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Gandhāra - eine Region westlich des Flusses Indus, die dem heutigen Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan entspricht – ist zugleich die Bezeichnung einer wesentlich buddhistischen Strömung in der figurativen Kunst, die hellenistische Einflüsse vom griechischen Baktrien aufgenommen und die sich ungefähr vom Anfang unserer Zeitrechnung bis in das 8. und 9. Jahrhundert entwickelt hat. Die Gandhāra-Kunst dehnte sich entlang der Seidenstraße über viele Gebiete des Nordwestens des indischen Subkontinents und Afghanistans aus. Als man sie im späten 19. Jahrhundert entdeckte, wurde die Kunst von Gandhāra von westlichen Forschern wegen ihrer starken klassischen Neigung mit Enthusiasmus begrüßt. Im Zentrum der Ikonographie der Gandhāra-Kunst steht die Darstellung des Buddha, der sowohl als unabhängige Skulptur als auch im narrativen Kontext abgebildet wurde. Erstmals präsentiert das Museum DKM mit dieser Ausstellung den Sammlungsbereich “Gandhāra“, der rund 100 Objekte (Statuen, Reliefs, Schminkpaletten und Gefäße) umfasst, vollständig der Öffentlichkeit. Zur Ausstellung erscheint ein von der Kunststiftung NRW geförderter Katalog, der sich mit einer kunst- historischen Einführung sowie wissenschaftlichen Beschreibungen von Prof. Dr. Anna Maria Quagliotti sämtlichen Stücken der Sammlung widmet.
Ausstellung
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Die Ausstellung ist inzwischen leider ausgelaufen!