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Die schönsten Kunst-Ausstellungen im Herbst 2019

Foto: Gilber Franco
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Der Sommer neigt sich dem Ende – trotzdem kein Grund, sich mit dem Herbst-Blues zuhause zu verkriechen. Kältere Tage sind perfekt, um sich neuen, schönen und auch herausfordernden Kunstausstellungen zu widmen. Ob Malereien, Skulpturen, Requisiten oder PopArt, wo das Kunst-Bestaunen in der Region am besten geht, haben wir für euch zusammengetragen!

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Ausstellungen in Düsseldorf und Umgebung

Wooden Characters | Fonis Galerie | Düsseldorf

Foto: Johannes Hepp / Fonis Galerie

Wäre man ein Freund schlechter Wortspiele, könnte man Johannes Hepp auch „Heppeto“ nennen. Mit so viel Einfallsreichtum und Leben erschafft der Bildhauer seine Figuren. Als „fröhlichen Melancholiker“ bezeichnete ihn so das Schweizer Tagblatt und lobte seine kleinen, hölzernen Individuen. Wer kopfschüttelnde Affen oder im Meer umherschwimmende Wale ebenso sehen möchte wie liebreizende Holzköpfe, sollte die „Wooden Characters“ in der Düsseldorfer Fonis Galerie besuchen.
Wooden Characters: 7.9.-26.-10., Fonis Galerie, Düsseldorf

Blumen des Bösen | Schloss Benrath | Düsseldorf

Foto: Fabio Borquez

Die „Blumen des Bösen“ sind ein wiederkehrendes Motiv. Von Charles Baudelaire bis hin zu Tito & Tarantula gibt es in Literatur, Musik und Kunst zahlreiche Beispiele, die sich mit Gut, Böse, Leben und Tod auseinandersetzen. Im Düsseldorfer Schloss Benrath zeigen die verführerischen Bilder des argentinischen Bildkünstlers Fabio Borquez eine Mischung aus Floristik und Akt. Der Bogen der Werkschau der Werkschau „Flores de Mal“ spannt sich von bloßem, gebannten Hinsehen bis hin zum Hinterfragen aktueller Schönheitsideale.
Blumen des Bösen: 18.9.-5.1.2020, Schloss Benrath, Düsseldorf

Habbu Babbu | D-Mitte/Park Kultur | Düsseldorf

„Mind you Step“ | Foto: Wilfred Neuse

Überall sieht Künstler Wilfred Neuse Kaugummiflecken. Und daraus ist Foto-Kunst geworden. Bilder, die er in München, Amsterdam, Barcelona, aber auch Düsseldorf und weiteren Städten aufgenommen hat. Mitte September eröffnet er seine multimediale Ausstellung in der Park-Kultur. Kunstbegeisterte sehen dort Bilder von kaugummibefleckten Straßen oder Kaugummi kauenden Menschen. Zum dritten Mal stellt Neuse seine Werke zu diesem Thema vor. Die Ausstellung ist in drei Parts unterteilt.
Habbu Babbu – sweet beautiful parasites. Kleine Gemeinheiten zum Kaugummisyndrom: 20.9.-20.10., D-Mitte/Park Kultur, Düsseldorf

Coal Mine Tipples – Pennsylvanische Kleinbergwerke | Kunstarchiv Kaiserswerth | DD

Bernd & Hilla Becher: Reed & Herb Coal Co., Joliett, Schuylkill County, 1975

Es sind unfreiwillige und bizarre Kunstwerke, die die Landschaft Pennsylvanias zieren: Coal Mine Tipples – im Grunde schlichte Fördertürme aus Holz. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden sie erbaut und in den 1970er-Jahren durch die fotografische Leistung von Bernd und Hilla Becher zu Kunstobjekten. Kommentarlos hielt das Ehepaar fest, was sich vor ihnen eröffnete. Damit haben sie die Düsseldorfer Photoschule begründet. Die Fotografien transportieren den Betrachter direkt an Ort und Stelle der Aufnahme. So wird bewusst, welche Magie dem Alltag innewohnt.
Bernd & Hilla Becher: Coal Mine Tipples – Penn- sylvanische Kleinbergwerke: 28.9.-16.2.20, Kunstarchiv Kaiserswerth, Düsseldorf

Skola | Töchter & Söhne | Düsseldorf

Skola Hengesbach Gallery

Kunstbegeisterte können in der Galerie Töchter & Söhne noch bis zum 31.10. Streetart-Gemälde bewundern. Die brasilianischen Zwillingsbrüder „Skola“ aus Sao Paulo präsentieren ihre erste Solo-Ausstellung in der Düsseldorfer Galerie. Zuvor zeigten sie ihre Kunst in einer Gemeinschaftsausstellung in New York 2018 . Wiedererkennungswert bekommen ihre Kunstwerke durch das Farbspiel: Schwarz, Weiß, Grau und einen Fleck Gelb – mehr Farben geben ihre Gemälde nicht her. Weniger ist mehr. Deshalb ist ihr Stil auch einfach gehalten, mit Stift und Computer schaffen sie ausdrucksstarke, humorvolle Bilder.
Skola: bis 31.10., Töchter & Söhne, Düsseldorf

Zufall und Präzision | Schloss Reuschenberg | Neuss

Foto: Florian Schreiber

Die Kunstinitiative “Wurzeln und Flügel e.V.” holt den Düsseldorfer Künstler Horst Gläsker ins Schloss Reuschenberg in Neuss. Der Künstler und seine Werke sind vielfältig. Auf dem Schloss Reuschenberg werden über 80 Arbeitet aus verschiedenen Schaffensperioden von den 1970er-Jahren bis heute gezeigt. Schwerpunkte sind seine Malerei auf Sperrmüllteppichen und Tapeten, die abstrakt-ornamentale Hinterglasmalerei „Rhythmus“, Holzdrucke, Rundbilder und Gemälde aus der Reihe „Pinseltanz“.
Horst Gläsker – Zufall und Präzision: 29.9.19 bis Januar 2020, Schloss Reuschenberg, Neuss 

Minjung Kim und Park Seo-Bo | Langen Foundation | Neuss

Foto: White Cube (Ollie Hammick) Courtesy White Cube

Hanji-Papier wird aus den Trieben des Maulbeerbaumes gewonnen und spielt in der koreanischen Kultur eine vielseitige Rolle. Nicht nur für Dokumente wird es genutzt, auch als Material für Fenster, Türen und Wände oder in der Kleidungsindustrie kommt es zum Einsatz. Park Seo-Bo und Minjung Kim arbeiten seit Jahrzehnten mit dem Papier und erstellen skulpturale Oberflächen oder Collagen. Nun kommen sie zum ersten Mal nach Deutschland und zeigen in der Langen Foundation ihre asiatische Kunst, die ein Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne sein soll. Insgesamt werden 70 Werke in jeweils zwei Einzelpräsentation gezeigt.
Minjung Kim und Park Seo-Bo: 29.9.-23.3.2020, Langen Foundation, Neuss

Aufbruch zu neuen Malgründen | Hetjens-Museum | Düsseldorf

Als „glasharten, gegen Korrosion und Temperaturschwankungen beständigen Schmelzüberzug, der als Schutz oder zur Verzierung auf metallische Oberflächen aufgetragen wird“, definiert der Duden das Wort Email. Mit verzierten Oberflächen von Trinkgefäßen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, speziell aus Glas oder Keramik, beschäftigt sich die Ausstellung „Aufbruch zu neuen Malgründen“ im landeshauptstädtischen Hetjens-Museum. Seinen Ursprung hat das Ganze in Franken. Deshalb bietet das Museum am 4.9. zusätzlich einen Fränkischen Abend mit Hausmannskost, Bier, stimmungsvoller Musik und einer Kurzführung an.
Aufbruch zu neuen Malgründen: bis 27.10., Hetjens-Museum, Düsseldorf

Boris Nieslony: Das es geschieht | Museum Ratingen

Boris Nieslony beobachtet das Hier und Jetzt sehr genau. Auf der Grundlage von Begegnungen beschäftigt sich der 73-Jährige seit über 40 Jahren mit Kunst und Bedeutungen in allen Facetten: angefangen bei Malerei über Performances bis hin zu Fotos. Das Museum Ratingen lädt in der ersten umfassenden Einzelausstellung des Künstlers ein, abzutauchen in eine schillernde und spannende Welt – bis in sein ganz persönliches „Paradies“, einer vielschichtigen Regalinstallation auf Glasböden. Titel der Schau: „Boris Nieslony: Das es geschieht. Werkschau eines Halbruhigen, 2019-1975“.
Boris Nieslony: Das es geschieht: bis 6.10., Museum Ratingen 

Busy Girl – Barbie macht Karriere | Puppen- und Spielzeugmuseum | Ratingen

Foto: Museum Ratingen

Nein, als Vorreiterin des Feminismus gilt die Barbie-Puppe gemeinhin nicht. Dass die Spielzeugfigur aber weit mehr zu bieten hat als Wespentaille und langes Haar, wissen Bettina Dorfmann und Karin Schrey. Die beiden Journalistinnen, Sammlerinnen und Freundinnen haben in Ratingen eine Ausstellung kuratiert, die die Karrierefrau Barbie in den Fokus rückt. „Busy Girl. Barbie macht Karriere“ ist im Puppen- und Spielzeugmuseum im Trinsenturm, Ratingen zu sehen.
Busy Girl. Barbie macht Karriere: bis 1.3.2020, Puppen- und Spielzeugmuseum im Trinsenturm, Ratingen 

Fluch und Segen. Kirchen der Moderne | kath. Pfarrkiche St. Getrud | Köln

Foto: Michael Rasche/michaelrasche.com

Experten rechnen damit, dass von den rund 6 000 christlichen Kirchen in den kommenden Jahren etwa 30 Prozent leer stehen werden. Gründe dafür sind die voranschreitende Säkularisierung der Gesellschaft sowie der demografische Wandel. Direkt im Exponat, nämlich in der katholischen Pfarrkiche St. Getrud in Köln, zeigt das M:AI – Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW die Ausstellung „Fluch und Segen. Kirchen der Moderne“. Dabei dienen rund 20 Beispiele anhand von Bildern und Texten als Anleitung dafür, wie eine erfolgreiche Umnutzung eines einst heiligen Raums funktionieren könnte.
Fluch und Segen. Kirchen der Moderne: 9.9.-10.11., katholische Pfarrkiche St. Getrud, Köln 

Schweben | Hengesbach Gallery | Wuppertal

Foto: Bastian Buddenbrook

Aus einer anderen Welt: Mit „Schweben“ erstellt Nikola Ukic Bildhauerei aus verschiedenen Materialien. Der jetzige Düsseldorfer kommt gebürtig aus Kroatien. Ohne erkennbaren Zusammenhang entsteht seine Kunst, die wie Teile eines Ufos wirken. Die bildliche Oberfläche passt nicht zu der unbekannten Konstruktion und sieht dabei unstimmig aus. Doch bei genauerem Hinse- hen lässt sich erkennen, dass aus mehreren Einzelteilen ein großes Ganzes entsteht.
Schweben: bis 25.10., Hengesbach Gallery, Wuppertal

Die Wundermaschine | Gaskessel | Wuppertal

Foto: Lina Niermann

In Wuppertaler-Heckinghausen haben die Architekten Marcello Groß und Daniel Mai ein Haus in eine Coladose umgebaut. So lautete zumindest ihre Umschreibung für den Umbau des alten Gaskessels. Seit 2016 wurden Stück für Stück Beton-Einzelteile durch ein Loch in der Außenhülle geschoben, um sie im Innern, wie die Klötze eines Jengaturms, zu einem mehrstöckigen Gebäude aufeinanderzustapeln. Dieses beherbergt nun das mediterrane Restaurant Aposto im Erdgeschoss, ein Fitnessstudio der Sport-Park Group in der Mitte und eine 360-Grad-Leinwand im Obergeschoss. Gezeigt wird auf der Leinwand die Lichtshow „Die Wundermaschine“. Vom Kesseldach aus gibt es zudem einen Premiumblick über die gesamte Stadt. Beeindruckend!
Die Wundermaschine: bis 31.12., Gaskessel, Wuppertal

Wählen & Wühlen | Grafschafter Museum | Moers

Mit der Sonderausstellung „Wählen & Wühlen. Frauen und Demokratiebewegung am Niederrhein vor 100 Jahren“ werden im Grafschafter Museum Vertreterinnen der damaligen proletarischen Frauenbewegung beleuchtet. Wie standen die Frauen am Niederrhein zur Frauenwahlrechtsfrage und wie gingen sie mit dem neu erworbenen Recht um? Antworten darauf gibt es im Moerser Schloss. Im Rahmenprogramm finden Kinoabende, feministische Lesereihen, Konzertabende, ein Open Air Poetry Slam und vieles mehr statt.
Wählen & Wühlen: bis 13.10., Grafschafter Museum, Moers   

Anders Wohnen | Museum Krefeld

Mit der Ausstellungsreihe „Anders Wohnen“ – Entwürfe für das Haus Lange und Haus Esters stellt das Museum Krefeld seit Mitte März Fragen zum Wohnen und Zusammenleben von gestern, heute und morgen. Dazu werden die beiden von Ludwig Mies van der Rohe erbauten Häuser zu experimentellen Ausstellungs- und Diskussionsplattformen sowie zu Denk- und Fabrikationslaboren verwandelt. Rund 20 internationale Künstler, Architekten und Designer wurden eingeladen, für die Häuser sowie den Gartenbereich Wohn- und Lebenskonzepte zu realisieren, die sich an den Themen Utopie, Mobilität und Dystopie orientieren. Die unterschiedlichen Ausstellungen werden über ein Jahr hinweg präsentiert.
„Anders Wohnen“ – Entwürfe für das Haus Lange und Haus Esters: bis 26.1.2020, Haus Esters, Haus Lange, Krefeld

Ausstellungen im Ruhrgebiet

Secrets | Soul of Africa Museum | Essen

Foto: Markus Matzel / Soul of Africa Museum

Ritualgegenstände aus West- und Zentralafrika stehen im Zentrum der neuen Sonderausstellung „Secrets“ im Soul of Africa Museum in Essen. Entstanden ist die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Soul of Oku Museum in Kamerun. Die Dauerausstellung des Essener Museums geht während der Zeit auf Reisen und wird bis Mai 2020 als Leihgabe zum Thema Voodoo im Roemer und Pelizaeus Museum in Hildesheim zu sehen sein.
Secrets: 28.9.-15.6.2020, Soul of Africa Museum, Essen 

Properties of human beings | Verein kunstwerden | Essen

Die Ausstellung „Properties of human beings“ beschäftigt sich mit der Positionierung des Menschseins in der kulturellen, urbanen als auch natürlichen Umgebung. Die Künstlerin Karin Apollonia Müller zeigt beim Verein kunstwerden in Essen Ausschnitte ihrer kalifornischen Arbeiten „Angels in Fall“, „On Edge“ sowie Einblicke in ihre experimentellen Arbeiten „EVM“ und „Blood“. Die Heidelbergerin studierte an der GHS (Vorgänger der Folkwang Universität) in Essen.
Properties of human beings: bis 18.10., Verein kunstwerden, Essen

Mensch und Tier im Revier | Ruhr Museum | Essen

Das Ruhr Museum in Essen startet eine neue Ausstellungsreihe in der ehemaligen Kohlenwäsche. In der Galerie in der 21. Etage sollen von nun an populäre Themen der Ruhrgebietsgeschichte abgebildet werden. Die erste Ausstellung „Mensch und Tier im Revier“ der grundlegenden Frage nach der kulturellen Identität nach. Mehr als 100 Objekte, Leihgaben anderer Museen und privater Sammler, thematisieren die verschiedenen Aspekte der Mensch-Tier-Beziehung.
Mensch und Tier im Revier: bis 25.2.2020, Ruhr Museum, Essen

Melting Pott | MKM Museum Küppersmühle | Duisburg

Foto: Till Brönner und courtesy Brost Stiftung

Das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg zeigt Fotoarbeiten von Till Brönner. Unter dem Titel „Melting Pott“ stellt der Jazzmusiker und Fotograf zum ersten Mal in einer großen Museums-Ausstellung aus. Ein Jahr lang hat Brönner in der Region fotografiert und zeigt seine Sicht auf die Vielfalt im Ruhrgebiet. Das Museum ruft in diesem Zusammenhang zum Wettbewerb „My Melting Pott“ auf. Bis zum 15.9. können Teilnehmer ihr Lieblingsruhrgebietsfoto einreichen. Die zehn besten Fotos werden auf der Museumshomepage präsentiert und mit je zwei Freikarten prämiert. Der erstplatzierte Fotograf erhält zusätzlich einen von Till Brönner signierten Ausstellungskatalog.
Melting Pott: bis 6.10., MKM Museum Küppersmühle, Duisburg

Alles nur geklaut | Zeche Zollern | Dortmund

Grafik: baier+wellach/Golasch

Die Ausstellung „Alles nur geklaut“ geht kleinen und großen Schummeleien, auch in der Geschichte, auf den Grund. So stahl Prometheus schon den Göttern das Feuer und Friedrich Harkort guckte sich in England die Technik für seine Dampfmaschine ab – alles nicht ganz legal aber natürlich zum Wohle der Menschheit. Was nun Original ist oder Nachahmung, können Besucher der Ausstellung im Sachverständigenlabor prüfen. Es ist nur eines von vielen Mitmach-Angeboten der Ausstellung. Es gibt zum Beispiel auch die Möglichkeit Selfies in eine Cloud zu schicken, die über den Köpfen der Besucher schwebt. Das Herzstück sind allerdings die sechs Escaperooms.
Alles nur geklaut: bis 13.10., Zeche Zollern, Dortmund

Der Berg ruft | Gasometer | Oberhausen

Foto: Massimo Colombo / Getty Images

Was will der Gasometer eigentlich noch? Die höchste Ausstellungshalle des Kontinents ist er schon, doch greifen die Hände noch höher. Bis zum Dach der Welt: Die neue Ausstellung „Der Berg ruft“ versammelt schwindelerregende Ansichten von den höchsten Gipfeln der Welt, haarsträubenden Abenteuergeschichten von Bergsteigern und auch so manche schockierende Erkenntnis über die Höhepunkte des Globus. Dazu: Eine gigantische Matterhornskulptur, die von der Decke hängt. Schon schwindelig?
Der Berg ruft: bis 27.10., Gasometer, Oberhausen

nützlich & schön | Peter-Behrens-Bau | Oberhausen

Foto: LVR-Industriemuseum, Jürgen Hoffmann

PVC, Plexiglas und Nylon: Dank der Entdeckung neuer Kunststoffe kommt es in den 1920er-Jahren in Deutschland zu einer wahren Materialexplosion. Aluminium wird als das Material der Moderne gefeiert und angespornt durch den politischen Systemwechsel 1919 suchen die Künstler und Handwerker des Staatlichen Bauhauses eine neue Formsprache schönes Design und Massenproduktion vereinbar macht. Das LVR-Industriemuseum erzählt in seiner Ausstellung „nützlich & schön – Produktdesign von 1920 bis 1940“ von der Zeit, als Aluminiumtöpfe auf den Herd und Geschirr aus Pressglas auf den Tisch kamen.
nützlich & schön – Produktdesign von 1920 bis 1940: bis 23.2.20, Peter-Behrens-Bau, Oberhausen

Manolo Ty – Fotografien aus Pakistan | Osthaus Museum | Hagen

Foto: Manolo Ty

Nach Ausstellungen in Islamabad, Karatschi und in Jakarta zeigt das Osthaus Museum in Hagen ausgewählte Fotografien von Manolo Ty, die auf Entdeckungsreise in Pakistan entstanden sind. Mit der Ausstellung möchte das Osthaus Museum Hagen einen anderen Blick auf Pakistan ermöglichen. Es soll ein Einblick in die zeitgenössische Gesellschaft einer oft missverstandenen Nation und ihrer Kultur im Wandel der Zeit eröffnet werden. Das entspricht dem Ziel, das sich der in Hagen geborene Wahl-Berliner Manolo Ty mit der Veröffentlichung seiner Fotos gesetzt hat.
Manolo Ty – Fotografien aus Pakistan: bis 6.10., Osthaus Museum, Hagen

Bioethical Aberrations und Polymorphismus | Städtische Galerie | Bergkamen

In der Doppelausstellung „Aljoscha – Bioethical Aberrations und Maxim Wakultschik – Polymorphismus“ präsentiert die Städtische Galerie Bergkamen „sohle 1“ zwei künstlerische Positionen, die sich im Spiel mit Form und Abstraktion grundlegenden Überlegungen um das Wesen von Leben und Lebewesen nähern. Zu sehen sind die Werke der beiden Düsseldorfer Künstler bis zum 20.10.
Aljoscha – Bioethical Aberrations und Maxim Wakultschik – Polymorphismus: 8.9.-20.10., Städtische Galerie „sohle 1“, Bergkamen

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