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10 Lifehacks für Pokémon Go-Spieler

Screenshot Pokémon Go © Niantic

Ab heute kann die Realität sich verziehen – die Smartphone-App „Pokémon Go“ steht nun offiziell auch im deutschen Playstore/Appstore zum Download zur Verfügung. Wir haben zehn wichtige Tipps zusammengetragen, wie du die Pokémonjagd geschickt in den Alltag integrieren kannst.

“Pokémon Go” ist die mobile Version des beliebten Nintendo-Videospieles, das seit 1996 Millionen von Spielern jeden Alters begeistert. Als Pokémontrainer streifte man hier durch fiktive Welten, um wilde Pokémon einzufangen, zu trainieren und in Duellen gegeneinander antreten zu lassen. Mit “Pokémon Go” nimmt das Franchise nun einen weiten Schritt hinein in unsere Realität: Statt fiktiver Wege, kann man durch die eigene Umwelt stromern, dank Kamera erscheinen die Pokémon quasi in der realen Umgebung. Kein Wunder also, dass die ganze Welt Kopf steht und allerorts aufstrebende Pokémontrainer wie die Wahnsinnigen durch Stadt, Land und Fluss stiefeln. Nun also einige Verhaltensregeln, mit denen ihr es schafft, noch halbwegs normal durch den Pokéalltag zu kommen.

Alibis finden

Man mag es nicht glauben, aber manch einer kann über “Pokémon Go” nur den Kopf schütteln. Um diese Menschen in eurem Umfeld nicht vollkommen zu verprellen und an eurem Geisteszustand zweifeln zu lassen, empfiehlt es sich, fadenscheinige Alibis fürs Zocken zu finden. Mit dem Hund spazieren gehen, den Müll runterbringen, Zigaretten kaufen oder gar Joggen gehen kann einem niemand ankreiden.

Zeit schaffen

“Pokémon Go” verlangt viel Zeit und Laufbereitschaft – dafür muss an anderer Stelle gespart werden. Leg ehrenamtliches Engagement erst mal auf Eis, melde den Blockflötenunterricht ab, gib das Pferd zur Pflege und motte lästige Hobbys einfach ein.

Synergien schaffen

Das Rumlaufen und Pokémonjagen kann man mit sinnvollen Beschäftigungen verbinden – such dir zum Beispiel einen Job als Zeitungsausträger oder Staubsaugervertreter, geh mit Mutti Brombeeren pflücken oder tritt einer Sekte mit Eifer zur Nachbarschaftsmissionierung bei.

Die richtige Kleidung

Pokémon halten sich nicht nur an leicht zugänglichen Orten auf, auch Gewässer, Vulkane und Sümpfe könnten dabei sein. Für den Anfang empfiehlt sich also ein preisgünstiges Outdoorset bestehend aus einem Taucheranzug, einer Feuerwehrausrüstung und einem Sicherungsgurt inklusive Seil, um jeder Situation gewachsen zu sein.

Die Situation abwägen

Man kennt das: Da steht ein Gespräch mit dem Chef, Dozenten, Lehrer usw. an und schon taucht ein Pikachu auf dem Schreibtisch auf. Jetzt gilt: Ruhigen Kopf behalten, nicht in Hysterie verfallen und dann langsam das Smartphone zücken und folgenden Satz sagen: “Ja, ich schau mal eben hier in meinen Kalender. Aha. Jetzt muss ich hier nur einmal drüberwischen und… Ja, der Termin passt!”

Sie sind nicht allein

Neben den japanischen Einwanderern finden sich in freier Wildbahn natürlich nach wie vor heimische Singvögel, flauschige Häschen und Nutztiere. Deren Lebensräume sollten immer respektiert werden. Besondere Vorsicht ist bei allem geboten, was größer als man selbst ist oder spitze Zähne hat. Hier empfiehlt es sich, langsam rückwärts das Weite zu suchen – und bitte keine Bälle draufwerfen!

Beim Bahnfahren

Sei freundlich! Wenn ein Pokétrainer gerade beim Einfahren der Bahn noch schnell einen Fang machen will, halte ihm die Tür offen. Und heg keinen Groll, wenn die freundliche Durchsage zur aktuellen Verspätung verlauten lässt, dass sich die Weiterfahrt aufgrund eines großen Pokémonaufkommens im Gleisbereich um mehrere Minuten verzögert.

Achtung beim Autofahren

Das Smartphone gehört beim Autofahren in die Tasche! Ausnahme: Ihr lasst jemand anders fahren, um die Umgebung zu scannen – funktioniert am besten bei Schritttempo. Taucht ein Pokémon auf, heißt es: Kühlen Kopf bewahren, Warnblinker an, den Fahrer bitten, an die Seite zu fahren und dann schreiend aus dem Wagen springen. Auf Smombies am Straßenrand sollte indessen besonders geachtet werden. Es ist noch weniger ausgeschlossen als sonst, dass sie unbedachte Schritte auf die Fahrbahn machen.

Privatsphäre achten

Man hörte schon von Trainern, die sich in die Gärten fremder Leute schlichen, um Pokémon zu fangen oder Pokéstopps abzugrasen. So geht’s natürlich nicht! Klingeln, freundlich die Situation erklären und gesittet in die Privaträume einziehen, um das Pokébusiness zu erledigen.

Hilfreiches Equipment

Die ganze Zeit ein Handy vor sich zu halten, kann einem schon mal einen Smartphone-Arm bescheren. Es empfiehlt sich also, mindestens ein Deppenzepter als Tragehilfe umzufunktionieren. Echte Profis bauen sich eine Vorrichtung, bei der dank Bauhelm, Klebeband und einer Handyhalterung das Gerät einfach vor der Nase baumelt.

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