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13 Halloween-Filme für gruseligen Horrorspaß

Foto: Liam Hunter
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Halloween ist die Nacht der Geister und unheimlichen Wesenheiten. Ein Thema, das von Hollywood nur allzu bereitwillig aufgegriffen wurde. Falls euch an Halloween mehr nach heimeligem Grusel als nach wilden Party-Exzess ist (wobei da auch einiges an unfreiwilligem Grusel unterwegs ist), sind hier unsere Horror- und Halloween-Kult-Empfehlungen. Augen zuhalten ist erlaubt.

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Kadaver (2020)


Am 22. Oktober 2020 erscheint die erste norwegische Produktion von Netflix, ein böses Horrorspiel mit Mysterybeilage. Darum geht’s: Nach nem Atomdesaster ringt eine junge Familie ums Überleben. Drum folgen Vater, Mutter, Kind dem Versprechen einer warmen Mahlzeit ins lokale Hotel, wo sie einem Theaterstück beiwohnen sollen. Natürlich geht’s hier nicht um Charity und Kulturvermittlung, verschwinden doch alsbald die ersten Gäste spurlos. Auch ohne international bekannte Namen klingt’s spannend.
Kadaver, ab 22. Oktober 2020, Netflix

Relic (2020)

Einen hohen Gruselfakto verspricht „Relic“. Foto: Leonine

Im späten Oktober erscheint ein vielbesprochener und heiß erwarteter Horrortrip in digitaler Form. „Relic“ erzählt die Geschichte von drei Frauen aus drei Generationen, die es mit einer bösen Macht zu tun bekommen. Die hat sich wohl in Oma Edna eingenistet, nachdem diese kurzzeitig spurlos verschwand, und terrorisiert nun ihre Tochter und Enkelin. Regisseurin und Drehbuchautorin Natalie Erika James beschwört in „Relic“ eine grandios schaurige Stimmung und arbeitet sich auf kluge Art an Themen wie Demenz und schwierigen Familienbanden ab. Dafür gab’s Vergleiche mit Horror-Drama-Lieblingen wie „Der Babadook“ oder „Hereditary“.
Relic, ab 20. Oktober 2020, als Video-on-demand, DVD oder Blu-ray
Foto: Leonine

 

Halloween Haunt (2019)


Habt ihr euch mit bedrückenden Horrorstreifen durch den Oktober gefoltert, ist es Zeit für ein bisschen trashiges Halloween-Party-Filmfutter. Gönnt euch mit „Halloween Haunt“ 92 Minuten Teenie-Hatz mit Erschreck-Momenten und übertriebener Gewalt. Denn hier wagen sich junge Leute (dumm wie sie sind) in eine obskure Horror-Attraktion, die sich alsbald als viel zu echt für ihren Überlebenssinn herausstellt. Minütliche Schockmomente sorgen für eine famose Fahrt auf der Adrenalinachterbahn.
Halloween Haunt (2019):92 Minuten, 2019, Amazon Prime

Midsommar (2019)


Es dürfte aufgefallen sein: Diese Horrorliste hier ist eher was für den knochenmarkerschütternden Psychotrip als für spritzige Slasherspäße. Das trifft auch auf „Midsommar“ von Ari Aster zu, dessen Debüt „Hereditary“ viel Diskussionsstoff entzündete. Sein Zweitling entführt ins rurale Schweden, wo ein paar Amis die Sommersonnenwende mit einer abgeschotteten Dorfgemeinschaft zelebrieren wollen. Pilz-Trips und spooky Rituale inklusive. Der Film bietet ein prachtvolles Buffet an Metaphern, die Trauer, toxische Beziehungen, Selbstfindung und Familie abarbeiten. Dazu werden einige krasse Bilder gereicht, die man so schnell nicht vergisst.
Midsommar (2019): 148 Minuten, 2019, Amazon Prime

Hereditary – Das Vermächtnis (2018)


Wie viele Eigenschaften unserer Eltern stecken ungewollt auch in uns? Dieser an sich schon gruseligen Frage nähert sich „Hereditary“ als moderne Meisterleistung des Horrorgenres. Nach dem Tod ihrer Mutter Ellen muss Annie Graham ihre Familie zusammenhalten. Ihre eigene Tochter Charlie ist ein zurückgezogenes Kind, das sehr an der Großmutter hing. Annies Beziehung zu ihrer Mutter hingegen war weit weniger harmonisch. Hin- und hergerissen zwischen Familienpflicht und Selbstverwirklichung sieht sich Annie zunehmend mit einer Zerrwelt konfrontiert, in der der Unterschied zwischen Wahn und wahnsinniger Wirklichkeit nicht klar zu erkennen ist.
Hereditary – Das Vermächtnis*, 127 Minuten, 2018

Es (2017)


Stephen King ist wohl im Alleingang für unzählige Clown-Phobien verantwortlich. Grund dafür ist seine Figur Pennywise, den Bösewicht in „Es“. Die Filmfassung von 2017 adaptiert den ersten Teil des Buchs von 1986: In der Kleinstadt Derry verschwinden Ende der 80er-Jahre einige Kinderunter anderem Georgie Denbrough. Dessen älterer Bruder Bill macht sich nun mit seinen Freunden, dem selbsternannten „Klub der Verlierer“ auf die Suche nach dem Verschwundenen. Dabei stoßen die Heranwachsenden auf ihre tiefsten Ängste. 2019 kam der Nachfolger in die Kinos.
Es*, 135 Minuten, 2017

Still (2016)

Bei „Still“ kommen Horrorfreunde auf ihre Kosten. Foto: Netflix

Filmemacher Mike Flanagan hat sich in kurzer Zeit einen Namen im Horror-Genre gemacht. Etwa mit „Oculus“, „Spuk in Hill House“ und der „Shining“-Fortsetzung „Doctor Sleep“. Dazwischen erschien auf Netflix der Streifen „Still“, den man reuelos zum Standard-Repertoire versierter Horror-Enthusiasten zählen darf. Der Slasher zeigt eine taubstumme Schriftstellerin, die von einem sadistischen Psychokiller mit mieser Maske heimgesucht wird. Gutes Set-up, sauber umgesetzt, hochspannend inszeniert.
Still, 81 Minuten, 2016, Netflix

Under the Shadow (2016)

Bei „Under The Shadow“ versteckt man sich gerne mal unter der Decke. Foto: Netflix

Eigentlich haben es Genre-Streifen bei Award-Shows schwer. „Under the Shadow“ vom bitisch-iranischen Filmemacher Babak Anvaris war aber so gut, dass er von den Briten ins Oscar-Rennen geschickt wurde. Hat nicht geklappt – obwohl der Film es mehr als verdient hätte mit Goldstatuen beworfen zu werden. Die Geschichte spielt 1988 im Iran, der sich im Krieg mit dem Irak befindet, während Shideh ihre Tochter alleine durchbringen muss. Als eine Rakete in ihr Haus stürzt, ahnt sie Flüche von düsteren Kräften. Bedrückend werden hier Horror-Elemente genutzt, um Kriegstrauma und Sozialkritik zu formulieren.
Under the Shadow, 84 Minuten,2016,  Netflix

The Invitation (2015)

Regisseurin Karyn Kusama („Jennifers Body“, „Destroyer“) lieferte 2015 mit „The Invitation“ einen oft übersehenen Horror-Hit ab, den man dieser Tage auf Netflix entdecken kann. Die titelgebende Einladung erhält Will von seiner Ex-Frau, die mit ihrem neuen Gatten alte Freunde und Bekannte versammeln will. Klar, dass hinter dieser Dinnerparty nichts Gutes steckt. So offensichtlich das für den Zuschauer ist, schafft der Film es dennoch, die Spannung stets extrem hoch zu halten, viele fiese Überraschungen einzubauen und einen cleveren Plot zu entfalten. Der endet mit einer Szene, die einem locker das Hirn aus dem Schädel springen lässt.
The Invitation, 100 Minuten, 2015, Netflix

Lake Mungo (2008)

Lake Mungo ist nichts für schwache Nerven. Foto: Joel Anderson

Diese rare Indie-Horror-Perle aus Australien lässt sich im Gratisbereich von netzkino.de anschauen. Zu sehen bekommt man eine Fake-Doku über die ertrunkene Alice Palmer und ihre Familie, die nach dem Unglück geisterhafte Dinge erlebt. Klingt nach nem Abklatsch von „Paranormal Activity“? Weit gefehlt: „Lake Mungo“ ist ein einzigartiger Film, der unerwartete Richtungen einschlägt. Am besten genießt man den Streifen im dunklen Raum, allein, still, konzentriert – wenn dann die Kamera in eiskalter Ruhe immer näher an ein pixeliges Foto zoomt, ist es kaum noch zu ertragen, den Bildschirm anzustarren. Horror, der unter die Haut schleicht. Brrr.
Lake Mungo, 89 Minuten, 2008,  Netzkino.de

The Nightmare Before Christmas (1993)

Es muss ja nicht immer der reine Horror sein. Tim Burton führte in dem Stop-Motion-Streifen „The Nightmare Before Christmas“ zwar nicht Regie, der Film trägt aber ganz klar seine Handschrift. In Halloween Town ist jeder Tag Halloween, was dem Kürbiskönig Jack Skellington langsam zu langweilig wird. Bei einem Streifzug findet er die Weihnachtsstadt Christmas Town und beschließt, dieses Weihnachten einmal auszuprobieren. Der Musical-Film ist skurril, witzig, melancholisch und vor allem kultig. Und an Halloween sind es schließlich nicht einmal zwei Monate mehr bis Weihnachten.
The Nightmare Before Christmas*, 73 Minuten, 1993

Hocus Pocus (1993)

Ohne Slahser-Effekte kommt dieser Disney-Halloween-Film aus den 90ern aus. Drei Hexen werden 1693 in Salem verbrannt, schaffen es aber durch schwarze Magie, im Jahre 1993 wiederaufzuerstehen. Nun trachten sie nach der ewigen Jugend, für die sie aber eine wichtige Zutat brauchen: Kinder. „Hocus Pocus“ lebt von seinem teils sehr albernen Humor und der 90er-Jahre-Teeniefilm-Atmosphäre, vor allem aber von seinen Hauptdarstellerinnen Bette Midler, Sarah Jessica Parker und Kathy Najimy. Kult!
Hocus Pocus*, 93 Minuten, 1993

Shining (1980)

Keine Horrorliste wäre vollständig ohne Großmeister Stephen King. Die Verfilmung von „Shining“ durch Stanley Kubrick setzt bis heute Maßstäbe und wurde ungezählte Male zitiert. Zur Handlung: Der Schriftsteller Jack Torrance erhält eine Stelle als Hausverwalter eines Hotels in Colorado, das über den Winter schließt. Mit Frau Wendy und Sohn Denny lebt er dort alleine und verfällt zunehmend einem Wahn. Jack Nicholson spielt den Schriftsteller gruselig überzeugend und liefert mit „Here is Johnny!“ eine Filmzeile für die Ewigkeit. Und dann dieser Teppich!
Shining*, 119 Minuten, 1980

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