Ausstellung „The Other Side“ im Dortmunder U (Ebene sechs), in der zeitgenössische Künstler Grenzräume in Irland und anderswo beleuchten.
The other side – Grenzräume in der zeitgenössischen irischen Kunst: bis 17.3., Dortmunder U, Dortmund

Artists & Agents – Performancekunst und Geheimdienste | Dortmunder U | Dortmund

Foto: Buchwald_Scheigen_Clara_Mosch_c_VG_Bild_Kunst_Bonn_2019

Die Ausstellung „Artists & Agents“ widmet sich zahlreichen Arbeiten und Archivmaterialien der schwerwiegenden Unterwanderung der Kunstszene durch Geheimdienste in der DDR und weiteren ehemaligen Ostblock-Ländern. Dabei liegt der Fokus auf dem Umgang mit Performancekunst, die von den Geheimdiensten besonders gefürchtet wurde. Zu den Gründen sagt Ko-Kuratorin Sylvia Sasse: „Performancekunst galt deshalb als so gefährlich, weil die Geheimpolizei sie überhaupt nicht einordnen konnte. Sie produziert ja keine ‚Bilder‘ oder ‚Skulpturen‘. Sie konnte überall und jederzeit auftauchen – und wieder verschwinden.
Artists & Agents – Performancekunst und Geheimdienste: bis 22.3., HMKV im Dortmunder U, Dortmund

Reshaped Reality. 50 Jahre Hyperrealistische Skulptur | Osthaus Museum | Hagen

Die Ausstellung „Reshaped Reality. 50 Jahre Hyperrealistische Skulptur“ im Osthaus Museum Hagen zeigt anhand von 30 Skulpturen von 26 internationalen richtungsweisenden Künstlern verschiedene Tendenzen in der Darstellungsweise von hyperrealistischen Skulpturen der letzten 50 Jahre. Hyperrealistische Kunst nutzt reale Vorbilder, um im künstlerischen Prozess zu losgelösten, neuen Realitäten zu gelangen.
Reshaped Reality. 50 Jahre Hyperrealistische Skulptur: 14.5.-18.10.2020, Hagen

Fatada/Fassade | Dortmunder U | Dortmund

Der HMKV (Hartware MedienKunstVerein) zeigt ab April/Mai 2020 die Ausstellung „Fatada/Fassade“ basierend auf einem kollaborativen Nachbarschaftsprojekt in der Dortmunder Nordstadt. Es werden Fragen zu kultureller, politischer und baulicher Repräsentation diskutiert und Hausmodelle entwickelt – inspiriert von Roma-Bauformen. Neben Modellen und einem bereits umgesetzten Entwurf in der Nordstadt wird eine neue Wandgestaltung der Vertikalen im Dortmunder U entstehen.
Fatada/Fassade: ab April/Mai 2020, Dortmunder U, Dortmund

Walter Wittershagen. Visage cache & Reflex | Fletch Bizzel | Dortmund

Foto: Walter Wittershagen

Dem Motiv Mensch hat sich der Wittener Fotograf Walter Wittershagen gewidmet. Bereits vor zehn Jahren konzipierte er die Serie Visage cache, in der nicht die Individualität des Menschen im Vordergrund steht, sondern grundlegende Aspekte des Menschlichen. Ebenfalls zeigt Wittershagen unter dem Titel Reflex abstrakte fotografische Werke. Zu sehen sind seine Arbeiten vom 5. bis zum 26. April im Theater Fletch Bizzel in Dortmund.
Walter Wittershagen. Visage cache & Reflex: 5.–26.4., Fletch Bizzel, Dortmund

Ausstellungen in Essen und Umgebung

Simplicity – Einfachheit als Designprinzip | Red Dot Design Museum | Essen

Foto: Red Dot Design Museum/ Gerrit Thomas Rietveld

Der Niederländische Architekt und Designer Gerrit Thomas Rietveld verhalf mit seinem Red and Blue Chair der Moderne zum Durchbruch. Das Revolutionäre an seiner Idee war nicht nur das streng geometrische Sitzmöbel, sondern auch die Tatsache, dass er die Bauanleitung öffentlich machte. Das ist nur eines von vielen Beispielen für das Prinzip der Einfachheit im Design, die aktuell unter dem Titel „Simplicity“ im Red Dot Design Museum in Essen gezeigt werden. Zu sehen gibts die Stücke bis zum 8.3.
Simplicity – Einfachheit als Designprinzip: bis 8.3., Red Dot Design Museum, Essen

Der montierte Mensch | Museum Folkwang | Essen

Leihgeber und Foto: Maison d’Ailleurs, Schweiz / Agence Martienne

Keine bildende Kunst, höchstens Roboter, die auf Gemälde starren: Das Museum Folkwang hat mit dem Schweizer Science-Fiction-Museum Maison d’Ailleurs zusammengearbeitet und eine Ausstellung zur der prägenden Figur des Genres konzipiert. Die 250 Exponate aus der bedeutenden Schweizer Sammlung werden in acht Räumen thematisch geordnet. Dadurch werden verschiedene Aspekte in der Auseinandersetzung mit der Figur des Roboters akzentuiert: seien es unter den Mottos „Schöpfung“, „Funktion“ oder das „Serielle“ erste Vorstellungen, wie ein Roboter auszusehen hat, was in charakterisiert und welche Aufgaben er übernehmen soll, über den Fokus auf „Künstliche Intelligenz“ und Vermenschlichung bis hin zu dystopischen Narrativen.
Der montierte Mensch: bis 15.3., Museum Folkwang, Essen

Survivors. Faces of Life after the Holocaust | Kokerei Zollverein | Essen

“Survivors” in der Kokerei Zollverein , Porträts von Martin Schoeller | Foto: Alexander Weilkes

Seit dem 22.01. ist die Ausstellung „Survivors. Faces of Life after the Holocaust” für die Öffentlichkeit geöffnet. Gezeigt werden 75 Porträts von Holocaust-Überlebenden, die der Fotograf Martin Schoeller in Israel besuchte. Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Truppen fast 5800 Häftlinge des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. 2020 jährt sich dieser Tag zum 75. Mal. 75 Porträts sind es auch, die der Fotograf Martin Schoeller von Überlebenden des Holocaust anfertigte, und die jetzt in der Mischanlage der Kokerei Zollverein in Essen zu sehen sind.
Survivors. Faces of Life after the Holocaust: bis 26.4., Kokerei Zollverein, Essen

Aenne Biermann – Vertrautheit mit den Dingen | Museum Folkwang | Essen

Aenne Biermann: Drei Eier, 1928 | Foto: Aenne Biermann

Das Ausstellungsjahr 2020 im Folkwang Museum Essen beginnt am 21.2. mit der Retrospektive „Aenne Biermann“. Das Museum Folkwang ist im Besitz zahlreicher fotografischer Werke Biermanns. Gemeinsam mit den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde und der Pinakothek der Moderne, München, wird das kurze aber produktive Schaffen der Autodidaktin und Wegweiserin der modernen Fotografie erfahrbar. Ein weiterer Grund im Februar ins Folkwang zu gehen, sind „Tänzer“. Das Museum hat das Gemälde von Max Pechstein für eine Million Euro aus einer Privatsammlung erworben und erweitert damit seine Expressionistensammlung. Das Museum widmet dem Bild einen eigenen Sammlungsraum zum Thema Tanz.
Aenne Biermann – Vertrautheit mit den Dingen: bis 1.6., Museum Folkwang, Essen

Secrets | Soul of Africa Museum | Essen

Foto: Markus Matzel / Soul of Africa Museum

Ritualgegenstände aus West- und Zentralafrika stehen im Zentrum der neuen Sonderausstellung „Secrets“ im Soul of Africa Museum in Essen. Entstanden ist die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Soul of Oku Museum in Kamerun. Die Dauerausstellung des Essener Museums geht während der Zeit auf Reisen und wird bis Mai 2020 als Leihgabe zum Thema Voodoo im Roemer und Pelizaeus Museum in Hildesheim zu sehen sein.
Secrets: bis 15.6., Soul of Africa Museum, Essen 

Keith Haring | Museum Folkwang | Essen

Keith Haring: Ignorance=Fear, 1989

Das Museum Folkwang widmet sich ab dem 29. Mai einer zentralen Künstlerpersönlichkeit der 80er: Keith Haring (1958-1990). In der großen Retrospektive werden frühe Zeichnungen und Experimente mit Video und Performance, großformatige Gemälde auf Papier, Leinwand und Vinyl versammelt, ergänzt durch noch nie gezeigtes Archivmaterial. Im Fokus steht, wie er originär künstlerische Interessen mit ästhetischen Phänomenen der Globalisierung und Digitalisierung verbindet. Zudem wird der Performance-Aspekt von Harings Arbeit beleuchtet.
Keith Haring: 29.5.-20.9.2020, Museum Folkwang, Essen

Kunstkompakt17 | Kunstraum Alte Spedition | Gladbeck

Peter Schubbe A.I. No 1 | Foto: Kunstkompakt

Der Kunstraum Alte Spedition in Gladbeck beherbergt im Februar die 17. Kunstkompakt. Diese vereint Skulpturen, Bilder und Objekte. Unter ihnen sind nicht nur deutsche Kunstschaffende wie Katja Ploetz, die mit Glasfusing experimentert, sondern auch Kollegen aus den Niederlanden, wie Peter Schudde, dessen Skulpturen Platinen in ungewöhnliche Kontexte setzen.
Kunstkompakt17: bis 8.3., Kunstraum Alte Spedition, Gladbeck

made in marl | Skulpturenmuseum Glaskasten | Marl

Der Glaskasten in Marl zeigt bis zum 1.3. Videos, Skulpturen, Installationen sowie Foto- und Plakatserien, die für das Museum erschaffen wurden. Künstler, die in den vergangenen acht Jahren im Glaskasten ausgestellt haben, haben sich für „made in Marl“ mit der Stadt auseinandergesetzt, Kunstwerk angefertigt und diese dem Museum geschenkt.
made in marl: bis 1.3., Skulpturenmuseum Glaskasten, Marl

Ausstellungen in Bochum und Umgebung

Farbanstöße | Museum unter Tage | Bochum

Joachim Grommek (*1957)
o.T., #152, 2011
Lack, Acryl, Öl, Grundierung auf Spanplatte, 50 x 50 cm
Privatsammlung

Das Museum Unter Tage in Bochum zeigt bis zum 19.4. verschiedene Positionen zum Thema Farbe. In sich überschneidenden Schwerpunkten zeigen Kunstschaffende, wie Farbe vor allem in der neueren Kunst für immer wieder neue Seh- und Denkanstöße sorgt. Die Werke sind unter dem passen den Titel „Farbanstöße“ zu sehen.
Farbanstöße: bis 19.4., Museum unter Tage, Bochum

Zuhause. Vonovia Award 2019 | Kunstmuseum | Bochum

„Zuhause“ ist ein Begriff, bei dem jeder ein anderes Bild vor seinem geistigen Auge sieht. Er kann mit einem bestimmten Ort, mit einer bestimmten Person oder einfach einem Gefühl verbunden sein. Das Kunstmuseum Bochum widmet die erste Ausstellung in diesem Jahr den Preisträgern und Shortlist-Kandidaten des Vonovia Award für Fotografie 2019. Es ist gleichzeitig der Auftakt einer Ausstellungsserie mit der das Museum seinen 60. Geburtstag feiert. Zu sehen sind die rund 200 Arbeiten bis zum 15. März.
Zuhause. Vonovia Award 2019: bis 15.3., Kunstmuseum, Bochum

Ausstellungen in Duisburg und Oberhausen

Ein ganzes Leben für die Kunst | Museum DKM | Duisburg

Erwin Wortelkamp schafft nicht Skulpturen für einen bestimmten Ort, sondern sucht besondere Orte für seine Skulpturen. Das Museum DKM in Duisburg zeigt bis zum 1.3. eine Retrospektive des Schülers des dänischen Eisenbildhauers Robert Jakobsen auf seiner gesamten Wechselausstellungsfläche. Unter dem Titel „Ein ganzes Leben für die Kunst“ werden Werke aus den letzten 40 Jahren zu sehen sein.
Ein ganzes Leben für die Kunst: bis 3.5., Museum DKM, Duisburg

Lynn Chadwick – Biester der Zeit | Lehmbruck Museum | Duisburg

Das Lehmbruck Museum Duisburg präsentiert mit „Lynn Chadwick – Biester der Zeit“ eine umfassende Retrospektive des wichtigsten britischen Bildhauers der Nachkriegszeit. Sein Markenzeichen: fantastisch anmutende Schöpfungen aus verschweißten Eisenteilen, die der Künstler aus Abstraktionen menschlicher, tierischer und architektonischer Elemente entwickelt hat. Die Schau beleuchtet das gesamte künstlerische Schaffen des Bildhauers von den frühen 1950er-Jahren bis Ende der 1990er-Jahre.
Lynn Chadwick – Biester der Zeit: 29.2.-26.7.2020, Lehmbruck Museum, Duisburg

Fotografin unter Musikern. Linda McCartney – The Sixties and more | Ludwiggalerie Schloss | Oberhausen

Foto: Linda McCartney/Courtesy Sammlung Reichelt und Brockmann

„Es waren die Zeiten, als Jimi Hendrix aus heiterem Himmel in mein Apartment geschneit kam und ich mit Jim Morrison in Chinatown zum Essen ging“, erinnerte sich Linda McCartney (1941-1998) an die Sechziger, als sie zu fotografieren anfing und sich unmittelbar in der Musik-Szene wiederfand. „Fotografin unter Musikern. Linda McCartney – The Sixties and more“ in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen beleuchtet ihre Kariere mit Fotos aus den ‚Sixties‘ sowie darüber hinaus mit Arbeiten aus ihrer Reihe „Roadworks“ sowie den experimentellen, mit Sonnenlicht entwickelten „Sunprints“.
Fotografin unter Musikern. Linda McCartney – The Sixties and more: bis 3.5., Ludwiggalerie Schloss, Oberhausen

Jacques Tilly. Politik und Provokation – Karikaturen XXL | Kleines Schloss | Oberhausen

Tilly Team, Protestfigur zum G20 Gipfel in Hamburg, 2017 | Foto: Maria Feck / Greenpeace

Ob Putin, Erdogan oder Trump, die Despoten, Demagogen und Diktatoren dieser Welt werden von Jacques Tilly entlarvt und entzaubert. Die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen widmet dem Düsseldorfer Satiriker bis zum 14.6. eine Ausstellung unter dem Titel „Jaques Tilly – Karikaturen XXL“. Auch wenn seine Ideen auf Papier entstehen, ist seine einzige und wichtigste Bühne bislang der Düsseldorfer Karneval. Für den er seine Karikaturen in riesige Skulpturen umsetzt – und damit mittlerweile weltweit wahrgenommen wird.
Jacques Tilly. Politik und Provokation – Karikaturen XXL: bis 14.6., Kleines Schloss, Oberhausen

Klaus Kinold. Architektur mit den Augen des Fotografen | DKM | Duisburg

Klaus Kinold, Carlo Scarpa und Giuseppe Brion – drei große Namen vereint das Museum DKM in Duisburg mit „Architektur mit den Augen des Fotografen“ noch bis zum 10.5. Dem aus dem Ruhrgebiet stammenden Münchener Architekten, Künstler und Fotografen Klaus Kinold widmet das Museum eine Ausstellungsreihe zu seiner Architekturfotografie. Der venezianische Architekt Carlo Scarpa schuf für die Unternehmerfamilie Brio ein Gesamtkunstwerk auf zweitausend Quadratmetern, das dem Tode huldigt. Kinolds Fotografien von „La Tomba Brion“ bilden das Zentrum der Ausstellung – flankiert werden sie von Panoramaaufnahmen, die auf Kinolds Reisen durch Scarpas Heimat entstanden sind.
Klaus Kinold. Architektur mit den Augen des Fotografen: bis 10.5., DKM, Duisburg

Ausstellungen in Münster und Umgebung

Ludwig lebt! Beethoven im Pop | rock’n’pop Museum | Gronau

Das rock’n’pop museum in Gronau widmet sich Ludwig van Beethoven. Die Ausstellung „Ludwig lebt! Beethoven im Pop“ beleuchtet offensichtliche und überraschende Spuren von Beethoven im Pop – von Musik, Film und Comic über Literatur bis hin zu Pop-Art. Präsentiert werden soll ein Beethoven-Referenzraum, der so umfassend noch nie aufgearbeitet wurde.
Ludwig lebt! Beethoven im Pop: 17.5.-25.10.2020, rock’n’pop Museum, Gronau

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