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Drei in eins: Atelier d’à Coté

Foto: Gianna Gardeweg

Café, Laden und Malatelier in einem: Mit dem atelier d’à côté erfüllen sich Claudia Gardeweg und zwei ihrer Töchter einen Traum. Die Düsseldorfer sollen durch das gemütliche Lädchen nicht nur die Möglichkeit bekommen, selbst kreativ zu werden. Auch den eher ruhigen Teil Benraths möchten die Drei aufleben lassen. Seit Mitte Mai hat das Eck-Atelier geöffnet.

Wir durften immer alles anmalen“, beschreibt Gianna Gardeweg ihre Kindheit. Drei Schwestern, alle kreativ. Die blonde Frau macht gerade ihren Master in Stadtplanung und entwirft mit ihrer Schwester Daniela, Produktdesignerin und Mutter, Kindermöbel. Die Dritte im Bunde wohnt inzwischen in München. Dass es Spaß macht, mit den Händen zu arbeiten, lebte ihre Mutter ihnen vor. Claudia Gardeweg studierte zwar Jura, entschied sich aber um: für die Malerei. Bis heute kreiert sie Aquarelle und Acrylbilder, die von Nah und Fern erzählen. Und nicht nur sie selbst erfreute sich am Kreativsein, sie gründete außerdem die Malschule atelier d’à côté und leitete sie 13 Jahre lang. Ihre Töchter wuchsen dementsprechend mit vielen gestalterischen Möglichkeiten auf: „Wir hatten eine schöne bunte Wohnung“, erzählt Gianna. Auch das Ausprobieren bei einem Schreiner stand auf dem Plan und der große heimische Garten bot Platz zum Austoben.

Außen Paris, innen Schweden

Im Atelier ist deshalb auch alles selbstgemacht – von den Tischen bis hin zur Theke. Im alten Kern Benraths gelegen, mit einer Laterne direkt vor der Tür, wirkt der Eckladen „wie in Paris“, sagt Claudia Gardeweg– und weiß, wovon sie spricht. Zusammen mit Gianna lebte sie ein halbes Jahr in der französischen Hauptstadt. Überhaupt spielt das Reisen im Leben der Familie eine große Rolle. „Wir waren viel mit dem Auto unterwegs“, erzählt die Tochter. Oft ging es nach Bayern, die Bretagne oder nach Schweden. Letzteres Land machte besonderen Eindruck – und beeinflusste die Inneneinrichtung des Drei-in-einem-Ladens.

„Außen Paris, innen Schweden“, beschreibt Gianna das Atelier. Freitags und samstags ist das neue Benrather Schätzchen Café und Laden, eigene Grafiken und Kinderzubehör des hauseigenen Labels schwedenkind inklusive. Selbstgemachte Stullen, Joghurt, das meiste Fair Trade und regional warten zum Frühstück an den Wochenenden. Unter der Woche bieten die Frauen Malkurse an. Wenn es dann um Techniken, Farbharmonien und Bildaufbau geht, werden Baguette und Käse gereicht. Auch im Cafébetrieb liegen übrigens Skizzenpapier und Bleistifte bereit. „Wer mag, kann loslegen“, sagt Gianna Gardeweg. Und für Benrath hat die Stadtplanerin den Wunsch: „Wir hoffen, die Ecke aufleben zu lassen.“

atelierdacote.net

 

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