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Corona: So helfen wir alle mit

Public Service Announcement | Foto: Oleg Laptev
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Ihr werdet bemerkt haben, dass wir in den letzten Tagen unsere Inhalte etwas verändert haben. Und mit Sicherheit könnt ihr euch auch denken, dass das am Corona-Virus und den damit einhergehenden Maßnahmen liegt. Wo wir euch normalerweise schöne Ausflugsziele oder coole Club-Veranstaltungen empfehlen, wollen wir euch jetzt helfen, eure selbstauferlegte Isolation etwas unterhaltsamer zu gestalten. Ein paar ernste Worte müssen wir aber trotzdem verlieren: Passt aufeinander und auf euch selbst auf. Seid empathisch. Zeigt euch solidarisch mit Schwächeren. Damit wir nach der Krise auch alle wieder gesund in die Clubs und Konzertsäle der Welt stiefeln können, bitten wir euch, die folgenden Empfehlungen für euren Alltag zu berücksichtigen. Und danach könnt ihr wieder nach Herzenslust durch unsere Freizeittipps stöbern!

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Zuhause bleiben

Gemütlicher als im Büro ist’s allemal | Foto: Matthew Henry

Es stimmt, normalerweise informieren wir euch von Herzen gern über die coolsten, trendigsten, hippsten und lässigsten Events, die dieses wunderbare Bundesland (alle sagen das!) euch zu bieten hat. Aber, wie ihr vielleicht mitgekriegt habt, jetzt gerade ist einfach nicht „normal“. Deshalb hört bitte auf die, die Ahnung haben, und bleibt zuhause. Damit schützt ihr sowohl euch, eure Liebsten und vor allem all diejenigen, die durch den Corona-Virus am meisten gefährdet sind. Ja, drinnen sein nervt auf Dauer; ja, draußen geht der Frühling los; ja, wir würden auch gern unsere Freunde sehen. Aber die ganze Chose ist einfach schneller überstanden, wenn alle konsequent an einem Strang ziehen. Take one for the team, wie man so schön sagt.

Informiert bleiben

Foto: Roman Kraft

Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, ändern sich die empfohlenen und erlassenen Maßnahmen recht zügig. Deshalb ist es wichtig, informiert zu bleiben, zum Beispiel für den Fall, dass es in Zukunft eine Ausgangssperre geben wird. Gleichzeitig hilft es nicht, sich mit ständigen Bulletin-Nachrichten verrückt zu machen. Wir empfehlen euch, zwei bis drei Mal am Tag das Nachrichtenportal eurer Wahl aufzusuchen. Morgens, mittags, abends, ganz klassisch. So bleibt man auf dem Laufenden und hat zwischendrin trotzdem Zeit für die eigenen Belange. Kleiner Tipp: Die Nachrichten des Deutschlandfunks könnt ihr auch sehr zeitnah auf Spotify hören. Ebenfalls eine gute Anlaufstelle ist die Website der Tagesschau oder, wenn ihr mehr die Fernsehtypen seid, die Tagesschau im Fernsehen. Und wer alles ganz heiß haben möchte, schaut auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums oder des Robert-Koch-Instituts vorbei. Und bitte leitet ominöse WhatsApp-Sprachnachrichten von der Mutter, vom Schwager, von der besten Freundin oder eurer Kindergarten-Betreuerin nicht weiter. So wird nämlich nur unnötige Panik geschürt.

Hände waschen

Foto: Curology

Was soll man da noch sagen? Wascht euch gefälligst die Pfoten! Vor allem, wenn ihr gerade nach Hause kommt (wo ihr ja ohnehin schon sein solltet) und auch unter den Fingernägeln und auch diese eine Stelle an der Handinnenfläche, die man sonst nur selten mitnimmt und am besten auch noch die Handgelenke und vor allem 20 bis 30 volle Sekunden lang. Wie lang ist das? Zum Beispiel genau so lange, wie der Refrain von „Africa“ von Toto. Noch ein Grund, warum dieser Song so unfassbar gut ist!

Risikogruppen helfen

Foto: Leonie Wise

Solidarität könnt ihr aber nicht nur durch braves zuhause bleiben zeigen, sondern auch, indem ihr euch um die coronagefährdeten Menschen in eurer Umgebung kümmert. Auf dem Blog „Soziale Arbeit digital“ könnt ihr euch beispielsweise ein Formular für das Treppenhaus ausdrucken, auf dem eure Kontaktdaten stehen. Darüber können euch dann wiederum gefährdete Nachbarn erreichen, für die ihr etwa den Einkauf erledigen könnt. Der wird dann einfach vor deren Tür abgestellt, sodass sie ohne Handschlag oder sonstigen Quatsch an ihre Lebensmittel kommen. So einfach kann es sein.

Blut spenden

Foto: Creators Collective

Ein negativer Aspekt der aktuellen Maßnahmen ist leider, dass zurzeit nicht so viele Blutspenden beim Deutschen Roten Kreuz ankommen, wie eigentlich üblich. Nur weil Corona freidreht, heißt das aber ja nicht im Umkehrschluss, dass weniger Bedarf an Blutspenden vorherrscht. Falls ihr also gesund seid, geht bitte Blut spenden! Auf der Website vom DRK könnt ihr ganz einfach nachschauen, wo in eurer Nähe die nächste Blutspendestation ist oder, wenn ihr in einem kleineren Ort wohnt, wann das nächste Mal das Blutspendemobil vorbeikommt. Das tut nicht weh (okay, ein ganz kleines bisschen), dauert insgesamt vielleicht eine Stunde, ihr tut was Gutes und außerdem gibt es auch noch gratis Snacks, damit euer Kreislauf wieder in Schwung kommt. Ach ja, und euer Blut wird ärztlich gecheckt, völlig kostenlos. Ihr betreibt also auch noch Vorsorge. Wermutstropfen: Auch 2020 dürfen Homosexuelle immer noch kein Blut spenden. Wäre ja auch zu einfach…

Nicht hamstern

Foto: Ricky Kharawala

Keine Ahnung, wie oft man das noch wiederholen muss: Hamsterkäufe sind immer noch nicht notwendig! Die Versorgungsketten der Supermärkte sind nicht gefährdet (auch nicht bei Klopapier und Nudeln). Denkt bitte auch beim Einkaufen an eure Mitmenschen, die sich ebenfalls in diesem Leben noch an Klopapier, Konserven und anderen Annehmlichkeiten des modernen Lebens erfreuen wollen.

Kontakt halten

Picknick im Internet | Foto: Luke Porter

Eine der größten Herausforderung in dieser Zeit ist sicherlich der ausbleibende soziale Kontakt. Social Distancing heißt ja aber nicht gleich, dass ihr mit gar niemandem mehr kommunizieren könnt. Dank dem Internet seid ihr ja quasi immer und überall mit so ziemlich allen Menschen auf der Welt verbunden. Also, macht ruhig Partys und Kaffekränzchen, aber eben über Skype, WhatsApp, Facetime, Slack oder sonst was. Und: Bitte denkt vor allem an die Menschen in eurem Umfeld, die vielleicht sowieso schon mit Depressionen oder anderen mentalen Krankheiten zu kämpfen haben. Die erzwungene Isolation kann sich hier desaströs auswirken. Take care people.

Solidarität mit dem Kulturbetrieb zeigen

Foto: Christian Dubovan

Sicher habt ihr auch das schon mitbekommen: Der Kulturbetrieb ist neben der Gastronomie und den Freischaffenden einer der großen Leidtragenden der aktuellen Maßnahmen. Veranstaltungen müssen abgesagt werden, Umsätze bleiben aus und wie es in ein paar oder ein paar mehr Wochen weitergeht, ist für viele noch unklar. Bitte nehmt daher die Möglichkeit wahr, diese Institutionen und Künstler finanziell zu unterstützen. Viele Künstler senden Konzerte im Livestream und haben dafür im Gegenzug zum Beispiel einen Paypal-Link offen. Ebenso geht es um Clubs und Konzerthäuser, die finanziell zu kämpfen haben. Haltet einfach mal in den sozialen Netzwerken Augen und Ohren offen, wo ihr helfen könnt. Spendet, kauft Merch, kauft Platten. Einige Geschäfte bieten auch Soli-Gutscheine an, die ihr nach der Krise einlösen könnt. Haut das Geld raus, das ihr gerade nicht unbedingt benötigt oder sonst in den nächsten Clubbesuch gesteckt hättet. Davon gibt’s auch keinen Kater, versprochen.

Den richtigen Vernunftsgrad treffen

Bitte nicht verzweifeln | Foto: Tim Gouw

Abschließend sei noch gesagt: Ja, wir befinden uns in einer ziemlichen Ausnahmesituation, die wahrscheinlich keiner von uns so oder so ähnlich schon mal erlebt hat. Aber: Wir sind auch alle mehr oder weniger vernunftbegabte Wesen. Es gibt Maßnahmen, die die Dimension des Corona-Virus eindämmen können, es ist genug Essen für alle da und irgendwann ist der ganze Spuk auch wieder vorbei. Ruhe und Gelassenheit sind hier der richtige Weg, denn auch eine wie auch immer zustande kommende Panik kann negative Folgen für alle haben. Stay calm und vor allem stay home! In diesem Sinne.

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