Frauentag 2021: Diese Aktionen sind online und vor Ort im Ruhrgebiet geplant

Foto: Pixabay
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Zum Frauentag gibt es normalerweise jedes Jahr zahlreiche Aktionen in den Innenstädten und an Veranstaltungsorten. Dieses Jahr ist das Aufgebot an Veranstaltungen aufgrund von Corona kleiner. Die meisten finden digital statt. Aber das hat auch einen Vorteil: So könnt ihr ohne lange Anfahrtswege auch an den Aktionen in anderen Ruhrgebietsstädten teilnehmen.

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Digital aus Dortmund

Grafik: DortmundAgentur

Aus Dortmund gibt es am Frauentag Live-Vorträge und Videos zu Ausstellungen im Dortmunder U. Los geht es am 8. März um 15 Uhr mit der Verleihung des Dr. Edith Peritz-Preises für besonderes Engagement in der Gleichstellungsarbeit. Ab 17 Uhr gibt es dann im Livestream Vorträge zu verschiedenen Themen, zum Beispiel gleich zu Beginn über Charisma. Die Schauspielerin und Wirkungscoachin Susanne Wilhelmina wird zeigen, wie wir alle charismatische Überzeugungskraft aus uns herausholen können. Den Livestream könnt ihr auf dem Youtube-Kanal der Stadt Dortmund anschauen.

Am Frauentag gewährt die Stadt Dortmund außerdem einen „digitalen Blick ins Dortmunder U“. Auf der Seite des Museums könnt ihr euch ab dem 8. März Video-Clips zu verschiedenen Ausstellungen anschauen. Mit dabei sind unter anderem „Das Dortmunder U – Frauen in Führung“, „Valie Export“ und „Die Kunstwerke von Freya Hattenberger“ aus dem Museum Ostwall.

Vor Ort in Essen

In Essen findet eine der wenigen Veranstaltungen vor Ort statt. Die Aktion „Komma-Mitmachen“ plant, am 8. März von 16 bis 18 Uhr mit verschiedenen Teams in den Stadtteilen Altenessen, Karnap und Vogelheim unterwegs zu sein und kleine Überraschungen für Frauen bereitzuhalten. Dabei wollen sie „auf kreative Art und Weise auf Angebote für und von Frauen“ hinweisen, heißt es in der Ankündigung. Die Aktion wird von verschiedenen Essener Einrichtungen durchgeführt.

Vor Ort in Duisburg

Auch in Duisburg lässt sich der Frauentag auf der Straße blicken. Um 16.30 Uhr beginnt auf dem Dellplatz eine Lese-Aktion, bei der feministische Texte vorgelesen werden. Jede, die möchte, darf ans Mikro und feministische Gedichte, Songtexte, Theorien, Biographien oder Belletristik vortragen. Um 18 Uhr geht es ebenfalls auf dem Dellplatz mit einer Demo weiter, die vom Aktionsbündnis Feministischer Kampftag Duisburg organisiert wird. Weitere Informationen findest du auf der Seite der Facebook-Veranstaltung.

Digital aus Oberhausen

Das Theater Oberhausen veranstaltet auch in diesem Jahr die „Feministische Reihe“ – wegen Corona jedoch ausschließlich digital. Am 8. März könnt ihr um 17.30 Uhr live den Talk „Weiblichkeiten und Männlichkeiten im Theater“ mit Regisseurin und Schauspielerin Shari Asha Crosson, Schauspieler Yan Balistoy und Schauspielerin Sophia Hankings-Evans mitverfolgen. Im Anschluss daran gibt es um 19.30 Uhr einen zehnminütigen Impulsvortrag zum Thema „Choosing Wellness – Wohlbefinden als Widerstand“. Wichtig: Für beide Veranstaltungen müsst ihr euch auf den Seiten des Theaters Oberhausen kostenlos Karten reservieren.

Digital aus Herne

Grafik: Stadt Herne

Die 28. Herner Frauenwoche findet in diesem Jahr vom 5. bis 21. März statt. Es gibt wenige Präsenzveranstaltungen, das meiste läuft digital. Am 8. März erwartet euch um 17 Uhr der Online-Vortrag „Das etwas andere weibliche Gehirn“ von Professorin Dr. Dr. Bettina Pfleiderer. Wusstet ihr, dass das Gehirn von Frauen und Männern unterschiedlich arbeitet? Weibliche Gehirne sind leichter, aber genauso effektiv wie männliche. Frauen nehmen auch Schmerz, Gefühle und Musik anders wahr als Männer. Mehr zu diesem interessanten Thema erfahrt ihr beim Vortrag. Er ist kostenlos, aber ihr müsst euch vorher anmelden. Auf der Seite der Stadt Herne findet ihr alle Informationen.

Vor Ort in Bottrop

Oberbürgermeister Bernd Tischler und Gleichstellungsbeauftragte Tanja Jesenek-Förster bieten fair gehandelte Rosen im Bürgerbüro an | Foto: Stadt Bottrop

Bottroperinnen aufgepasst: Für euch gibt es am 8. März Rosen im Rathaus. Ihr könnt sie corona-konform im Bürgerbüro „pflücken“ und euch gleichzeitig über fairen Handel informieren. Blumen und fairer Handel passen laut der Stadt Bottrop gut zusammen, weil die meisten Blumen im globalen Süden produziert werden und fairer Handel die Arbeitnehmer*innen vor Ort stärkt.

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