Ménage à trois - Warhol, Basquiat, Clemente

Die New Yorker Kunstszene der 1980er Jahre ist legendär. Kunst spielte sich nicht nur in geschlossenen Räumen ab, sondern öffnete sich. Traditionen wurden aufgebrochen, alte Werte ad acta gelegt, Künstler wurden zu (Pop-)Stars. Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat und Francesco Clemente – drei der Haupt-Protagonisten dieser Zeit – werden nun in dieser umfangreichen Schau vorgestellt. Besonders die Gemeinschaftswerke, „Collaborations“, der drei Künstler stehen im Mittelpunkt. Um das unterschiedliche künstlerische Temperament der drei Künstler sichtbar zu machen, werden auch Einzelwerke von ihnen gezeigt. Während Andy Warhol, Begründer der Pop-Art, das Grafische und Serielle in der Kunst in einem klaren, oft kühl wirkenden Stil ausführte, wirkt das Werk des jungen Jean-Michel Basquiat mit seiner wütend-ausdrucksvollen Mischung aus Symbolen, Piktogrammen und Buchstaben, die aus der Graffiti-Szene kommen, wie ein temperamentvoller Gegenpol. Die Gemälde des italienisch-amerikanischen Künstlers Francesco Clemente, einem Vertreter der Transavantgarde, wirken wiederum traumhaft, mystisch und fast surreal. Die Gemeinschaftswerke der drei Künstler brechen mit dem Begriff der Individualität und spiegeln ihre gegenseitige Faszination, das neue Selbstverständnis dieser Zeit, ihre Starrolle und auch die Schattenseiten des Ruhms.

Was

Ausstellung

Wann

  • Montag geschlossen
  • Dienstag 10.00 - 21.00
  • Mittwoch 10.00 - 21.00
  • Donnerstag 10.00 - 19.00
  • Freitag 10.00 - 19.00
  • Samstag 10.00 - 19.00
  • Sonntag 10.00 - 19.00

Laufzeit

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Die Ausstellung ist inzwischen leider ausgelaufen!

Location

Bundeskunsthalle
Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn
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