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Konzerte in NRW: Diese Bands siehst du im Herbst 2019

Foto: Josh Sorenson
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NRW ist ein absolutes Konzert-Bundesland und eine Hochburg für Kulturveranstaltungen. Mit Köln und Dortmund liegen zwei der meistbespielten Städte genau dort; aber auch zahlreiche mittelgroße und kleinere Bühnen finden hier ihren Platz, ob in Düsseldorf, Bochum oder Münster. Welche Bands und Solokünstler ihr im Herbst 2019 live erleben könnt, erfahrt ihr hier:

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Konzerte in Düsseldorf & Umgebung

Kirsten Ludwig | 17.10. | Wuppertal

Foto: Guy Ferguson

Die kanadische Songwriterin hat ein feines Gespür für bittersüß sehnsuchtsvollen Folkpop. Eine Note Fernweh, ein Hauch Herzschmerz, zarte Untertöne von Melancholie – Ludwigs Kompositionen sind stets wunderschön schmerzlich. Ihre Texte komplex und auch mal kryptisch. Die Melodien weit, groß und doch immer beflügelt vom Gefühl kompromissloser Intimität. Ganz neu erscheint im Oktober ihre EP „Wasted Time“, die die Musikerin aus Victoria auch in Wuppertal vorstellen wird – bei freiem Eintritt.
Kirsten Ludwig: 17.10., Viertelbar, Wuppertal 

Carnival Youth | 18.10. | Düsseldorf

Foto: Filips Smiths

Gute Laune vorprogrammiert: Wenn ein Song von Carnival Youth spielt, möchte man eigentlich nur tanzen. Im Mai 2014 veröffentlichte die Indie-Rock-Band ihr erstes Album „Never have enough“, 2016 wurde sie beim Eurosonic-Nachwuchsfestival für ihre Musik ausgezeichnet. Zwischenzeitlich spielten sie zu viert, jetzt sind sie zusammen mit Roberts Vanags als Trio kom- plett. Kürzlich veröffentlichten die Jungs ihr viertes Album „Good Luck“, mit dem sie nun auf Europatour sind.
Carnival Youth: 18.10., Hotel Friends, Düsseldorf

Konzerte in Köln

Charlie Cunningham | 15.10. | Köln

Foto: Peter Banks

„I’ll try to stay in a more permanent way.“ Alleine mit seiner Gitarre steht Charlie Cunningham auf der Bühne. Cunninghams klare Stimme untermalt seine melancholisch, ausdrucksstarken Texte. Bereits 2017 erreichte der Sänger erfolgreich die Singer-Songwriter-Szene mit seinem ersten Album „Lines“. Songs, die unter die Haut gehen und dessen Texte für sich sprechen. In diesem Jahr veröffentlichte er sein zweites Album „Permanent Way“ und beweist damit erneut sein Talent in der Musikszene.
Charlie Cunningham: 15.10., Gloria, Köln

Airways | 16.10. | Köln

Foto: Prime Entertainment

Indie-Rock ist tot? No way! Das beweist unter anderem auch dieses britisch-amerikanische Quartett. Aus einem Spaß heraus entstand die Band, die mit der “einfach machen”-Mentalität mittlerweile erfolgreich unterwegs ist. Die musikalische Mischung aus Arctic Monkeys, Jamie T, Cage The Elephant, Gorillaz und Circa Waves zeugt davon, dass euch hier Indie-Rock durch und durch erwartet. Der Live-Show wird nachgesagt, eine übermütige und selbstbewusste Feier zu sein. Have fun!
Airways: 16.10., Blue Shell, Köln 

Thurston Moore | 23.10. | Köln

Foto: Vera Narnelo

Bekannt als einer der Sänger und Gründer der Band Sonic Youth, tritt der Solokünstler Thurston Moore im Oktober alleine auf die Bühne. Bereits fünf Alben veröffentlichte der Gitarrist. Seitdem schreibt Moore über Jahre Musikgeschichte und lässt sich nachsagen, dass er Bands wie Nirvana inspiriert haben soll. Seine Solokünste wirken gegen die Sonic-Youth-Songs zwar zurückgenommen, aber der Stil bleibt. Mittlerweile ist der 61-Jährige meistens mit seiner Thurston Moore Group unterwegs.
Thurston Moore: 23.10., Kulturkirche, Köln

Yassin | 27.10. | Köln

Foto: V.Raeter

Deutscher Rap versprüht bekanntermaßen gerne mal Häme. Das hat auch das Berliner Hip-Hop-Duo Audio88 & Yassin jahrelang umgesetzt. Als Solokünstler stimmt Yassin nun aber auch emotionalere Töne an: Empathie, Angst oder Zuversicht zeigen sich unmittelbar in autobiografischen Songs, die auf dem Solo-Debüt „Ypsilon“ versammelt sind. Feature-Gäste sind by the way etwa Mädness oder der raustimmige Capser.
Yassin: 27.10., Club Volta, Köln

Konzerte in Dortmund

Jadu | 17.10. | Dortmund

Foto : Jadu; I am Johannes

Uniform, Treibjagd, Todesstreifen – Jadu Laciny steht musikalisch nicht auf Samthandschuhe. Ihre Auslegung von Pop scheut sich nicht vor schweren Themen, brutalen Metaphern oder harten Bandagen. Es schreien Streicher, ballern Gitarren, hallen Chöre. Was sie als „Military Dream Pop“ definiert ist eine beißwillige Mischung aus Namika, Rammstein und Konzerthausabend. Orchestral, eingängig und thematisch provokativ bis es schmerzt. Der Vollständigkeit halber: Ja, die Frau hat Marteria zum Ehemann.
Jadu: 17.10., Junkyard, Dortmund

Some Sprouts | 22.10. | Dortmund

Foto: Some Sprouts

Anführer der oktoberlichen FZW Indie Night sind Some Sprouts. Die machen sonnig lässigen Slacker-Rock, der sich nie vor eingängig poppigen Melodien scheut und drum absolut unwiderstehlich klingt – geht runter wie warme Honigmilch mit Rum. Kein Wunder, dass man sie als Next-Big-Thing des deutschen Indies handelt. Auch am Start sind die kanadischen Indierocker Close Talker und die polnische Songwriterin Agata Karczewska mit tiefem Americana-Folk.
Some Sprouts: 22.10., FZW, Dortmund

Konzerte in Oberhausen und Duisburg

Eamon McGrath | 15.10. | Oberhausen

Foto: Eamon McGrath

Der Kanadier Eamon McGrath ist ein unermüdlicher Tourer und Songschreiber. Mit seinem siebten Album in elf Jahren hält er Einzug auf lokale Bühnen, auf denen er sich passioniert die Gedärme aus dem Leib singt und spielt. „Guts“ heißt besagte LP voll großer Kompositionen und ungefilterter Emotionen, in denen schönschäbbig geprügelte Schlagzeuge und krachige Gitarren neben warmen Folkstücken stehen. Roh, wild, ehrlich, intim, schön. Weiterer Termin am 16.10. im Dortmunder Rekorder.
Eamon McGrath: 15.10., Druckluft, Oberhausen

Killswitch Engage | 25.10.| Oberhausen

Foto: Killswitch Engage

Wer auf Metalcore steht, sollte im Oktober mal einen Abstecher nach Oberhausen machen. Dort sorgen Killswitch Engagement in der Turbinenhalle für  Stimmung und präsentieren euch ihr achtes Album, welches im August auf den Markt kommt. Aggressiver Shout von Leadsänger Jesse Leach ist dabei ebenso garantiert wie gefühlvolle Songs.
Killswitch Engage: 25.10., Turbinenhalle, Oberhausen

Konzerte in Bochum und Essen

Jules Ahoi | 15.10. | Essen

Foto: Jules Ahoi; Johanna Besseling

Jules Ahoi ist sowas wie der rheinländische Ben Howard: Surfer, Gitarrist, Blondmähne, frühes Liedgut voll fröhlichen Folkeinschlägen mit schneller Entwicklung zu größeren, komplexeren, tieferen Kompositionen. Selbst die Stimme, die Art Töne anzuschlägen, die Farbe und Harmonie erinnert an Howard. Während dessen jüngste Werke aber ins Abstrakte abflatterten, bewahrt sich der kölsche Künstler eine gewisse Griffigkeit. Ohne Zweifel: Jules Ahoi hat das Potenzial, ne ganz große Nummer zu werden.
Jules Ahoi: 15.10., Zeche Carl, Essen

Andreas Dorau | 25.10. | Essen

Foto: Andreas Dorau; Soenke Held

In den 80ern surfte Andreas Dorauf mit „Fred vom Jupiter“ (1981) auf der Neuen Deutschen Welle. Drauf hängengeblieben ist er nie, sein Schaffen bewegte sich stets an den progressiven Rändern des Pops. Heute schwimmt er im Fahrgewässer von Neo-Chanson-Kollegen wie Faber oder Dagobert, lässt sich vom trendsicheren Freigeist-Label Tapete Records vertreiben und spielt in hippen Buden wie dem Hotel Shanghai. Mit quäkender Stimme, Faible für Elektrobeats und cleveren Texten.
Andreas Dorau: 25.10., Hotel Shanghai, Essen

Jungstötter | 27.10. | Bochum

Foto: Powerline Agency

Eigentlich reicht es für Fabian Altstötter schon, dass er Ex-Mitglied der einstigen deutschen Indierock Hoffnung Sizarr ist, um mit seinem introvertierten Pop im Sekundenschlag zum Feuilleton-Darling zu avancieren. Kein Wunder, seine Musik ist intellektuell und gleichzeitig romantisch, sie lässt sich nicht einfach zuordnen und füllt deswegen die Nischen, die der Mainstreampop unangerührt lässt. Düster, theatralisch, mal nur in Andeutungen sprechend, mal brutal auf den Punkt, immer mit viel Flair – ein bisschen wie Zigaretten beim Poetry-Jazz-Slam im französischen Szenecafé. Die gar mystische Kulisse der Bochumer Christuskirche könnte nicht besser zu diesem außergewöhnlichen Act passen.
Jungstötter: 27.10., Christuskirche, Bochum

Ilgen Nur | 29.10. | Essen

Foto: Ilgen Nur; Constantin Timm

Ilgen-Nur Borali hat sich in kürzester Zeit als große Stimme der alternativen deutschen Popszene etabliert. Das gelang der Hamburgerin mit türkischen Wurzeln dank eines Sounds, der keine Kapriolen braucht: Dunkle Stimme, Soundgerüste aus Lo-Fi-Rock, entsetzlich ehrliche Texte. Ihre unterkühlte Ausstrahlung verleitete die Fachpresse schon zu Krönungsfantasien, man machte Ilgen-Nur zur deutschen Slacker-Queen, zum Anti-Popstar. Es stimmt aber auch: Niemand kann so schön gelangweilt und abwesend wirken, während sie voll auf den Punkt musiziert und in ihrer Simplizität geniale Popnummern abliefert. Beeinflusst ist dieser Sound von der frühen wie der aktuellen Kate Nash, von Hole oder Bikini Kill, den Smiths, von Courtney Barnett. Das Anfang September erschienene Debüt „Power Nap“ wagt sich musikalisch an noch mehr Facetten und versteckt zwischen lässigem Pop und schlunzigem Rock einige extrem süchtigmachende Ohrwürmer über alles von plagender Langeweile bis zu Beziehungsärger.
Ilgen Nur: 29.10., Weststadthalle, Essen

Konzerte im Oktober 2019 in NRW

Ela | 17.10. | Blue Shell | Köln
Jazz at the Office | 18.10. | Oval Office Bar | Bochum
Beyond the Black | 23.10. | Turbinenhalle | Oberhausen
Nikki Hill | 27.10. | Pitcher | Düsseldorf
Archive | 31.10. | E-Werk | Köln

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