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Einst visionäre Idee, heute erlebbarer Strukturwandel: In den zwei Jahrzehnten seit seiner Entstehung hat sich der Emscher Landschaftspark zum größten Regionalpark Europas entwickelt. Ein internationaler Fachkongress gibt Ausblicke auf seine Zukunft als Modell für den Wandel einer urbanen Kulturlandschaft. Mit großer Kunst und hochwertiger Landschaftsarchitektur wurde und wird systematisch in der urbanen Kernzone entlang der Emscher eine postindustrielle Landschaft mit hochrangigen Freizeitqualitäten und wachsender touristischer Attraktivität geschaffen. Projekte wie der Tetraeder in Bottrop, der Landschaftspark Duisburg-Nord und die Halde Hoheward in Herten/Recklinghausen sind zu Wahrzeichen für die Metropole Ruhr geworden. Mit dem Umbau des Emscher- Systems und der voranschreitenden Entwicklung des Neuen Emschertals tritt der Emscher Landschaftspark nun in eine neue Phase ein. Anlass genug für den „Europäischen Zukunftskongress. Kulturlandschaft der Metropole Ruhr 2010“, um vom 30. September bis 1. Oktober 2010 Ausblicke in die Zukunft zu geben und den Emscher Landschaftspark als europäisches Modell für eine „Metropolen-Entwicklung vom Freiraum aus“ in den internationalen Vergleich zu stellen. Für das Programm sind aktuelle, visionäre Vorträge, erste Ergebnisse aus Zukunftswerkstätten, erkenntnisreiche Exkursionen und die Einbindung von Kultur-Events in das Rahmenprogramm geplant.