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Neues Tor zur Altstadt: „Retematäng“ auf der Ratinger Straße

Als Daniel Vollmer vor einigen Jahren das Schickimicki eröffnete, war sein Ziel, ein ganz unterschiedliches Publikum in seinen Club zu holen. Hat funktioniert. Das Gleiche wünscht er sich auch für sein neues Projekt, die „Retematäng“ auf der Ratinger Straße. Sollte ebenfalls klappen.

„De Retematäng“, liebes Jungvolk und werte Neubürger der Stadt, nennen alteingesessene Düsseldorfer die Ratinger Straße. Für Daniel Vollmer, ein waschechtes Altstadtkind, der perfekte Name für seinen neuen Laden, der sich als Bar, Café, (Eck-)Kneipe und Tor zur Altstadt versteht. Ein lockerer, kommunikativer Treffpunkt für alle Generationen, mit (logisch) Füchschen Alt, guten Weinen, exzellentem Kaffee und allen erdenklichen Longdrinks und Spirituosen.

Essbares zum Bier nicht ausgeschlossen

„Jeder soll sich hier wohlfühlen“, sagt Daniel, der auch den Schickimicki-Club auf der Neustraße betreibt. Dort amüsiert sich regelmäßig eine heterogene, eher juvenile Gästeschar. Mit der Retematäng möchte er auch die ältere Zielgruppe ansprechen und die Altstadt-Originale, von denen sich am Eröffnungsabend Anfang Dezember gleich eines blicken ließ: Karl Böcker, den alle nur Charly nennen, Kiez-Kenner und Mitherausgeber des Buches „Die Ratinger Straße – Kunst- und Kultmeile in der Düsseldorfer Altstadt“, das kürzlich in zweiter Auflage erschienen ist. „Erinnert ein bisschen an das Schlonz“, befand Charly über die Retematäng – ein größeres Kompliment hätte er dem jungen Gastronomen kaum machen können.

Eigentlich war der Start schon für den Sommer geplant. Aber wie das so ist bei größeren Umbauten, die mit den Ämtern abgestimmt werden müssen, gab es etliche Verzögerungen. Zehn Monate dauerten die Sanierungsarbeiten: „Ich dachte zwischenzeitlich, ich baue ein Atomkraftwerk“, so Daniel. Jetzt ist er happy, dass alles läuft und feilt noch ein bisschen am Konzept. Täglich um 14 Uhr wird die Tür aufgemacht; „komplett weg“ ist er aber von Veranstaltungen und Partys, die bleiben dem Schickimicki vorbehalten. Auch Essbares gibt es erstmal nicht, das sei aber für die Zukunft nicht ausgeschlossen, etwa Happen und andere bierbegleitende Speisen. Die Dinge müssen sich erst mal entwickeln, was der Rheinländer naturgemäß ganz entspannt angeht: Et kütt, wie et kütt.

Retematäng, Ratinger Str. 43, Düsseldorf

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