
Hol dir die aktuelle Juni-Ausgabe an einer unserer über 3 000 Auslegestellen im Rhein-Ruhrgebiet.
Kinder und Jugendliche, Architekten, Künstler und Wissenschaftler bauen in der Metropole Ruhr und den Ballungszentren Wakefield in Yorkshire und Randstad Städte der Zukunft – im Modell. In Schulen der Metropole Ruhr entstand, ausgehend von realen Stadtlandschaften, eine Miniaturversion der „Cybercity Ruhrstadt“, durch die sich Videoroboter bewegen lassen. In einer interaktiven Ausstellung kann man mit den Kameraaugen der Roboter die Metropole von übermorgen auf Großbildleinwänden oder virtuell im Internet in Fußgänger-Perspektive durchstreifen, ja sogar mit Hilfe der Roboter plaudern oder im weltweit ersten Telepräsenz-Café übers Netz mit Besuchern in Holland, England oder der ganzen Welt einen Kaffee trinken. „THE THIRD EYE“ verblüfft nicht nur über den Größen-Maßstab zwischen Modell und Realität, sondern auch durch Qualitäts-Maßstäbe, die an die Metropolen der Zukunft angelegt wurden. Vordergründig ging es in den Jahren der Entwicklung dieses transdisziplinären Medienkunst-Projekts nicht darum, wie die Metropole der Zukunft aussehen wird, sondern wie sie aus der Sicht der Teilnehmer aussehen sollte. Welchen Ansprüchen muss sie gerecht werden bzw. was fehlt den Metropolen der Gegenwart? Die Cybercities Ruhrstadt und der beteiligten Metropolen sind demnach zugleich technische Vision und politischer Appell.
53 Städte der Metropole Ruhr, ihre mehr als 200 Partnerstädte in ganz Europa und darüber hinaus, 100 spannende zukunftsweisende Ideen und Projekte, mehr als 1.700 mitwirkende Künstlergruppen, Kulturvereine, Institutionen, die freien Kulturszenen Europas, Chöre, Schulen, Agenturen, Einzelkünstler, Kommunen und Konsulate mit zigtausend Mitwirkenden – all das ist TWINS. Fotografie, Malerei, Architektur, Stadtplanung, Jazz, Klassik, Chanson, Blas- und Volksmusik, Ballett, HipHop, Modern Dance, Theaterperformances, Figuren- und Improvisationstheater, Pantomime, Maskenbau, Poesie, Belletristik, Fantasy, Schreib- und Malwettbewerbe, Koch- und Gartenkünste, Sportereignisse, Kulturcamps oder Erfindungen, egal, worum es dabei geht, grundsätzlich gilt: Beteiligt sind an jedem Projekt Partner aus der Metropole Ruhr wie auch Kooperationspartner aus ihren europäischen Partnerstädten und aus Istanbul, Pécs und Israel. Eine international besetzte Jury nominierte bereits im Frühjahr 2008 und 2009 die 100 besten TWINS- Ideen aus insgesamt knapp 500 Projektbewerbungen. Mit der offiziellen Nominierung als TWINS- Projekt ist die Aufnahme in das Programm von RUHR.2010 und meist eine finanzielle Förderung verbunden. Vor allem jungen Leuten werden im Kontext von TWINS vielfältige Möglichkeiten eröffnet, die Kulturhauptstadt Europas aktiv mitzugestalten und eigene, unkonventionelle Projektideen zu verwirklichen. Im Laufe der letzten Jahre hat sich TWINS zu einem eindrucksvollen Kreativmotor für ein kulturelles Europa der Superlative entwickelt.
Die Veranstaltung TWINS: The Third Eye gehört zu der Veranstaltungsreihe TWINS.
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