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Achtung, Kunst! Die schönsten Ausstellungen im Herbst und Winter

Foto: Edgar Chaparro
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Im Herbst macht ein Museumsbesuch doch erst richtig Spaß: Draußen windet und regnet es (zumindest meistens….) und drinnen kann man sich Herz und Seele an Kunst und die kalten Fingerchen am Heißgetränk im Museumscafé aufwärmen. Wo das in der Region am besten geht, haben wir für euch zusammengetragen!

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Düsseldorf und Umgebung

K21 Düsseldorf: Bach und Bacher

Foto: Achim Kukulies

Die kürzlich wiedereröffnete Bel Etage im K21 soll den Besuchern Zugang zu Kunstwerken schaffen, die eine Herausforderung darstellen – sprich, Experimentelles und Performances. Für die aktuelle Herausforderung, zu sehen bis zum 6. Januar des kommenden Jahres, sorgt Lutz Bacher. Der Titel „What’s Love Got to Do With It“ führt dabei genauso in die Irre wie der Name des vermeintlichen Künstlers. Hinter dem Pseudonym verbirgt sich nämlich eine Frau, die es seit den 1970er Jahren erfolgreich schafft, sich um die Öffentlichkeit des Kunstbetriebes herum zu lavieren. Keine Interviews, keine Fotos, keine Kommentare zu ihrem Werk. Bachers Themen: Gewalt, Machtverhältnisse, kurz: die „pathologischen Seiten amerikanischer Kultur“, so Hilke. So stilisiert Bacher die Unterschrift Donald Trumps über die kompletten Wände der Ausstellungsräume ins Unendliche. Spionagethriller-Sounds treffen auf Hosen mit Dollarzeichenprint, gefüllt mit Stroh. Und im Eingangsbereich werden die Besucher des K21 von „Cyclops“, runden Spiegelaugen, die an Überwachungskameras erinnern, begrüßt. Bacher is watching you, konsequenterweise hinter Vorhängen aus dem Fundus der Sendung Saturday Night Live. Wer da eine Stimmungsaufhellung benötigt, kann sich nicht nur am Lametta zwischen dem Stroh erfreuen, auch die riesige Spinnennetz-Installation „In Orbit“ von Tomás Saraceno lädt zum Turnen in luftiger Höhe ein. Das frisch gewartete Netz wird für die nächsten drei Jahre von Samsung gesponsert.

Lutz Bacher What’s Love Got to Do With It bis 6.1., K21, Düsseldorf

Kunstpalast Düsseldorf: Die Zukunft war ein schönes Auto

Foto: Museum Kunstpalast

Der Kunstpalast präsentiert als erstes europäisches Kunstmuseum in einer Überblicksschau 30 Sportwagen von den 1950er bis 1970er Jahren. Automobildesign zählt zu Königsdisziplinen des Industriedesigns, weil Technik und Ästhetik perfekt miteinander in Szene gesetzt werden müssen. Gezeigt werden insgesamt 30 Sportwagen, wie Skulpturen auf Sockeln präsentiert, die mittlerweile Ikonen sind, als Sammlerstücke begehrt, und das Image der Automarken bis heute nachhaltig prägen. Unter den 30 Fahrzeugen befinden sich einige Modelle von Sergio Pininfarina (1926-2012), dessen Gestaltungen – wie für Alfa Romeo und vor allem für Ferrari – zum Symbol für den italienischen Stil wurden. Neben dem ästhetischen Fokus macht die Ausstellung zudem deutlich, dass Produktdesign – ebenso wie die Architektur oder Mode– gleichberechtigt neben den schönen Künsten steht. Ein Ansatz der bereits von 1919–1933 am Bauhaus und später am 1929 gegründeten Museum of Modern Art in New York gepflegt wurde und auch im Kunstpalast neue Bedeutung erfährt.

PS: Ich liebe Dich. Sportwagen-Design der 1950er bis 1970er Jahre bis 10. Februar 2019, Kunstpalast, Düsseldorf

NRW-Forum: Im Zweifel für den Zweifel

Foto: NRW-Forum

Fake News! In Wirklichkeit waren es die Illuminati! Und UFOs haben den noch lebenden Tupac Shakur entführt! Ja, manchmal steckt die Welt voll Wahnsinn – wie gut, dass in dieser internationalen Gruppenausstellung zu nichts geringerem als der „großen Weltverschwörung“ durch verschiedenste Medien die Macht und der Einfluss von Verschwörungstheorien sichtbar gemacht werden. Aber Achtung: Nicht alles ist eindeutig! Und die Wahrheit ist irgendwo da draußen… oder so.

Im Zweifel für den Zweifel 21.9.–18.11. NRW-Forum, Düsseldorf

Heinrich-Heine-Institut: Aber ich schrieb mich verrückt

Vor zwei Jahren starb der Schriftsteller und Nachtportier des Bochumer Schauspielhauses Wolfgang Welt: Für die einen Welt einer der größten deutschen Schriftsteller der jüngeren Vergangenheit, andere unterschätzten oder ignorierten ihn. Diese Ausstellung gewährt Einblicke in unveröffentliches Material aus dem Nachlass und privaten Sammlungen und macht die Person und das Phänomen Wolfgang Welt erfahrbar.
Aber ich schrieb mich verrückt bis 18.11., Heinrich-Heine-Institut, Düsseldorf

Pretty Portal: From The Woods To The Block

Foto: Roman Klonek

„Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich es liebe, ein Chaos anzurichten, um es anschließend wieder aufzuräumen“, schildert Roman Klonek seine Vorgehensweise. Dass dabei erfahrungsgemäß allerlei Buntes entsteht, dürfte sich mittllerweile herumgesprochen haben. Die stets sympathischen Fantasiefiguren und Geschichten des Künstlers finden sich vom 12. Oktober bis zum 23. November im Pretty Portal auf Holzschnitten wieder, die an ein überdimensionales Skizzenbuch erinnern. Unter dem Titel „From the Woods to the Blocks“ führen die Holzschnitte die Betrachter in die Welt des Künstlers, in der scheinbar keine Grenzen existieren. Soviel ist aber sicher: Es bleibt nicht beim Chaos. Aus der Vielzahl seiner Ideen kreiert Klonek Überraschungsmomente, die im Gedächtnis bleiben.

From the Woods to the Blocks 12.10.-23.11., Pretty Portal, Düsseldorf

MAKK Köln: Andy Warhol – Pop goes Art

Foto: RBA Köln | Marion Mennicken

Coverdesign ist eine Kunst, die zu verschwinden droht. In Zeiten von Spotify und iTunes verlieren großformatige Abbildungen und Illustrationen ihre Wirkung. Dabei gehören Plattencover zu den bekanntesten Werken moderner Kultur. Das verdeutlicht aktuell eine Ausstellung über Andy Warhol im Museum für angewandte Künste Köln (MAKK). Der Pop-Künstler schuf im Laufe seines Lebens zahlreiche Cover für kleine Jazzbands und Soul-Künstler bis hin zu den Rolling Stones. Das MAKK in Köln stellt sämtliche Gestaltungen bis zum April 2019 aus, ermöglicht durch die private Sammlung von Ulrich Reininghaus. Der Unternehmer verliebte sich direkt in diesen Teil von Warhols Schaffen, seit er eine der LPs in einer Ausstellung eines befreundeten Galeristen sah.
Die Ausstellung zeigt jedoch nicht nur die Plattenkunst, sondern auch die Entwicklung Warhols auf. Zudem kann man im MAKK nicht nur die Cover betrachten, sondern die Inhalte jeder ausgestellten Platte auch hören – egal ob das Rolling-Stones-Album oder die Interviews auf „Giant Size 1,57$“.

Andy Warhol – Pop goes Art bis 24.4.19, Makk, Köln; museenkoeln.de

Bundeskunsthalle Bonn: The Playground Project

Foto: fb © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH

Das Schlüsselwort „interaktiv“ mal richtig auf die Spitze treiben – das hat man sich in der Bonner Bundeskunsthalle gedacht und auf dem Dach und Vorplatz der Halle einen kunstvollen Spieplatz aufgebaut. Fachsprachlich heißt das: „Den Besuchenden wird ermöglicht, Kunst spielend, partizipativ und performativ zu erleben“. Umgangsprachlich will man sagen: Es gibt Kicker, Partnerschaukeln, freche Wasserfontänen, verspiegelte Tischtennisplatten, die Bonn-Slide-Rutsche, Legosteine, eine bunt beschriftete Skaterampe , einen Karaokecontainer und so viel mehr, dass einem glatt der Kopf vor Freude platzen könnte! Im Museum selbst gibt es dann noch eine Ausstellung zum Thema Spielplätze, die vor allem zwischen den 50ern und 80ern teils wahnwitzig konzipiert wurden. Und was soll man sagen? Auch hier gibt’s so manche interaktive Installation zum durchkriechen, draufklettern, runterrutschen und ausprobieren. Hin!

The Playground Project bis 28.10., Bundeskunsthalle, Bonn

Kunstmuseum Solingen: Die Kunst der klaren Haltung

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Foto: Juli Sabina Bock

Im Kunstmuseum Solingen erinnert das „Zentrum für verfolgte Künste“ an Künstler und ihre Werke, die während der NS-Zeit und in der DDR verboten waren. Mit der Malerin Sabina Bockemühl stellt hier erstmals eine Gegenwartskünstlerin aus, was kein Widerspruch ist. „Die Kunst der klaren Haltung“ heißt die Schau (ab 28.10.), bei der Porträts von Prominenten (u.a. Mario Adorf, Hannelore Elsner, Roger Cicero) zu sehen sind, die eindeutig Position beziehen – zu Kunst, Gesellschaft und Politik.

Die Kunst der klaren Haltung ab 28.10. Kunstmuseum, Solingen

Citykirche Mönchengladbach: Meike Hanraths – Schubladen

Foto: Meike Hahnraths

Der erste Eindruck zählt – aber stimmt er auch? Wie sehr man sich täuschen kann, zeigt das Kunstprojekt „Schubladen“ der Fotografin Meike Hahnraths: Sie hat Menschen mit und ohne Behinderung porträtiert und lässt die Betrachter rätseln, wer sich hinter den Bildern verbirgt. Es geschieht tagtäglich, unbewusst und in Millisekunden – das erste Urteil über einen Menschen ist schnell gefällt. Der Mann im schnittigen Anzug: sicher ein Banker. Die Frau mit biederer Frisur und randloser Brille: eine typische Lehrerin. Jemand im Rollstuhl: behindert. Schablonenhaftes Denken ist bequem, schafft schnelle Orientierung und erleichtert das Leben. Nur wird es in den wenigsten Fällen der Person gerecht, die wir allein aufgrund von Äußerlichkeiten in eine Schublade stecken. Das Kunstprojekt „Schubladen“ zeigt Porträtfotos sehr unterschiedlicher Menschen. Die Hälfte von ihnen gilt umgangssprachlich als ‚normal‘, die anderen sind Bewohnerinnen einen Frauenhauses oder Menschen mit einer physischen oder psychischen Einschränkung. Es sind Fotos von Menschen, die Selbstbewusstsein und eine große Würde ausstrahlen. Etwaige Anomalien bleiben unsichtbar.

Meike Hahnraths – Schubladen 5.9.–30.10., Citykirche Alter Markt, Mönchengladbach

Ruhrgebiet

Dortmunder U: The Pink Floyd Exhibition

Foto: Rupert Truman © Pink Floyd Music Ltd / Courtesy of Pink Floyd ‚Their Mortal Re- mains‘

Ab dem 15. September zeigt das Dortmunder U die Erlebnisausstellung „The Pink Floyd Exhibition – Their Mortal Remains“. Nach London und Rom ist die Ruhrmetropole die einzige deutsche Station der Wanderausstellung. Auf mehr als fünf Jahrzehnte Bandgeschichte blickt die Retrospektive zurück. Backstage-Atmosphäre, Interviews, Studio-Bilder, und – natürlich – jede Menge Musik können Fans und solche, die es werden wollen, in der interaktiven Ausstellung erleben. Wish you were here!

The Pink Floyd Exhibition – Their Mortal Remains 15.09. – 10.2. Dortmunder U, Dortmund

Dortmunder U: Computer Grrrls

Foto: Jennifer Chan

Von den Programmiererinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Cyberfeminismus – diese Ausstellung verfolgt das Verhältnis von Frauen und Technologie. Die versammelten Kunstschaffenden hinterfragen populäre Vorstellungen, decken unbekannte Geschichten auf und beschäftigen sich mit Genderfragen in den Bereichen Big Data, KI, Hacken und Co.

Computer Grrrls 27.10.-24.2. HMKV im Dortmunder U, Dortmund

Street//Art Gallery Dortmund: CRASH, PRO176, SOTEN

Gleich drei Street Art Künstler aus drei Ecken der Welt versammelt die 44309 Street//Art Gallery für ihre aktuelle Ausstellung. Dabei ist der New Yorker Graffitikünstler John CRASH Matos, der in den 70ern Züge mit seiner Kunst versah und heute in allerlei Dauerausstellungen hängt. Zudem werden auch Leinwände des Pariser PRO176 aufgehängt, dessen unverkenntliche Inspirationen in den psychodelischen Comics von Jack Kirby liegen. Letzter im Bunde: der Kopenhagener Soten mit farbstarken Tags.

CRASH, PRO176, SOTEN bis 27.10., 44309 Street//Art Gallery, Dortmund

Ludwiggalerie Oberhausen: Die Geste

Foto: Ludwiggalerie

Die Ludwiggalerie Oberhausen feiert ihren 20. Geburtstag. Aus diesem Anlass zeigt das Kunstmuseum die Ausstellung „Die Geste“, in der zahlreiche Meisterwerke von der Antike bis heute zu sehen sind. Mit einer simplen Geste ist es möglich, einen kurzweilige Hype in den sozialen Medien auszulösen. Gesten sind aber auch in unserem Alltag fest verankert und kommunizieren beispielsweise Freude und Zustimmung, aber auch Ablehnung; sie können Intimität und Zuwendung erzeugen, oder beleidigend wirken und als Drohung ausgelegt werden. Den Gesten in der Kunst widmet sich die Ludwiggalerie Oberhausen in der Jubiläumsausstellung zum 20-jährigen Bestehen.
Die imposante Namensliste verzeichnet insgesamt 87 Künstlerinnen und Künstlern. Darunter Fotografinnen wie Ellen Auerbach und Germaine Krull, Renaissance-Künstler Albrecht Dürer, Expressionisten, Pop-Künstler, Modernisten oder zeitgenössische Maler wie David Hockney, Gerhard Richter oder Su Xinping.

Die Geste – Kunst zwischen Jubel, Dank und Nachdenklichkeit bis 13.01.2019, Ludwiggalerie, Schloss Oberhausen

Gasometer Oberhausen: Der Berg ruft

Foto: Massimo Colombo / Getty Images

Was will der Gasometer eigentlich noch? Die höchste Ausstellungshalle des Kontinents ist er schon, doch greifen die Hände noch höher. Bis zum Dach der Welt: Die neue Ausstellung „Der Berg ruft“ versammelt schwindelerregende Ansichten von den höchsten Gipfeln der Welt, haarsträubenden Abenteuergeschichten von Bergsteigern und auch so manche schockierende Erkentniss über die Höhepunkte des Globus. Dazu: Eine gigantische Matterhornskulptur, die von der Decke hängt. Schon schwindelig?

Der Berg ruft bis 30.12., Gasometer, Oberhausen

Galerie m Bochum: Dreifach-Ausstellung

Foto: Aino Kannist, Untitled (Red Cardigan), 2013, Courtesy Galerie m Bochum

Seit gut zwei Jahren verfolgt die Galerie m – die einzige Bochumer Galerie mit weit überregionaler Ausstrahlung – das Konzept, jeweils über einen längeren Zeitraum drei Ausstellungen gleichzeitig zu zeigen. Das macht Sinn, weil der Besucher so die stilistische Vielfalt ihrer vertretenen Künstler ermessen kann. Das Geflecht aus Zeichnungen hat Evelina Cajacob geschaffen und ihm den tiefstaplerischen Titel „alles nichts besonderes“ verpasst. Er steht mit schwachem Bleistift an die Wand geschrieben. Daneben hat die Künstlerin 434 Din-A4-Blätter mit einfarbigen Zeichnungen angeordnet, die wie oft einen organischen Eindruck machen und wie Fossilien wirken oder Pflanzen-Abdrücke oder mit reduzierten Gesten verarbeitete Natureindrücke. Die grandios inszenierten und perfekt ausgeleuchteten Fotografien stammen von Aino Kannisto, die wie Evelina Cajacob schon mehrfach in der Galerie m ausgestellt hat. Auf den Bildern ist sie stets selbst zu sehen, doch sie sind keine Selbstportraits. Die Fotografin schlüpft wie eine Schauspielerin in (Frauen-)Rollen: Oft haben ihre Szenen einen melancholischen Charakter, ihre Situationen erzählen von einen Dazwischen: zwischen An- und Ausziehen, Aufstehen und Hinsetzen, Verzweifeln und in Angriff nehmen. Auf einem Motiv ist Kannisto zum ersten Mal mit ihrem Kind zu sehen – ein starkes, symbolisch aufgeladenes und zugleich intimes Bild aus einer wie immer verwirrend nahen Perspektive. Zwischen Gemälde, Relief und Skulptur bewegen sich die dreidimensionalen Gemälde von Galerie-Dauergast Elisabeth Vary. Hier sprechen nicht nur die Farben, sondern auch die Form der „Rahmen“ zum Besucher, der dafür den wahrscheinlich kleinsten Ausstellungsraum Bochums betritt.

Dreifach-Ausstellung bis 24.11. Galerie m, Bochum

Museum Folkwang Essen: Twenty-Two Hours / The Tempest Society

Zwei Videoarbeiten der französisch-marokkanischen Künstlerin Bouchra Khalili sind derzeit im Museum Folkwang zu sehen. In „Twenty-Two Hours“ (43 Minuten) reden Mitglieder der Black Lives Matter-Bewegung und der Black Panther Party über den Kampf von Afroamerikanern um Gleichberechtigung, während „The Tempest Society“ in sechzig Minuten drei Athener fokussiert, die über Heimat und Europa diskutieren.

Twenty-Two Hours / The Tempest Society bis 21.10. Museum Folkwang, Essen

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