Till Fellner

Klavierwerke von Schubert

Was

Oper & Klassik

Wann

Veranstalterinformationen

Seit mehr als 20 Jahren ist der österreichische Pianist Till Fellner, dessen internationale Karriere 1993 mit dem 1. Preis beim renommierten Concours Clara Haskil in Vevey (Schweiz) begann, ein gefragter Gast bei den wichtigen Orchestern sowie Festivals in den großen Musikzentren Europas, der USA und Japans. 2015 debütierte Till Fellner bei den Berliner Philharmonikern unter Bernard Haitink. Für Bayer Kultur spielt er ein reines Schubert-Programm, das sich wiederum auf „Spätwerke“ konzentriert (wenn man denn beim jung verstorbenen Komponisten von solchen sprechen mag). An Schubert fasziniert Till Fellner, wie er in einem Interview sagte, „das Unvorhersehbare dieser Musik, das auch formal Ausufernde und Nicht-Ökonomische. Die Fähigkeit, neben dem bewunderten Beethoven etwas im Innersten ganz anderes machen zu können“. Schubert sei auch ein Mann der Extreme gewesen – Lebensfreude und Alpträume, außergewöhnlich lange Stücke und Miniaturen seien sich bei diesem Komponisten immer nahe. In mehrfachem Sinn in der Mitte findet sich die berühmte Wandererfantasie: In hellem C-Dur, mit orchestraler Klangfülle, von Musikfreunden geliebt, gilt sie als Prüfstein für Pianisten. Schubert selbst, durchaus auch ein Virtuose an den Tasten, soll dieses Stück übrigens nie zur eigenen Zufriedenheit gelungen sein. Von ihm ist das Zitat überliefert: „Der Teufel soll dieses Zeug spielen!“

Location

Historische Stadthalle
Johannisberg 40
42103 Wuppertal

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