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Die schönsten Kunst-Ausstellungen im Winter

Foto: Edgar Chaparro

In der kalten Jahreszeit macht ein Museumsbesuch doch erst richtig Spaß: Draußen windet und regnet es (zumindest meistens….) und drinnen kann man sich Herz und Seele an Kunst und die kalten Fingerchen am Heißgetränk im Museumscafé aufwärmen. Wo das in der Region am besten geht, haben wir für euch zusammengetragen!

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Düsseldorf und Umgebung

Julia Stoschek Collection Düsseldorf: New Metallurgists

Foto: Courtesy the artist

Die neue Ausstellung in der Julia Stoschek Collection widmet sich einer jungen Generation chinesischer Gegenwartskünstler. Unter dem Titel „New Metallurgists“ sollen die künstlerischen Beiträge die zunehmende Komplexität der modernen chinesischen Gesellschaft in den Fokus rücken. Titel und Konzept der Ausstellung sind dabei angelehnt an die Ausführungen zur „Metallurgie“ bzw. Metallverarbeitung, die in dem Mammutwerk „Tausend Plateaus“ von Gilles Deleuze und Felix Guattari vorkommen, womit ein materieller Variantenreichtum und Vitalismus veranschaulicht werden soll. Folglich orientieren sich die 16 gezeigten Werke der neuen Metallurgen nicht nur an unterschiedlichen Materialen und deren Bearbeitung, sondern es werden verschiedenste zeitgenössische Themen in den Werken miteinander verschmolzen.

New Metallurgists bis 28.4., Julia Stoschek Collection, Düsseldorf

Sammlung Philara Düsseldorf: Insane in the Membrane

Foto: Oliver_Laric

Die aktuelle Werkschau in der Sammlung Philara geht der Frage nach, wie sich unsere Sinneswahrnehmung in der Digitalität verändert. „Insane in the Membrane“? Da war doch was? Richtig! 1993 rappten Cypress Hill diese Zeile im Refrain zu ihrer Hit-Single „Insane in the Brain“ und sorgten dafür, dass daraus ein geflügeltes Wort wurde – samt Eintrag im Urban Dictionary. Seitdem wird die Phrase stets verwendet, wenn etwas jenseits des Normalen und mehr als verrückt ist. Insgesamt neun Künstlerinnen und Künstler widmen sich dem Thema Sinnesverschiebung in der digitalen Realität.

Insane in the Membrane bis 13.1., Sammlung Philara, Düsseldorf

K21 Düsseldorf: Bach und Bacher

Foto: Achim Kukulies

Die kürzlich wiedereröffnete Bel Etage im K21 soll den Besuchern Zugang zu Kunstwerken schaffen, die eine Herausforderung darstellen – sprich, Experimentelles und Performances. Für die aktuelle Herausforderung, zu sehen bis zum 6. Januar des kommenden Jahres, sorgt Lutz Bacher. Der Titel „What’s Love Got to Do With It“ führt dabei genauso in die Irre wie der Name des vermeintlichen Künstlers. Hinter dem Pseudonym verbirgt sich nämlich eine Frau, die es seit den 1970er Jahren erfolgreich schafft, sich um die Öffentlichkeit des Kunstbetriebes herum zu lavieren. Keine Interviews, keine Fotos, keine Kommentare zu ihrem Werk. Bachers Themen: Gewalt, Machtverhältnisse, kurz: die „pathologischen Seiten amerikanischer Kultur“, so Hilke. So stilisiert Bacher die Unterschrift Donald Trumps über die kompletten Wände der Ausstellungsräume ins Unendliche. Spionagethriller-Sounds treffen auf Hosen mit Dollarzeichenprint, gefüllt mit Stroh. Und im Eingangsbereich werden die Besucher des K21 von „Cyclops“, runden Spiegelaugen, die an Überwachungskameras erinnern, begrüßt. Bacher is watching you, konsequenterweise hinter Vorhängen aus dem Fundus der Sendung Saturday Night Live. Wer da eine Stimmungsaufhellung benötigt, kann sich nicht nur am Lametta zwischen dem Stroh erfreuen, auch die riesige Spinnennetz-Installation „In Orbit“ von Tomás Saraceno lädt zum Turnen in luftiger Höhe ein. Das frisch gewartete Netz wird für die nächsten drei Jahre von Samsung gesponsert.

Lutz Bacher What’s Love Got to Do With It bis 6.1., K21, Düsseldorf

Kunstpalast Düsseldorf: Die Zukunft war ein schönes Auto

Foto: Museum Kunstpalast

Der Kunstpalast präsentiert als erstes europäisches Kunstmuseum in einer Überblicksschau 30 Sportwagen von den 1950er bis 1970er Jahren. Automobildesign zählt zu Königsdisziplinen des Industriedesigns, weil Technik und Ästhetik perfekt miteinander in Szene gesetzt werden müssen. Gezeigt werden insgesamt 30 Sportwagen, wie Skulpturen auf Sockeln präsentiert, die mittlerweile Ikonen sind, als Sammlerstücke begehrt, und das Image der Automarken bis heute nachhaltig prägen. Unter den 30 Fahrzeugen befinden sich einige Modelle von Sergio Pininfarina (1926-2012), dessen Gestaltungen – wie für Alfa Romeo und vor allem für Ferrari – zum Symbol für den italienischen Stil wurden. Neben dem ästhetischen Fokus macht die Ausstellung zudem deutlich, dass Produktdesign – ebenso wie die Architektur oder Mode– gleichberechtigt neben den schönen Künsten steht. Ein Ansatz der bereits von 1919–1933 am Bauhaus und später am 1929 gegründeten Museum of Modern Art in New York gepflegt wurde und auch im Kunstpalast neue Bedeutung erfährt.

PS: Ich liebe Dich. Sportwagen-Design der 1950er bis 1970er Jahre bis 10.2., Kunstpalast, Düsseldorf

Wildpalms Düsseldorf: Mario Asef

Foto: Mario Asef / Wild.Palms

In der Galerie Wildpalms in Düsseldorf sind noch bis zum 19.12. erstmals Werke des deutsch-argentinischen Künstlers Mario Asef  zu sehen. “Cenit” heißt die Werkschau, und es geht um – richtig, Licht und Schatten. Auf verschiedenen Ebenen – im Wortsinn, aber auch im übertragenen, auf die Gefühlswelt bezogenen. Die Kunst des studierten Architekten ist klar, strukturiert, fast nüchtern, trotzdem fast poetisch und -truth be told- einfach wunderschön anzusehen.

Cenit: bis 19.12., Wildpalms, Düsseldorf

Feld-Haus Neuss: Die verpackte Orange

Foto: Clemens Sels Museum

Sie sind nahezu ausgestorben: Einwickelpapiere für Zitrusfrüchte. Primär dienten sie nur zum Schutz, wurden aber bald zu fantasievoll gestalteten Werbemitteln, ebenso wie die bunten Plakate auf den Transportkisten. Zahllose Motive wurden auf die hauchdünnen Papiere gedruckt, oft hintersinnig humorvoll und den unterschiedlichsten Sparten entlehnt. Unter dem Titel „Die verpackte Orange“ präsentiert das Feld-Haus – Museum für Populäre Druckgrafik in Neuss eine Ausstellung der schönsten Objekte aus einer großen Privatsammlung, deren älteste Stücke aus der Mitte des 19. Jahrhunderts datieren.

Die verpackte Orange bis 10.2., Feld-Haus – Museum für Populäre Druckgrafik, Neuss

Bundeskunsthalle Bonn: Malerfürsten

Foto: Bundeskunsthalle Bonn

Selbstvermarktung zählt zur Strategie eines jeden erfolgreichen Künstlers. Doch niemand trieb den Kult um die eigene Person derart auf die Spitze, wie die „Malerfürsten“, die gefeiert und verehrt wurden wie heutzutage große Popstars. Die Bundeskunsthalle widmet dem Phänomen eine Ausstellung. Ihre Ära währte kurz: vom letzten Drittel des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs. Die Malerfürsten waren Ikonen ihrer Zeit, lebende Legenden, denen ihr Publikum zu Füßen lag. Sie bewohnten prachtvolle Residenzen, pflegten Kontakte zu Adel, Wirtschaft und Politik, gaben Feste und Soireen, genossen gesellschaftliche Anerkennung, finanziellen Wohlstand, höchstes Ansehen. Ein Status, der seinerzeit nur wenigen Künstlern vergönnt war und der sich vor allem einer Eigenschaft verdankte – ihrem besonderen Talent zur Selbstinszenierung und -vermarktung. In Kooperation mit dem Nationalmuseum Krakau zeigt die Bundeskunsthalle Bonn noch bis zum 27. Januar 2019 eine Schau, die erstmals das Sujet „Malerfürst“ als globales kunst- und kulturgeschichtliches Ereignis beleuchtet. Präsentiert werden sieben bekannte Persönlichkeiten unterschiedlicher Nationalitäten: Frederic Lord Leighton, Hans Makart, Jan Matejko, Mihály von Munkácsy, Franz von Lenbach, Friedrich August von Kaulbach sowie Franz von Stuck.

Malerfürsten bis 27.1., Bundeskunsthalle, Bonn

MAKK Köln: Andy Warhol – Pop goes Art

Foto: RBA Köln | Marion Mennicken

Coverdesign ist eine Kunst, die zu verschwinden droht. In Zeiten von Spotify und iTunes verlieren großformatige Abbildungen und Illustrationen ihre Wirkung. Dabei gehören Plattencover zu den bekanntesten Werken moderner Kultur. Das verdeutlicht aktuell eine Ausstellung über Andy Warhol im Museum für angewandte Künste Köln (MAKK). Der Pop-Künstler schuf im Laufe seines Lebens zahlreiche Cover für kleine Jazzbands und Soul-Künstler bis hin zu den Rolling Stones. Das MAKK in Köln stellt sämtliche Gestaltungen bis zum April 2019 aus, ermöglicht durch die private Sammlung von Ulrich Reininghaus. Der Unternehmer verliebte sich direkt in diesen Teil von Warhols Schaffen, seit er eine der LPs in einer Ausstellung eines befreundeten Galeristen sah.
Die Ausstellung zeigt jedoch nicht nur die Plattenkunst, sondern auch die Entwicklung Warhols auf. Zudem kann man im MAKK nicht nur die Cover betrachten, sondern die Inhalte jeder ausgestellten Platte auch hören – egal ob das Rolling-Stones-Album oder die Interviews auf „Giant Size 1,57$“.

Andy Warhol – Pop goes Art bis 24.4., Makk, Köln

Textilfabrik Cromford Ratingen: Mode 68

Foto: Jürgen Hoffmann

Eine ganze Ausstellung nur der Mode aus den 60er-Jahren gewidmet? Warum eigentlich nicht. Bei „Mode 68. Mini, sexy, provokant“ geht es nämlich genau darum. Mehr als 150 Stücke stehen hier bereit, um bestaunt zu werden. Accessoires wie Originalkleidung zeigen die etwas andere Seite des Epochenjahrs 1968, dessen Ereignisse dieses Jahr ihr 50. Jubiläum erfahren. Hotpants, Schlaghosen, Lockenmähne und Nickelbrille. Denkt man an die späten 60er- und frühen 70er-Jahre, fallen einem Stilikonen wie Brigitte Bardot, Musiker Jimi Hendrix, das ikonische Woodstock-Festival und Flower-Power-Slogans ein. Die Epoche steht für allerlei politische und gesellschaftliche Umwälzungen, auch in punkto Textilgestaltung. Zum Beispiel der Minrock: So knapp und körperbetont wie kein Kleidungsstück zuvor steht der Mini für die sexuelle Befreiung der Frau – ein pikantes Thema im prüden Deutschland. Doch die Sehenswürdigkeiten der Ausstellung begrenzen sich nicht nur auf Stoffstücke. Auf allen drei Etagen werden Filmausschnitte mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen gezeigt und auch der Riechsinn wird mit einer interaktiven Duftstation angesprochen.

Mode 68 28.10. – 22.12., LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford, Ratingen

Kunstmuseum Solingen: Die Kunst der klaren Haltung

Foto: Juli Sabina Bock

Im Kunstmuseum Solingen erinnert das „Zentrum für verfolgte Künste“ an Künstler und ihre Werke, die während der NS-Zeit und in der DDR verboten waren. Mit der Malerin Sabina Bockemühl stellt hier erstmals eine Gegenwartskünstlerin aus, was kein Widerspruch ist. „Die Kunst der klaren Haltung“ heißt die Schau (ab 28.10.), bei der Porträts von Prominenten (u.a. Mario Adorf, Hannelore Elsner, Roger Cicero) zu sehen sind, die eindeutig Position beziehen – zu Kunst, Gesellschaft und Politik.

Die Kunst der klaren Haltung ab 28.10. Kunstmuseum, Solingen

Ruhrgebiet

CentrO Oberhausen: Game of Thrones – The Touring Exhibition

Foto: Home Box Office Inc.

Schickt einen Raben und sattelt euer Ross, denn „Game of Thrones: The Touring Exhibition“ kommt zum ersten Mal nach Deutschland. Nach Barcelona und Paris wird sie ab Ende November für einige Monate in Oberhausen residieren. Die Großausstellung bietet Fans der weltweit erfolgreichen Fantasyserie die exklusive Möglichkeit, den Sieben Königslanden und Ländern jenseits der Meerenge abseits der TV-Screens einen Besuch abzustatten. Zahlreiche Kostüme, Waffen, Requisiten und Original-Kulissen des HBO-Hits können hier hautnah bewundert werden. Und für die zusätzliche Prise Westeros-Nervenkitzel gibt es thematische Ausstellungsbereiche, die verschiedensten Schauplätzen der Serie nachempfunden sind. Soll es zur Schwarzen Festung gehen, dem Sitz der Nachtwache, oder doch direkt zum legendären Eisernen Thron nach Königsmund? Diese und weitere ikonische „Game of Thrones“-Szenerien werden zu sehen sein. Durch ihre multimedialen und interaktiven Inhalte entführt die Ausstellung ihre Besucher geradewegs in die Welt von Eis und Feuer, zwar ohne echte Drachen und Weiße Wanderer, aber dafür mit jeder Menge einzigartigem Fanerlebnis. Noch näher dran sind wohl nur Jon, Daenerys und Co. selbst.

Game of Thrones – The Touring Exhibition ab 27.11., Promenade/CentrO, Oberhausen

Museum Unter Tage Bochum: scheinbar: nichts

Foto: Qiu Shihua / Situation Kunst

Die Gemälde des chinesischen Meisters Qiu Shihua zu betrachten ist schlicht faszinierend, atemberaubend. Erst wenn vor ihnen verweilt, der Blick in sie versenkt wird, offenbaren sie auf einmal Landschaften, Lichtstimmungen, Atmosphären – und der Betrachter weiß nicht: Hat er sie selbst geschaffen oder der Maler? Die Ausstellung im Bochumer Museum unter Tage heißt folgerichtig: „scheinbar: nichts.“ Auf den ersten Blick wirken Shihuas meist großformatige Bilder fast monochrom weiß, der flüchtige Blick erkennt möglicherweise ein paar Schatten oder hellere Stellen, die das Licht stärker reflektieren. Schenkt man ihnen Zeit, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit – dann offenbaren sie erstaunliche Welten.

Scheinbar: nichts bis 22.4., Museum unter Tage, Bochum

Osthaus Museum Hagen: 80 Jahre Nitsch

Foto:Foto: Tayfun Belgin

Er setzt Blut und Tierinnereien als Material ein und sorgt damit seit den Sechzigerjahren für Aufsehen: Zum 80. Geburtstag des österreichischen Künstlers Hermann Nitsch würdigt das Osthaus Museum Hagen diesen wichtigen Vertreter des Wiener Aktionismus mit einer Werkschau. Geboren 1938 in Wien, ist Nitsch neben Günter Brus und Otto Mühl der bekannteste Vertreter des Wiener Aktionismus, einer sehr spezielle Form der Aktionskunst, die sich in Österreich ausgeprägt hat. Vor allem in den Sechziger- und Siebzigerjahren dominierten Happenings und Performances die Kunstszene. In der Werkschau im Osthaus Museum gibt es zwar keine Aktionen live zu sehen, dafür Video-Dokumentationen und Fotos,  Malerei, Grafiken und Installationen der stets in schwarz gekleideten Kunstikone.

Eine Werkschau in Hagen – 80 Jahre Nitsch 2.12.-3.2, Osthaus Museum, Hagen

Dortmunder U: The Pink Floyd Exhibition

Foto: Rupert Truman © Pink Floyd Music Ltd / Courtesy of Pink Floyd ‚Their Mortal Re- mains‘

Ab dem 15. September zeigt das Dortmunder U die Erlebnisausstellung „The Pink Floyd Exhibition – Their Mortal Remains“. Nach London und Rom ist die Ruhrmetropole die einzige deutsche Station der Wanderausstellung. Auf mehr als fünf Jahrzehnte Bandgeschichte blickt die Retrospektive zurück. Backstage-Atmosphäre, Interviews, Studio-Bilder, und – natürlich – jede Menge Musik können Fans und solche, die es werden wollen, in der interaktiven Ausstellung erleben. Wish you were here!

The Pink Floyd Exhibition – Their Mortal Remains 15.9. – 10.2. Dortmunder U, Dortmund

Dortmunder U: Computer Grrrls

Foto: Jennifer Chan

Von den Programmiererinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Cyberfeminismus – diese Ausstellung verfolgt das Verhältnis von Frauen und Technologie. Die versammelten Kunstschaffenden hinterfragen populäre Vorstellungen, decken unbekannte Geschichten auf und beschäftigen sich mit Genderfragen in den Bereichen Big Data, KI, Hacken und Co. Zum Beispiel:  Warum werden Computertechnik und Digitalisierung eigentlich als Männerdomäne gesehen? Die Ausstellung zeigt, dass es auch anders geht – unter anderem mit zwei ungewöhnlichen Aufblasfiguren.

Computer Grrrls 27.10. – 24.2. HMKV im Dortmunder U, Dortmund

 

Ludwiggalerie Oberhausen: Die Geste

Foto: Ludwiggalerie

Die Ludwiggalerie Oberhausen feiert ihren 20. Geburtstag. Aus diesem Anlass zeigt das Kunstmuseum die Ausstellung „Die Geste“, in der zahlreiche Meisterwerke von der Antike bis heute zu sehen sind. Mit einer simplen Geste ist es möglich, einen kurzweilige Hype in den sozialen Medien auszulösen. Gesten sind aber auch in unserem Alltag fest verankert und kommunizieren beispielsweise Freude und Zustimmung, aber auch Ablehnung; sie können Intimität und Zuwendung erzeugen, oder beleidigend wirken und als Drohung ausgelegt werden. Den Gesten in der Kunst widmet sich die Ludwiggalerie Oberhausen in der Jubiläumsausstellung zum 20-jährigen Bestehen.
Die imposante Namensliste verzeichnet insgesamt 87 Künstlerinnen und Künstlern. Darunter Fotografinnen wie Ellen Auerbach und Germaine Krull, Renaissance-Künstler Albrecht Dürer, Expressionisten, Pop-Künstler, Modernisten oder zeitgenössische Maler wie David Hockney, Gerhard Richter oder Su Xinping.

Die Geste – Kunst zwischen Jubel, Dank und Nachdenklichkeit bis 13.1., Ludwiggalerie, Schloss Oberhausen

Gasometer Oberhausen: Der Berg ruft

Foto: Massimo Colombo / Getty Images

Was will der Gasometer eigentlich noch? Die höchste Ausstellungshalle des Kontinents ist er schon, doch greifen die Hände noch höher. Bis zum Dach der Welt: Die neue Ausstellung „Der Berg ruft“ versammelt schwindelerregende Ansichten von den höchsten Gipfeln der Welt, haarsträubenden Abenteuergeschichten von Bergsteigern und auch so manche schockierende Erkentniss über die Höhepunkte des Globus. Dazu: Eine gigantische Matterhornskulptur, die von der Decke hängt. Schon schwindelig?

Der Berg ruft bis 30.12., Gasometer, Oberhausen

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