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Konzerte in NRW: Diese Bands siehst du im Herbst 2019

Frittenbude | Foto: Bastian Bochinski
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NRW ist ein absolutes Konzert-Bundesland und eine Hochburg für Kulturveranstaltungen. Mit Köln und Dortmund liegen zwei der meistbespielten Städte genau dort; aber auch zahlreiche mittelgroße und kleinere Bühnen finden hier ihren Platz, ob in Düsseldorf, Bochum oder Münster. Welche Bands und Solokünstler ihr im Herbst 2019 live erleben könnt, erfahrt ihr hier:

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Konzerte in Düsseldorf & Umgebung

Erdmöbel | 12.12. | Düsseldorf

Foto: Matthias Sandmann

Die Erdmöbel beziehen ihr Publikum auf unpeinliche Art und Weise in ihre Konzerte ein. Es wird geklatscht, getanzt und ganz bestimmt genossen, wenn die Kölner wie alle Jahre wieder ihren Jahresendsong und weitere Songs, zum Beispiel ihres neuen Albums „Hinweise zum Gebrauch“, präsentieren. Die Tradition des Weihnachtssongs pflegen sie bereits seit 2006, als sie „Last Christmas“ mit „Weihnachten ist mir doch egal / Ich bin 3 Karat Kaugummi Automat“ übersetzten. So schön kann Pop sein!
Erdmöbel: 12.12., Weltkunstzimmer, Düsseldorf

Sasha | 12.12 | Düsseldorf

Foto: Olaf Heine

Sasha singt nun deutsche Texte. Für die Zeit Online war das 2018 der „vorläufige Tiefpunkt des Neunziger-Jahre-Revivals“. Die Sasha-Fans freut es trotzdem. In der Tat: Die Texte sind etwas einfach gestrickt. Mit vielen Wiederholungen arbeitete der Sänger allerdings schon früher. Zu hören sind jetzt glatte, aber solide Popmelodien. Die Songs funktionieren, nicht zuletzt dank der Ausnahmstimme und der grundsympathischen Art des gebürtigen Soesters.
Sasha: 12.12., Stahlwerk, Düsseldorf
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Molass | 14.12. | Düsseldorf

Foto: Bettina Engel-Albustin / fotoagentur ruhr moers

Erstklassige und moderne Sounds im Stile einer Esperanza Spalding, irgendwo zwischen Neo Soul und New Jazz, hört ihr am 14. Dezember in Düsseldorf. Dort nämlich treten Molass auf. Die vierköpfige Truppe rund um Frontfrau und Sängerin Marissa Möller spielt leidenschaftlich und erfrischend unprätentiös, was man in dem Genre ja nun wirklich nicht von allen behaupten kann. Das Debüt-Album „Foramen Magnum“, das Oktober 2018 erschien, hat uns schon damals überzeugt.
Molass: 14.12., Jazz Meets Nilsson, Düsseldorf

Cisco Pema | 14.12. | Solingen

Foto: Presssefoto

Von Buenos Aires über Linz nach Berlin: Für sein Jazz-Bass-Studium verschlug es den argentinischen Allround-Musiker Cisco Pema nach Österreich. Dort spielte er nebenbei in verschiedenen Hip-Hop- und Reggae-Combos. In Argentinien klapperte er mit hiesigen Bands zuvor Rock und südamerikanische Klänge ab. Inzwischen in Berlin gelandet, klingt seine zum Tanzen prädestinierte Musik wie eine jazzige, groovige Sommerbrise. Und neben seinem virtuosen, zurückgelehnten Bassspiel singt er auch noch.
Cisco Pema: 14.12., Waldmeister, Solingen

Die Nerven | 14.12. | Düsseldorf

Foto: Christian Bendel

Guter deutscher Punk, als wäre er direkt aus den 80ern, minimalistisch, direkt, brachial, bisschen Nirvana, bisschen Joy Division: Das sind Die Nerven. Im Rahmen des „Liebglingsplatte“-Festivals im zakk spielt die Band ihr 2014er-Album „Fun“ einmal von vorn nach hinten durch. Wäre cool, wenn ihr kommt.
Die Nerven: 14.12., zakk, Düsseldorf

slimgirl fat | 19.12. | Düsseldorf

Die Songs von slimgirl fat sind derart atmosphärisch und intensiv, dass man Gefahr läuft, sich darin zu verlieren. Die Sängerin ist ein Teil der Berliner Gruppe Gadaffi Gals und hat mit „ugly“ Ende 2018 ihre erste Solo-EP auf den Markt gebracht. Klanglich irgendwo zwischen Fever Ray und FKA Twigs angesiedelt gibt slimgirl fat in Düsseldorf im Rahmen der Fem_Pop-Reihe ein Konzert im zakk.
slimgirl fat: 19.12., zakk, Düsseldorf

Montreal | 11.1. | Düsseldorf

Foto: Montreal

16 Jahre hat das Hamburger Punk-Trio Montreal mittlerweile auf dem Buckel, mit ihrer musikalischen Leistung verhält es sich dabei aber wie mit gutem Wein. Mit „Hier und heute nicht“ erschien im August das mittlerweile siebte Studio-Album der Truppe. Ehrlich, nicht übermäßig kompliziert und tanzbar.
Montreal: 11.1., zakk, Düsseldorf

Kettcar | 26.1. | Düsseldorf

Foto: Andreas Hornoff

Kettcar, gewissermaßen die Nachlassverwalter der Hamburger Schule, lassen auch in diesem Jahr wieder von sich hören. Nach „Ich vs. wir“ 2017 folgte im März 2019 als Nachschlag zum Album die EP „Der süße Duft der Widersprüchlichkeit“, mit dem es im Frühjahr 2020 auf Tour geht. Danach ist erstmal wieder Pause, also ran an die Karten!
Kettcar: 26.1., Stahlwerk, Düsseldorf

Fil Bo Riva | 14.3. | Düsseldorf

Foto: Juliane Spaete

Musik mit Rafinesse, Esprit, Grandezza, mal so bittersüß melancholisch wie das Ende eines Sommerurlaubs im italienischen Küstendorf, mal so beschwingend lebensfroh wie eine durchtanzte Frühlingsnacht. Filippo Bonamici aka Fil Bo Riva verbindet sanften Indierock mit modernem Folk und erschafft Musik, die sich von Raum und Zeit freischlägt. Nach Jahren des Umjubelns erschien 2019 endlich sein Longplayer-Debüt „Beautiful Sadnesss“. Ist’n Traum!
Fil Bo Riva: 14.3., zakk, Düsseldorf

Konzerte in Köln

My Baby | 11.12. | Köln

Foto: Karsten Jahnke Konzertdirektion

Viele Menschen suchen Erleuchtung. My Baby scheinen ihre musikalische Leuchtkugel gefunden zu haben. Wer ob des hippiesken Looks zweifelt: schlicht reinhören! Dieses Amsterdamer Trio dürfte zwar schamanistische Grenzerfahrungen gemacht haben, glaubt man dem Albumtitel „Shamanaid“. Es groovt, soult und fidelt aber so zeitgemäß und betörend elektronisch, dass alle Muskeln hüpfen, wenn die Musiker in wortwörtliche Erscheinung treten. Gimmick: die Röhre von Frontfrau Cato van Dyck.
My Baby: 11.12., Club Bahnhof Ehrenfeld, Köln

Thees Uhlmann | 21.12. | Köln

Foto: Ingo Petramer

Thees Uhlmann ist zurück! Elf Jahre nach dem letzten Tomte-Album und sechs Jahre nach dem letzten Solo-Album kam im September mit „Junkies und Scientologen“ die dritte Platte des Grand-Hotel-van-Cleef-Mitgründers auf den Markt und tränkte die dürstenden Ohren der Fans. Mit der Single-Auskopplung „Fünf Jahre nicht gesungen“ zeigt Uhlmann, dass ihm diese lange Pause durchaus bewusst ist. Jetzt geht’s aber endlich wieder auf Tour.
Thees Uhlmann: 21.12., Palladium, Köln

grim104 | 8.1. | Köln

Foto: Hotel Rocco

Gruseliger geht es im Deutschrap derzeit kaum und das meinen wir positiv: grim104, seines Zeichens eine Hälfte des Krawallduos Zugezogen Maskulin, macht momentan als Graf Grim mit seiner Platte „Das Grauen, Das Grauen“ Furore. Fernab von King- und Drogen-Gehabe wird stattdessen über gruselige Ahnen, noch gruseligeren Berliner Wohnungsmarkt und mysteriöse Tunnelmenschen gerappt, also den Horror im Alltäglichen: „Zwei Wochen Wohnungen suchen in Berlin und / Schon wird man ein Kommunist“.
grim104: 8.1., Yuca, Köln

Poliça | 18.2. | Köln

Foto: Zoe Prinds-Flash

Die Bezeichnung „Indie“ würde bei Poliça viel zu kurz greifen, gibt aber grob die Richtung der Gruppe aus Minneapolis vor. Dazu gesellt sich aber ein gehöriger Einschlag Trip-Hop und Neo-Soul. Channy Leanagh singt mit leicht verzerrter und beinah schon emotionsloser Stimme über ein Klangbett aus Percussion, Synthie-Sounds und Saitengezupfe und entführt dabei Dürfte ein echtes Live-Erlebnis sein.
Poliça: 18.2., Artheater, Köln

Tarek K.I.Z. | 19.2. | Köln

Foto: Gerngross Glowinski

Bisher ist Tarek außerhalb seines Mitwirkens bei K.I.Z. „nur“ als Feature-Part auf diversen Tracks befreundeter Rapper aufgetreten. Mit „Golem“ hat der Berliner Anfang Oktober sein erstes Solo-Album angekündigt, das am 13. Dezember droppen soll. Die erste Single-Auskopplung „Kaputt wie ich” lässt schon ahnen, dass sein Solo-Material sehr viel direkter und persönlicher werden dürfte, als der übliche K.I.Z.-Ton vermuten lassen würde.
Tarek K.I.Z.: 19.2., Gloria, Köln

Konzerte in Dortmund

Goldroger | 18.12. | Dortmund

Foto: Landstreicher Booking

Goldroger hat den Anglerhut und John-Lennon-Gedenk-Sonnebrille schon gerockt, als das noch lange nicht wieder en vogue war in der Szene. Der Tame Impala des Deutschrap. Gemeinsam mit Produzenten-Duo Dienst&Schulter geht der gebürtige Dortmunder im Dezember mit der neuen Scheibe „Diskman Antishock“ auf Tour und macht dabei auch Halt in der alten Heimat, namentlich dem FZW.
Goldroger: 18.12., FZW, Dortmund

Feine Sahne Fischfilet | 19.12. | Dortmund

Foto: Andreas Hornoff

Antifaschismus ist eine Haltung, die Feine Sahne Fischfilet seit 2007 so konsequent vor sich her tragen wie kaum eine andere deutsche Band – auch wenn man sie damit gerne mal anecken. In ihrer Heimat Mecklenburg-Vorpommern verkörpern die Ska-Punker ein Leuchtfeuer gegen rechtsextreme Strukturen, machen aber auch bundesweit von sich reden. Vor allem aber sind FSF eine absolute Gute-Laune- und Live-Band, was sich am 19. Dezember in Dortmund zeigen wird.
Feine Sahne Fischfilet: 19.12., Westfalenhallen, Dortmund

The Rival Bid | 21.12. | Dortmund

Foto: Anna-Lisa Konrad

„Young Fools“ heißt das neue Album der raffinierten Dream-Pop-Band The Rival Bid, das sie nach jahrelangem Tüfteln diesen Sommer veröffentlichte. Dabei sind diese Dortmunder Jungs alles andere als Narren. Tiefe Weisheit schwingt im melancholiegetränkten Sound mit, transportiert von poetisch formvollendeten Versen. Nicht zwingend neu für die Band, aber viel deutlicher ausformuliert ist in den Liedern auf „Young Fools“ dazu der Hang zu knackigen, man möchte sagen poppigen, Melodien. Da springt der Bewegungsdrang an! Verkopft waren The Rival Bid trotz all der komplexen Klangschichten und Textideen aber noch nie. Ihre Musik vermag seit jeher, durch alle Sphären bis ins Innerste zu strömen. „Young Fools“ bringt das nun auf einen runden Punkt. Live darf man sich also darauf freuen, bis ins Mark bewegt zu werden. Bei der Show im FZW wird zudem manch ein musikalischer Gast auf die Bühne geladen, um den Tracks neue Anstriche zu verleihen.
The Rival Bid: 21.12., FZW, Dortmund
Wir verlosen 3×2 Tickets!

Frittenbude | 22.1. | Dortmund

Foto: Bastian Bochinski

Vier Jahre mussten Fans warten, bis im Februar 2019 mit „Rote Sonne“ endlich der Nachfolger zu „Küken des Orion“ kam und damit das fünfte Studio-Album der Hamburger Elektro-Punker Frittenbude. Seit ihrem Smashhit „Mindestens in 1000 Jahren“ hat sich das Audiolith-Flagschiff gehörig weiterentwickelt, fetzt aber weiter wie am ersten Tag. Mit Songs wie „Die Dunkelheit darf niemals siegen“ wird aber dennoch aktuellen Gesellschaftsentwicklungen Rechnung getragen.
Frittenbude, 22.1., FZW, Dortmund

Dropkick Murphys | 11.2. | Dortmund

Foto: Gregory Nolan

Es wird rabiat in der Dortmunder Westfalenhalle: Im Februar kommen die Dropkick Murphys in die Stadt. Die Bostoner Irish Punks machen seit 20 Jahren ihr Ding, ungeachtet jedweder popkultureller Entwicklungen und Verwerfungen. Und das funktioniert ganz wunderbar. Ein Dropkick-Konzert ist eine biergetränkte und schweißgebadete Erfahrung, von der man mit Sicherheit die eine oder andere Blessur als Abzeichen mit nach Hause bringt. Macht aber auch einfach Laune. Zur Einstimmung empfiehlt sich „The Departed“ zum x-ten Mal.
Dropkick Murphys: 11.2., Westfalenhalle, Dortmund

Deichkind | 4.3. | Dortmund

Foto: Landstreicher Booking

Ob Lars Eidinger wohl auch mit auf Tour kommt? Wäre nur konsequent, nachdem der Posterboy des deutschen Schauspiels in jedem (!) Video des neuen Deichkind-Albums eine tragende Rolle gespielt hat und ja auch sonst gern als DJ von sich reden macht. Das Hamburger Elektro-Pop-Phänomen hat mit „Wer sagt denn das?“ jedenfalls, wenig verwunderlich, ein Brett vorm Herrn abgeliefert und dürfte auch live wieder zeigen, wo der Hammer hängt.
Deichkind: 4.3., Westfalenhalle, Dortmund

Konzerte in Münster und Umgebung

The Intersphere | 13.12. | Münster

Foto: Thorsten Dir

Die Mannheimer-Popakademie-Abgänger The Intersphere sind irgendwie immer unter unserem Radar geflogen, obwohl die eigentlich ganz geil sind. Man könnte jetzt sowas schreiben wie „deutsche Biffy Clyro“, würde aber auch zu kurz greifen. Die vier Herren sind jedenfalls völlig zu Recht Kritikerlieblinge und zu Unrecht bisher von uns übersehen worden. Deshalb: Hörbefehl und am besten auch ab aufs Konzert in Münster mit euch.
The Intersphere: 13.12., Sputnikhalle, Münster

Leoniden | 13.12. | Münster

Die Leoniden | Foto: Robin Hinsch

Die Leoniden sind eine dieser Bands, die einfach im richtigen Moment den Nerv der Zeit getroffen haben. Der Erfolg sei ihnen gegönnt! Die fünf Kieler mauserten sich nach Veröffentlichung ihres selbstbetitelten Debüt-Albums 2017 schnell zu Publikums-Lieblingen auf diversen Festivals, was nicht zuletzt an den fröhlichen und unaufgesetzten Vibes ihrer Mucke liegt. Indie, Hip-Hop und Elektro werden wild, aber gekonnt durchmischt und ergeben eben diesen unverwechselbaren Leoniden-Sound.
Leoniden: 13.12., Skaters Palace, Münster

Shacke One & MC Bomber | 20.12. | Münster

Foto: Lucas Marx

Zwei Nasen tanken Pils: Shacke One und MC Bomber ziehen aus, um Nordberliner Lebensgefühl (i.e. Molle und Korn) in die Republik zu tragen und zwar in Form von Raps auf absolut traumhaften Beats von Klaus Layer und Achim Funk, die noch jeden Kopf zum Nicken gebracht haben. Inhaltlich geht es nicht um Großstadtgangstergehabe, sondern die Freuden des kleinen Mannes von der Straße: Battlerap und Kneipenabende.
Shacke One & MC Bomber: 20.12., Skaters Palace, Münster

Konzerte in Oberhausen und Duisburg

Miwata | 12.12. | Duisburg

Reggae aus Deutschland ist – das mag jetzt viele Leute verunsichern – mehr als Gentleman. Beweisstück A: der Heidelberger Miwata. Nach einem Mixtape und zwei EPs in Eigenregie veröffentlichte der Anfang 2019 nämlich sein Debüt-Album „Eukalyptus“ und ist damit, wie es sich gehört auf Tour. Neben einem Stopp im Dortmunder JunkYard steht auch ein Konzert in Duisburg an.
Miwata: 12.12., Grammatikoff, Duisburg

Morlockk Dilemma | 13.12. | Duisburg

Foto: Book of Raw

Mütter, sperrt die Töchter ein, der Herzbube ist in der Stadt und packt den eisernen Besen aus. Morlockk Dilemma, seines Zeichens Leipzigs erfolgreichster Rap-Export, kommt mit seinem aktuellen Album „Herzbube“ ins Grammatikoff und heizt ein. An den Plattentellern begleitet DJ Access den Kinderschreck, natürlich nur original mit Vintage-Porno-Samples im Beat.
Morlockk Dilemma: 13.12., Grammatikoff, Duisburg

Kokomo & Orange Swan | 20.12. | Duisburg

Am 20. Dezember steigt in Duisburg eine vorgezogene Bescherung für Gitarrenfreunde. Die Duisburger Post-Rocker Kokomo stellen ihre am 15. November erschienene fünfte LP „Totem Youth“ vor und die Mülheimer von Orange Swan haben ihr zweites Album „Perspectives“ mit im Gepäck, auf dem sie die Brücke zwischen Stoner- und Progressive-Rock schlagen. Das wird fett, ich sag’s euch.
Kokomo & Orange Swan: 20.12., Djäzz, Duisburg

Any Given Day | 22.12. | Oberhausen

Foto: Kingstar

Seit sich die Metalband Any Given Day 2012 in Gelsenkirchen gründete, ging die Erfolgskurve steil bergauf. Inzwischen ist die Truppe in der internationalen Metalszene wohlbekannt, hat sich in den Mainstreamcharts platziert, kassiert regelmäßig Tonnen von Klicks auf YouTube und zeigt keine Anzeichen von Ermüdung. Gefallen findet die Gefolgschaft am Mix aus martialischem Metalcore und episch ambitionierten Melodien. Eisenharte Schale, weicher Kern – das perfekte Aushängeschild für den Pott, oder?
Any Given Day: 22.12., Turbinenhalle, Oberhausen

The Kelly Family | 26.12. | Oberhausen

Foto: Christian Barz

Einst rannte man auf den dörfischen Marktplatz, wo die Kellys vor ihrem Reisebus performten. Heute strömt man in ausverkaufte Stadien, um Deutschlands berühmteste Musikerfamilie dabei zu belauschen, wie sie ihre Megahits abfeuern. Phänomenal, wenn man bedenkt, dass die Kelly-Großfamilie schon seit Mitte der 70er musiziert. Auf ihrer aktuellen Tour halten sie am 27.12. auch im ISS Dome Düsseldorf und am 28. und 29.12. gleich zweimal in der Dortmunder Westfalenhalle.
The Kelly Family: 26.12., Kö-Pi-Arena, Oberhausen

Konzerte in Bochum und Essen

The KutiMangoes | 12.12. | Bochum

Foto: Manuel Weber

Interessant wird es in jedem Musikgenre immer dann, wenn Paradoxa sich zu Harmonien verbinden. Etwa wenn eine sechsköpige Band aus mittelalten Dänen innovativen Afro-Jazz spielt, der Tanzbeine zum Beben und Herzkammern zum Flattern bringt. The KutiMangoes bringen lebensfrohe, sonnendurchtränkte Grooves, die Innovation und Tradition zu einer von allen festgezurrten Ideen losgelösten Klangwelt verschmelzen. Und damit schänken sie die Essenz globaler Musik in Sturzbächen aus. Heureka!
The KutiMangoes: 12.12., Bahnhof Langendreer, Bochum

Dote | 13.12. | Essen

Foto: Promo

Essens jüngster Indie-Export lädt zum Jahresabschlussball. Dort zeigt das talentierte Quartett, wie man modernen Indiepop macht, der tiefe Gefühle genauso gut wie knackigen Humor transportiert. Zwischen Selbstreflexion und Selbstironie umarmt ihr facettenreicher Sound das ganze Leben. Wie man gleichzeitig tanzt, träumt und Tränen vergießt, zeigten Dote im Sommer ja erst auf unserer coolibri-Stage bei Bochum Total. Da blieb eigentlich nur eine Frage offen: Wo ist das Limit für diese Jungs?
Dote: 13.12., Weststadthalle, Essen

Raketkanon | 13.12. | Bochum

Foto: Anton Coene

Der Belgier Pieter-Paul Devos macht nicht nur mit Kapitan Korsakov hervorragende Musik, sondern auch mit seinem anderen Projekt Raketkanon. Bei beiden Bands ist die Grundlage der Noise-Rock, gefällig ist das hier also alles nicht. Takt- und Harmoniegefühl des ein oder anderen mag sich hier beleidigt fühlen, dennoch machen Raketkanon das, was sie machen, ziemlich gut. Synthie-Beats sind auch dabei.
Raketkanon: 13.12., Die Trompete, Bochum

Amilli | 19.12. | Bochum

Foto: Yannis Schmidt

Im Alleingang hat die gerade einmal 19-jährige Amilli letztes Jahr das beschauliche Bochum wieder auf die internationale Musik-Landkarte gesetzt (S/O an Herbert). Wenn man das nicht wüsste, würde es man beim Hören ihrer Songs auch nicht merken. Die sind nämlich astrein produziert, sprechen in Videos eine international verständliche Bildsprache und sind außerdem auf Englisch. Was soll man sagen? Einfach guter Pop, eingängig und doch nicht beliebig.
Amilli: 19.12., Rotunde, Bochum

Weitere Konzerte in NRW

Konzerte im Dezember 2019 in NRW

At The Gates | 9.12. | Bochum

Mono | 9.12. | Köln

Element Of Crime | 9.12. | Düsseldorf

Element Of Crime | 10.12. | Düsseldorf

Thees Uhlmann | 11.12. | Dortmund

Fünf Sterne Deluxe | 12.12. | Düsseldorf

Emil Bulls | 13.12. | Köln

The Intersphere | 13.12. | Münster

Morlocck Dilemma | 13.12. | Duisburg

Die Nerven | 14.12. | Düsseldorf

Adam Angst | 14.12. | Köln

Goldroger | 18.12. | Dortmund

Feine Sahne Fischfilet | 19.12. | Dortmund

Thees Uhlmann | 21.12. | Köln

Yard Jam w/ Amewu, Eloquent, Negroman | 28.12. | Dortmund

Konzerte 2020 in NRW

Kat Frankie | 11.1. | Dortmund

Montreal | 11.1. | Düsseldorf

Voodoo Jürgens | 18.1. | Dortmund

Frittenbude | 22.1. | Dortmund

Kettcar | 26.1. | Düsseldorf

Anti-Flag | 29.1. | Köln

Editors | 31.1. | Düsseldorf

Wolves In The Throne Room | 31.1. | Oberhausen

Millencolin | 1.2. | Münster

Millencolin | 2.2. | Düsseldorf

Monster Magnet | 3.2. | Köln

Bad Wolves | 4.2. | Oberhausen

Monster Magnet | 10.2. | Dortmund

Dropkick Murphys | 11.2. | Dortmund

Turbostaat | 14.2. | Köln

Antilopen Gang | 15.2. | Bielefeld

Slipknot | 18.2. | Dortmund

Poliça | 18.2. | Köln

Tarek K.I.Z. | 19.2. | Köln

Beartooth | 21.2. | Oberhausen

Tarek K.I.Z. | 25.2. | Dortmund

Deichkind | 25.2. | Münster

Deichkind | 29.2. | Köln

Kvelertak | 29.2. | Köln

Deichkind | 4.3. | Dortmund

Big Thief | 7.3. | Köln

Antilopen Gang | 11.3. | Oberhausen

Chelsea Wolfe | 14.3. | Bochum

Antilopen Gang | 14.3. | Köln

Turbostaat | 4.4. | Düsseldorf

Lamb of God | 4.4. | Oberhausen

Russian Circles | 9.4. | Köln

Tindersticks | 18.4. | Bochum

 

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