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Migration & Tradition: Projekt „Der Zirkus kennt keine Grenzen“

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Abwandern, Zuwandern, Auswandern: Migration hat die Region an Rhein und Ruhr seit Jahrhunderten geprägt. An diesen Aspekt will das Projekt „Der Zirkus kennt keine Grenzen“ erinnern und angesichts neuer Fluchtbewegungen anknüpfen. Die Beteiligten um Organisator Geremia Carrara machen das auf eine besondere Weise: Sie zeigen den Stumm-Dokumentarfilm „Circo Togni“, der von drei Musikern live vertont wird, in verschiedenen Zirkuszelten in ganz NRW. Während die Aufnahmen aus den 1940er bis 70er Jahren einen privaten Einblick in die Welt der Zirkusfamilie Togni geben, erzählen die irakischen und italienischen Musiker vor der Filmvorführung ihre individuelle Migrationsgeschichte.

Der Zirkus fungiert dabei als eine, die Veranstaltung umspannende, Metapher: Im Zirkus lebten und arbeiteten schon immer Menschen verschiedenster Nationalitäten zusammen und auch die Film-Zuschauer sitzen an einem „unentschiedenen Ort“ – dem Zirkuszelt – einem „Ort zwischen Ankommen und Weiterziehen“. Ziel ist es zu zeigen, dass die jüngste Form der Migration in einer langen Tradition von Bewegungen steht, Bewegungen, die „wichtige Triebwerke unserer Gesellschaft waren, sind und sein werden.“

26.8. (16 Uhr), Circus Gerhard Sperlich, Stadtpark, Bochum
21.9.(18 Uhr), Ev. Kirche Rotthausen, Gelsenkirchen
29.9. (19 Uhr), Circus Schnick-Schnack, Eschstraße 75, Herne
u. a.

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