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Neueröffnung in Bochum: Kartoffeln für das Ruhrgebiet

Foto: Konrad Bender
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Hach, die Kartoffel! Das letzte Kapitel der gastronomischen Geschichte und doch so unterschätzt. Viel zu oft als einfach Sättigungsbeilage abgetan, wo sie doch das vollkommene Hauptgericht ist. Davon können sich die Bochumer seit dem 6. Februar mitten in der Innenstadt überzeugen, wo die Neueröffnung K wie Kartoffel die tolle Knolle (alle sagen das) aufs vollumfängliche Imbiss-Level hebt.

Pasta zur Seite, Döner aus dem Weg, hier kommt die Kartoffel! Das königlich geadelte Nachtschattengewächs (danke nochmal, Fritz) macht sich auf, den Thron des Imbiss-Olymps zu erobern. Diesmal aber nicht in frittierter Stäbchenform, sondern so, wie die Natur sie geschaffen hat. Und halt aus dem Ofen.

Im K wie Kartoffel in der Bochumer Innenstadt serviert man euch seit dem 6. Februar faustgroße Ofenkartoffeln mit allerlei Toppings. Zur Auswahl stehen euch verschieden Cremes (Salsa, Joghurt-Minze, Avocado, Hummus und einige mehr) und ebenso viele Toppings: Bolognese, Ratatouille, Nachos, Bulgursalat, Pulled Turkey, you name it!

Foto: Michael Schwettmann
Foto: Michael Schwettmann

Dabei hat das Team rund um Kartoffelmeister Alper Aksoy darauf geachtet, dass die Speisekarte quasi barrierefrei ist. Die Kartoffel an sich ist ja schon mal vegan und auch noch glutenfrei. Dazu kommt, dass das ganze Konzept ja auf den Kombinationen der unterschiedlichen Saucen und Toppings aufbaut, sodass einzelne Zutaten nach Wunsch hinzukommen oder weggelassen werden können – ganz nachdem, ob ihr euch nun vegan, vegetarisch oder halal ernähren wollt. Lecker und herzhaft ist es allemal.

Eine besondere Delikatesse sind die Kartoffelspaghetti, die es nur hier gibt. Dafür wird eine bereits gebackene Ofenkartoffel durch eine Spaghetthieis-Maschine gepresst und heraus kommt eine fein gegliederte Kartoffelmasse, die noch mehr Biss hat, als Kartoffelpüree, aber auch leichter zu kauen ist als so eine amtliche Pellkartoffel. Unbedingt probieren.

Foto: Konrad Bender
Foto: Konrad Bender

Die Niederlassung in Bochum ist übrigens nur der nächste logische Schritt in einer langen Entwicklung, erklärt Aksoy. „Wir haben mit einer kleinen Pagode in Herne angefangen. Dann waren wir mit einem Stand auf dem Essener Weihnachtsmarkt. Aus den Erlösen kam ein Foodtruck dazu, mit dem wir vier Monate lang im Ruhr Park Ofenkartoffeln verkauft haben. 2019 schließlich haben wir uns selbst getestet, waren auf drei Weihnachtsmärkten gleichzeitig. Ja, und jetzt eben der Flagship Store.“

Man hört schnell heraus, dass mit dieser einen Niederlassung in der Bochumer Innenstadt nicht Schluss ist. Wir sind jedenfalls gespannt und freuen uns schon auf unseren nächsten kartoffeligen Snack.

K wie Kartoffel, Kortumstraße 91, Bochum

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