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Konzerte in NRW: Diese Bands siehst du im Sommer 2019

Die Sleaford Mods am 21. September in Köln | Foto: Prime Entertainment

NRW ist ein absolutes Konzert-Bundesland und Hochburg für Kultur-Veranstaltungen. Mit Köln und Dortmund liegen zwei der meistbespielten Städte hier, aber auch zahlreiche mittelgroße und kleinere Bühnen finden hier Platz, ob in Düsseldorf, Bochum oder Münster. Welche Bands und Solokünstler du im Sommer 2019 live erleben kannst, erfährst du hier.

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Konzerte in Düsseldorf 2019

Wand | 31.5. | Düsseldorf

Foto: Abby Banks

Nicht ganz so große bis eher kleine US-Bands gibt es diesseits des Teichs leider eher selten zu sehen, da gilt es, jedes Konzert mitzunehmen. So zum Beispiel der Auftritt von Wand im Mai in Düsseldorf. Die Kalifornier machen hervorragenden Psychedelic-Garage-Rock, ohne dabei abgemüht Retro oder wie ein mittelmäßiger Tame-Impala-Verschnitt zu klingen. Hab ich Bock drauf!
Wand: 31.5., zakk, Düsseldorf

James Walker & Judy Blank | 4.6. | Wuppertal

Foto: Veranstalter

Mit James Walker und Judy Blank hat sich ein hörenswertes Doppel bei der neuesten Ausgabe der Hut & Gut-Reihe der Viertelbar angekündigt. James Walker begeisterte bereits mit Adam Barnes vor zwei Jahren an selber Stelle. Mit neuem Songmaterial kehrt er nun zurück und zur Live-Unterstützung bringt er die Niederländerin Judy Blank mit, die bereits bei den Tracks seines aktuellen Albums als Gesangspartnerin zu hören ist. Große Klänge für kleines Geld – denn der Eintritt kostet eine Spende in den Hut.
James Walker & Judy Blank: 4.6., Viertelbar, Wuppertal

Christian Kjellvander | 6.6. | Düsseldorf

Foto: Simon Fessler

Das Unbekannte umarmen: So lautet die Devise des schwedischen Singer/Songwriters. Besonders sympathisch ist dabei, dass die Musik des Sängers mit der tiefen, raumfüllenden Stimme hochgradig tiefenentspannt klingt. Konsequenterweise versetzt er auch gleich die Zuhörer in eine meditative Stimmung. In Sachen Themen und Dynamiken sollte man aber nicht ganz im Om versinken: Sein aktuelles Album „Wild Hxmans“ plätschert zwar angenehm dahin, Kjellvander geht es in seinen Songs aber um den Umgang der Menschen miteinander. Das Kategorisieren und – im schlimmsten Fall – Abschreiben von Leuten ist für ihn ein Unding. Ein Kreuzchen macht er stattdessen für Empathie und das Miteinander. Seine Songs zwischen Blues, Folk, Americana und Free Jazz nehmen die Hörer mit auf einen Roadtrip mit dem jüngsten Sohn des Musikers durch das Baskenland („Faux Guernica“) oder behandeln den Tod seines Vaters und seines jüngsten Bruders. Prädikat: wunderschön melancholisch.
Christian Kjellvander: 6.6., Kassette, Düsseldorf

Alan Parsons | 19.6. | Düsseldorf

Foto: Karsten Jahnke Konzertdirektion

Die Vita von Alan Parsons liest sich wie geschmiert: Er war als Assistenz-Toningenieur an zwei Beatles-Alben beteiligt und arbeitete als Toningenieur bei Pink Floyds „The Dark Side Of The Moon“. Nicht zu verachten sind seine Edgar Allan Poe-Vertonungen unter dem allseits bekannten Bandnamen Alan Parsons Project. Für die Jubiläumsedition des Albums „Eye in The Sky“ bekam er in diesem Jahr endlich den verdienten Grammy und sein neues Album steht seit Ende April in den Läden. Läuft bei Alan.
Alan Parsons: 19.6., Mitsubishi Electric Halle, Düsseldorf

SWMRS | 25.6. | Düsseldorf

Foto: Fueled By Ramen

Eine weitere Portion California Punk servieren dir SWMRS. Der Sound kommt nicht von ungefähr, ist Drummer Joey Armstrong doch der Sohn von Green Days very own Billie Joe Armstrong, der auch einige Alben der fünfköpfigen Band produziert hat. Die haben wiederum gerade erst ihr viertes Studioalbum „Berkely’s on Fire“ veröffentlicht, mit dem sie im Juni in Düsseldorf zu Gast sind.
SWMRS: 25.6., zakk, Düsseldorf

Antje Schomaker | 27.6. | Düsseldorf

Foto: Pablo Heimplatz

Von Juni bis September lädt das GoldMucke-Festival in den Biergarten VierLinden. Dabei im Musikreigen: Antje Schomaker. Die Freiheitshymnen des Bosse-Fans funktionieren – finden auch zahlreiche YouTube-Kommentatoren. Als Support von Bosse, Johannes Oerding oder Gloria machte sie sich einen Namen. Lediglich einen Vorwurf darf man der Sängerin machen: das Duett „Liebe auf Distanz“ mit Revolverheld.
Antje Schomaker: 27.6., Biergarten Vierlinden, Düsseldorf

Hier könnt ihr 3×2 Tickets gewinnen!

Limp Bizkit | 11.7. | Düsseldorf

Foto: Wizard Promotions

Es ist wieder Zeit für weiße Shorts, rote Baseballcaps und gepflegte Kinnbärte: Limp Bizkit sind in der Stadt! Nu Metal mag schon lange nicht mehr en vogue sein, doch das ist der Pöbeltruppe um Fred Durst herzlich egal. Seit 2011 (“Gold Cobra”) kam zwar kein neues Album mehr, doch den Live-Qualitäten soll das keinen Abbruch tun.
Limp Bizkit: 11.7., Mitsubishi Electric Halle, Düsseldorf

Fortuna Ehrenfeld | 12.7. | Düsseldorf

Foto: Sebastian Kolodziejczyk

Die hervorragende Band Fortuna Ehrenfeld sind zurzeit mit ihrem hervorragenden Album „Helm ab zum Gebet“ auf einer hervorragenden Deutschland-Tour. Deutsche Texte, direkt, ohne Pathos, mit Witz und Herz – und auch, wenn das in jeder zweiten Pressemitteilung steht, hier stimmt das wirklich! Auch mal mit Blaskapelle.
Fortuna Ehrenfeld: 12.7., VierLinden, Düsseldorf

Erobique | 14.7. | Düsseldorf

Foto: Yvonne Schmedemann

Wer einmal die pure gute Laune auf einem Konzert erleben möchte, sollte sich dringend bemühen, Erobique live zu sehen. Wenn Carsten Meyer auf der Bühne steht und mit Fluppe aufm Zahn an den diversen Reglern und Tasten seiner Synthies rumtüddelt und dabei von Grund auf positive Texte ins Mikro singt, strahlt er von innen heraus und überträgt diesen Glanz aufs Publikum. Das mag jetzt überzogen klingen, aber es ist so! Geh hin und überzeug dich selbst davon.
Erobique: 14.7., Künstlerverein Malkasten, Düsseldorf

Chilly Gonzales | 18.7. | Wuppertal

Foto: Alexandre Isard

Chilly Gonzales ist in NRW mittlerweile vielleicht am ehesten für seine Pop Music Masterclass bekannt, in der er die musikalischen Kniffs und Tricks erfolgreicher Popsongs dechiffriert und erklärt. Abseits davon ist der gebürtige Kanadier und Wahl-Kölner aber auch ein ganz hervorragender Pianist (und Rapper), der seine Konzerte traditionell im Bademantel und Latschen bestreitet. In Wuppertal tritt er im Rahmen des Klavierfestivals auf.
Chilly Gonzales: 18.7., Historische Stadthalle, Wuppertal

Waving The Guns | 6.10. | Düsseldorf

Foto: David Henselder

Gesellschaftskritischen und sehr (sehr) linken Rap liefern Waving The Guns, die thematisch entsprechend auf dem Hamburger Label Audiolith beheimatet sind. MC Milli Dance teilt auf dem aktuellen Langspieler „Das muss eine Demokratie aushalten können“ fleißig in jedwede Richtung aus und erinnert daran, dass Faschismus auch im Jahre 2019 immer noch keine Meinung ist.
Waving The Guns: 6.10., zakk, Düsseldorf

Konzerte in Köln 2019

Interpol | 4.6. | Köln

Foto: Jamie James Medina

Auch Interpol ist so eine Band, die noch aus den Zeiten von MTV2 und VIVA „Get The Clip“ stammt, also den dunklen 00er-Jahren. Mit ihrem düsteren und melancholischen Sound haben sie es geschafft, die Dynamik der New Wave/Post Punk-Energie ins neue Millennium zu transportieren, ohne dabei altbacken zu wirken. Zuletzt erschien 2018 die Platte „Marauder“, mit der Interpol 2019 für zwei Konzerte in Deutschland gastieren.
Interpol: 4.6., Palladium, Köln

Erykah Badu | 4.6. | Köln

Foto: Streetlife International

Es wird soulig in Köln, denn Erykah Badu kommt für eins von zwei Deutschlandkonzerten 2019 in die Rheinmetropole. Bereits seit den frühen 90ern macht die Queen of Neo Soul sich einen Namen, nachdem sie mit niemand geringeren als R’n’B-Legende D’Angelo als Support auf Tour war. Seitdem ist sie aus dem Genre nicht mehr wegzudenken.
Erykah Badu: 4.6., Tanzbrunnen, Köln

Meret & The Tiny Teeth | 5.6. | Leverkusen

Foto: KulturStadtLev Forum

Gerade meint man, mehr kann nicht aus Meret Becker herauskommen, da wartet sie mit etwas Neuem auf. Sie schauspielert, singt, musiziert, kann Spagat in beide Richtungen. Ihr neuester Streich: „Le Grand Ordinaire“, eine Mischung aus musikalischen Bildern, Magie und surrealen Liedern. Ein bisschen erinnert das Ganze an Schifffahrermusik, ist aber viel verspielter. The Tiny Teeth und die Tausendsassa-Frau tun ihr übriges: Letztere spielt auf der Säge, schwingt auf einem Ring umher und singt. Herrlich!
Meret & The Tiny Teeth: 5.6., Forum, Leverkusen

Guts | 12.6. | Köln

Foto: Jessica Calvo

Wie der Name des französischen Produzenten Guts (übersetzt: Eingeweide) vermuten lässt, gehen seine Songs nicht zuletzt dank treibender Rhythmen durch Mark und Bein. Fabrice Franck Henris fünftes Album „Philanthropique“ steht im Zeichen des Afro Tropical Sounds. Im Gegensatz zu den mit Samples bestückten Vorgängern erarbeitete er die sommerlich-tanzbaren Songs diesmal zusammen mit Musikern und Sängern aus Brasilien, Frankreich, Angola und Kanada. Dem Hip-Hop bleibt er aber treu.
Guts: 12.6., Club Bahnhof Ehrenfeld, Köln

Bloc Party | 20.6. | Köln

Foto: FKP Scorpio

Nicht nur Metronomy, auch Bloc Party lassen 2019 wieder von sich hören. Zwar nicht mit neuem Album, sondern mit der ollen Kamelle „Silent Alarm“, die schmeckt aber immer noch ziemlich vollmundig. Das Debüt der vier Londoner ist nämlich immer noch eine ziemlich knackige Scheibe, weshalb Bloc Party ihr gleich eine komplette Tour gewidmet haben. Das ganze Album, von vorn bis hinten, live und in Farbe – geil!
Bloc Party: 20.6., Palladium, Köln

Phil Collins | 21.+22.6. | Köln

Foto: Dirk Becker Entertainment

Man kann Phil Collins Stimme nölig finden, die Musik abgenudelt und unbekanntere Bands jeglicher Fasson vorziehen. Unbestreitbar fantastisch ist aber das Drum-Fill-In bei „In The Air Tonight“. Und überhaupt spielte Collins so ziemlich für alles mit Rang und Namen fantastisch Schlagzeug – von Tina Turner bis Eric Clapton. Aufgrund einer Nervenkrankheit musste er die Sticks inzwischen an den Nagel hängen. Auf seiner „Still Not Dead Yet“-Tour hält diese sein Sohn Nicholas in der Hand und Collins singt.
Phil Collins: 21.+22.6., RheinEnergieStadion, Köln

Muse | 29.6. | Köln

Foto: Patrick McPheron

Wie wenige andere Bands stehen Muse für den Stadionrock des 21. Jahrhunderts. Die Briten landen spätestens seit „Black Holes and Revelations“ (2006) treffsichere Platz-1-Alben und spielen Festivals beinahe ausnahmelos als Headliner. Neben einem Konzert in Berlin im September ist das Konzert in Köln das einzige Deutschlandkonzert des Trios in diesem Jahr, also ran an die Karten.
Muse: 29.6., RheinEnergieStadion, Köln

Sleaford Mods | 21.9. | Köln

Foto: Prime Entertainment

Die Sleaford Mods sind wütend. Jason Williamson und Simon Parfrement spielen eine Mischung aus Punk-Texten und bis aufs nötigste heruntergebrochenem Elektro – klingt ein wenig, wie der gerne mal pöbelnde Cousin von The Streets. Konstruktive Kritik am System sucht man hier vergebens, es geht rein um die Artikulation der eigenen Unzufriedenheit und Wut. Und davon haben die Sleaford Mods jede Menge.
Sleaford Mods: 21.9., Live Music Hall, Köln

King Gizzard & The Lizard Wizard | 11.10. | Köln

Foto: Powerline Agency

Der Bandname „King Gizzard & The Lizard Wizard“ lässt schon vermuten, dass hier keine gewöhnliche Musik gemacht wird. Seit 2012 hat die Truppe um Stu Mackenzie dreizehn (in Zahlen: 13!) Studioalben veröffentlicht, einfach weil sie Bock darauf hatten. Ganz grob kann man King Gizzard im Feld Psychedelic und Progressive Rock verorten, im Grunde machen die Australier aber, was ihnen Sinn kommt, auf ihrem letzten Album „Fishing for Fishies“ etwa Boogie-Woogie mit positiver Öko-Message.
King Gizzard & The Lizard Wizard: 11.10., Carlswerk Victoria, Köln

Konzerte in Dortmund 2019

Luke Sital-Singh | 7.6. | Dortmund

Foto: Hattie Ellis

Wie kann man sich als Singer/Songwriter mit Folknote, wehmütiger Stimme und intimen Texten von der Masse absetzen? Indem man so gut ist, dass man bei „Grey’s Anatomy“ läuft und mit Genrekollegen wie Julia and Angus Stone tourt. Hat Luke Sital-Singh geschafft. Genauso wie den Umzug von Bristol nach L.A. Wie ihn der bewegt hat, erzählt das neue Album „A Golden State“ in gewohnt fragiler Schönheit. Support gibt’s vom Dänen Martin Balser.
Luke Sital-Singh: 7.6., FZW, Dortmund

The Pack A.D. | 24.6. | Dortmund

Foto: Mark Maryanovich

The Pack A.D. klingen so, wie Garagenrock klingen soll: Laut, krachend, als würde eine nimmersatte E-Gitarre ein Dutzend Steckdosen fressen und ein kloppefreudiges Schlagzeug in der Garage toben. Verantwortlich für diesen rohen und energetischen Sound sind die Kanadierinnen Maya Miller und Becky Black. Den noise-lastigem Klang mit Anleihen Richtung White Stripes oder Black Keys füttern sie mit intellektuell durchaus interessanten Inhalten mit Inspirationen aus Horrorliteratur und Sci-Fi-Filmen.
The Pack A.D.: 24.6., subrosa, Dortmund

Gavlyn | 25.6. | Dortmund

Foto: Edgar Medina

Der Hip-Hop von Rapperin Gavlyn aus Los Angeles ist unmöglich falsch zu verstehen: Oldschoolig, beatverliebt, demonstrativ zurückgelehnt, inspiriert von 70s-Funk und der Golden Era, also dem Hip-Hop der 90er. Gleichzeitig erkennt man immer wieder, dass die Rapperin mit Latinowurzeln einst groß im Spoken Word Genre unterwegs war. Fließend gehen ratternde Raps in gesprochene Verse über, die immer eines mit sich tragen: Message! Denn diese Dame hat einiges zu sagen und hält nichts hinterm Berg.
Gavlyn: 25.6., Rekorder, Dortmund

Koffee | 28.6. | Dortmund

Foto: Promo

Die junge jamaikanische Reggae-Sängerin und Rapperin Koffee gilt als eines der vielversprechendsten Talente des Genres. Sie verbindet traditionelle Reggae- und Dancehall-Ideen mit unausweichlich modernem Griff, bezieht sich gleichzeitig auf die Wurzeln ihrer Herkunft und den jungen Esprit ihrer Generation. Inhaltlich will Koffee nicht nur Botschaften von Liebe und Frieden verbreiten, wie sie so oft im Reggae plakativ hochgehalten werden, sondern echte positive Veränderung bewirken.
Koffee: 28.6., JunkYard, Dortmund

Konzerte in Münster 2019

Refused | 21.6. | Münster

Foto: Kingstar Music

Refused haben Mitte der 90er mit „The Shape Of Punk To Come“ ein absolutes Hardcore-Brett hingelegt, welches das Genre nachhaltig beeinflussen sollte. Die Schweden um Frontmann Dennis Lyxzén lösten sich dennoch oder gerade deswegen sehr bald auf und fanden erst im Zuge ihrer Reunion 2012 wieder zusammen. Seitdem erschien ein neues Studio-Album, bereits letztes Jahr war die Band aber wohl schon im Studio. Vielleicht erklingt auf der Tour im Sommer ja der ein oder andere neue Song?
Refused: 21.6., Skaters Palace, Münster

Konzerte in Oberhausen und Duisburg 2019

Xixa | 11.6. | Oberhausen

Foto: Puspa Lohmeyer

Die Psych-Rock-Band Xixa aus Tucson im Bundesstaat Arizona lädt mit ihrem Sound zu spontanen Assoziationsstürmen: Flirrende Wüste, brennende Kakteen, Mariachibands, wilde Mescalintrips. Desert Stoner Blues könnte man das nennen, würden nicht die lateinamerikanischen Wurzeln der Band durch jeden Track wuchern. Cumbia ist da die treibende Kraft, den Xixa in all seinen Facetten einfließen lassen: Die afrikanischen Ursprünge, die indianischen Einflüsse, die kolumbianischen Ausformulierungen.
Xixa: 11.6., Druckluft, Oberhausen

Konzerte in Bochum und Essen 2019

Jungle by Night | 28.5. | Bochum

Foto: Blip Agency

Neun Musikanten aus Amsterdam bilden das Instrumental-Nonett Jungle by Night, das nach neun Jahren Zusammenspiel einen unverkennbaren Sound entwickelt hat. Funk und Jazz sind die Basis in die Stränge aus Afrobeat, Dub und Global Pop gewoben werden. Live fetzt die Kombo mit Bläsern, Percussions und infektiös guter Laune jeden Tanzbär aus den Socken und baut auf rein instrumentaler Ebene seinen Draht zum Publikum auf. Jung, spielfreudig, weltoffen – so klingt die Zukunft der Musik!
Jungle by Night: 28.5., Bahnhof Langendreer, Bochum

Young Chinese Dogs | 31.5. | Essen

Foto: Timm Wolf

Tanzbarer Folk-Pop mit gedankenvollen Texten ist ja seit einigen Jahren stark en vogue. Vielleicht, weil bei all der steigenden Urbanität die Sehnsucht nach Natur parallel steigt? Was es auch ist, die Young Chinese Dogs aus München beherrschen die Klaviatur des beliebten Genres. Ausgespielt wird sie hier nur mit akustischen Instrumenten, von der Mandoline übers Akkordeon bis zum Minipiano. Raus kommen absolut mitsing- und mitklatschbare Refrains fürs Großstadtherz mit Unterholzbegehren.
Young Chinese Dogs: 31.5., Zeche Carl, Essen

An Horse | 12.6. | Essen

Foto: Corry Arnodl

Handgemachter und herzreicher Indierock mit folkiger Kante und hymnischen Refrains bei dem schepperndes Schlagzeug melodische Gitarrenriffs umarmt. Dafür steht das australische Duo An Horse. Viel der frühen Tegan and Sara hört man in den Tracks von Kate Cooper und Damon Cox, ein bisschen Nada Surf, Metric, Stars und The Sounds. Nach sechsjähriger Pause bringt das Duo diesen 2010er Sound und seine rohe Energie in zeitgerechtem Gewand zurück auf die Bildfläche. Fein, fein, fein!
An Horse: 12.6., Zeche Carl, Essen

Zebrahead | 17.6. | Essen

Foto: Susie Mueller

Ganze 23 Jahre sind Zebrahead schon im Geschäft – ein stolzes Alter. Die fünfköpfige Punktruppe aus Kalifornien macht immer noch den Sound der 00er-Jahre, was aber nicht negativ aufgefasst werden sollte. Schnelle Gitarrenriffs mit Sprechgesangseinlagen und melodischen Refrains funktionieren auch noch im Jahr 2019 ganz hervorragend.
Zebrahead: 17.6., Turock, Essen

Agnostic Front | 23.6. | Essen

Foto: Mad Tourbooking

Dafür, dass Punk dem Hörensagen nach schon seit Jahren oder Jahrzehnten tot ist, schaffen es noch ganz schön viele der alten Recken auf internationale Bühnen. So auch die New-York-Hardcore-Legenden Agnostic Front, die des Tourens einfach nicht müde werden. Und warum auch, geht die Musik doch heute noch genauso nach vorne wie schon vor dreißig Jahren – die Message ist ohnehin so aktuell wie eh und je.
Agnostic Front: 23.6., Turock, Essen

Lamb of God | 24.6. | Bochum

Foto: Travis Shinn

Metal! Lange Haare, harte Mannen, brachiales Gitarrengewitter, grollendes Schreien als Gesang! Mit dieser eisernen Faust schlägt die US-amerikanische Thrash- und Heavy-Metal-Band Lamb of God zu. Wo sie reinschlägt? Mit Religion stehen sie nicht so gut, aber auch Krieg und soziale Ungerechtigkeit kassieren bei den Richmondern saftige Schläge. Beim Termin in Bochum heizen die schottischen Metalbarden von Bleed From Within die Matrix vor.
Lamb of God: 24.6., Matrix, Bochum

Clowns | 23.7. | Bochum

Foto: Weird World

Hardcore mit einem leichten Emo-Einschlag – das liefern dir die Australier Clowns. Mit ihrem vierten Studio-Album „Nature/Nurture“ – ihrer ersten Veröffentlichung auf dem kalifornischen Traditionslabel Fat Wreck, ist das Quintett im Juli auf großer Europa-Tour und macht unter anderem Halt in Bochum.
Clowns: 23.7., Rotunde, Bochum

Marteria & Casper | 31.8. | Essen

Foto: Landstreicher Booking

Deutscher Hip-Hop-Adel im Doppelpack: Marteria und Casper geben ihr gemeinsames Album „1982“ auf deutschlandweit fünf „Champions Sound Open Airs“ live zum Besten, einmal am beschaulichen Baldeneysee im nicht minder beschaulichen Essen. Der Vorverkauf beginnt zwar erst am 27. August, aber das soll dich nicht daran hindern, dir schon mal drei dicke Kreuze im Kalender zu machen.
Marteria & Casper: 31.8., Seaside Beach, Essen

Archive | 20.9. | Essen

Foto: Prime Entertainment

Irgendwie Trip-Hop, irgendwie Post-Rock und – warum nicht? – auch noch ein bisschen Indie in den Mix geworfen: Fertig sind Archive. Die Briten können zwölf Studio-Alben auf der Haben-Seite verbuchen, was bei 25 Jahren Bandgeschichte aber auch nicht verwundern sollte. Ein Live-Konzert der Band ist jedenfalls immer eine gute Entscheidung, wenn man sich auf mal sphärische, mal kräftige Klänge wegträumen will.
Archive: 20.9., Colloseum, Essen

Weitere Konzerte in NRW 2019

Konzerte im Mai 2019 in NRW

The Raconteurs | 28.5. | Köln
Selig | 30.5. | Düsseldorf
Monsters for Breakfast | 30.5. | Köln
Blood Red Shoes | 31.5. | Dortmund
Okta Logue | 31.5. | Düsseldorf
Death Grips | 31.5. | Köln

Konzerte im Juni 2019 in NRW

Monolord | 3.6. | Dortmund
Interpol | 4.6. | Köln
Erykah Badu | 4.6. | Köln
Jamiroquai | 4.6. | Köln
Mercy Union | 7.6. | Bochum
The Tallest Man on Earth | 7.6. | Köln
Gisbert zu Knyphausen | 7.6. | Oberhausen
An Horse | 12.6. | Essen
Guts | 12.6. | Köln
Dead Kennedys | 13.6. | Düsseldorf
Ghost | 13.6. | Köln
Dream Theater | 15.6. | Oberhausen
Zebrahead | 17.6. | Essen
Godsmack | 18.6. | Münster
The Real McKenzies | 19.6. | Köln
Bloc Party | 20.6. | Köln
KRS One | 21.6. | Dortmund
Refused | 21.6. | Münster
War On Women | 22.6. | Moers
Agnostic Front | 23.6. | Essen
Taking Back Sunday | 24.6. | Köln
Gavlyn & DJ Hoppa | 25.6. | Dortmund
SWMRS | 25.6. | Düsseldorf
Stone Temple Pilots | 25.6. | Köln
Muse | 29.6. | Köln
Converge | 30.6. | Köln

Konzerte im Juli 2019 in NRW

Mark Knopfler | 1.7. | Oberhausen
Thom Yorke | 2.7. | Köln
Bon Jovi | 3.7. | Düsseldorf
Gossip | 5.7. | Köln
Kodaline | 9.7. | Dortmund
Janelle Monáe | 9.7. | Köln
Cat Power | 9.7. | Köln
Limp Bizkit | 11.7. | Düsseldorf
Udo Lindenberg | 12.7. | Dortmund
Fortuna Ehrenfeld | 12.7. | Düsseldorf
Udo Lindenberg | 12.7. | Dortmund
Erobique | 14.7. | Düsseldorf
Toto | 14.7. | Gelsenkirchen
Chilly Gonzales | 18.7. | Wuppertal
Skunk Anansie | 20.7. | Köln
Clowns | 23.7. | Bochum
Tash Sultana | 26.7. | Köln

Konzerte im August 2019 in NRW

Prophets of Rage | 5.8. | Köln
Daughters | 9.8. | Köln
Shantel & Bucovina Club Orkestar | 30.8. | Düsseldorf
Marteria | 31.8. | Essen

Konzerte im September 2019 in NRW

Archive | 20.9. | Essen
Sebadoh | 20.9. | Köln
Sleaford Mods | 21.9. | Köln
Kate Nash | 24.9. | Köln
Andreas Dorau | 26.9. | Köln
We Were Promised Jetpacks | 30.9. | Köln

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