Opel – Werk – Stadt. Opel und Bochum 1960-1973

Was

Ausstellung

Wann

  • Montag geschlossen
  • Dienstag 10.00 - 18.00
  • Mittwoch 10.00 - 18.00
  • Donnerstag 10.00 - 18.00
  • Freitag 10.00 - 18.00
  • Samstag 11.00 - 17.00
  • Sonntag 11.00 - 17.00

Laufzeit

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Veranstalterinformationen

„Bochum ist über den Berg“, stellte Oberstadtdirektor Gerhard Petschelt Ende 1962 erleichtert fest und bezog sich dabei auf die Eröffnung des neuen Opelwerks. Die Ansiedlung des Automobilherstellers auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Dannenbaum ereignete sich in einem Zeitraum, der bereits von den Zeitgenossen mit den Begriffen „Kohlekrise“ und „Zechensterben“ bezeichnet wurde und das Ende des Bergbaus ankündigte. Somit stehen Bau und Ansiedlung des Opelwerks auch für den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Mit weit über 10 000 Mitarbeitern und Millionen produzierter Automobile entwickelte sich Opel in Bochum rasch zu einer Erfolgsgeschichte. Der Kadett symbolisierte dabei Fortschritt einerseits und bescheidenen Wohlstand andererseits. – In sieben Abteilungen widmet sich die Ausstellung dem Prozess von der „Kohlekrise“ der ausgehenden 1950er Jahre über die Verhandlungs- und Bauphase des Werks bis zur Automobilproduktion und ermöglicht dabei auch Einblicke in die streitbare Belegschaft von Opel-Bochum. Gleichzeitig weitet sich der Blick auf den Wandel der Stadt im Laufe der 1960er Jahre bis hin zum globalen Ereignis der „Ölkrise“ 1973 und deren Auswirkungen auf die Automobilproduktion am Standort Bochum. Gemeinsam mit der Schließung der letzten Bochumer Zeche (Hannover) im März 1973 markiert sie den zeitlichen Endpunkt der Ausstellung. Die Schließung des Opelwerks in Bochum 2014 und die letzte Schicht auf der Zeche Prosper Haniel in Bottrop im Dezember 2018 bieten den Anlass zur Rückschau. Zudem zeigen sie uns den wesentlichen Aspekt von Geschichte deutlich auf: den dauerhaften (Struktur-)Wandel. […]

Location

Stadtarchiv
Wittener Str. 47
44789 Bochum

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