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Filmstarts im Sommer: Unsere Kino-Empfehlungen für Juli und August

Foto: 2019 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.
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Monat für Monat kommt eine Unzahl neuer Kinofilme auf den Markt. Damit du zwischen all den Neuerscheinungen nicht völlig verrückt wirst, stellen wir dir hier unsere ganz persönlichen Empfehlungen der Filmstarts im Sommer vor. Film ab!

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Spider Man: Far from Home | 4.7.

Euro-Trip mit dem Spinnenmann! Im zweiten Abenteuer des neuen Spideys kriegt der es zwischen Venedig und London mit Element-Monstern, „Endgame“-Nachwirkungen und dem Heroen Mysterio aus einer anderen Dimension zu tun. Aber ob man Männern mit Fischkugeln aufm Kopp trauen kann?
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Annabelle 3 | 4.7.

Sommerliche Gruselkicks versprechen diese Saison gleich drei unheimliche Puppen: Der dritte Ausflug von Annabelle aus dem „Conjuring“-Universum, dazu „Brahms: The Boy 2“ (8.8.) mit Katie Holmes und die Neuauflage von Ur-Mörderpuppe Chucky namens „Child’s Play“ (18.7.). Fehlt nur noch die FSK-18-Version der Augsburger Puppenkiste…

Yesterday | Start: 11.7.

Als Jack nach einem Unfall wieder aufwacht, hat plötzlich alle Welt die Songs der Beatles vergessen. Was sollte der bisher nur am Bodenfass der Musikbranche rumkrebsende Straßenklampfer anderes tun, als alles von „Penny Lane“ bis „Help“ als sein geistiges Eigentum zu verkaufen und der größte Songwriter der Welt zu werden? Filmemacher Danny Boyle reicht mit „Yesterday“ lockerflockiges, witziges Sommerkino ein, das nicht nur dank legendärer Musik oben auf schwimmt, sondern vor allem durch Boyles wahnsinnig kreative Handschrift. Der Film überzeugt auch durch die elektrisierende Energie, die durch das Live-Aufnehmen der Konzertszenen entsteht. Erzählerisch fällt „Yesterday“ zum Schluss zwar ab, die wirklich großen Momente inszeniert er aber schon vorher, wenn er es schafft, das Gefühl zu vermitteln, einen Beatles-Song zum ersten Mal zu hören.
R: Danny Boyle; D: Himesh Patel, Lilly James, Ed Sheeran, Kate McKinnon
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Der König der Löwen | 17.7.

Teure Miezen! Für die neueste Neuverfilmung eines beliebten Animationsklassikers hat Disney aberhunderte von Millionen Dollar in die digitale afrikanische Savanne gepumpt. Inhaltlich wird am „König der Löwen“ nicht groß geschraubt, dafür sind Stars von Beyoncé als Nala bis Seth Rogen als Pumba an Bord. Da schnurren die Kinokassen schon.

Cleo | Start: 25.7.

Wer seit Ersterscheinen von „Die fabelhafte Welt der Amélie“ vergeblich nach verzaubernd skurrilem Kino mit Großstadtmärchenflair sucht, sollte diesem Sommer dem deutschen Streifen „Cleo“ eine Chance geben. Der Film entführt Zuschauer mit visuellen Verspieltheiten und kreativem Einfallsreichtum in ein Berlin voll verborgener Schätze und verzauberter Geheimnisse, wo das Alltägliche stets durch fantastische Brillengläser bestaunt wird. Hier trifft der Zuschauer auf Touristenführerin Cleo, die mit Zufallsbekanntschaft Paul auf die Suche nach einer magischen Uhr geht, mit der sie ein Unglück in ihrer Vergangenheit rückgängig machen könnte. Was insgesamt von außen betrachtet etwas kitschig kinderbuchmäßig erscheinen mag, sorgte bei der Berlinale-Premiere für viel Begeisterung. Wie auch bei Amélie scheint sich Cleos Charme niemand erwehren zu können.
R: Erik Schmitt; D: Marleen Lohse, Jeremy Mockridge, Heiko Pinkowski
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Fast & Furious: Hobbs & Shaw | 1.8.

Adrenalin, Benzin, Machomänner: Die Essenz des „Fast & Furious“-Franchises trieft auch aus dem ersten Spin-off der Reihe. Darin müssen die eigentlich arg verfeindeten „Hobbs & Shaw“ kollaborieren, um einen gemeinsamen Feind zu stellen. Natürlich in formvollendet überzogener Action im Turbomodus. Hirn aus, Popcorn rein.

Once upon a time in… Hollywood | Start: 15.8.

Neben Spielberg, Kubrick und Hitchcock gehört der Name Tarantino zweifelsfrei in die Liste von Regisseuren, die selbst der größte Laie kennt. Sein Fingerabdruck ist unvergleichlich – und drückt sich im neuesten Werk auf die Ära der späten 60er in Hollywood. Viel Geheimniskrämerei gab es um Tarantinos Hollywood-Märchen rund um einen sinkenden Westernstar und sein Stunt-Double, vor allem dank der Ankündigung, dass auch Sharon Tate ein Teil dieses Puzzles sein werde – die im echten Jahr 1969 hochschwanger von der sektiösen Manson-Familie ermordet wurde. Erste Stimmen von der Premiere in Cannes schüren nun die Hoffnungsfeuer auf einen neuen Kultfilm: Kritiker zeigen sich begeistert von einem Feuerwerk aus Popkulturreferenzen, bildschöner Nostalgie, fetzigem Humor, grandiosen Hauptdarstellern und massenhaft unterwanderten Erwartungen.
R: Quentin Tarantino; D: Leonardo DiCaprio, Brad Pitt, Margot Robbie
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Toy Story 4 | 15.8.

„Alles hört auf kein Kommando“ untertitelt sich die vierte Toy Story von der keiner richtig glauben wollte, dass sie nach drei als perfekt angesehenen Filmen noch etwas zu erzählen hätte. Falsch gedacht: Teil vier hat genauso viel Herz und Humor, eine überraschende Geschichte und abermals bahnbrechend gute Animationen.

Endzeit | Start: 22.8.

Wer dieses Jahr beim Frauenfilmfestival in Dortmund war, hatte schon die Chance Carolina Hellsgards „Endzeit“ zu sehen – dort lief der Film im Internationalen Spielfilmwettbewerb. Zu sehen ist die Zombie-Apokalypse zwischen Weimar und Jena und der Überlebenskampf zweier Frauen. Der Fokus liegt dabei nicht auf Horror und Gore, sondern auf der Psyche der beiden Protagonistinnen und den existenzalistischen Fragen, die mit dem Ende der Menschheit einherkommen. Dazu strickt Hellsgard eine weitere Ebene von Metaphern rund um die Rolle der Natur in der Niedergangszeit menschlicher Zivilisation. Mag in konventionellen Zombiestreifen der Grusel manchem Zuschauer zu weit gehen, könnte in dieser „Endzeit“ der poetische Anteil zu hart ausfallen. Wem aber philosophische und feministische Fragestellungen schmecken, der wird hier satt und zufrieden.
R: Carolina Hellsgarden; D: Maja Lehrer, Gro Swantje Kohlhof

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