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Eine Stadt erhält ihr Wahrzeichen zurück. Der ehemalige Brauereiturm wird saniert und zum Zentrum für Kunst und Kreativität umgenutzt. Der architektonische Entwurf basiert auf der zentralen Idee, das Bauvolumen des U-Turms erstmals in seiner ganzen Größe auch im Innenraum erlebbar zu machen. Möglich wird dies durch die „Kunst-Vertikale“, einen schmalen, über alle Geschosse offenen Raum. Hierzu wurden die bestehenden Decken zwischen den Etagen im vorderen Bereich entfernt. Rolltreppen führen künftig vom Foyer im Erdgeschoss bis hinauf in den „Kathedralenraum“ direkt unter dem leuchtenden U. Über die Vertikale können die unterschiedlichen Ebenen separat genutzt werden. Vom „Kathedralenraum“ gelangen die Besucher über terrassenartig ansteigende Stufen nach draußen: Von hier aus bietet sich ein spektakulärer Ausblick über die Stadt. Im U werden das Museum Ostwall, Räume für Sonder- und Wechselausstellungen, ein flexibel nutzbarer Veranstaltungsbereich, eine Café-Lounge und Räume für das von RUHR.2010 initiierte „2010lab“ angesiedelt. Die Fachhochschule, die Universität Dortmund und der Hartware MedienKunstVerein werden hier künftig kreativ sein – zum Beispiel im RWE Forum, der Multimedia-Lounge im Erdgeschoss. Neben der architektonischen Erneuerung ist das Dortmunder U auch Teil des kreativwirtschaftlichen Projekts „Kreativ.Quartiere“. Das U wird Kraftwerk und Katalysator an der Schnittstelle von Architektur, Kunst, Kultur, Bildung und Kreativwirtschaft.