Moses W.: Bitte denken. Ich warte.

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Die schlechten Nachrichten überschlagen sich, die Welt mit ihren Problemen schellt Sturm. Was soll man tun? Aufmachen? So tun, als wäre man nicht da? Oder mit Sack und Pack durchs Klofenster verschwinden? Moses W. schaltet erstmal Handy und Computer aus, saugt Staub und macht sich Gedanken über die Absurditäten des Alltags und das Dickicht des Unlogischen. Warum kaufen wir uns jedes Jahr ein neues Handy, schaffen es aber trotzdem nur einmal im Jahr, bei Oma anzurufen? Warum importieren wir über hunderte von Kilometern Wasser, wenn es zu Hause lecker aus dem Wasserhahn tropft? Warum schafft der Einzelhandel Plastiktüten ab, verschweißt aber gnadenlos alles, was von Natur aus schon eine Schale hat? Kann es sein, dass eine Hand die andere wäscht und trotzdem alle Dreck am Stecken haben? Moses W. hinterfragt jene Dinge, die uns als selbstverständlich erscheinen, seziert deutsche Ansichten und Gewohnheiten und haut sie dem Zuschauer bodenständig, temporeich und mit viel Spontanität um die Ohren. Lied gut. Witz gut. Alles gut. Übrigens: auch als Aufrechter kann man sich mal hinsetzen.