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Konzerte in NRW: Diese Bands siehst du im Frühjahr 2019

DIe Donots feiern Geburtstag in Düsseldorf | Foto: Rainer Keuenhof

NRW ist ein absolutes Konzert-Bundesland und Hochburg für Kultur-Veranstaltungen. Mit Köln und Dortmund liegen zwei der meistbespielten Städte hier, aber auch zahlreiche mittelgroße und kleinere Bühnen finden hier Platz, ob in Bochum, Düsseldorf oder Essen. Welche Bands und Solokünstler du im Frühjahr 2019 live erleben kannst, erfährst du hier.

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Konzerte in Düsseldorf 2019

Neonschwarz | 9.2. | Düsseldorf

Foto: Robin Hirsch

Neonschwarz sind neben Frittenbude eines der Aushängeschilder der linken Hamburger Musikschmiede Audiolith. Live wird die Hip Hop-Truppe, bestehend aus Captain Gips, Johnny Mauser und Marie Curry, von DJ Spion Y unterstützt. Textlich nehmen Neonschwarz kein Blatt vor den Mund, wenn es um das Aufzeigen von politischen Missständen geht, womit die Gruppe 2019 mehr Thema als je zuvor haben sollte.
Neonschwarz: 9.2., zakk, Düsseldorf

Donots | 24.4. | Düsseldorf

Foto: Paul Gärtner

Auf die Donots als Liveband ist Verlass. Seit bald 25 Jahren fetzt die Gruppe um die Gebrüder Knollmann über die Bühnen, als gäbe es kein Morgen mehr. Die Münsteraner Krachmacher, die seit ihrem Album „Karacho“ (2015) auch auf Deutsch singen, spielen sich im April anlässlich ihres Geburtstages auf den sogenannten „Birthday Slams“ schon mal für die Festivalsaison warm. Wäre aber kein richtiger Geburtstag, wenn keine Gäste kämen. Deswegen hat die Punk-Truppe liebe Kollegen wie Anti-Flag oder Itchy im Gefolge. Das wird laut.
Donots: 24.4., Stahlwerk, Düsseldorf

Konzerte in Köln 2019

Turbostaat | 19.2. | Köln

Foto: Andreas Hornoff

Mit Turbostaat kommt ein Powerhouse des deutschen Punk nach Köln. Das Quartett aus dem höchsten Norden überzeugt seit mittlerweile 20 Jahren als Live-Band, ist gerngesehener Gast auf den Festivals des Landes und dabei doch immer angenehm unaufgeregt auf dem Boden geblieben. Aber Vorsicht: Ein Turbostaat-Konzert ist immer auch Extremsport. Denk an die Elektrolyte!
Turbostaat: 19.2., Gloria, Köln

The Dirty Nil | 23.2. | Köln

Foto: Vanessa Heins

Gerade einmal zwei Alben haben die Kanadier The Dirty Nil bisher veröffentlicht, zuletzt 2018 „Master Volume“, sind dafür aber schon auch auf dieser Seite des Teichs Kritikerlieblinge. Das aber auch zu recht, denn das Trio hat ordentlich Wumms, spielt Rock geradeaus, jedoch ohne dabei langweilig oder altbacken zu wirken. Eine sichere Nummer.
The Dirty Nil: 23.2., Luxor, Köln

Sharon Van Etten | 2.4. | Köln

Foto: Sharon Van Etten

Auf ihrem fünften Studioalbum „Remind Me Tomorrow“ klingt Sharon Van Etten wesentlich elektronischer, als noch auf den Vorgängerwerken. Dennoch verliert sie ihren gesanglichen und vor allem textlichen Charakter nicht, sondern bettet ihn in neue Klanghintergründe. Live dürfte sich das ganz wunderbar, düster und träumerisch machen, wovon du dich am 2. April in Köln überzeugen kannst.
Sharon van Etten: 2.4., Luxor, Köln

The Hellacopters | 13.5. | Köln

Foto: Mick Borg

Totgesagte leben länger: Nachdem The Hellacopters sich 2008 aufgelöst hatten, geben sie seit dem 20-jährigen Jubiläum ihres Debütalbums „Supershitty to the Max!“ immer wieder einzelne Konzerte. Nach dem Tod des Gitarristen Robert Dahlqvist 2017 übernahm bald darauf Gründungsmitglied Andreas Dregen dessen Rolle. Im Mai gibt’s die Schwedenrocker in Köln zu sehen.
The Hellacopters: 13.5., E-Werk (hochverlegt aus LMH), Köln

Odd Couple | 23.5. | Köln

Foto: Euphorie

Bisschen Kraut, bisschen Psychedelic, bisschen Garage und bisschen verschrobene Texte – das sind Odd Couple. Das friesländische Exil-Duo, bestehend aus Tammo Dehn und Jascha Kreft, hat mit „Yada Yada“ eine meiner Lieblingsplatten 2018 abgeliefert und könnte in diesem Jahr schon wieder was neues auf den Markt werfen. Im Mai gibt’s die Jungs im Bumann & Sohn in Köln.
Odd Couple: 23.5., Bumann & Sohn, Köln

Konzerte in Dortmund 2019

Motorama | 10.2. | Dortmund

Russische Bands treten hierzulande nicht allzu häufig auf, beziehungsweise sind sie selten überhaupt bekannt. Motorama bilden da eine Ausnahme. Die 2005 von Vladislav Parshin gegründete Post-Punk-Gruppe ist einer der bekanntesten Musik-Exporte aus dem Osten – und geht im Frühjahr auf Europatour.
Motorama: 10.2., FZW, Dortmund

Juse Ju | verschoben auf 5.4. | Dortmund

Foto: Oh My

Juse Ju sieht zwar noch erstaunlich jung aus, ist aber bereits ein alter Hund im Rapgame. Auf seinem letzten Album „Shibuya Crossing“ rappt der gebürtige Schwabe über seine Jugend in Kirchheim und Yokohama, Schürfwunden beim Skaten oder Probleme männlicher Emotionalität, immer mit Charisma und Stil. Live muss man sowieso nichts befürchten, der Mann hat jahrelange Bühnenerfahrung. Achtung: Wegen Krankheit wurde das Konzert vom 22. Februar auf den 5. April verschoben. Gekaufte Karten behalten laut Veranstalter ihre Gültigkeit.
Juse Ju: 5.4., JunkYard, Dortmund

Spidergawd | 9.3. | Dortmund

Foto: Kingstar Music

Gründe für dieses Konzert: Spidergawd haben seit ihrer Gründung 2014 jedes Jahr (inklusive 2019) ein Album veröffentlicht und damit mehr als genug Material für ein abendfüllendes Konzert. Straighter Hard Rock, der dem Billo-David-Guetta-House das Saxophon entrissen und zurück in seine angestammte Heimat geführt hat.
Spidergawd: 9.3., FZW, Dortmund

Retrogott & Hulk Hodn | 15.3. | Dortmund

Foto: Felix Wittich

Der Retrogott zeigt sich weiterhin komplett unbeeindruckt vom restlichen Rap. Gemeinsam mit DJ-Partner Hulk Hodn werden beständig Konzerte in der ganzen Republik gespielt, eins davon im März im Dortmunder JunkYard.
Retrogott & Hulk Hodn: 15.3., JunkYard, Dortmund

Drangsal | 22.3. | Dortmund

Foto: Thomas Hauser

An Drangsal alias Max Gruber kommt man zurzeit wohl kaum vorbei. Mit seinem zweiten Album „Zores“ sorgte der Pfälzer letztes Jahr für ordentlich Furore, war in der deutschen Popwelt ziemlich allgegenwärtig und denkt 2019 wohl kaum daran, damit aufzuhören. Das lässt sich im FZW in Dortmund live miterleben.
Drangsal: 22.3., FZW, Dortmund

Mantar | 12.4. | Dortmund

Gelegenheit zum Aggressionablassen bieten dir Mantar im Dortmunder JunkYard. Das Metal-Duo schafft die Verbindung zwischen den tendenziell eher konträren Genres Doom Metal und Punk und legt damit eine unzähmbare Live-Energie frei, die man zwei Musikern allein gar nicht zutrauen würde. Hanno Klänhardt und Erinç Sakarya halten sich dabei nicht mit allzu komplizierten Arrangements auf, sondern geben, platt gesprochen, musikalisch einfach auf die Zwölf.
Mantar: 12.4., JunkYard, Dortmund

Konzerte in Oberhausen und Duisburg 2019

Helge Schneider | 23.2. | Duisburg

Foto: Helge Schneider

The one and only Helge Schneider, die singende Herrentorte, ist wieder auf Tour. „Ordnung muss sein“ heißt die. Was uns erwartet, hat Helge Schneider schon verraten: „Beschwingte Musik, schöne Geschichten, verrückte Geschichten vielleicht, Tanzeinlagen, Überraschungen… und ich hoffe einfach auf ein tolles Publikum. Damit steht und fällt das ja. Ganz wichtig für mich. Publikum.“ Na dann, hin da!
Helge Schneider: 23.2., Mercatorhalle, Duisburg

Mike Shinoda | 6.3. | Oberhausen

Foto: Frank Maddocks

Als langjähriger Bandkollege und Weggefährte von Chester Bennington ist es nicht selbstverständlich, dass Mike Shinoda sich so bald nach dessen Freitod wieder ins Studio begeben hat. Die Musik ist dem MC allerdings Bewältigungsmechanismus und Sprachrohr zugleich, sodass im Juni 2018 sein Album „Post Traumatic“ das Licht der Welt erblickte. Mit den neuen Songs im Gepäck kann man Shinoda hierzulande im März erleben.
Mike Shinoda: 6.3., Turbinenhalle, Oberhausen

Kool Savas | 12.3. | Oberhausen

Foto: Essah Media

Der King of Rap kommt auf Tour. Kool Savas, der seinerzeit deutschem Rap einen wesentlich aggressiveren Anstrich verpasst hat, als man bis dato gewohnt war, ist des Bühnenlebens immer noch nicht müde. Zuletzt sorgte KKS für Aufmerksamkeit, indem er im Video zur Single-Auskopplung „Deine Mutter“ ein Who-is-Who der Deutschrap-Szene versammelt hat. Bleibt abzuwarten, ob auch auf Tour ein paar Überraschungsgäste auftauchen werden.
Kool Savas: 12.3., Turbinenhalle, Oberhausen

Bilderbuch | 9.4. | Oberhausen

Foto: Hendrik Schneider

Seit dem großen Hype 2015 haben Bilderbuch es sich in der deutschsprachigen Poplandschaft ziemlich gemütlich gemacht. Letztes Jahr im Dezember hat die Hitmaschin das fünfte Studioalbum „mea culpa“ veröffentlicht, scheinbar war man aber besonders fleißig, die nächste Platte „Vernissage My Heart“ folgt im Februar 2019, also gerade einmal drei (!) Monate später. Es bleiben wenig Zweifel daran, dass Bilderbuch auch mit der neuen Scheibe wieder massig ohrwurmtaugliche Hits in den Äther säuseln werden.
Bilderbuch: 9.4., Turbinenhalle, Oberhausen

Tusky | 11.5. | Oberhausen

Foto: V2 Benelux

Man nehme das Grundgerüst und Tempo des 00er-Jahre Funkpunks, packe ein paar heavy riffs à la Red Fang sowie eine charakteristische Gesangsstimme dazu und – voilà – hat man die Rezeptur für Tusky. Die Niederländer klingen ein bisschen wie The Offspring, ein bisschen wie die Foo Fighters und sind bereit, den Kontinent zu touren.
Tusky: 11.5., Druckluft, Oberhausen

Konzerte in Bochum und Essen 2019

Steven Wilson | 16.2. | Bochum

Foto: Hajo Müller

Steven Wilson ist eine der Koryphäen der Progressive-Rock-Szene, was nicht zuletzt auf sein Mitwirken bei Porcupine Tree zurückzuführen ist. Seit 2010 tritt der Brite aber meist als Solo-Musiker auf, was seinem Können an der Gitarre aber keinen Abbruch getan hat, im Gegenteil. Davon kannst du dich am 16. Februar in Bochum überzeugen.
Steven Wilson: 16.2., RuhrCongress, Bochum

Die Nerven | 20.2. | Essen

Foto: Christian Bendel

Die Nerven haben mit „Fake“ eine der heißesten Scheiben 2018 auf den Markt geworfen. Damit wird jetzt fleißig getourt. Die Stichworte hier sind Post-Punk, Emotionen und G wie geiler Gitarrensound. Musik bei der ich bereue, Nichtraucher zu sein.
Die Nerven: 20.2., Zeche Carl, Essen

Bohren & der Club of Gore | 4.3. | Bochum

Die musikalische Richtung, die Bohren & der Club of Gore einschlagen, ist nur schwer in Worte zu fassen. Ursprünglich als Metalband gegründet, nahm der Stil der Gruppe Anfang der 90er einen unerwarteten Turn in jazzigere Gefilde, sodass die Band heute ein Genre namens „Doom Jazz“ oder „Dark Jazz“ bedient. Charaktergebend ist das extrem niedrige Tempo, durch das jeder einzelne Ton der Instrumentalgruppe ein ganz besonderes Gewicht erlangt. In der Christuskirche Bochum dürfte dieser Stil sehr zum Tragen kommen.
Bohren & der Club of Gore: 4.3., Christuskirche, Bochum

Kat Frankie | 8.3. | Essen

Foto: Sabrina Theissen

Die wunderbare Kat Frankie spielt im März ein Konzert in Essen. Die Wahl-Berlinerin ist bereits seit 2002 als Musikerin aktiv, richtig ins Rollen ist ihre Karriere spätestens seit ihrem zweiten Album „The Dance of a Stranger Heart“ 2010 gekommen. Die Singer-Songwriterin überzeugt durch ihre herrlich klare Stimme und eine musikalische Dynamik, die zwar an Größen wie PJ Harvey erinnert, aber immer auch ihren eigenen Charakter vermittelt.
Kat Frankie: 8.3., Zeche Carl, Essen

The Kooks | 30.3. | Bochum

Foto: Andrew Whitton

Auf einem The Kooks-Konzert kann man sich noch einmal in die Indie-Hochphase der 00er-Jahre zurückträumen, als die Welt zumindest noch nicht ganz so am Ende war (wenn auch absehbar). Die Gruppe um Luke Pritchard war seit dem Karrierestart mit „Inside In/Inside Out“ (mit dem sie in Großbritannien übrigens fünffach Platin abräumten) nicht untätig: Erst letztes Jahr erschien das fünfte Studioalbum „Let’s Go Sunshine“, mit dem die Briten im Frühjahr auf Tour gehen.
The Kooks: 30.3., RuhrCongress, Bochum

Frittenbude | 12.4. | Essen

Foto: Bastian Bochinski

Das ist Kunst, noch mindestens in 989 Jahren – elf Jahre ist es her, dass Frittenbude mit „Nachtigall“ in der deutschen Popwelt debütierten und seitdem haben sie sich eine treue Fangemeinde zusammengespielt sowie sich einen klangvollen Live-Namen gemacht. Das letzte Album „Die Küken des Orion“ erschien 2015, sodass der für den 22. Februar geplante Nachfolger „Rote Sonne“ mittlerweile von Fans schwer erwarte sein dürfte. Die Tour dazu startet im März und führt auch durch NRW.
Frittenbude: 12.4., Hotel Shanghai, Essen

Curse | 20.4. | Essen

Noch ein Rap-Urgestein, das sich dieser Tage wieder zu Wort meldet: Curse. Von den einen als Concious-Rapper gefeiert, von den anderen als Concious-Rapper verspottet, kann dem gebürtigen Westfalen niemand seinen Einfluss auf die Szene absprechen. Mit seinem aktuellen Album „Die Farbe von Wasser“ (2018) geht Curse im Frühjahr auf Tour.
Curse: 20.4., Zeche Carl, Essen

Weitere Konzerte in NRW 2019

Rantanplan | 14.2. | Bochum
And You Will Know Us By The Trail Of Dead | 19.2. | Düsseldorf
Marsimoto | 20.2. | Dortmund
John Garcia | 21.2. | Essen
Shore Stein Papier | 27.2. | Dortmund
Veysel | 28.2. | Dortmund
Leoniden | 5.3. | Dortmund
Florence + The Machine | 5.3. | Köln
Branford Marsalis Quartet | 7.3. | Dortmund
Yann Tiersen | 8.3. | Düsseldorf
Post Malone | 9.3. | Oberhausen
Umse | 12.3. | Düsseldorf
Kettcar | 13.3. | Oberhausen
Sólstafir | 14.3. | Bochum
Gossenboss mit Zett / Hartmann | 14.3. | Köln
Manfred Mann’s Earth Band | 17.3. | Bochum
Die Goldenen Zitronen | 28.3. | Düsseldorf
Alice Merton | 29.3. | Dortmund
Sonata Arctica | 30.3. | Bochum
Dagobert | 30.3. | Essen
Abwärts | 4.4. | Bochum
Frank Carter & The Rattlesnakes | 5.4. | Bochum
Long Distance Calling | 5.4. | Köln
Beirut | 6.4. | Köln
The Picturebooks | 10.4. | Köln
MONO | 14.4. | Bochum
Lambchop | 27.4. | Köln
Stoned Jesus | 1.5. | Dortmund
Bad Religion | 3.5. | Köln
Built To Spill | 7.5. | Köln
Mumford & Sons | 15.5. | Köln
Cinematic Orchestra | 24.5. | Köln
Jaguwar | 24.5. | Oberhausen

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