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„Hallraum“: Soundkünstler am Worringer Platz

Foto: Echo Ho
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Neben Bahnhaltestelle und gegenüberliegenden Dönerläden haben Andrea Knobloch und Oliver Gather ihr Kunstprojekt „Gasthof Worringer Platz“ etabliert. Ein Glashaus, das den Blick auf Reisende, Passanten und Autos ebenso freigibt wie auf das Geschehen im durchsichtigen Veranstaltungsort. Seit 2013 bespielen die Düsseldorfer Künstler den Worringer Platz und nahegelegene Un-Orte. Gastgeber sind aber keinesfalls die Künstler selbst, so ihre Idee. Der Platz lädt alle Vorbeigehenden ein, dabei zu sein.

Im August und September starten Knobloch und Gather die Musikreihe „Hallraum Worringer Platz“, kuratiert von der Klang- und Soundkünstlerin Frauke Berg. Sechs eingeladene Kreative aus den Bereichen Elektro- und Klang-Performance spielen im und um das Glashaus herum. Den spektakulären Anfang macht Stefan Vieweg: Der Maler aus der Landeshauptstadt ist unter dem vielversprechenden Projektnamen „Elektrohorror“ aktiv. Genre: minimalistisch-brutal. Weniger brutal, dafür mit einer Mischung aus Pop und Techno spielt am 14.8. Stefan Schwander mit seinem Projekt Harmonious Thelonious auf. Für seine neueste Scheibe „Santos“ reiste Schwander mental in den Norden des afrikanischen Kontinents und ließ sich von der marokkanischen Musik in Trance versetzen. Dementsprechend tanzbar und entspannend dürfte der Abend werden. Den performativen Abschluss macht am 19. September die interdisziplinäre Künstlerin und Wahl-Kölnerin Echo Ho. Die Komponistin aus Beijing bringt ihre experimentellen, elektroakustischen Werke mit zum Worringer Platz. Die tragen unter anderem Titel wie „Wo träumende Esel träumen“. Ideal also, um den urbanen Spätsommer zu genießen.

gasthofworringerplatz.de

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