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Asphalt Festival Düsseldorf: Der Strand kann warten

Get Well Soon | Foto: Clemens Fantur

Wenn bald die Sommerpausen anstehen, dann blüht in Düsseldorf vom 11. bis zum 21. Juli das Asphalt Festival auf. An elf Tagen werden zeitgenössische Gastspiele und Koproduktionen aller Genres präsentiert.

Es sei so international wie noch nie, heißt es zum diesjährigen Programm, denn es werden Künstlerinnen und Künstler sowie Ensembles aus zwölf Nationen erwartet. Neben dieser Aufstellung, die eine Vielfalt an Positionen erwarten lässt, ist es insbesondere die Vereinigung der Künste – Installationen, Tanz und Theater, Musik sowie Performances im öffentlichen Raum –, die das Festival seit 2012 auszeichnet. Verbunden werden diese aktuell durch den thematischen Leitgedanken „Human Being Human“, der auf Menschlichkeit als Grundbedingung für ein Miteinander verweist und gleichzeitig Fragen zum Verlust dieser Fähigkeit aufwerfen soll. Zu diesem Motiv sind für Asphalt verschiedene neue Arbeiten entstanden. Dazu gehört die Choreografie „Medo/Angst“ von Ben J. Riepe, der mit Tänzern aus Brasilien und Deutschland den Zusammenhang von individuellen und kollektiven Ängsten im Kontext unterschiedlicher politischer Systeme untersucht. Das Kölner Kollektiv Futur3 fragt in der Performance „Post von drüben!“ ‚Ossis‘ und ‚Wessis‘ nach deren Blick auf die jeweils anderen im Jahr 2019. Dazu wurden Menschen aus Weimar und Düsseldorf gebeten, persönliche Geschichten, Gedanken und Erinnerungsgegenstände zu sammeln, die etwas über die eigene Identität erzählen.

Menschsein in allen Facetten
Auch die eingeladenen Gastspiele befassen sich mit aktuellen Fragen an den Menschen und seine Humanität beziehungsweise Inhumanität wie die Doku-Satire „Cum-Ex Papers“. Auch wenn der Sommer die Zeit liefert, sich mit Inhalten dieser Art auseinanderzusetzen, die man im Alltag oft ignoriert, darf auch die Leichtigkeit dieser Jahreszeit genossen werden. Abseits der „Grand Horror Show“ von Get Well Soon eignen sich die Konzerte von Voodoo Jürgens und Erobique oder auch der Voguing Ball mit House of Melody, Teresa Zschernig and friends für Geselligkeit und Feierei. Voodoo Jürgens schwarzhumorige Texte im Wiener Dialekt kommen übrigens auch bei dem Stück „Ja, eh! Beisl, Bier und Bachmannpreis“ von Stefanie Sargnagel zum Einsatz, die das Menschsein bekanntlich in allen Facetten ergründet hat.

Asphalt Festival: 11.-21. Juli; versch. Orte, Düsseldorf
Wir verlosen 3×2 Tickets für Voodoo Jürgens am 12.7. hier.

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