Courtney Barnett

Singer/Songwriterin, Alternative Rock, Support: Loose Tooth

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Redaktion

Ihr Debüt „Sometimes I Sit And Think, And Sometimes I Just Sit“ machte die australische Indie-Rocksängerin vor drei Jahren schlagartig berühmt. Jetzt legt sie ihr zweites Album vor: „Tell Me How You Really Feel“ ist eine durchaus ernst gemeinte Aufforderung –...[mehr]

Veranstalterinformationen

Courtney Barnett war in den vergangenen Jahren ziemlich erfolgreich und umtriebig. Neben ihrer eigenen Musik arbeitete sie mit weiteren Künstlern wie Kurt Vile zusammen, mit dem sie das wunderbare Album „Lotta Sea Lice“ veröffentlicht hat und auf Tour gegangen ist, oder mit Jen Cloher, für deren Live-Band sie sich die Gitarre umgehängt hat. Und natürlich ist da dieses Debütalbum, „Sometimes I Sit and Think, And Sometimes I Just Sit“, auf dem sie den Slackerismus feierte und mit dem sie doch weltweit für Furore gesorgt hat. Ganz besonders hat ihre Art überzeugt, ihre persönlichen Gefühle öffentlich zu machen und sie dabei so aussehen zu lassen, als ob sie universell immer und überall gelten. Barnett hat damit die Charts gestürmt. Sie ist als Best New Artist für den Grammy und als International Female Solo Artist für die Brit Awards nominiert worden und hat in ihrer Heimat ganz selbstverständlich vier ARIA Awards geholt. Was kann da jetzt noch kommen? Na, eine neue Platte natürlich: Im Mai erscheint mit „Tell Me How You Really Feel“ das zweite Album der Linkshänderin, auf dem sie einige interessante und unerwartete Veränderungen vornimmt. Die Musik ist jetzt noch direkter, die Instrumente gehen noch steiler nach vorn als bislang schon. Aus der krachenden und knirschenden Mischung aus folkigem Material mit grungigem Rock ist ein klarerer Sound erwachsen. Schon die erste Single, das eben veröffentlichte „Nameless, Faceless“ ist eine sarkastische und empörte Punkrock-Hymne gegen alle Arten von Internet-Trollen. Courtney Barnett erzählt nicht mehr nur diese angeblich so drolligen Geschichten aus dem Alltag, sie schießt jetzt zurück. Sie sagt mehr mit weniger Worten. Ihre Songs sind nicht länger eine Selbstbespiegelung, sondern handeln von den anderen, den Guten, den Bösen und denen, die sie liebt. Was geblieben ist, ist diese absolute Ehrlichkeit in den Texten und die Ursprünglichkeit in der Musik. Courtney Barnett ist zurück und hat uns wieder eine Menge zu erzählen. Wer ihr zuhören möchte (und das werden, so viel ist sicher, viele sein): Im Juni spielt sie eine Show in Köln.

Location

Live Music Hall
Lichtstr. 30
50825 Köln

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