
Hol dir die aktuelle Juni-Ausgabe an einer unserer über 3 000 Auslegestellen im Rhein-Ruhrgebiet.
„Sein künstlerisches Vorgehen ist das eines Forschers, der in immer neuen Versuchsanordnungen seinen Untersuchungsgegenstand exploriert. Thomas Kochs Interesse gilt dem Grenzbereich von gegenstandsbezogener Darstellung Abstraktion und autonomer Formgestaltung, deren malerische Synthese er in immer neuen Bildserien entwickelt. Seine für den flüchtigen Betrachter gegenstandsfreien Kompositionen weisen bei näherem Hinsehen immer eine an den Gegenstand, an das Naturvorbild gebundene Struktur auf. Allerdings ist dies eine verborgene, durch zahlreiche technische Kunstgriffe chiffrierte Ebene des Bildes, die nicht Abbildhaftigkeit anstrebt, sondern die außerbildliche Realität als Anlass für ein befreites Spiel mit Farben, Formen und Strukturen nimmt. Die Rückbindung an den Gegenstand,...,verleiht der malerischen Experimentierfreude ein Koordinatensystem, ein festes Gerüst, innerhalb dessen sich die Malerei eigengesetzlich zu entfalten vermag...Der musikalische Charakter seiner Bilder, der ein gleichermaßen hörendes Sehen impliziert, wird in den neuen Bildserien eher noch verstärkt. Thomas Kochs Bilder verlangen vom Betrachter nicht nur ein strukturell ordnendes Sehen, ein Augendenken (Hans Zender)..., sondern gleichermaßen ein Ohrendenken...Das Rationale-Systematische, das Intuitive-Zufällige bildet eine Einheit...“ Sepp- Hiekisch Picard, 2004, Museum Bochum
Ausstellung
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Die Ausstellung ist inzwischen leider ausgelaufen!