Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen

Die schönsten Kunst-Ausstellungen im Sommer 2019

Megan Rooney The Lament, 2018 Incurva Residency, Sizilien

Endlich zeigt sich der Frühling von seiner schönen Seite. Mit dem frischen Wind ist auch gleich die Stimmung aufgehellt – perfekt, um sich neuen schönen und auch herausfordernden Kunstausstellungen zu widmen, egal ob Malerei, Skulpturen, Requisiten oder PopArt. Wo das in der Region am besten geht, haben wir für dich zusammengetragen!

Inhaltsverzeichnis [verbergen]

Ausstellungen in Düsseldorf und Umgebung

Ed Atkins. Ye Olde Food | Kunstsammlung NRW | Düsseldorf

Foto: Achim Kukulies | Kunstsammlung NRW

Der britische Künstler Ed Atkins zählt zu den Pionieren in der Arbeit mit High-Definition-Bildtechnologien, die er zur Auseinandersetzung mit den radikalen Veränderungen unserer Lebenswirklichkeit nutzt. Bis Mitte Juni widmet sich die K21 der Werkgruppe „Ye Olde Food“. Da triefen schon mal Augen in einigen Räumen der Bel Etage des K21: Es sind die gelartigen, hyperrealen Tränen, die einem animierten Riesenbaby, Produkt der 3-D-Computergrafik und Motion-Capture-Technologie, langsam über das qualvoll wirkende Gesicht laufen und schließlich am Kinn baumeln. Etwas Rotz kommt auch noch hinzu. Warum es weint und wo es sich befindet, dieses Riesending auf einem zentralen Flachbildschirm der Ausstellung, bleibt dem Besucher verborgen. Keiner Emotion ist zu trauen. Es ist alles nur „Wirklichkeitsabzocke“. Der Mensch wird zum gefühligen Versuchsobjekt und ist den quietschenden Avataren, die in ein Loch ohne Boden fallen, ganz nah.
Ed Atkins- Ye Olde Food: bis 16.6., K21, Düsseldorf

Two Rivers | NRW-Forum | Düsseldorf

Foto: Alec Soth / Magnum Photos

Zwei Fotografen, zwei Flüsse. Das NRW-Forum Düsseldorf vereint in dieser Ausstellung Werke aus insgesamt zehn Serien der Künstler Joachim Brohm und Alec Soth – eine Weltpremiere. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf Alec Soth’ Serie „Sleeping by the Missisippi“ und Joachim Brohms Serie „Ruhr“ gelegt, die jeweils Menschen an der Peripherie des Flusses porträtieren. Beide zeigen hierbei ihren künstlerischen Blick, der sie als sensible Dokumentaristen ihres sozialen Umfeldes ausweist.
Two Rivers: Joachim Brohm / Alec Soth: bis 7.7., NRW-Forum, Düsseldorf

Rindon Johnson – Circumscribe | Julia Stoschek Collection | Düsseldorf

Foto: Alwin Lay

Bis Ende Juli zeigt die Julia Stoschek Collection die Ausstellung „Rindon Johnson – Circumscribe“. Es handelt sich um die erste institutionelle Einzelausstellung des in San Francisco geborenen Künstlers in Europa, der Materialien wie Leder und Gestein in Bezug setzt zu Video und Virtual Reality und mit dem Einsatz von Sprache ein komplexes Gesamtgefüge schafft. Die Rolle der Sprache und Literatur ist dabei keine Nebensache in den Arbeiten von Rindon Johnson, der als Künstler und Schriftsteller arbeitet. Diese Symbiose manifestiert sich in der Schau unter anderem durch die prosaischen Werktitel, das ausliegende Buch „Not Quite“ und den Soundtrack, der in Kooperation mit Milo McBride produziert wurde und kontinuierlich auf die Besucher einwirkt. Zu Videoformaten und einer Virtual-Realiy-Arbeit sind auch mehrere Arbeiten aus Kuhleder in den Räumen verteilt, die ebenso im Umgang mit den Serpentinsteinen von einer Sensibilität gegenüber sowohl natürlichen als auch menschlichen Prozessen und deren mitunter negativen Auswirkungen zeugen. So sind die von der Decke hängenden Häute einerseits abstrakte Skulpturen, andererseits verweisen sie über das Werk hinaus auf die Kuh, ein hochspezialisiertes Produkt, das zur Profitmaximierung eingesetzt wird. Die Kuh ist Prozessen ausgeliefert, eine Erfahrung die Besucher mit der VR-Arbeit selbst erfahren können.
Rindon Johnson – Circumscribe: bis 28.07., Julia Stoschek Collection, Düsseldorf

Megan Rooney | Kunsthalle Düsseldorf

Der Sommer in der Düsseldorfer Kunsthalle gehört unter anderem der aufstrebenden Künstlerin Megan Rooney, wenn mit „Fire On The Mountain“ ihre erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland zu sehen ist. Dabei stellt sie medienübergreifend Gesamtinszenierungen in den Mittelpunkt. Genutzt werden Malerei, Installationen, Performances und Sprache, um raumgreifende Arrangements zu inszenieren. Entrückte, teils groteske Alltagserfahrungen sowie humorvolle Beobachtungen aus dem Alltag schmücken ihr Sujet – das wiederkehrende Element dabei: der menschliche Körper.
Megan Ronney: Fire on the Mountain: bis 11.8., Kunsthalle, Düsseldorf

Anne Pöhlmann – Japanraum | Langen Foundation | Düsseldorf

Foto: Anne Pöhlmann

Im Ausstellungshaus der Langen Foundation Düsseldorf ist aktuell die Schau „Anne Pöhlmann – Japanraum“ zu sehen. Die Düsseldorfer Künstlerin präsentiert Arbeiten, die während ihres dreimonatigen Aufenthalts in Japan (2017) entstanden sind. Die ortsspezifische Installation besteht aus Fotografien, die auf Stoff gedruckt, zu Textilien gewebt oder mit unterschiedlichen gefundenen Textilien kombiniert werden. Parallel zu dieser Wechselausstellung zeigt die Langen Foundation mit „Eine erlesene Welt“ eine Auswahl von über 80 Objekten aus dem umfangreichen Fundus japanischer Kunst der Sammlung Viktor und Marianne Langen.
Anne Pöhlmann – Japanraum: bis 25.8., Langen Foundation, Düsseldorf

Ai Wei Wei | Kunstsammlung NRW | Düsseldorf

Foto: Kunstsammlung NRW

Ja richtig, eine Ausstellung in gleich zwei Gebäuden, dem K20 und K21 der Kunstsammlung NRW. Das kündigt Großes an. Und wahrhaftig, Arbeiten des weltweit bekannten Gegenwartskünstlers Ai Weiwei werden in der Landeshauptstadt in der bisher größten Ausstellung Europas zu sehen sein – Leitmotiv: “Alles ist Kunst, alles ist Politik”. Dabei zeigen raumfüllende Arbeiten als dichte, begehbare Installationen die enge Verklammerung von politischem Engagement und künstlerischer Arbeit in seinen Werken auf.
Ai Weiwei: 18.5.-1.9., Kunstsammlung NRW – K20 / K21, Düsseldorf 

Michael Jackson – On The Wall | Bundeskunsthalle | Bonn

Foto: David LaChapelle

Die Ausstellung „Michael Jackson – On the Wall“ in der Bundeskunsthalle Bonn widmet sich dem Einfluss von Michael Jackson als einen der erfolgreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts auf die zeitgenössische Kunst. Dazu versammelt die Bundeskunsthalle Werke von über vierzig Künstlern. Darunter Arbeiten von populären und etablierten als auch jüngeren und (in Europa) bislang weniger bekannten Namen. Im Kontext der wiederholten Debatte um die Missbrauchsvorwürfe gegenüber Jackson, diesmal mit Erscheinen des Dokumentarfilms „Leaving Neverland“, betont Rein Wolfs, der Intendant der Bundeskunsthalle: „Es geht hier weder um die Biografie noch direkt um das Werk von Michael Jackson, sondern um den Widerhall des ‚Phänomens Jackson‘ in der zeitgenössischen bildenden Kunst.“
Michael Jackson – On The Wall: bis 17.7., Bundeskunsthalle, Bonn

Zarte Flügel, dicke Brummer | Keramion-Keramikmuseum | Köln

Foto: Keramion-Keramikmuseum

Das Keramion-Keramikmuseum in Frechen bei Köln stimmt mit der Ausstellung “Zarte Flügel, dicke Brummer – Insekten und sonstiges Getier in der Keramik” in den aktuellen Diskurs um die Frage nach dem Verlust der Biodiversität ein und hinterfragt die Bedeutung von Bienen, Schmetterlingen, Käfern und Co. in der Keramik. Vielfältige, historische und gegenwärtige Insektendarstellungen werden präsentiert. Zu sehen sein werden eine bedeutende Prunkschale aus Meißener Porzellan des Kurfürsten und Erzbischof von Köln Clemens August aus dem frühen 18. Jahrhundert oder virtuose Stillleben des italienischen Künstlerduos Bertozzi und Casoni. Design-Geschirr von Andy Warhol, Paloma Picasso oder dem Label Versace werden ebenso in die Schau integriert wie keramische Blumendarstellungen von Maria ten Kortenaar.
Zarte Flügel, dicke Brummer – Insekten und sonstiges Getier in der Keramik: bis 11.8., Keramion-Keramikmuseum, Frechen

Lifestyle im Barock | Wallraf-Richartz-Museum | Köln

Die Sammlungspräsentation „Sonntag des Lebens“ lädt Besucher ein, in die schillernde Welt des Barocks einzutauchen. Pompöse Roben, vornehme Kulissen, exotische Früchte und mehr zieren die Porträts und Stillleben der Barockzeit, doch dahinter verbergen sich abenteuerliche Schicksale und Geschichten – ein intimer Blick auf den 400 Jahre alten Lifestyle mit verblüffendem Spiegel der heutigen Selfie-Kultur.
Lifestyle im Barock: bis 18.8., Wallraf-Richartz-Museum, Köln

Martin Disler | Skulpturenpark Waldfrieden | Wuppertal

Der Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal zeigt noch bis zum 16. Juni die Ausstellung „Martin Disler, Häutung und Tanz“. Der Schweizer Maler und Bildhauer Martin Disler (1949-1996) schuf Anfang der 1990er-Jahre eine Gruppe von 66 lebensgroßen Bronzefiguren, die als Höhepunkt seines bildhauerischen Schaffens gelten. Erstmals nach fast 30 Jahren wurden 25 der eindringlichsten Arbeiten dieser Werkgruppe wieder zusammengeführt.
Martin Disler – Häutung und Tanz: bis 16.6., Skulpturenpark Waldfrieden, Wuppertal

Peter Schenck | Von der Heydt-Museum | Wuppertal

Das Von der Heydt-Museum rückt in Wuppertal einen in Vergessenheit geratenen Künstler ins Rampenlicht: Peter Schenck, der ca. 1660 in (Wuppertal-)Elberfeld geborenen wurde und der bis zu seinem Tod 1718 beachtliche kommerzielle Erfolge als Druckgrafiker, Verleger und Hofgraveur von König August dem Starken von Sachsen-Polen erzielte. Für die Sonderschau schöpft das Museum aus seinen Bestand druckgrafischer Werke von Schenck, die erstmalig gezeigt werden. Diese treten in Dialog mit Werken seiner Zeitgenossen.
Peter Schenck: bis 25.8., Von der Heydt-Museum, Wuppertal

Wählen & Wühlen | Grafschafter Museum | Moers

Mit der Sonderausstellung „Wählen & Wühlen. Frauen und Demokratiebewegung am Niederrhein vor 100 Jahren“ werden im Grafschafter Museum Vertreterinnen der damaligen proletarischen Frauenbewegung beleuchtet. Wie standen die Frauen am Niederrhein zur Frauenwahlrechtsfrage und wie gingen sie mit dem neu erworbenen Recht um? Antworten darauf gibt es im Moerser Schloss. Im Rahmenprogramm finden Kinoabende, feministische Lesereihen, Konzertabende, ein Open Air Poetry Slam und vieles mehr statt.
Wählen & Wühlen: bis 13.10., Grafschafter Museum, Moers   

Anders Wohnen | Museum Krefeld

Mit der Ausstellungsreihe „Anders Wohnen“ – Entwürfe für das Haus Lange und Haus Esters stellt das Museum Krefeld seit Mitte März Fragen zum Wohnen und Zusammenleben von gestern, heute und morgen. Dazu werden die beiden von Ludwig Mies van der Rohe erbauten Häuser zu experimentellen Ausstellungs- und Diskussionsplattformen sowie zu Denk- und Fabrikationslaboren verwandelt. Rund 20 internationale Künstler, Architekten und Designer wurden eingeladen, für die Häuser sowie den Gartenbereich Wohn- und Lebenskonzepte zu realisieren, die sich an den Themen Utopie, Mobilität und Dystopie orientieren. Die unterschiedlichen Ausstellungen werden über ein Jahr hinweg präsentiert.
„Anders Wohnen“ – Entwürfe für das Haus Lange und Haus Esters: bis 26.1.2020, Haus Esters, Haus Lange, Krefeld

Busy Girl – Barbie macht Karriere | Puppen- und Spielzeugmuseum | Ratingen

Foto: Museum Ratingen

Nein, als Vorreiterin des Feminismus gilt die Barbie-Puppe gemeinhin nicht. Dass die Spielzeugfigur aber weit mehr zu bieten hat als Wespentaille und langes Haar, wissen Bettina Dorfmann und Karin Schrey. Die beiden Journalistinnen, Sammlerinnen und Freundinnen haben in Ratingen eine Ausstellung kuratiert, die die Karrierefrau Barbie in den Fokus rückt. „Busy Girl. Barbie macht Karriere“ ist im Puppen- und Spielzeugmuseum im Trinsenturm, Ratingen zu sehen.
Busy Girl. Barbie macht Karriere: bis 1.3.2020, Puppen- und Spielzeugmuseum im Trinsenturm, Ratingen

Ausstellungen im Ruhrgebiet

The Art of Skate | UZWEI | Dortmund

Roberto Cuellar | Foto: : Jake Vanden Berge

Skaten als Bewegungskunst und festem Bestandteil des städtischen Lebens ist Thema einer Ausstellung der UZWEI im Dortmunder U. The Art of Skate nährt sich dem Thema nicht nur aus einer künstlerischen Perspektive, sondern auch aus einer praktischen, denn entstanden ist sie gemeinsam mit der Skateszene Dortmund, die bis Juli noch die Fläche vor dem U als Skateplatz nutzen darf. Die Außenanlage „Utopia“ wird genauso Teil der Ausstellung, wie ein Skateshop und eine 360 Grad-Videoinstallation, die es den Besuchern ermöglicht durch Dortmund zu skaten.
The Art of Skate: bis 30.6., UZWEI im Dortmunder U, Dortmund

Bauhaus am Folkwang | Museum Folkwang | Essen

Foto: Marie Brandt/Folkwang

Auch das Museum Folkwang in Essen verneigt sich zum Jubiläum vor der Kunstschule Bauhaus, die vor hundert Jahren gegründet wurde. „Bühnenwelten“ ist zwar nur eine kleine Kabinettausstellung aus dem Bestand, aber sie gibt einen guten Eindruck vom Mut und den wegweisenden, Grenzen sprengenden Ideen der Avantgarde-Künstler. Die enge Verbindung des Museums Folkwang zum Bauhaus lässt sich bis ins Jahr 1908 zurückverfolgen, in dem Museumsgründer Karl Ernst Osthaus und der späteren Bauhaus-Direktor Walter Gropius bereits einen engen Austausch über ihre gemeinsame Idee von der Einheit der Künste pflegten. Den größten Teil der Schau nehmen Fotos ein. Künstlerin Marianne Brandt verewigte sich in einem spannenden Selbstportrait mit Metallhut. Wenn Künstler wie Josef Albers oder Lyonel Feiningers Sohn Theodore Lux zum Fotoapparat griffen, dann fingen sie in erster Linie die Freiheit und Ausgelassenheit der Bauhaus-Bühnenkollegen in Schnappschüssen ein.
Bauhaus am Folkwang – Bühnenwelten: bis 8.9. Museum Folkwang, Essen

Hollywood Icons| Ludwiggalerie | Oberhausen

Foto: Metro-Goldwyn-Mayer | John Kobal Foundation

Für die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen hat die John Kobal Foundation ihr Archiv geöffnet: Bis zum 15. September können dort „Hollywood Icons“ betrachtet werden. Wer heute Bilder von seinen Lieblingsstars sehen möchte, wartet nicht Monate oder gar Jahre, bis neue Porträtaufnahmen oder die ersten Standbilder eines neuen Films erschienen oder am Kino ausgehängt werden. Warum auch, denn es gibt doch Instagram, wo sich Schauspieler rund um die Uhr präsentieren können. Diese Entwicklung schwingt in der Ausstellung „Hollywood Icons“ nur als Vorahnung mit – Zu sehen sind über 200 Werke aus der John Kobal Foundation, von denen eine Vielzahl während der goldenen Ära Hollywoods (von den 1910er bis in die 1960er-Jahre) gemacht wurden, um Filme und Stars zu bewerben und den Hollywood-Stil weltweit zu fördern. Weitere Bilder geben Einblicke hinter die Kulissen, wo die Fotografen ungesehen arbeiten konnten. Ob Judy Garland, Fred Astaire oder Elizabeth Taylor: Die Bilder sind ein Sinnbild für die enorme Kraft des Hollywood-Systems.
Hollywood Icons – Fotografien aus der John Kobal Foundation: bis 15.9., Ludwiggalerie, Oberhausen

Der Alt-Right-Komplex | HMKV | Dortmund

Foto: Remco van Bladel and Jonas Staal

„Der Alt-Right-Komplex“ versammelt Arbeiten zeitgenössischer Künstler, die sich mit Facetten des Rechtspopulismus im Netz auseinandersetzen. Der umstrittene Begriff „Alt-Right“ (alternative Rechte) ist seit 2016 insbesondere in den USA ein Schlagwort für Ideologien am äußersten Rand der politischen Rechten geworden. Weiter steht Alt-Right für eine Strategie: Denn die Verbreitung der rechtsextremen Weltanschauung findet vornehmlich im Internet statt – mittels Hashtags, Memes, Netzwerk-Aktivismus oder Nachrichten-Websites. Und diese Strategie begrenzt sich nicht nur auf die USA. Daher die Absicht der Ausstellung: Medienkompetenz vermitteln.
Der Alt-Right-Komplex – Über Rechtspopulismus im Netz: bis 22.9., Hartware MedienKunstVerein im Dortmunder U

Ente süß sauer – Carl Barks und die Folgen | Schauraum comic + cartoon | Dortmund

Foto: Agentur Nadja Lucas

Ab 1942 hat Carl Barks Comics mit Donald Duck gezeichnet und schuf damit im Verlauf Entenhausen. Zu Donald Duck und seinen drei Neffen kamen so in insgesamt 24 Jahren etwa Onkel Dagobert, die Panzerknacker sowie Daniel Düsentrieb oder Gundel Gaukeley. Am Ende hat er 6700 Seiten produziert –  ein Schaffen, das weltweit die Popkultur des 20. Jahrhunderts geprägt hat. Weitere Zeichner ergänzten die Erzählungen um die Ente. Die Ausstellung zeigt neben vielen Erstausgaben vor allem die Originalseiten der Zeichner, angefangen bei Carl Barks.
Ente süß sauer – Carl Barks und die Folgen: bis 22.9., schauraum: comic + cartoon, Dortmund

Alles nur geklaut | Zeche Zollern | Dortmund

Grafik: baier+wellach/Golasch

Die Ausstellung „Alles nur geklaut“ geht kleinen und großen Schummeleien, auch in der Geschichte, auf den Grund. So stahl Prometheus schon den Göttern das Feuer und Friedrich Harkort guckte sich in England die Technik für seine Dampfmaschine ab – alles nicht ganz legal aber natürlich zum Wohle der Menschheit. Was nun Original ist oder Nachahmung, können Besucher der Ausstellung im Sachverständigenlabor prüfen. Es ist nur eines von vielen Mitmach-Angeboten der Ausstellung. Es gibt zum Beispiel auch die Möglichkeit Selfies in eine Cloud zu schicken, die über den Köpfen der Besucher schwebt. Das Herzstück sind allerdings die sechs Escaperooms.
Alles nur geklaut: bis 13.10., Zeche Zollern, Dortmund

”Auch

Foto: Philipp/Winkler[/caption]

Holz steht bis zum 16. Juni im Kulturhistorischen Museum Haus Kemnade in Hattingen im Fokus. Genauer gesagt: Japanische Farbholzschnitte des 19. Jahrhunderts. Kurator Gerhard Philipp hat farbenprächtige Bilder ausgewählt und gibt so einen Einblick in die Mythologie und Kultur Japans – ein Land, das zu der Zeit durch seine Öffnung eine rasante Umwälzung erfährt.
Catwalk – Von Katzen, Hexen und Helden: bis 16.6., Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade, Hattingen

Klaus Rinke | Museum Küppersmühle | Duisburg

Foto: Christian Schepe

Das MKM stellt Zeichnungen des Universalkünstlers Klaus Rinke, zentrale Figur der Düsseldorfer Kunstszene um Joseph Beuys, in ihrer vollen Bandbreite aus. Mehrere Meter umfassen seine Grafitbilder – riesige Formate, die im Museum Küppersmühle einen passenden Ort gefunden haben. Daneben stehen aber auch kleinformatige Studien aus sechs Jahrzehnten! Es gibt also viel zu entdecken.
Klaus Rinke. Die Vierte Kraft: bis 23.6., MKM Museum Küppersmühle, Duisburg

Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne | Lehmbruck-Museum | Duisburg

Foto: Dejan Saric

Anlass der Schau ist der 100. Todestag des berühmten Duisburger Bildhauers Wilhelm Lehmbruck. In der Ausstellung treffen mit Werken von Auguste Rodin und Wilhelm Lehmbruck die Arbeiten zweier Meister der Moderne aufeinander. Die Schau erzählt vom Paradigmenwechsel der künstlerischen Avantgarde der Moderne, deren Schönheitsideal und dem veränderten Menschenbild im Wechsel vom 19. zum 20. Jahrhundert. Mit mehr als hundert Werken und Leihgaben aus nationalen und internationalen Museen wie dem Musée Rodin oder dem Centre Pompidou in Paris präsentiert die Ausstellung hochkarätige Arbeiten, die in dieser Zusammenstellung erstmals zu sehen sind.
Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne: bis 18.8., Lehmbruck-Museum, Duisburg

Vonovia Award für Fotografie | Kunstmuseum | Bochum

Vom 25.5. bis zum 25.8. sind im Kunstmuseum Bochum die Gewinnerarbeiten des Vonovia Award für Fotografie 2018 zu sehen. Unter dem Motto „Zuhause“ werden seit 2017 Serien ausgezeichnet, die das Thema interpretieren und persönlich erfahrbar machen. Unter den Werken befinden sich auch die Fotografien von Hanna Heitmann, die den Preis für die beste Nachwuchsarbeit erhielt. Ihre Serie „Weg vom Fenster“ beschäftigt sich mit der Schließung der Zeche Prosper Haniel. Aktuell arbeitet die 23-Jährige als freie Fotografin im russischen Tomsk.
Vonovia Award für Fotografie: bis 25.8., Kunstmuseum, Bochum

Der Berg ruft | Gasometer | Oberhausen

Foto: Massimo Colombo / Getty Images

Was will der Gasometer eigentlich noch? Die höchste Ausstellungshalle des Kontinents ist er schon, doch greifen die Hände noch höher. Bis zum Dach der Welt: Die neue Ausstellung „Der Berg ruft“ versammelt schwindelerregende Ansichten von den höchsten Gipfeln der Welt, haarsträubenden Abenteuergeschichten von Bergsteigern und auch so manche schockierende Erkenntnis über die Höhepunkte des Globus. Dazu: Eine gigantische Matterhornskulptur, die von der Decke hängt. Schon schwindelig?
Der Berg ruft: bis 27.10., Gasometer, Oberhausen

nützlich & schön | Peter-Behrens-Bau | Oberhausen

Foto: LVR-Industriemuseum, Jürgen Hoffmann

PVC, Plexiglas und Nylon: Dank der Endeckung neuer Kunststoffe kommt es in den 1920er-Jahren in Deutschland zu einer wahren Materialexplosion. Aluminium wird als das Material der Moderne gefeiert und angespornt durch den politischen Systemwechsel 1919 suchen die Künstler und Handwerker des Staatlichen Bauhauses eine neue Formsprache schönes Design und Massenproduktion vereinbar macht. Das LVR-Industriemuseum erzählt in seiner Ausstellung „nützlich & schön – Produktdesign von 1920 bis 1940“ von der Zeit, als Aluminiumtöpfe auf den Herd und Geschirr aus Pressglas auf den Tisch kamen.
nützlich & schön – Produktdesign von 1920 bis 1940: bis 23.2.20, Peter-Behrens-Bau, Oberhausen

Anzeige
Anzeige

Beste Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region

Inhaltsverzeichnis
Home