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Konzerte in NRW: Diese Bands seht ihr im Frühjahr 2020

Anna Burch | Foto: Chloe Sells
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NRW ist ein absolutes Konzert-Bundesland und eine Hochburg für Kulturveranstaltungen. Mit Köln und Dortmund liegen zwei der meistbespielten Städte genau dort; aber auch zahlreiche mittelgroße und kleinere Bühnen finden hier ihren Platz, ob in Düsseldorf, Bochum oder Münster. Welche Bands und Solokünstler ihr im Frühjahr 2020 live erleben könnt, erfahrt ihr hier:

Achtung: Aufgrund der Veranstaltungsregelung zur Eindämmung des Corona-Virus bitten wir darum, sich im Einzelfall noch einmal beim Veranstalter selbst zu erkundigen, ob die Veranstaltungen tatsächlich stattfinden.

Inhaltsverzeichnis [verbergen]

Konzerte in Düsseldorf & Umgebung

Suzan Köcher | 13.3. | Wuppertal

Foto: Magnificent Music

Eine Mischung aus Krautrock, Psych-Folk und French Pop, gespickt mit Westcoast-Pop und Sixties-Beat. Das ist die Musik von Suzan Köcher. Nach ihrem ersten Album „Moon Bordeaux“, das vor zwei Jahren erschien, geht sie nun mit ihrem neuen Album „Suprafon“ auf Tour. Mit im Gepäck hat sie ihre Band: Suzan Köcher’s Suprafon, die sich ihren Namen mit dem neuen Album teilt. Dabei verstehen die Vier es, eine entspannte Lockerheit in ihre Songs zu legen, die keinesfalls langweilig ist.
Suzan Köcher: 13.3., Die Börse, Wuppertal

Fil Bo Riva | 14.3. | Düsseldorf

Foto: Juliane Spaete

Musik mit Rafinesse, Esprit, Grandezza, mal so bittersüß melancholisch wie das Ende eines Sommerurlaubs im italienischen Küstendorf, mal so beschwingend lebensfroh wie eine durchtanzte Frühlingsnacht. Filippo Bonamici aka Fil Bo Riva verbindet sanften Indierock mit modernem Folk und erschafft Musik, die sich von Raum und Zeit freischlägt. Nach Jahren des Umjubelns erschien 2019 endlich sein Longplayer-Debüt „Beautiful Sadnesss“. Ist’n Traum!
Fil Bo Riva: 14.3., zakk, Düsseldorf

The Regrettes | 24.3. | Düsseldorf

Foto: Claire Marie Vogel

Das Punk-Pop-Quartett The Regrettes serviert euch aktuellen Sound aus L.A. direkt in die Landeshauptstadt. Die Gruppe um Frontfrau und Sängerin Lydia Night ist energiegeladen und sorgt in Übersee bereits seit mehreren Jahren für Furore. Nachdem ihre Shows in Deutschland letztes Jahr ausnahmslos ausverkauft waren, kommen im März einige Zusatzkonzerte dazu. Eine davon im Düsseldorfer zakk. Schee!
The Regrettes: 24.3., zakk, Düsseldorf

Meursault | 25.3. | Düsseldorf

Im Zuge der MicroPopWeek kommt die schottische Indie-Band Meursault nach Düsseldorf. Frontmann und Gründer der Band ist Neil Pennycook, der seit über zehn Jahren im Musikgeschäft ist und mit immer wieder wechselnden Musikern zusammenarbeitet. Sein Stil bewegt sich zwischen Indie-Folk und Indie-Rock, der mit emotionsgeladenen Klängen seine Hörer in den Bann zieht. Die ruhige Musik mit sanften, aber eindringlichen Melodien schafft eine angenehme Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.
Meursault: 25.3., Kassette, Düsseldorf

Bonsai Kitten | 28.3. | Düsseldorf

Foto: Christoph Mangler

Wenn der Spirit von Woodstock mit Wacken verschmilzt: so klingen Bonsai Kitten. Mit ihrem mittlerweile fünften Studioalbum ist die deutsche Riot-Rock-Band aus Berlin auf Tour. Gesungen wird von Liebe, dem Tod und der Hoffnung. Mit Spontaneität und Härte, aber auch mit Intimität und Vielseitigkeit präsentieren sie ihre Songs. In ihnen trifft die kräftige Stimme der Bandgründerin Tiger Lilly Marleen auf Metal-Schlagzeug, Blues-Rockgitarre und E-Bass ihrer Band-Kollegen.
Bonsai Kitten: 28.3., The Tube, Düsseldorf

Jungstötter | 31.3. | Düsseldorf

Foto: Powerline Agency

Einst Teil der neuen deutschen Indie-Hoffnung Sizarr, wandert Fabian Altstötter seit 2019 unter seinem Pseudonym Jungstötter auf Solo-Pfaden. Seine musikalischen Wurzeln hört man dem gebürtigen Pfälzer zwar immer noch an, doch sind sie mittlerweile nur noch eines von vielen Elementen, die den Jungstötter-Sound ausmachen. Ebenso präsent, wenn nicht bestimmend, sind etwa die beinahe düstere Melancholie und Nachdenklichkeit, die, gepaart mit Jungstötters charakteristischen Bariton, Erinnerungen an Nick Cave wach werden lassen. Mutiger Vergleich, aber ist so.
Jungstötter: 31.3., FFT Kammerspiele, Düsseldorf

Turbostaat | 4.4. | Düsseldorf

Foto: Andreas Hornoff

Mit der Single-Auskopplung „Rattenlinie Nord“ haben Turbostaat im Herbst gezeigt, dass immer noch reichlich Platz für angebrachte Wut in der deutschen Musiklandschaft ist. Das Album „Uthlande“ wird die hohen Erwartungen hoffentlich erfüllen, sodass einem vollständigen Abriss des zakks im April nichts mehr im Wege stehen dürfte. Husum, verdammt!
Turbostaat: 4.4., zakk, Düsseldorf

Niels Frevert | 15.4. | Düsseldorf

Foto: Benedikt Schnermann

Melancholischer Sound, Gesang auf Deutsch, gelegentliche Bläsereinsätze – nein, die Rede ist nicht von Element of Crime, sondern von Niels Frevert. Ganz, ganz früher (also in den 90ern) war der mal Sänger der Hamburger Band Nationalgalerie, schon seit 1997 ist der Hanseat aber solo unterwegs. Trotz dieser langen Karriere gelangen Frevert seine größten Erfolge mit seinen beiden letzten Alben „Paradies der gefälschten Dinge“ (2014) und „Putzlicht“ (2019). Mit letzterem ist der Singer/Songwriter zurzeit auf Tour und macht am 15. April Stopp im Düsseldorfer zakk.
Niels Frevert: 15.4., zakk, Düsseldorf

Tara Nome Doyle | 17.4. | Düsseldorf

Foto: Sonja Stadelmaier

Bei der Kombination irisch-norwegische Sängerin, aber born and based in Berlin, könnten vielleicht Assoziationen an supersphärische Musik mit einer hippen Coolness und sehr viel schwarzen Klamotten wach werden – was ja schon gar nicht mal so schlecht klingt. Aber mal alle Klischees und Vorurteile: Tatsächlich singt Tara Nome Doyle einfach wunderschön und kann dabei schon mal in andere Sphären entführen. Zu hören ist das auf ihrem im Januar erschienen Debüt „Alchemy“, an dem unter anderem Max Rieger und David Specht von Isolation Berlin mitgewirkt haben. Und mehr muss man eigentlich gar nicht wissen. Hörbefehl!
Tara Nome Doyle: 17.4., zakk, Düsseldorf

La Dispute | 1.5. | Düsseldorf

Foto: Jon Stars

Der Tag der Arbeit bringt euch neben einem freien Tag auch noch ein ganz anderes Schmankerl: La Dispute spielen ein Konzert in Düsseldorf. Die Truppe um Sänger/Shouter Jordan Dreyer ist eine der prägenden Bands der jüngeren (sprich: seit etwa 2010) Post-Hardcore-Jahre und erfreut sich, obwohl sie seit ihrer Gründung 2004 „nur“ vier Studio-Alben veröffentlich hat, weltweit großer Beliebtheit. Dementsprechend dürfte es am 1. Mai recht voll werden im zakk. Macht aber nix, da kommt dann einfach bisschen mehr Bewegung in die alten Knochen.
La Dispute: 1.5., zakk, Düsseldorf

Anna Burch | 19.5. | Düsseldorf

Foto: Chloe Sells

Die wunderbare US-Singer/Songwriterin Anna Burch kommt am 19. Mai für ein Konzert in die Düsseldorfer Kassette. Die traumhaft leichte Stimme der Detroiterin schwebt über den Vintage-Soundteppich, wie nichts Gutes. Gleichzeitig überrascht die Divergenz zwischen musikalischer Fluffigkeit und Schwere der Texte. Teenage Angst für Endzwanziger/Mittdreißiger und solche, die es werden wollen.
Anna Burch: 19.5., Kassette, Düsseldorf

Konzerte in Köln

Teitur | 14.3. | Köln

Foto: Trondur Dalsgaard

Man braucht nur wenige Sekunden von Teiturs Stück „The Singer“ zu hören, um ein glasklares Bild des Singer-Songwriters zu haben. Er ist Geschichtenerzähler, der ohne viel Drumherum große Musik erschaffen kann. Der selbst eine Spülmaschinenanleitung zu formvollendeter Poesie trällern könnte. Braucht er aber nicht, denn auch thematisch trifft der Sänger mit seinen Versen zielsicher ins Zuhörerherz. Von Einsamkeit und Ungeliebtfühlen berichtet er, von Zerbrechlichkeit und Traurigsein.
Teitur: 14.3., Stadtgarten, Köln

Kytes | 18.3. | Köln

Foto: Ben Hammer

Seit Mitte Februar ist die deutsche Indie-Band Kytes auf Tour – und das mit vielen neuen unveröffentlichten Songs. Ihre Tour führt die vier Jungs auf fünf exklusive, kleine Club-Konzerte. Und das nach mittlerweile mehr als 250 Shows. 2015 legte die Band eine Metamorphose hin: Aus Blind Freddy wurde Kytes und die vier Jungs fingen an, von sich Reden zu machen. Ihre Geschichte, die als Schülerband begann, erzählen sie heute mit ihrer Wohlfühlmusik, die tanzbar und radiotauglich ist.
Kytes: 18.3., Luxor, Köln

Lola Marsh | 18.3. | Köln

Foto: Anova Music

Ein Ball, der im Takt über die Tischtennisplatte hüpft. Die Musik baut sich auf und macht direkt gute Laune. Man will weder aufhören, dem Ball zuzuschauen, wie er zwischen den Spielern hin und her titscht, noch zuzuhören, wie die Spielerin ihren Schläger schwingend ihrem Gegner entgegensingt. Das ist Lola Marsh: Sängerin Yael Shoshana Cohen und Multi-Instrumentalist Gil Landau, in dem Musikvideo zu ihrem neuen Song „Only for a Moment“. Zwei Spieler, die sich ein Match liefern und trotzdem ein Team bilden. Die Geschichte der israelischen Indie-Pop-Band begann 2013, aber auch davor waren die beiden Musiker schon als Duo unterwegs. Jetzt sind Lola Marsh mit ihrem mittlerweile zweiten Album „Someday Tomorrow Maybe“ auf Tour, um für Ohrwürmer zu sorgen. Und das mit Gute-Laune-Melodien, die aber nicht im Mindesten flach und nichtssagend, sondern tief und stimmungsvoll sind. Getragen von einer Stimme, die an die von Lana Del Rey erinnert, aber besser in die Höhe kommt.
Lola Marsh: 18.3., Artheater, Köln

Konzerte in Dortmund

K.I.Z – Nur für Frauen | 8.3. | Dortmund

Foto: Landstreicher Booking

Nachdem der 8. März als Internationaler Frauentag in der Hauptstadt der Republik mittlerweile Feiertag ist, zieht es K.I.Z an ebendiesem Datum für ihr „Nur für Frauen“-Konzert in den Westen, genauer gesagt nach Dortmund. Das ist wortwörtlich gemeint, wie der Ticketwebsite zu entnehmen ist: „Einlass zu der Veranstaltung wird nur Frauen gewährt. Männer, auch wenn sie sich als Frauen verkleiden, erhalten keinen Einlass und keine Erstattung für gekaufte Tickets.“ Das muss Mann (aha!) auch mal aushalten können.
K.I.Z – Nur für Frauen: 8.3., Westfalenhalle Dortmund

Eivør | 13.3. | Dortmund

Foto: Shervin Lainez

Wenn Musik Magie ist, ist Eivør eine Zaubergroßmeisterin. Die Liedermacherin von den Färöer Inseln verbindet usprüngliche Musikelemente ihrer Heimat mit modernen Beats. Poptauglich klingen etliche ihrer Stücke, vieles zehrt zudem aus Jazz, Folk und Klassik. Und auch rarere Genres wie Trip-Hop, Ethnopop und Kirchenmusik fließen in das Œuvre ein. Doch sind es gerade die in der färöischen Volksmusik verwurzelten Kompositionen, die Eivør Pálsdóttirs einzigartige Stellung in der zeitgenössischen Popwelt manifestieren. Ihre geheimnisvollen und komplexen Klangbilder werfen fantastische Imaginationen von rauer Natur und unwirklicher Weite auf, sie transportieren an unmögliche Orte voll mysteriöser Schönheit. Mal düster und schroff, mal zart und melancholisch. Diesen Zauber trug sie weltweit schon auf große Bühnen, von Roskilde über Memphis bis Japan. Selbst Björk-Kenner und Sigur-Rós-Versteher dürften hier ihre pure Entdeckungsfreude haben. Sowas hat man noch nicht gehört.
Eivør: 13.3., Konzerthaus, Dortmund

Wanda | unbestimmt verlegt | Dortmund

Foto: Universal Music

2014 crashte die Wiener Rockpop Band Wanda wie ein Komet in die deutschsprachige Musikwelt. Verrucht und morbid, a bissl Macho und mit dem Schmarrn kokettierend, so das Image, das dem Quintett schnell zum Erfolg verhalf. Und der hat sich etabliert: Alle drei folgenden Alben erreichten Chartgipfel. Musikalisch bleibt man beim leicht provinzialen Dorfrockklang, thematisch lässt man inzwischen aber auch mal die fragile Männerschulter durchblitzen. Achtung: Aufgrund der Großveranstaltungsregelung zur Eindämmung des Coronavirus hat der Veranstalter das Konzert in die zweite Jahreshälfte verlegt. Der genaue Termin steht noch nicht fest, gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit.
Wanda: 20.3., Warsteiner Music Hall, Dortmund

5K HD | 26.3. | Dortmund

Foto: Pressefoto

Grenzzerstörer und Hochleistungsmusiker, Kompromissverneiner und Experimentwager: Das sind schon mal ein paar ganz gute Begriffe, um die Wiener Avantgarde-Pop-Band 5K HD zu umschreiben. Wichtig zu erwähnen wäre auch noch, dass hier die wohlbekannte Songwriterin Kovacs für den Gesang sorgt, während die Instrumente von den Virtuosen der Jazzperimental-Kombo Kompost 3 bespielt werden. Erwarten darf man aufregende Wagnisse in gefühlvollen Kompositionen.
5K HD: 26.3., domicil, Dortmund

Wir geh’n wählen und zwar laut | 20.6. / 14.8. |  Castrop-Rauxel / Recklinghausen

Birds on Planes | Foto: Band

Rechte Kräfte, das will man eigentlich gar nicht glauben, scheinen in Deutschland aktuell wieder zu erstarken. Dagegen muss man sich stemmen, findet auch die Sparkasse Vest Recklinghausen und organisiert 2020 gleich drei Konzerte gegen Faschismus. Der erste Termin steigt am 27.3. in einer besonderen Location – der Schwarzkaue auf der Zeche Schlägel & Eisen in Herten. Spielen wird eine illustre Mischung aus zehn lokalen Bands, die meisten von ihnen im Rock und Punk verwurzelt. Darunter etwa die Black-Metal-Band Katharsis, die S-Clubraum-Gewinner Birds on Planes oder die Punk-Poeten von Schockromantik. Der Eintritt ist frei, die Bands spenden ihre Gage, das Publikum kann Freiheit und Demokratie feiern – später im Jahr auch am 20.6. im Castroper Parkbad Süd und am 14.8. in der Halle König-Ludwig in Recklinghausen. Achtung: Der Gig in Herten wurde abgesagt. Die beiden Termine in Castrop-Rauxel und Recklinghausen sind weiterhin geplant.
Wir geh’n wählen und zwar laut: 27.3., Schwarzkaue, Herten; 20.6., Parkbad Süd, Castrop-Rauxel; 14.8., Halle König-Ludwig, Recklinghausen

schubsen | 15.4. | Dortmund

Die Nürnberger Band mit dem vielleicht ungewöhnlichen Namen schubsen spielt am 15. April ein Konzert im Dortmunder Rekorder und das könnte sehr gut werden. Die Franken changieren musikalisch zwischen Fehlfarben, Turbostaat und vor allem Jens Rachut (Oma Hans, Kommando Sonne-nmilch), dessen Einfluss auf schubsen nicht geleugnet werden kann. Dürfte live ziemlich krachen.
schubsen: 15.4., Rekorder, Dortmund

Konzerte in Münster und Umgebung

Messer | 14.3. | Münster

Foto: Moritz Hagedorn

(Post-)Punk is not dead! Auch und gerade nicht nur auf Deutsch. Das zeigen nicht nur die Ausnahmetalente Die Nerven, sondern auch Messer, die am 14. März in Münster ein Heimspiel haben. Herrlich düster und melancholisch, Musik in schwarz-weiß für die sad kids, die in den letzten Single-Veröffentlichungen auch eine Spur Dub und Reggae aufweist. Mal hören, was da kommt.
Messer: 14.3., Gleis 22, Münster

Grossstadtgeflüster | 27.3. | Münster

Voll auf die Zwölf: Das ist in etwa das Konzept von Grossstadtgeflüster. Die Berliner Elektropunker sind gern gesehene Gäste auf allerlei Festivals, überzeugen aber auch auf ihren eigenen Konzerten mit einer gehörigen Portion Wahnsinn und der unverkennbaren Stimme von Sängerin Jen Bender. Im Kern steht ein Hedonismus sondergleichen, GSGF machen aber auch vor ernsteren Themen nicht Halt. So heißt es im Refrain von „Skalitzer Straße“: „Ich bin zwar tot, aber ich hatte Vorfahrt“.
Grossstadtgeflüster: 27.3., Skaters Palace, Münster

Juju | 1.4. | Münster

Dass SXTN Ende 2018 nicht ohne Grund auseinandergegangen sind merkt man spätestens, wenn man sich die jeweiligen Solo-Sachen von Nura und Juju anhört. Letztere hat 2019 mit „Bling Bling“ ihr Solo-Debüt abgeliefert und ist damit bis auf Platz 3 der Album-Charts geklettert. Hit-Song: „Vermissen“ mit Henning-May-Feature (AnnenMayKantereit) ging auf Platz 1 und Platin.
Juju: 1.4., Halle Münsterland, Münster

Black Bear Basement & Canapé | 3.4. | Münster

Ein Fest für alle Beatheads wird das Konzert von Black Bear Basement und Canapé  am 3. April in Münster. Das Hannoveraner Trio ist so eine art norddeutsche Birdy Nam Nam und hat sich in den letzten Jahren in der deutschen Hip-Hop-Szene einen Namen durch ausgefallene Fusion-Jazz-Hip-Hop-Beats gemacht. Die Münsteraner Soul-Band Canapé wiederum nutzt den gemeinsamen Konzert-Abend zum Release ihrer Debüt-EP „Czimmy’s Choice“. Zur Aftershow-Party legen Tele & Sotah auf.
Black Bear Basement & Canapé: 3.4., Gleis 22, Münster

Konzerte in Oberhausen und Duisburg

Antilopen Gang | 11.3. | Oberhausen

Foto: Katja Runge

Halb Hip-Hop, halb Punk, das ist die Antilopen Gang. Danger Dan, Koljah und der Mann Panik Panzer lassen sich im Deutschrap-Game nur schwer einordnen, sind politisch, haben keine Angst vor Gesang und Melodien, ecken an und möchten aus Deutschland einen Baggersee machen. Zuletzt legten sie sich mit dem „Lied gegen Kiffer“ mit einer ganz neuen Zielgruppe an, das Album „Abbruch Abbruch“ folgt Ende Januar auf dem Fuß.
Antilopen Gang: 11.3., Kulttempel, Oberhausen

Fortuna Ehrenfeld | 12.3. | Rees

Foto: Sebastian Kolodziejczyk

„Solo am Flügel“ heißt die Tour, mit der Fortuna Ehrenfeld ins neue Konzertjahr startet. Das heißt: nur Martin Bechler, Gründer der Indie-Pop-Band, und das Klavier. Die Aufmerksamkeit hat Arbeitstier Bechler mehr als verdient: Erst letztes Jahr übertrug er mit seiner Grafikern Helen Karl zusammen dreizehn seiner Songs ins Französische. Und das, obwohl er selbst kein Französisch spricht. Doch diesen Mann hält nichts auf und so wird man ihn bald auch in Frankreich hören.
Fortuna Ehrenfeld: 12.3., Haldern Pop Bar, Rees

Lucas Laufen | 14.3. | Duisburg

Foto: Jordan Kirk

Ach, bärtige Singer-Songwriter mit folkigem Klang auf der ständigen Suche nach Lebenssinn und Gefühlstiefe – ohne euch wäre ein grauer Wintertag wahrlich trist. Lucas Laufen ist dabei ein Garant für wohlig-warme Sonnenstrahlen in Musikform, die hat er aus seiner Heimat Australien importiert. Seine Karriere startete er 2016 in Berlin mit erster EP („Goodbye“), spielte Straßen, Kneipen und Clubs in elf Ländern und fertigte nach zwei Jahren Tourleben ein beeindruckend introspektives Album.
Lucas Laufen: 14.3., Heimathafen, Duisburg

Johnny Rakete | 27.3. | Duisburg

Johnny Rakete, der selbstbezeichnete traurige Junge mit Rauch in der Lunge, rappt über Depression, auf Gras hängen bleiben und die Whackness anderer Rapper. Das gehört einfach dazu. Diese Themen lassen nicht unbedingt erwarten, dass sich dahinter ein derart stabiler Flow befindet, mit dem es Rakete auch schon ins Umfeld von Goldroger, Edgar Wasser oder Veedel Kaztro geschafft hat. Die „Kummer & Qualm“-Tour bringt den MC auch nach Duisburg.
Johnny Rakete: 27.3., Djäzz, Duisburg

Konzerte in Bochum und Essen

Meute | 11.3. | Bochum

Foto: Steffi Rettinger

Spätestens seit ihr Flume-Remix „You & Me“ auf Youtube viral gegangen ist, sind Meute auch über die Nische hinaus für ihre Blaskapellen-Techno-Arrangements bekannt. Das Konzept überzeugt auf ganzer Linie, harte Technobeats und Blechbläser passen ganz hervorragend zusammen. Angefangen als Experiment auf den Straßen St. Paulis, sind Meute mittlerweile zur konzerthallenfüllenden Band gewachsen. Im März ist die Bochumer Jahrhunderthalle dran.
Meute: 11.3., Jahrhunderthalle, Bochum

Beranger | 12.3. | Essen

Foto: Pascal Buenning

Eine der aufregendsten Entdeckungen, die die globale Musikwelt aktuell zu bieten hat, ist dieses Duo bestehend aus Klassik-Pianist Béranger Gras und Schlagzeuger Todd James. Gemeinsam erschaffen sie etwas, dass sie Piano Grunge oder Chamber Rock oder Baroque Pop nennen. „Chopin meets Nirvana“ ist das Motto. Dabei treffen sich Klassik-Klavier, scheppernde Drums und bretternde Stimme, um mitreißende Popmusik zu erschaffen. Bahnbrechend, konventionssprengend, wunderbar unangepasst.
Beranger: 12.3., Temple Bar, Essen

Charlie Cunningham | 12.3. | Bochum

Foto: Peter Franklyn Banks

Klar, die Fachpresse vergreift sich schon mal im Topf der Superlativen, aber als 2014 recht einstimmig beschlossen wurde, dass Charlie Cunningham der nächste, große, britische Songwriter sein wird, lag man nicht falsch. Seine Paarung von Flamenco-Gitarre und sphärischen Klangflächen bleibt bis heute einzigartig, beeindruckend, berührend. Auch im zweiten Album „Permanent Way“ kann man sich mühelos verlieren und in bittersüßer Melancholie schweben, wie ein Aufblasflamingo im Swimmingpool.
Charlie Cunningham: 12.3., Christuskirche, Bochum

Anna Depenbusch | 25.3. | Essen

Foto: Steven Haberland

Sympathischer als Anna Depenbusch zu sein, dürfte schwierig sein. Die Liedermacherin darf man als musikalische Geschichtenerzählerin verstehen, die aufrichtig und klug aus ihrem Leben und von ihren Beobachtungen erzählt. Und damit erreicht sie etwas, nach dem alle Musiker streben und an dem die Meisten scheitern: Authentizität. Man glaubt der Depenbusch jedes Wort, man hängt an ihren Lippen, lässt sich von ihrem Lächeln anstecken, geht jeden Bruch zwischen Gefühl und Humor mit. Wunderbärchen.
Anna Depenbusch: 25.3., Lichtburg, Essen

Moses Pelham | 26.3. | Bochum

Foto: Katja Kuhl

Natürlich ist Moses Pelham nicht nur der Rapper, der Stefan Raab mal das Nasenbrein brach. Oder sich jahrelang mit Xavier Naidoo vor Gericht stritt. Oder mit einer Massenabmahnungsfirma in Verruf geriet. Oder mit Lena Meyer-Landrut fürs Tauschkonzert Songs wechselte. Oder die Böhsen Onkelz sampelte. Moses Pelham ist auch Rapper und Texter bei Glashaus, erfolgreicher Produzent und seit den 90ern ständig mit seinen Soloalben ganz vorne dabei.
Moses Pelham: 26.3., Zeche, Bochum
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