Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen

9 gemütliche Cafés in Essen, die du kennen solltest

Foto: Tyler Nix

Essens Angebote für Heißgetränke und süße Versuchungen sorgt immer wieder für Überraschungen – von Szenetreffs über Traditionsbetriebe bis hin zu selbströstenden Kaffepiraten ist alles vertreten, was eine ordentliche Kaffeezeit verlangt.

Inhaltsverzeichnis [verbergen]

Café Livres

Foto: Nils Hofmann

Vor wenigen Jahren ist das niedliche Literaturcafé in die ehemaligen Räume eines in die Jahre gekommenen Reisebüros eingezogen und bereichert den Südviertel-Kiez seitdem ganz gewaltig. Mit Kaffeekreationen und einer feinen Tee- und Limo-Auswahl sowie kleinen Snacks zum Frühstück und Kuchen am Nachmittag sitzt es sich ausgesprochen gemütlich zwischen den Bücherregalen. Abends tut man sich an leckeren Quiches und Paninis gütlich. Die Einrichtung ist hell und geschmackvoll, trotzdem kommt das Schmökern nicht zu kurz. Im Sommer sitzt man draußen an der Kreuzung an der Moltkestraße – oft ein bisschen laut, aber herrlich großstädtisch.
Café Livres, Moltkestr. 2a

Bohnenkartell

Foto: Nils Hofmann

Zunächst agierte das Bohnenkartell als Vertreiber des schwarzen Goldes im Internet, dann eröffneten die Gründer Max Kranz und Alex Winter ihr eigenes Café im Essener Südviertel. In der Witteringstraße und damit auf der Grenze zwischen Südviertel und Rüttenscheid gelegen, präsentiert sich das werdende Café minimalistisch, aber nicht langweilig: eine Bar, ein großer Tisch, eine lange Theke entlang der großen Fenster und ein Regal mit diversem Kaffee-Zubehör.
Bohnenkartell, Witteringstr. 41a

Coffee Pirates

Foto: Nils Hofmann

Kein Wunder, dass die Kaffeepiraten bereits den großen Ozean der Begeisterung erobert haben und mittlerweile ihren Kaffee nicht nur im Internet oder direkt im Geschäft verkaufen, sondern auch eine Vielzahl an Abnehmern in Restaurants, Hotels und Cafés gefunden haben. Geröstet werden hier ausgewählte, qualitativ hochwertige Bohnen im traditionellen gasbetriebenen Trommelröster. Im Café mit seiner modernen Gemütlichkeit wird der fertige Kaffee dann mit einer von acht verschiedenen Variationen des Kult-Kuchens Kalter Hund serviert. Auf der Speisekarte stehen zusätzlich frische Bagels, Frühstück, Schokolade und andere hausgebackene Kuchen.
Coffee Pirates, Rüttenscheider Str. 218

sattgrün

Foto: Sattgrün

In der Essener Innenstadt gibt es sicherlich einige Orte, um Kaffee zu schlürfen. Wirklich einzigartig sind davon wenige, das sattgrün sticht aus der Masse heraus. Hier wird neben einem veganen Buffet auch Leckeres für den süßen Zahn angeboten. Vegane Kuchen und milchfreie Kaffeespezialitäten lässt man sich hier in legerer Atmo schmecken – und schmecken tun sie wirklich vortrefflich.
sattgrün, Theaterpassage (Rathenaustr. 2 / Hirschlandplatz)

Kucabi

Foto: Nils Hofmann

Neues Leben am Moltkeplatz: Das im Sommer 2017 eröffnete Kucabi gleich gegenüber vom Livres sorgt für süße Abwechslung. Neben extrem leckeren Kuchen, Brownies und anderen süßen Sünden begeistert hier auch der Kaffee, der aus einer lokalen Bio-Rösterei stammt. Tatsächlich ist alles im Kucabi 100% Bio. Ausprobieren muss man die Coffee-Cubes: Geeiste Espressowürfel, aufgegossen mit warmer Milch, getoppt mit Karamellsauce & Sahne. Dazu Salted-Caramel-Walnut-Brownie. Pervers.
Kucabi, Moltkestr. 1

Kabü

Foto: KABÜ

Das Kabü in Rüttenscheid soll gleichzeitig als Café und Kulturplattform fungieren: „Die Idee ist, den eigenen Arbeitsplatz in die Café-Atmosphäre einzugliedern. Auch, um Netzwerke und Synergie-Effekte unter den Kulturschaffenden zu fördern“, erklärt Betreiber Julian Kühn. Die Einrichtung besteht aus zusammengewürfelten Möbeln und Accessoires, die allesamt von Jungdesignern und Ausstellern hergestellt wurden und auch erworben werden können. Dank der großzügigen Ausstattung des Ladens mit Beamer und Leinwand, Soundanlage, Klavier und Freifunk-WLAN sind auch Gruppentreffen wie Firmen- und Vereinssitzungen, Seminare und Lesungen ohne großen Orga-Aufwand machbar. Und dazu gibt’s nicht nur lecker Kaffee und Kuchen, sondern auch Limo, Wein und Antipasti.
Kabü, Annastraße 51

Unperfekthaus & Konsumreform

Foto: Nils Hofmann

Das Unperfekthaus am Rande der innenstädtischen Konsummeile setzt auf kreative Begegnungen und alternative Kultur. Auf sieben Etagen treffen sich Künstler und Kulturschaffende zum Arbeiten und Klönen, dazwischen tummeln sich Neugierige zum Chillen, Kaffeetrinken und Zugucken. Für ein paar Euro gibt’s eine Kaffee- und Softdrinks-Flatrate, am Büfett zahlt man tageszeitabhängig All-you-can-eat-Preise. Für Sparfüchse: eine halbe Stunde vor Essensschluss gibt es jeweils Last-Minute-Preise. Das Café Konsumreform ist Teil des GeKu-Hauses, das, angeschlossen an das Unperfekthaus, als Generationenwohnhaus fungiert. Im Erdgeschoss sitzt man gemütlich im Café mit integriertem Flohmarkt, serviert werden u.a. Salate und Quiche-Kreationen.
Unperfekthaus, Friedrich-Ebert-Str. 18–26 / Konsumreform, Viehofer Str. 31

Zweibar

Foto: Nils Hofmann

Dieses aufgeräumte Wohnzimmer-Café auf der Rü versorgt Stammgäste wie Passanten auf der Suche nach einer Verschnaufpause zwischen zwei Shopping-Stationen zuverlässig mit dem angeblich besten Kaffee der Stadt. Dazu gibt’s Kekse und Kuchen von Muttern – in diesem Fall tatsächlich von der Mama des Chefs selbstgebacken. Frühstück und warme Küche sind ebenfalls im Angebot, im Sommer sitzt man fernab des Trubels im geschlossenen Innenhof in der Sonne oder vorne an der Straße unterm Schirm.
Zweibar, Rüttenscheider Str. 62

Jetzt & hier

Foto: Nils Hofmann

Klassisches Café-Restaurant ohne viel Schnickschnack, aber mit einer gut sortierten Getränkekarte (Fassbier, Wein, Cocktails und Heißes). Die warmen Speisen reichen von Fingerfood über Currywurst bis hin zur Pasta, zum Frühstück rückt man am Wochenende mit Kind und Kegel an. Zum Monatsprogramm gehören Live-Musik und Fußball-Rudelgucken, montags und mittwochs gibt’s Cocktails von 18 bis 20 Uhr zum halben Preis. Im Sommer sitzt man direkt am Frohnhauser Markt – super zum Leute gucken!
Jetzt & hier, Lüneburgerstr. 40

Anzeige
Anzeige

Beste Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region

Inhaltsverzeichnis
Home