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Kleinod am Rhein: Das Cocon in Duisburg

Foto: AndreasZabel
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Vom Eingang her, von der Straße aus, da sieht das Haus nach nichts aus. Doch tritt der Gast ein, so entdeckt ein Kleinod: das neue Restaurant Cocon am Rhein.

Es ist schon ein besonderer Effekt für die Besucher. Die Straßenzüge des Stadtviertels Homberg versprechen nicht unbedingt die unmittelbare Gegenwart von Idylle. Und genau deshalb, weil sich diese Schönheit des Ortes im Besucherauge wie ein Schmetterling entfaltet, benannten Natascha Cammarata und Gregor Malovrh die langjährige Speicherei kurzerhand um in Cocon am Rhein.

Der Gastraum mit den riesigen Panoramafenstern ist einmalig. Das gleiche gilt für die zwei Freisitze. „Täglich, manchmal stündlich, scheint der Fluss seine Farbe zu ändern“, erzählt andächtig der neue Patron, der mit seiner Partnerin seit Frühjahr 2017 die Zügel in der Hand hält. Beide waren lange in der Spitzengastronomie tätig, zuletzt auch hier in der Speicherei und gleichzeitig auf der Suche nach einem Ort für die erste Selbständigkeit. Ergänzt wird das junge, dennoch gastronomisch so erfahrene Duo durch den Koch Sven Kleinlützum, den viele Gourmets noch aus der Küppersmühle im Innenhafen kennen, wo er seine recht berühmt gewordene, aufgegossene Bouillabaisse zuerst zelebriert hat. Er steht für eine höchst kreative Frischeküche mit viel mediterranem Esprit, die sich in einer sich regelmäßig aktualisierenden doch stets übersichtlichen Karte niederschlägt.

Das gelingt vortrefflich bei Vorspeisen wie „Ochsenmaul-Salat in Trüffel- Vinaigrette, Croutons, Gurken und junge Zwiebeln“. Eine schöne Mischung aus elegant, deftig und klassisch ist das „Steinbutt-Kotelette ‚Müllerin‘ an Drillingen und gebratenen Kopfsalatherzen“, bevor die „Erdbeer-Rhababer-Sülze und Marzipan-Mousse“ zum Finale die Süßesser-Gemeinde spaltet.

Sven Kleinlützums Küche wird fachkundig begleitet durch die außerordentliche Weinkompetenz von Gregor Malovrh, der stets passende Gewächse bereithält. Für die warme und angenehme Atmosphäre zeigt sich die gute Gastgeberin Natascha Cammarata verantwortlich, in deren Händen sich der Gast wohlfühlt.

Auch an einen Mittagstisch ist gedacht, der „Quick-Lunch“ wird zunächst Montag bis Freitag zwischen 12 und 15 uhr angeboten. Ein schönes Menü inklusive 0,1 L Wein und Espresso kostet 21 Euro und enthielt zuletzt eine Vorspeisenvariation und folgend eine schöne Auswahl zwischen Kalbsgeschnetzeltem mit Pilzen oder Spaghetti No.5 mit Flusskrebsen. Auch die Aktions-Menüs sind stets eine Überlegung wert, auch was das Preis-Leistungs-Gefüge angeht.

Mit so viel Begeisterung und Tatendrang eines motivierten jungen Teams scheint dieser herrliche kulinarische Ort nicht nur eine viel beachtete Vergangenheit zu haben, sondern auch eine schöne Zukunft .
Cocon am Rhein, Königstraße 24, Duisburg

 

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