Das Erdbeben in Chili

nach der Novelle von Heinrich von Kleist

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Theater & Tanz

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Veranstalterinformationen

Für Armin Petras, den inszenierenden Intendanten des Berliner Maxim Gorki Theaters, ist Heinrich von Kleist der „größte deutsche Dramatiker“. Anlässlich des Kleist-Jahres zeigt er in Berlin in seinem Kleistfestival alle Dramen und einige Novellen wie Das Erdbeben in Chili, das auf einem historischen Ereignis aufbaut: Das Erdbeben von Lissabon am 1. November 1755 war ein weltgeschichtliches Ereignis ersten Ranges. Kleists Novelle nutzt gattungsgerecht das Erdbeben als „unerhörte Begebenheit“ (Benno v. Wiese), um eine Schicksals- und Gefühlsachterbahn in Gang zu setzen, die die Frage aufwirft, inwiefern eine Katastrophe als Ausdruck göttlicher Rechtsprechung verstanden werden kann. Armin Petras arbeitet in seiner Fassung den „Umsturz aller Verhältnisse“ heraus und geht mit seinen Schauspielern auf die Suche nach Haltungen, die der großen Breite der Kleist’schen Vorlage entsprechen. Zu erleben ist eine Geschichte voller Leidenschaft, die mal pathetisch und mal ironisch scheint, mal als Oratorium und mal als Kammerspiel daherkommt und dabei – wie Kleist selbst – genug Rätsel zur Entschlüsselung für den Zuschauer übrig lässt.

Location

Kulturhaus
Nobelstr. 37
51373 Leverkusen

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