Die Vergänglichkeit des Seins

im Art-Café: Der schöne Schein der auf Hochglanz polierten Häuser ist nicht die Welt von Eberhard Vogler. In seiner Ausstellung „Die Vergänglichkeit des Seins“ zeigt er mit seinen Fotografien vielmehr Gebäude, denen ein morbider Charme anhängt. Blätternde Farbe an Häusern und Fensterrahmen. Treppenstufen und Wände, die langsam vom Moos erobert werden, üben auf ihn eine Faszination aus, die er in seinen Bildern festgehalten hat. Antike Stätten, deren Ruinen bereits vom Gras bewachsen sind, rücken ebenfalls ins Blickfeld eines Fotografen, der das Detail liebt. Quasi durch die Lupe fotografiert er seine Motive und stellt sie damit in einen neuen Zusammenhang. Die blätternde Farbe bildet ein gegliedertes Muster, Schatten geben an einer Wand eine geometrische Struktur. Die aus dem konkreten Zusammenhang entnommenen unbearbeiteten Fotos werden so zu abstrakten Farbflächen. Die Farbpalette von Eberhard Vogler ist beschränkt. Die farbigen Bilder sind teilweise sogar monochrom oder enthalten neben schwarz und weiß nur eine Farbe. Vergänglich, so zeigt er, ist aber nicht nur das, was durch Menschenhand geschaffen wurde. Vergänglichkeit drückt sich auch im Herbstlaub aus, das auf vermoosten Treppenstufen liegen geblieben ist. Was einst schön, berühmt und glänzend war, vergeht. Der Betrachter spürt, alle diese Motive haben eine Geschichte, die sie erzählen können. Welche, das mag sich jeder selber denken.

Was

Ausstellung

Wann

  • Montag geschlossen
  • Dienstag 10.00 - 18.00
  • Mittwoch 10.00 - 18.00
  • Donnerstag 10.00 - 18.00
  • Freitag 10.00 - 18.00
  • Samstag 11.00 - 18.00
  • Sonntag 11.00 - 18.00

Laufzeit

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Die Ausstellung ist inzwischen leider ausgelaufen!

Location

K21
Ständehausstr. 1
40217 Düsseldorf
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