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Konzerte in NRW: Diese Bands seht ihr im Frühjahr 2020

The Regrettes | Foto: Claire Marie Vogel
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NRW ist ein absolutes Konzert-Bundesland und eine Hochburg für Kulturveranstaltungen. Mit Köln und Dortmund liegen zwei der meistbespielten Städte genau dort; aber auch zahlreiche mittelgroße und kleinere Bühnen finden hier ihren Platz, ob in Düsseldorf, Bochum oder Münster. Welche Bands und Solokünstler ihr im Frühjahr 2020 live erleben könnt, erfahrt ihr hier:

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Konzerte in Düsseldorf & Umgebung

Bob Wayne | 21.1. | Düsseldorf

Foto: Evangeline Ruppert

In den Staaten hat sich Bob Wayne durch harte Tourarbeit schon einen Ruf in der Countrymusikszene gemacht – und zwar als Outlaw. Sein Hillbilly-Party-Rock ist mehr Punk als Country und fetzt vor allem live so einiges weg. Auch Popnummern von Rihanna bis zu den Beatles covert Wayne mit furioser Countrynote. Die ausgedehnte Tour hierzulande führt ihn am 3.1. auch in die Essener Freak Show, am 6.1. ins Dortmunder subrosa, am 7.1. in den Kölner Sonic Ballroom und am 15.1. in die Solinger Cobra.
Bob Wayne: 21.1., Pitcher, Düsseldorf

Kettcar | 26.1. | Düsseldorf

Foto: Andreas Hornoff

Kettcar, gewissermaßen die Nachlassverwalter der Hamburger Schule, lassen auch in diesem Jahr wieder von sich hören. Nach „Ich vs. wir“ 2017 folgte im März 2019 als Nachschlag zum Album die EP „Der süße Duft der Widersprüchlichkeit“, mit dem es im Frühjahr 2020 auf Tour geht. Danach ist erstmal wieder Pause, also ran an die Karten!
Kettcar: 26.1., Stahlwerk, Düsseldorf

Kopfecho | 31.1. | Düsseldorf

Foto: Tobias Witte Fotografie

Die Düsseldorfer Band um Frontfrau Amy Vialon ist mittlerweile aus den Kinderschuhen herausgewachsen und auf dem besten Weg in die Fußstapfen der Toten Hosen und der Broilers zu treten. Mit ihrem Alternative-Punk erobern sie immer größere Bühnen. Bei zahlreichen Support-Shows und Festival-Gigs, wie dem Olgas Rock oder auf der coolibri-Stage bei Bochum Total, haben sie sich bereits bewiesen. Ihre Spannweite reicht von lautstark zu zart, von wütend zu euphorisch und von gesellschaftskritisch zu ganz persönlich. Denn wenn das Herz und die Wut im Bauch zusammenkommen, geht es ziemlich rund. Zum neuesten Album „Etwas bleibt“ folgt jetzt die große Deutschland-Tour, angefangen natürlich in ihrer Heimatstadt. Thema der neuen Platte wird das Festhalten – an vergangenen Erinnerungen, am Leben und den Spuren, die alle Menschen in dieser Welt hinterlassen. Und unabhängig davon, ob das mit Wut oder Freude verbunden ist, performt Kopfecho so voller Energie, dass Stillstehen keine Option mehr ist.
Kopfecho: 31.1., Zakk, Düsseldorf

Editors | 31.1. | Düsseldorf

Foto: Nadav Kander

Über 15 Jahre Bandgeschichte haben die Editors mittlerweile auf dem Buckel. Kein Wunder also, dass die britische Indie-Rock Band ihr Jubiläumsjahr nutzt, um auf ihren Werdegang zurückzublicken und ein Best-of-Album rauszubringen. Unter dem Namen „Black Gold“ wird aber nicht nur Altes reflektiert. Neben ihren bisher größten Hits sollen drei brandneue Songs einen ersten Ausblick auf die musikalische Zukunft der Gruppe um Frontmann Tom Smith geben.
Editors: 31.1., Mitsubishi Electric Halle, Düsseldorf

Emily Jane White | 2.2. | Düsseldorf

In Emily Jane Whites Musik und vor allem ihrer Stimme öffnet sich die Weite. Klavier, Streicher, Gitarren und Percussion bilden ein Klangbett, auf dem der Gesang schwebt, ohne davonzufliegen. Klingt ein bisschen wie The Jezabels, nur noch verträumter.
Emily Jane White: 2.2., Kassette, Düsseldorf

Codaku | 12.2. | Düsseldorf

Foto: Tino Kukulies

Die Düsseldorfer Formation Codaku bewegt sich spielerisch im Spannungsfeld zwischen Hip-Hop, Folk und Singer-Songwriter-Textfokus – bleibt dabei aber immer im Jazz verwurzelt. Und immer geht es um Situationen des alltäglichen Lebens- Liebe, Hoffnung, Selbstzweifel und die eine oder andere Absurdität. Die Arrangements verschmelzen zu wunderschönen Liedern, die gekonnt den Bogen zwischen Pop und Anspruch spannen und direkt dort ankommen, wo sie hingehören: Im Ohr. Unter der Haut. Und mitten im Herzen. Am 12. Februar stellt das Sextett seine neue Scheibe “Tell Me” in der Jazzschmiede vor. Heimspiel also.
Codaku: 12.2., Jazzschmiede, Düsseldorf

Voodoo Jürgens | 27.2. | Düsseldorf

Foto: Ingo Pertramer

Freunde des Wiener Schmäh aufgepasst: Die musikgewordene Ästhetik der verklärten Erinnerung an verrauchte 70er-Jahre-Kneipen kommt in Form des one and only Voodoo Jürgens nach Düsseldorf. Aus der Weltstadt in die Weltstadt, Gipfeltreffen der Herzlichkeiten, gewissermaßen. Man könnte ihn als Liedermacher bezeichnen, aber das klingt so ein wenig altbacken. Trifft aber zu.
Voodoo Jürgens: 27.2., zakk, Düsseldorf

Fil Bo Riva | 14.3. | Düsseldorf

Foto: Juliane Spaete

Musik mit Rafinesse, Esprit, Grandezza, mal so bittersüß melancholisch wie das Ende eines Sommerurlaubs im italienischen Küstendorf, mal so beschwingend lebensfroh wie eine durchtanzte Frühlingsnacht. Filippo Bonamici aka Fil Bo Riva verbindet sanften Indierock mit modernem Folk und erschafft Musik, die sich von Raum und Zeit freischlägt. Nach Jahren des Umjubelns erschien 2019 endlich sein Longplayer-Debüt „Beautiful Sadnesss“. Ist’n Traum!
Fil Bo Riva: 14.3., zakk, Düsseldorf

The Regrettes | 24.3. | Düsseldorf

Foto: Claire Marie Vogel

Das Punk-Pop-Quartett The Regrettes serviert euch aktuellen Sound aus L.A. direkt in die Landeshauptstadt. Die Gruppe um Frontfrau und Sängerin Lydia Night ist energiegeladen und sorgt in Übersee bereits seit mehreren Jahren für Furore. Nachdem ihre Shows in Deutschland letztes Jahr ausnahmslos ausverkauft waren, kommen im März einige Zusatzkonzerte dazu. Eine davon im Düsseldorfer zakk. Schee!
The Regrettes: 24.3., zakk, Düsseldorf

Turbostaat | 4.4. | Düsseldorf

Foto: Andreas Hornoff

Mit der Single-Auskopplung „Rattenlinie Nord“ haben Turbostaat im Herbst gezeigt, dass immer noch reichlich Platz für angebrachte Wut in der deutschen Musiklandschaft ist. Das Album „Uthlande“ wird die hohen Erwartungen hoffentlich erfüllen, sodass einem vollständigen Abriss des zakks im April nichts mehr im Wege stehen dürfte. Husum, verdammt!
Turbostaat: 4.4., zakk, Düsseldorf

Konzerte in Köln

Tusks | 24.1. | Köln

Foto: Toby Harvard

Hinter diesem Künstlernamen steckt die junge englische Singer-Songwriterin Emily Underhill, die gerade ihr aktuelles Album „Avalanche“ in ganz Europa zum Besten gibt. Nach ihrer Debütplatte aus 2017 gibt ihr Mix aus Indie- und Electronic-Music jetzt sowohl sprachlich als auch musikalisch neue Tiefen der Londonerin preis. Umrahmt von klaren Synthies und hallenden Gitarren singt sie über Themen, die ihr Leben bewegen, wie beispielsweise mentale Gesundheit und Sexismus, aber auch über Liebe.
Tusks: 24.1., Wohngemeinschaft, Köln

Algiers | 14.2. | Köln

Foto: Matador Records

Gospel und Punk erscheinen nicht unbedingt wie eine naheliegende Mischung. Jedwede Bedenken verfliegen aber recht schnell, wenn man sich die US-Band Algiers zu Gemüte führt. Das Quartett überzeugt durch diese sehr eigensinnige Melange, in der Sänger Franklin James Fisher mit seiner eindringlichen Stimme ein ums andere Mal auftrumpft. Absolut hörenswert.
Algiers: 14.2., Club Volta, Köln

Poliça | 18.2. | Köln

Foto: Zoe Prinds-Flash

Die Bezeichnung „Indie“ würde bei Poliça viel zu kurz greifen, gibt aber grob die Richtung der Gruppe aus Minneapolis vor. Dazu gesellt sich aber ein gehöriger Einschlag Trip-Hop und Neo-Soul. Channy Leanagh singt mit leicht verzerrter und beinah schon emotionsloser Stimme über ein Klangbett aus Percussion, Synthie-Sounds und Saitengezupfe und entführt dabei Dürfte ein echtes Live-Erlebnis sein.
Poliça: 18.2., Artheater, Köln

Tarek K.I.Z. | 19.2. | Köln

Foto: Gerngross Glowinski

Bisher ist Tarek außerhalb seines Mitwirkens bei K.I.Z. „nur“ als Feature-Part auf diversen Tracks befreundeter Rapper aufgetreten. Mit „Golem“ hat der Berliner Anfang Oktober sein erstes Solo-Album angekündigt, das am 13. Dezember droppen soll. Die erste Single-Auskopplung „Kaputt wie ich” lässt schon ahnen, dass sein Solo-Material sehr viel direkter und persönlicher werden dürfte, als der übliche K.I.Z.-Ton vermuten lassen würde.
Tarek K.I.Z.: 19.2., Gloria, Köln

Blond | 28.2. | Köln

Foto: Anja Jurleit

Blond machen deutschsprachigen Pop par excellence und man kann gar nicht anders, als sich in diese Musik zu verlieben. Die drei Chemnitzer machten spätestens seit ihrem hervorragenden „Spinaci“-Video von sich reden, waren auch schon Vorgruppe von Kraftklub. Völlig zu Recht, die Mucke macht einfach Laune.
Blond: 28.2., Gebäude 9, Köln

IAMDDB | 10.3. | Köln

Foto: Roger Rich

Großbritannien ist auch im nicht mehr ganz so jungen 21. Jahrhundert ein Quell der musikalischen Innovation und Kreativität. So sorgt die Britin IAMDDB (ein Akronym für „I Am Diana De Brito“) bereits seit 2016 in der Hip-Hop- und R’n’B-Szene und darüber hinaus für Aufmerksamkeit, obwohl erst 2020 ihr Debütalbum veröffentlicht wird. Für einen Support-Slot bei Lauryn Hill hat es allemal gereicht. So richtig im Genre eingrenzen lässt sich die 23-jährige Sängerin und MC dabei allerdings nicht, balanciert schwindelfrei zwischen R’n’B, Jazz, Hip-Hop, Soul und Konsorten. Eines von vier Deutschland-Konzerten ihrer Europa-Tour 2020 führt das Talent nach Köln.
IAMDDB: 10.3., Club Bahnhof Ehrenfeld, Köln

Konzerte in Dortmund

Frittenbude | 22.1. | Dortmund

Foto: Bastian Bochinski

Vier Jahre mussten Fans warten, bis im Februar 2019 mit „Rote Sonne“ endlich der Nachfolger zu „Küken des Orion“ kam und damit das fünfte Studio-Album der Hamburger Elektro-Punker Frittenbude. Seit ihrem Smashhit „Mindestens in 1000 Jahren“ hat sich das Audiolith-Flagschiff gehörig weiterentwickelt, fetzt aber weiter wie am ersten Tag. Mit Songs wie „Die Dunkelheit darf niemals siegen“ wird aber dennoch aktuellen Gesellschaftsentwicklungen Rechnung getragen.
Frittenbude, 22.1., FZW, Dortmund

Teresa Bergman | 23.1. | Dortmund

Foto: Paul Green

Bevor sie nach Berlin kam, bespielte Teresa Bergman jede Straßenkreuzung Neuseelands. Inzwischen spielt sie mit ihrem folkigen Poprock samt Retro-Touch und ihren ungezügelten Show-Qualitäten auf immer größeren Bühnen. Bergman ist eine dieser Musikerinnen, der die Magie der Livemusik aus jeder Pore strahlt. Egal ob barfuß mit Gitarre, im 20s-Flapper-Aufzug oder theatralisch auf Stimme und Piano reduziert, stets strömt die Leidenschaft. Auch auf ihrem neusten Album „Apart“, das die Komponistin aus Wellington in Berlin und Wien mit Produzent Zebo Adam austüftelte. Der verhalf auch schon Bilderbuch und Wanda zu ihrem einmaligen Sound. Klanglich geht es darin auf folkigen Flügeln in Richtung Jazz und Soul, auch wenn Bergman in keiner Schublade lange verweilt. Drum wird auch mal A-capella geträllert oder Sprechgesang eingeworfen. Inhaltlich dreht sich „Apart“ um Trennung, Findung und Neustart. Themen, die Bergman mit flammender Energie ausfüllt. Eine wunderbare Entdeckung!
Teresa Bergman: 23.1., domicil, Dortmund

Jeanette Biedermann | 28.1. | Dortmund

Foto: Columbia

Früher, man erinnert sich, katapultierte GZSZ so manches junge deutsche Talent vom Fernseher in die Musikbranche. Jeanette Biedermann war eines davon. Damals zebrach sie ihr artiges Image mit sexy Rockröhrenaufmachung, heute kommt sie als weise gewordene Deutschpoplady daher. Reduziert auf ihre starke Stimme und intime Texte wirkt das charmant, wenn auch etwas harmlos. Aber bei Sarah Conner hat’s ja so auch nochmal gezündet.
Jeanette Biedermann: 28.1., FZW, Dortmund
Wir verlosen 3×2 Tickets.

Leprous | 8.2. | Dortmund

Foto: Melt Booking

Große Klangweiten, vielschichtige Arrangements und eindringlichen Gesang: Die Norweger Leprous haben alles, was eine Progressive-Metal-Band ausmacht. Ihr Klangbild ist geprägt von einer nicht zu leugnenden, alles durchdringenden Melancholie geprägt, in der mal Radiohead, mal fast schon Dream Theater durchklingt. Das jüngste Album „Pitfalls“ erschien 2019.
Leprous: 8.2., JunkYard, Dortmund

Monster Magnet | 10.2. | Dortmund

Foto: Jeremy Saffer

Monster Magnet ist eine dieser Bands, auf die man sich verlassen kann. Die liefern stabil ab, Jahr für Jahr für Jahr, und es gibt einfach keinen Grund zu meckern. Seit ihrer Gründung 1989 haben die US-Stoner ganze 14 Alben veröffentlicht und unzählige Konzerte und Festival-Auftritte bestritten. Und machen auch keine Anstalten aufzuhören. Gut so. Beim Konzert wird übrigens das 1998er-Album „Powertrip“ einmal komplett aufgeführt.
Monster Magnet: 10.2., FZW, Dortmund

Dropkick Murphys | 11.2. | Dortmund

Foto: Gregory Nolan

Es wird rabiat in der Dortmunder Westfalenhalle: Im Februar kommen die Dropkick Murphys in die Stadt. Die Bostoner Irish Punks machen seit 20 Jahren ihr Ding, ungeachtet jedweder popkultureller Entwicklungen und Verwerfungen. Und das funktioniert ganz wunderbar. Ein Dropkick-Konzert ist eine biergetränkte und schweißgebadete Erfahrung, von der man mit Sicherheit die eine oder andere Blessur als Abzeichen mit nach Hause bringt. Macht aber auch einfach Laune. Zur Einstimmung empfiehlt sich „The Departed“ zum x-ten Mal.
Dropkick Murphys: 11.2., Westfalenhalle, Dortmund

Suzan Köchers Suprafon | 20.2. | Dortmund

Foto: Magnificent Music

Einen amtlichen Vintage-Trip zurück in die 60er und 70er ermöglicht euch Solingens very own Suzan Köcher. Sängerin und Band grenzen sich dabei in ihrer Retro-Lust kaum ein: mal Folk, mal Psychedelic, aber immer mit dem gewissen Vibe. Mit ihrem Album und der gleichnamigen Band „Suprafon“ geht Suzan Köcher 2020 auf Tour und hält unter anderem in Dortmund. Also sucht schon mal die Schlaghosen raus, Freunde!
Suzan Köchers Suprafon: 20.2., subrosa, Dortmund

Deichkind | 4.3. | Dortmund

Foto: Landstreicher Booking

Ob Lars Eidinger wohl auch mit auf Tour kommt? Wäre nur konsequent, nachdem der Posterboy des deutschen Schauspiels in jedem (!) Video des neuen Deichkind-Albums eine tragende Rolle gespielt hat und ja auch sonst gern als DJ von sich reden macht. Das Hamburger Elektro-Pop-Phänomen hat mit „Wer sagt denn das?“ jedenfalls, wenig verwunderlich, ein Brett vorm Herrn abgeliefert und dürfte auch live wieder zeigen, wo der Hammer hängt.
Deichkind: 4.3., Westfalenhalle, Dortmund

K.I.Z – Nur für Frauen | 8.3. | Dortmund

Foto: Landstreicher Booking

Nachdem der 8. März als Internationaler Frauentag in der Hauptstadt der Republik mittlerweile Feiertag ist, zieht es K.I.Z an ebendiesem Datum für ihr „Nur für Frauen“-Konzert in den Westen, genauer gesagt nach Dortmund. Das ist wortwörtlich gemeint, wie der Ticketwebsite zu entnehmen ist: „Einlass zu der Veranstaltung wird nur Frauen gewährt. Männer, auch wenn sie sich als Frauen verkleiden, erhalten keinen Einlass und keine Erstattung für gekaufte Tickets.“ Das muss Mann (aha!) auch mal aushalten können.
K.I.Z – Nur für Frauen: 8.3., Westfalenhalle Dortmund

Konzerte in Münster und Umgebung

Lubomyr Melnyk | 5.2. | Münster

Foto: Alex Kozobolis

Der Ukrainer Lubomyr Melnyk gilt als Erschaffer des Genres „Continuous Music“, die sich durch ein immerwährendes Fortlaufen der musikalischen Linien auszeichnet. Der Komponist und Pianist setzt keine Pausen, keine Refrains, keine Strophen, sondern entlockt den Tasten einen kontinuierlichen, musikalischen Strom. Das Konzert findet im Rahmen des Pianeo-Festivals für Neoklassik statt.
Lubomyr Melnyk: 5.2., LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster

Mädness | 7.2. | Münster

Foto: Landstreicher Booking

Der „Original Gude“ kommt auf Tour und macht dabei auch Halt in Münster. Hessens Rap-Export Mädness ist bereits seit Mitte der 00er-Jahre am Mikro aktiv und wird mit dem Alter einfach nur noch besser. Erst 2017 das Hammer-Album „Ich und mein Bruder“ mit Döll, dann 2019 die neue Solo-Scheibe „OG“, auf der Mädness sich im Stile des Grown Man Rap mit erwachsenen Themen beschäftigt, ohne peinlich, hängengeblieben oder unangenehm poppig zu wirken. Macht Bock!
Mädness: 7.2., Skaters Palace, Münster

JuJu Rogers & Negroman | 8.2. | Münster

Als Black History Month ist der Februar in den USA und Kanada ein Monat, an dem ein besonderes Augenmerk auf den Beitrag der afroamerikanischen Gemeinschaft zur Geschichte der Länder geworfen wird. Das nehmen die beiden Rapper JuJu Rogers und Negroman zum Anlass für eine gemeinsame „Black History Month“-Tour. Die beiden Musiker stehen für eine neue und diversere Gruppe deutschen (nicht zwingend deutschsprachigen) Hip-Hops, der sich unaufhaltsam Bahn bricht. Musikalisch liegen die beiden MCs dabei recht weit auseinander, sodass dem ein oder anderem beim Konzert durchaus die Ohren für neue Sounds geöffnet werden dürften.
JuJu Rogers & Negroman: 8.2., Skaters Palace, Münster

Black Sea Dahu | 10.2. | Münster

Foto: Mouthwatering Records, paulmaerki.ch

Mystisch, verträumt und leicht melancholisch sind die Lieder, denen Janine Cathrein mit ihrer dunklen Stimme eine anziehende Tiefe verleiht. Ein wirkliches Debüt ist das Album „White Creatures“ eigentlich gar nicht, die Band war vorher schon unter dem Namen „Josh“ unterwegs. Der Clip zur Single „In Case I Fall for You“ zeigt Ausschnitte ihrer Norwegenreise und beim Hören bekommt man direkt Lust, selbst die Koffer zu packen und ans Meer zu fahren. Folk-Balsam für die Seele!
Black Sea Dahu: 10.2., Pension Schmidt, Münster

Messer | 14.3. | Münster

Foto: Moritz Hagedorn

(Post-)Punk is not dead! Auch und gerade nicht nur auf Deutsch. Das zeigen nicht nur die Ausnahmetalente Die Nerven, sondern auch Messer, die am 14. März in Münster ein Heimspiel haben. Herrlich düster und melancholisch, Musik in schwarz-weiß für die sad kids, die in den letzten Single-Veröffentlichungen auch eine Spur Dub und Reggae aufweist. Mal hören, was da kommt.
Messer: 14.3., Gleis 22, Münster

Grossstadtgeflüster | 27.3. | Münster

Voll auf die Zwölf: Das ist in etwa das Konzept von Grossstadtgeflüster. Die Berliner Elektropunker sind gern gesehene Gäste auf allerlei Festivals, überzeugen aber auch auf ihren eigenen Konzerten mit einer gehörigen Portion Wahnsinn und der unverkennbaren Stimme von Sängerin Jen Bender. Im Kern steht ein Hedonismus sondergleichen, GSGF machen aber auch vor ernsteren Themen nicht Halt. So heißt es im Refrain von „Skalitzer Straße“: „Ich bin zwar tot, aber ich hatte Vorfahrt“.
Grossstadtgeflüster: 27.3., Skaters Palace, Münster

Juju | 1.4. | Münster

Dass SXTN Ende 2018 nicht ohne Grund auseinandergegangen sind merkt man spätestens, wenn man sich die jeweiligen Solo-Sachen von Nura und Juju anhört. Letztere hat 2019 mit „Bling Bling“ ihr Solo-Debüt abgeliefert und ist damit bis auf Platz 3 der Album-Charts geklettert. Hit-Song: „Vermissen“ mit Henning-May-Feature (AnnenMayKantereit) ging auf Platz 1 und Platin.
Juju: 1.4., Halle Münsterland, Münster

Konzerte in Oberhausen und Duisburg

Darjeeling | 23.1. | Duisburg

Foto: Liza Arbeiter

Mit ihrem zweiten Album „Hokus Pokus“ legte die Wuppertaler Indieband Darjeeling ihren Geheimtippstatus ab. Kredenzt wird darauf psychedelischer Pop-Rock (aka Post-Kraut), verwurzelt im Musikgeschehen der 60er und gesegnet von hypnotisierend guten Basslines. Die Songs sind ausgefeilt, konzeptuell stark und musikalisch vielschichtig. Und ja, ein bisschen klingt alles nach nostalgischem Wunderkabinett – aber unmodern ist das heutzutage nicht.
Darjeeling: 23.1., Djäzz, Duisburg
Wir verlosen 3×2 Tickets.

Bosse | 26.1. | Oberhausen

Foto: Tim Bruening

Axel „Aki“ Bosse ist so ein bisschen everybody’s darling im deutschen Indie. Der Songwriter macht ehrliche Geradeaus-Musik im besten Sinne, singt und schlägt die Gitarre und ist dabei unsagbar sympathisch. Seine letzten beiden Alben gingen in den deutschen Charts verdientermaßen auf die 1, Bosse selbst ist trotzdem die Definition von „auf dem Boden geblieben“ und hat außerdem einen extrem traurig dreinschauenden Bjarne Mädel im Video. Hach, schee!
Bosse: 26.1., Turbinenhalle

Retrogott & Hulk Hodn | 8.2. | Duisburg

Foto: Felix Wittich

Wenn auch alles drunter und drüber geht: Der Flow vom Retrogott ist eine Konstante, die sich als roter Faden durch alle Höhen und Tiefen des Lebens zieht. Ganz genauso wie die traumhaft zusammengebauten Beats von Hulk Hodn. Zusammen sind die beiden das unschlagbarste Duo seit Bud Spencer und Terrence Hill, alle sagen das.
Retrogott & Hulk Hodn: 8.2., Djäzz, Duisburg

AnnenMayKantereit | 5.3. | Oberhausen

Foto: Martin Lamberty

Keine Frage, AnnenMayKantereit stehen und fallen mit der Stimme von Sänger Henning Mey. Ober der jetzt der wiedergekehrte Rio Reiser ist, darüber lässt sich trefflich streiten. Fest steht aber, dass AnnenMayKantereit eine der erfolgreichsten deutschen Bands der letzten Dekade ist und auch keine Anstalten macht, mit dem Musizieren aufzuhören. Warum auch? Die Erfolgsgeschichte „Aus der Fußgängerzone in Stadien und Arenen“ ist doch einfach zu schön.
AnnenMayKantereit: 5.3., König-Pilsener-Arena, Oberhausen

Antilopen Gang | 11.3. | Oberhausen

Foto: Katja Runge

Halb Hip-Hop, halb Punk, das ist die Antilopen Gang. Danger Dan, Koljah und der Mann Panik Panzer lassen sich im Deutschrap-Game nur schwer einordnen, sind politisch, haben keine Angst vor Gesang und Melodien, ecken an und möchten aus Deutschland einen Baggersee machen. Zuletzt legten sie sich mit dem „Lied gegen Kiffer“ mit einer ganz neuen Zielgruppe an, das Album „Abbruch Abbruch“ folgt Ende Januar auf dem Fuß.
Antilopen Gang: 11.3., Kulttempel, Oberhausen

Johnny Rakete | 27.3. | Duisburg

Johnny Rakete, der selbstbezeichnete traurige Junge mit Rauch in der Lunge, rappt über Depression, auf Gras hängen bleiben und die Whackness anderer Rapper. Das gehört einfach dazu. Diese Themen lassen nicht unbedingt erwarten, dass sich dahinter ein derart stabiler Flow befindet, mit dem es Rakete auch schon ins Umfeld von Goldroger, Edgar Wasser oder Veedel Kaztro geschafft hat. Die „Kummer & Qualm“-Tour bringt den MC auch nach Duisburg.
Johnny Rakete: 27.3., Djäzz, Duisburg

Konzerte in Bochum und Essen

Alex Band | 21.1. | Bochum

Foto: Pressefoto

Wer könnte jemals den 2001er Smashhit (!) „Wherever you will go“ von The Calling vergessen? Niemand, ganz recht, und das vor allem dank Sänger Alex Bands knarzender Power-Stimme. Seit 2010 ist Band auch Solo unterwegs, der Sound kommt nach wie vor aus dem gleichen Alternative-Rock-Pop-Gusseisen. Und die Stimme des Kaliforniers explodiert auch nach fast 20 Jahren Karriere weiter vor Emotion, Dramatik und Pathos. Natürlich vor allem, wenn er das alte Liedgut auspackt. Kreisch.
Alex Band: 21.1., Matrix, Bochum

Gurr | 6.2. | Essen

Foto: Kelsey Ayres

Die „most british“ Band Deutschlands spielt am 6. Februar in Essen: Ja, Gurr geben ein Konzert auf Zeche Carl! Das Debüt „In My Head“ ist auch schon wieder fast vier Jahre her (uff), vielleicht hat 2020 da ja ein neues Album parat? So oder so müssen sie ihre Live-Energie schon lange nicht mehr unter Beweis stellen. Aufs Konzert gehen sollte man gerade deshalb.
Gurr: 6.2., Zeche Carl, Essen

Helge Schneider | 14.2. | Essen

Foto: meine Supermaus

Helge Schneider ist unermüdlich und tourt unermüdlich. Der musikalische Tausendsassa beglückt die Republik 2020 mit seinem Programm „Die Wiederkehr des blaugründen Smaragdkäfers“, das Konzert in der Grugahalle im Februar ist ein Nachholtermin für das abgebrochene Konzert in Gelsenkirchen im September 2019. So ist das eben manchmal, auch bei Profis.
Helge Schneider: 14.2., Grugahalle, Essen

Charlotte Greve’s Wood River | 27.2. | Essen

Foto: Zeche Carl

Darf es noch etwas Jazz sein? In der Zeche Carl könnt ihr im Februar Charlotte Greve’s Wood River live erleben. Selbstverständlich ist das nicht, denn die gebürtige Uelzenerin Greve verweilt meist in Übersee und ist hierzulande in der Regel nur mit dem Lisbeth Quartett zu hören. Mit Keisuka Matsuno an der Gitarre, Simon Jermyn am Bass und Tommy Crane am Schlagzeug wird der Sound des Big Apple aber für einen Abend auf Zeche Carl hörbar.
Charlotte Greve’s Wood River: 27.2., Zeche Carl, Essen

Meute | 11.3. | Bochum

Foto: Steffi Rettinger

Spätestens seit ihr Flume-Remix „You & Me“ auf Youtube viral gegangen ist, sind Meute auch über die Nische hinaus für ihre Blaskapellen-Techno-Arrangements bekannt. Das Konzept überzeugt auf ganzer Linie, harte Technobeats und Blechbläser passen ganz hervorragend zusammen. Angefangen als Experiment auf den Straßen St. Paulis, sind Meute mittlerweile zur konzerthallenfüllenden Band gewachsen. Im März ist die Bochumer Jahrhunderthalle dran.
Meute: 11.3., Jahrhunderthalle, Bochum

Weitere Konzerte in NRW

Weitere Konzerte 2020 in NRW

Kat Frankie | 11.1. | Dortmund

Montreal | 11.1. | Düsseldorf

Voodoo Jürgens | 18.1. | Dortmund

Frittenbude | 22.1. | Dortmund

Kettcar | 26.1. | Düsseldorf

Anti-Flag | 29.1. | Köln

Editors | 31.1. | Düsseldorf

Wolves In The Throne Room | 31.1. | Oberhausen

Millencolin | 1.2. | Münster

Millencolin | 2.2. | Düsseldorf

Monster Magnet | 3.2. | Köln

Bad Wolves | 4.2. | Oberhausen

Monster Magnet | 10.2. | Dortmund

Dropkick Murphys | 11.2. | Dortmund

Turbostaat | 14.2. | Köln

Antilopen Gang | 15.2. | Bielefeld

Slipknot | 18.2. | Dortmund

Poliça | 18.2. | Köln

Tarek K.I.Z. | 19.2. | Köln

Beartooth | 21.2. | Oberhausen

Tarek K.I.Z. | 25.2. | Dortmund

Deichkind | 25.2. | Münster

Deichkind | 29.2. | Köln

Kvelertak | 29.2. | Köln

Deichkind | 4.3. | Dortmund

Big Thief | 7.3. | Köln

Antilopen Gang | 11.3. | Oberhausen

Chelsea Wolfe | 14.3. | Bochum

Antilopen Gang | 14.3. | Köln

Turbostaat | 4.4. | Düsseldorf

Lamb of God | 4.4. | Oberhausen

Russian Circles | 9.4. | Köln

Tindersticks | 18.4. | Bochum

 

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