Meisterwerke des deutschen Expressionismus

Die Ausstellung „Meisterwerke des deutschen Expressionismus “ u.a. mit Arbeiten von Heinrich Campendonk, Conrad Felixmüller, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Wilhelm Morgner, Otto Mueller, Gabriele Münter, Heinrich Nauen, Emil Nolde, Walter Ophey, Otto Pankok, Max Pechstein, Christian Rohlfs, Werner Scholz und Eberhard Viegener bildet den Auftakt zu der Kooperation zwischen dem Stadtmuseum Hattingen und dem Märkischen Museum Witten. Mit dem Expressionismus steht eine der einflussreichsten künstlerischen Entwicklungen des zwanzigsten Jahrhunderts im Mittelpunkt. Zudem handelt es sich bei den ausgewählten Werken aus der Sammlung des Märkischen Museums um einen bedeutenden Teil des Wittener Kunstbestands, der in solchem Umfang bislang nicht öffentlich vorgestellt werden konnte. Ob Landschaft oder Menschenbild: Dynamische Farbkompositionen, Auflösung der Perspektive und eine gesteigerte Ausdruckskraft der Bildsprache sind die besonderen Kennzeichen des künstlerischen Wandels, der sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts vollzieht. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei jenen Arbeiten, die das Bestreben der Künstler sichtbar machen, sich von der wirklichkeitsgetreuen Wiedergabe der Wirklichkeit zu trennen und die persönliche Empfindung in den Vordergrund rücken. Somit ermöglicht die Präsentation auch aus der Distanz von inzwischen nahezu hundert Jahren einen erstaunlich frischen und spannenden Blick auf jene Phase der Moderne, als die Kunst sich aufmachte, den existentiellen inneren Spannungen und Konflikten des Menschen Gestalt zu geben. Die Ausstellung stellt zudem die unterschiedlichen Protagonisten des deutschen Expressionismus in ihrer regionalen Ausprägung vor: Der Mensch in Natur- und Stadtlandschaften bildet ein Hauptthema. So sind z.B. die Landschaftsmotive von Heinrich Nauen, Erich Heckel und Max Pechstein radikal auf wesentliche Bildelemente reduziert. Sie lösen die traditionelle Perspektive auf und stellen den „Klang der Farben“ in den Vordergrund. Durch die Auflösung und Staffelung von Farbformen verbindet Heinrich Campendonk Mensch und Natur zu einer zuvor nicht geschauten malerischen Einheit. Die Betonung der Farbe lässt sich auch in den Aquarellen von Emil Nolde nachvollziehen. Farbe und Form werden zum Bedeutungsträger und nicht länger rein subjektiv eingesetzt.

Was

Ausstellung

Wann

  • Montag geschlossen
  • Dienstag geschlossen
  • Mittwoch 15.00 - 18.00
  • Donnerstag 15.00 - 18.00
  • Freitag 15.00 - 18.00
  • Samstag 11.00 - 18.00
  • Sonntag 11.00 - 18.00

Laufzeit

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Die Ausstellung ist inzwischen leider ausgelaufen!

Location

Stadtmuseum Blankenstein
Marktplatz 1–3
45527 Hattingen
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