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Konzerte in Köln 2019: Unsere Empfehlungen

Pete Doherty and The Puta Madres | Foto: Thibault Leveque

Köln bietet dir mehr Konzerte als alle anderen Städte in NRW zusammen, keine Frage. Damit du in all dem Wust den Überblick behältst, gibt es hier laufend aktualisiert meine handverlesenen Favoriten für den die kommenden Monate – natürlich frei von jeder Objektivität und jedwedem Anspruch auf Vollständigkeit.

Inhaltsverzeichnis [verbergen]

Konzerte im Mai 2019 in Köln

Disturbed | 6.5.

Foto: Travis Shinn

Seit mittlerweile 25 Jahren ziehen Disturbed ihr Ding durch. Die Band um Frontmann und Sänger David Draiman hat sich 2001 mit „Down with the Sickness“ bereits im kollektiven Rock-Bewusstsein verankert und liefert seitdem in schöner Regelmäßigkeit Platz 1-Alben in den USA, zuletzt „Immortalized“ im Jahr 2015. Mit ihrem neusten Streich, dem 2018 erschienenen „Evolution“, sind Disturbed dieses Jahr wieder auf Tour.
Disturbed: 6.5., Palladium, Köln

Built To Spill | 7.5.

Ein Hauch 90er-Indie weht im Mai durch Köln, denn Built to Spill spielen in der Kulturkirche. Die Band aus Idaho macht absolut charts-untaugliche Musik, die aber trotzdem –  oder gerade deswegen – ganz wunderbar klingt. Sänger Doug Martsch nuschelt den Gesang aus seinem Vollbart, während die Songs in zig verschiedene Richtungen gleichzeitig wabern, wachsen, wuchern. In jedem Takt gibt es neue Details zu entdecken.
Built To Spill: 7.5., Kulturkirche, Köln

The Hellacopters | 13.5.

Foto: Mick Borg

Endlich wieder Hellacopters! Die Schweden hatten 2008 ihre Auflösung bekannt gegeben, fanden sich zum 20-jährigen Jubiläums ihres Debüts „Supershitty to the Max!“ aber 2016 für einige ausgewählte  Konzerte wieder zusammen. Das hat scheinbar so gut funktioniert, dass The Hellacopters seitdem mit dem Konzertspielen nicht wieder so recht aufgehört haben. Gut so und danke dafür.
The Hellacopters: 13.5., E-Werk, Köln

Black Tusk | 15.5.

Black Tusk aus Georgia machen Sludge. Das ist im Grunde Stoner Rock, nur mit einer ordentlichen Portion Hardcore Punk. Sprich: Es ist laut, es gibt nur wenig Varianz in Melodie und Takt, und es geht nach vorn. Klingt wie die perfekte Mischung für einen guten Abend.
Black Tusk: 15.5., MTC, Köln

Pete Doherty & The Puta Madres | 17.5.

Pünktlich zum seinem 40. Geburtstag kommt Pete Doherty mit einer neuen musikalischen Formation um die Ecke: Pete Doherty & The Puta Madres. Trotz allem, was im turbulenten Leben des Vorzeige-Briten so passiert ist, zeigt Doherty in seinem neuen Projekt einmal mehr, dass er in erster Linie ein begnadeter und begabter Musiker und Hitschreiber ist. Daran lässt sich nicht rütteln.
Pete Doherty & The Puta Madres: 17.5., Kantine, Köln

Odd Couple | 23.5.

Foto: Euphorie

Krautrock’s not dead. Odd Couple flechten das Sparten-Genre mit Psychedelic und Garage zusammen, klatschen deutsche Texte abseits der Norm drüber und kreieren so ihren ganz eigenen Sound. Die Ostfriesen Tammo Dehn und Jascha Kreft haben mit „Yada Yada“ eine der besten Platten 2018 veröffentlicht (meine Meinung!),  und dieses Jahr hoffe ich auf neues Material.
Odd Couple: 23.5., Bumann & Sohn, Köln

Cinematic Orchestra | 24.5.

Foto: Eddie Alcazar

Jazz ist, entgegen landläufiger Meinung, keine altbackene Musikform. Um diese Aussage zu beweisen, mussten nicht erst The Cinematic Orchestra kommen, aber sie unterstreichen den Punkt. Die Londoner Gruppe um Jason Swinscoe wandert seit den späten 90ern auf dem schmalen Grat zwischen Jazz und Electronica und ist mit dieser Mischung nicht umsonst beim britischen Innovationslabel Ninja Tune (Bonobo, King Midas Sound, Young Fathers) beheimatet.
Cinematic Orchestra: 24.5., LMH, Köln

Konzerte im Juni 2019 in Köln

Interpol | 4.6.

Foto: Jamie James Medina

So ein Interpol-Konzert ist schon eine formale Angelegenheit, tritt die Band doch prinzipiell nur im Anzug oder zumindest im schicken Hemd auf. Aber auch über die Optik hinaus wird einem hier was geboten, nämlich feinster Post Punk, der nur selten ohne die Note Melancholie auskommt, die für Interpols Musik so charakteristisch ist. Ein Stück der guten 80er-Jahre im 21. Jahrhundert.
Interpol: 4.6., Palladium, Köln

Erykah Badu | 4.6.

Die „Queen of Neo Soul“ kommt an den Rhein: Erykah Badu spielt im Juni eines von zwei Deutschlandkonzerten 2019 im Tanzbrunnen. Die Sängerin ist ohne Frage eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des modernen Souls, hat ihm Laufe ihrer Karriere aber auch keine Ausflüge in Richtung Jazz, Hip Hop oder R&B gescheut – wobei sich diese Genres ohnehin nur schwer voneinander abtrennen lassen. Schubladendenken ist hier in jedem Fall fehl am Platz.
Erykah Badu: 4.6., Tanzbrunnen, Köln

Bloc Party | 20.6.

Foto: FKP Scorpio

„Silent Alarm“ ist eines der wichtigsten (Indie-)Alben der 00er-Jahre. 2019 feiert die Scheibe von Bloc Party zwar kein Jubiläum, die Band um Kele Okereke lässt es sich aber trotzdem nicht nehmen, das komplette Album live aufzuführen, von vorne bis hinten. Das Konzert in Köln ist, neben Auftritten auf dem Hurricane und Southside, eines von dreien 2019 in Deutschland.
Bloc Party: 20.6., Palladium, Köln

Konzerte im Juli 2019 in Köln

Thom Yorke | 2.7.

Foto: Alex Lake

Mit Radiohead hat Thom Yorke Musikgeschichte geschrieben, aber auch als Solo-Künstler ist der Brite alles andere als faul. Neben zahllosen Kollaborationen mit verschiedensten Musikgrößen produziert Yorke auch Solo-Alben allererster Güteklasse. Zuletzt lieferte er den Soundtrack zum Horrorflick „Suspiria“ von Regisseur Luca Guadagnino.
Thom Yorke: 2.7., Palladium, Köln

Cat Power | 9.7.

Foto: Katharina Poblotzki

Cat Powers Stimme strahlt eine einnehmende, fast schon heimelige Wärme aus, wäre da nicht stets auch ein melancholischer, sehnender Unterton, der ihre oftmals heruntergebrochenen Arrangements noch so viel schöner klingen lässt. Die US-amerikanische Singer-Songwriterin steht in der Tradition des amerikanischen Folk mit unüberhörbaren Blues-Einflüssen. Zuletzt erschien 2018 das Album „Wanderer“.
Cat Power: 9.7., Live Music Hall, Köln

Alle Konzerte im Überblick

Sharon van Etten | 2.4. | Luxor

Tess Parks | 3.4. | Bumann & Sohn

Long Distance Calling | 5.4. | Kulturkirche

Le Butcherettes | 5.4. | Artheater

Gurr | 5.4. | Helios 37

Beirut | 6.4. | Palladium

The Picturebooks | 10.4. | Club Volta

Crippled Black Phoenix | 10.4. | Luxor

Bonaparte | 11.4. | Artheater

Hot Chip | 11.4. | Luxor

Kakkmaddafakka | 12.4. | Kantine

Bilderbuch | 13.4. | Palladium

Frittenbude | 13.4. | Kantine

Skindred | 15.4. | Yuca

Downfall of Gaia | 20.4. | Essigfabrik

Black Sea Dahu | 26.4. | Wohngemeinschaft

Lambchop | 27.4. | Gloria

We Invented Paris | 27.4. | Artheater

The Intersphere | 28.4. | Live Music Hall

Bad Religion | 3.5. | Tanzbrunnen

Disturbed | 6.5. | Palladium

Built To Spill | 7.5. | Kulturkirche

Element of Crime | 12.5. | Palladium

The Hellacopters | 13.5. | LMH

George Ezra | 14.5. | Lanxess Arena

Mumford & Sons | 15.5. | Lanxess Arena

Black Tusk | 15.5. | MTC

Pete Doherty | 17.5. | Kantine

Odd Couple | 23.5. | Bumann & Sohn

Cinematic Orchestra | 24.5. | LMH

Interpol | 4.6. | Palladium

Erykah Badu | 4.6. | Tanzbrunnen

The Tallest Man on Earth | 7.6. | E-Werk

The Real McKenzies | 19.6. | Helios 37

Bloc Party | 20.6. | Palladium

Taking Back Sunday | 24.6. | Gloria

Stone Temple Pilots | 25.6. | Live Music Hall

Converge | 30.6. | Essigfabrik

Thom Yorke | 2.7. | Palladium

Cat Power | 9.7. | Live Music Hall

Skunk Anansie | 20.7. | E-Werk

Prophets of Rage | 5.8. | E-Werk

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