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Punk, Rock, Pop
Konzerte
Diese Veranstaltung ist bereits vorbei!
Man kann der Schauspielschule, die Nina Hagen damals abgelehnt hat, nur dankbar sein, denn so können wir uns ein knalliges Fräuleinwunder auf die Fahnen schreiben, das der Melody Maker gar mal als „wichtigste Popkulturikone seit Brecht“ bezeichnete. Mit VOLKSBEAT zeigt Frau Hagen, dass auch im Alter noch ordentlich der Punk abgeht.
Ihr erstes deutschsprachiges Album seit 1995, ergänzt um die großen Erfolge von einst („Auf’m Bahnhof Zoo“, „TV-Glotzer“, „Unbeschreiblich weiblich“), bringt Nina Hagen zwischen Ende März und Mitte April live auf die Bühne. „Volksbeat“ (Koch Universal Music) heißt die aktuelle CD und so lautet auch das Tourmotto. Sie beinhaltet neben eigenen Liedern Songs/Texte von Wolf Biermann, Bertolt Brecht, Bob Dylan und Dr. Martin Luther King. „Die Scheibe ist 70ties-lastig, beeinflusst von der Musik, die mich schon damals inspiriert hat zum Zusammenhalt, zur Solidarität mit allen anderen Menschen, die auch in Frieden und Freiheit leben wollen", betont Nina Hagen (* 11. März 1955, Berlin-Friedrichshain). Damit kehrt Deutschlands schrillste und weltweit bekannte Pop-Ikone zu ihren Ursprüngen zurück – damals, als sie mit ihrem Debüt „Nina Hagen Band“ (1978) die hiesige Musikszene durch Lieder an der Schnittstelle von Punk, Rock, Reggae/Ska & Co. spektakulär und stimmgewaltig aufmischte. Live ist die ebenso exzentrische wie einzigartige Entertainerin, von der es auch eigenwillige Interpretationen der Klassiker „My Way“ (Frank Sinatra) oder „Zarah – ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen“ (Zarah Leander) gibt, immer ein außergewöhnliches Erlebnis. Zusammen mit ihrem Quartett (Warner Poland/Gitarre, Michael Ryan/Bass, Fred Sauer/Keyboards, Marcellus Puhlemann/Schlagzeug) wird der bunte Paradiesvogel 90 Minuten lang ein Musikfeuerwerk abbrennen, das kraftvoll und emotional, schräg, trotzig-rotzig und selbstironisch ist.