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Großstadtvogel: Markus Luigs

Foto: Christof Wolff

Drei Fragen. Von Großstadtvogel zu Großstadtvogel. In unserer neuen Porträt-Reihe stellt coolibri euch monatlich bekannte und unbekannte, umtriebige und zurückgezogene, große und kleine, laute und leise Leute vor. Kurzum: All diejenigen, die die Stadt zu einem schöneren Ort machen.

Markus Luigs, 44, Designer und Fotograf, Düsseldorf

Wie läuft’s in der Stadt?
Die Stadt verändert sich,seit ich sie kenne, andauernd. Alles wird untergraben, aufgerissen, abgerissen und neugebaut. Ein Ort ‚under main construction‘, den ich gerade daher auch schätze. Theoretisch kannst du dich hier im Umkreis von einem Kilometer komplett eindecken. Musik, Kunst, Leben, Menschen, ohne komplett zu veröden. In der Praxis wäre das auf Dauer natürlich etwas fad. Also, raus aus der Mitte und rein in die Ausläufer. Bestes Beispiel ist hier der Höherweg in Richtung Gerresheim. Hier wird die Stadt wie die Coda am Ende eines Liedes immer leiser mit kuriosen Brüchen, bis die Nadel komplett in die Auslaufrille läuft.

Läuft bei dir?
Ja, im wahrsten Sinne. Ich versuche gerade den Spagat zwischen machen und lassen. Im Büro brennt der Monitor bis in den späten Abend. Umso mehr freut es mich, dass mein kleiner Zeitvertreib „Düsseldorfer Perlen“ auf soviel positive Resonanz stößt. Das merke ich nicht nur in Likes, sondern vor allem in den Kommentaren und realen Begegnungen. Meine persönlichen Highlights für 2017 werden meine Ausstellung in der Galerie t in Flingern zum Düsseldorfer Photoweekend und meine Teilnahme an der GROSSEN Kunstausstellung im Museum Kunstpalast.

Was fehlt zum Lauf deines Lebens?
Direkt fehlt eigentlich nichts. Sehr wahrscheinlich werde ich mit den „ Düsseldorfer Perlen“ weniger präsent sein, um mich intensiver und konzentrierter meiner Arbeit als Designer und meinen fotografischen Projekten zu widmen. Und dann gibt es auch noch meine Familie. Also, alles etwas ruhiger. Aber das habe ich 2014 und 2015 auch schon gesagt.

facebook.com/duesseldorfernotizen

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