Montags im Museum: Deutschland und das Osmanische Reich

Vortrag von Jan Pohl über „Ein Panorama zwischenstaatlicher Beziehungen und Einflüsse im langen 19. Jahrhundert“

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Veranstalterinformationen

Vor genau 100 Jahren kämpften Deutschland und das Osmanische Reich als alliierte Mittelmächte gemeinsam im Ersten Weltkrieg. Für beide Staaten bedeutete dieser Krieg den Anfang vom Ende. Das Deutsche Kaiserreich wurde nach seiner Kapitulation aufgelöst, während das Osmanische Reich 1923 endgültig in der Republik Türkei aufging. Als einst mächtiges und fortschrittliches Imperium hatte das Osmanische Reich Europa jahrhundertelang in Angst und Schrecken versetzt. Im 19. Jahrhundert war es schließlich zum „kranken Mann am Bosporus“ degeneriert und geriet mehr und mehr unter den Einfluss der europäischen Großmächte. Die politischen und wirtschaftlichen Eliten des Deutschen Kaiserreiches unterhielten aus eigenem Interesse weitreichende Beziehungen zum Reich der Sultane und machten ihren Einfluss auf verschiedenen Ebenen geltend. Ein Beispiel hierfür ist der Osmanische Lloyd, eine deutsche Tageszeitung, die von 1908 bis 1918 in Istanbul erschien. ----------- Jan Pohl studierte an der Ruhr-Universität Bochum Geschichte, Geographie und Französisch und schreibt aktuell seine Masterarbeit am Institut für Diaspora- und Genozidforschung.

Location

Ruhrtalmuseum
Brückstr. 14
58239 Schwerte

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Montags im Museum

Die Veranstaltung Deutschland und das Osmanische Reich gehört zu der Veranstaltungsreihe Montags im Museum.
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