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Teilzeit als Bürohund: Mops Pelle im Interview

Frohe Weihnachten!

Pelle arbeitet seit Anfang des Jahres als teamleitender Bürohund beim Stadtmagazin coolibri. Zu seinen Aufgaben gehören seelischer Beistand, Ausgang mit Kollegen und Schlafen.Im Interview mit Lukas Vering verrät der patente Mops, wieso ein Bürohund gut fürs Klima ist, aber auch vor welche Herausforderungen er Mitarbeiter stellt.

Pelle, was ist das Hauptaugenmerk deiner Arbeit?
Ganz klar: Stressabbau! Hast du gewusst, dass es inzwischen wissenschaftliche Studien dazu gibt, dass Hunde am Arbeitsplatz die Zufriedenheit steigern und das Stresslevel senken und somit für mehr positive Produktivität sorgen? Das hängt mit dem Hormon Oxytocin zusammen, das der Mensch bei freudigen Begegnungen mit uns Hunden ausschüttet. Das Hormon senkt den Blutdruck, verlangsamt die Herzfrequenz und hilft beim Abbau des Stresshormons Cortisol.

Was noch?
Ich sorge dafür, dass Mitarbeiter ihren oft zu straffen Arbeitstag ab und an für einen Moment unterbrechen und für mehr Bewegung an der frischen Luft. Toll finde ich es, wenn gleich mehrere Kollegen mit zur Gassirunde kommen! Dabei fühlt ihr Menschen euch besonders verbunden, wenn ihr euch gemeinsam über meinen Schabernack freut.

Was sind für dich kritische Momente auf der Arbeit?
Generell freue ich mich immer über Kontakt mit Menschen, aber manchmal wird es mir auch zu viel. Dann bin ich froh, dass ich einen festen Rückzugsort habe mit Schlafplatz, Wassernapf und meinem Lieblingsspielzeug. Da kann ich für einen Moment einfach mal Hund sein. Es ist für mich wichtig, dass die Kollegen meine Auszeiten respektieren.

Und klappt das?
Schon, aber wenn es nicht so wäre, würde ich einfach vorschlagen, ein Regelblatt für alle Mitarbeiter aufzusetzen.Für manche Hunde ist es wichtig, dass alle Kollegen uns mit diesen Regeln im Kopf begegnen. Manche von uns sind zum Beispiel immerzu auf Snacksuche. Ihr Menschen werdet da schnell schwach und steckt uns ein Leckerli zu – nett gemeint, aber schlecht für unsere Disziplin. Wir wollen uns ja keine Bettelmentalität angewöhnen und die aus dem Büro mit nach Hause nehmen…

Gefällt dir denn dein Job?
Klar! Aber jeder Hund ist anders und sollte vor einer Festanstellung ein Praktikum machen, um das Berufsfeld als Bürohund auszutesten. Das Beste daran ist für mich, dass ich nicht alleine zu Hause rumhängen muss, sondern den ganzen Tag bei meinem Frauchen sein kann (bellt). Und auf meine Bürobuddies freue ich mich auch jeden Tag.

Mehr Informationen zum Thema Bürohund inklusive Lösungen für die Integration der Vierbeiner und Support für Unternehmen mit Hund bietet der ehrenamtliche und gemeinnützige Bundesverband Bürohund auf bv-bürohund.de

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