Markus Wienstroer

Jazz, Rock, Pop

Was

Konzerte

Wann


Diese Veranstaltung ist bereits vorbei!

Veranstalterinformationen

„8 PM“: Jazz meets Electricity. Er spielt und schreibt nicht nur Musik, er lebt sie. Er hat schon Hunderte deutsche und internationale Künstler als Instrumentalist auf Tourneen begleitet, bei mehr als drei Dutzend Alben mitgewirkt. Nur eines hat Markus Wienstroer bisher noch nicht gemacht: eine Platte unter eigenem Namen. Das holt er jetzt mit „8 PM“ nach. Ein Spätsommertag in Erftstadt bei Köln. Der Neusser Meister der Saiteninstrumente (heute an der Gitarre) ist mit dem Toningenieur Janosch John und zwei weiteren Musikern im Studio seines Freundes Martin Ernst verabredet. Es ist Mittag, alle Regler sind justiert, jeder ist auf seinem Platz. Kurze Ansage: „Zähl vor. Dann geht’s los.“ Die Aufnahme läuft. Ein einziger Take genügt, der Titel „Rooster“ ist für die Ewigkeit konserviert. Das virtuose Klanggewitter pendelt zwischen Aufbäumen und Zur-Ruhe-Kommen, Thema und Improvisation. Es dauert 3:20 Minuten und ist eines von 11 jazzbasierten, mit Reggae-, Rock- oder indischen Einflüssen durchwirkten Stücken, die „Mister Blitzfinger“ für sein Albumdebüt geschrieben hat, das Destillat seines jahrelangen kreativen Schaffens. Sein Fundus an eigenen Kompositionen ist riesig. Für „8 PM“ hat er die schönsten aufbereitet und – schon während der Proben als Trio mit seinem Sohn Jan (Drums) sowie Alexander Schimmeroth (Keys) – ausnotiert und fertig arrangiert. Zeitweise ist als Vierter im Bunde der Bassist Juan Camilo Villa dazugekommen. Aus der Zusammenarbeit ist „Jazz meets Electriciy“ vom Allerfeinsten entstanden. „Ich habe ständig Melodien im Kopf und entwickele Akkorde dazu. Manchmal ist es auch umgekehrt: erst der Akkord“, erzählt Wienstroer. Eine musikalische Idee sei eine volatile Angelegenheit, sie könne ihm immer und überall kommen, sogar nachts im Schlaf. Es sei schon passiert, dass er deshalb aufgestanden sei und zu Instrument und Papier gegriffen habe. „Es ist wie bei einem Traum. Man muss ihn gleich festhalten, sonst ist er wahrscheinlich wieder weg.“ Zu seiner Kreativität gesellt sich eine überragende Technik. Nicht umsonst hat das London Symphony Orchestra ihn (als Solo-Violinisten) ebenso engagiert wie Marius Müller Westernhagen oder Joe Cocker, denn er ist jeder Stilistik sattelfest, findet stets den richtigen Sound, die richtigen Griffe, die richtigen Licks. Ende der 70er Jahre hat er eine Zeitlang in Düsseldorf und Wuppertal klassische Geige und Gitarre studiert. „Für meine musikalische Entwicklung sollte das allerdings kaum eine Rolle spielen“, sagt Wienstroer. Viel wichtiger seien die Musiker gewesen, mit denen er sich damals intensiv auseinandergesetzt habe: Jimi Hendrix beispielsweise, dann auch Blues-Vertreter wie B.B. King oder T-Bone Walker, Jazz-Koryphäen wie Charlie Christian oder Django Reinhardt oder Stéphane Grappelli an der Violine und nicht zu vergessen natürlich John McLaughlin. Nebenher tauchte er in die Geheimnisse der Musiktheorie ein. „Mich hat immer die Art des Improvisierens interessiert. Ich wollte die Denkweisen dahinter verstehen, habe jedoch nie versucht, jemanden zu kopieren. Man muss am Ende seine persönliche musikalische Sprache finden und lernen, eine ganze Geschichte zu erzählen“, erklärt der Preisträger des German Jazz Awards (2013 mit der Gruppe Nighthawks). Eine ist die von „8 PM“: Wenn nämlich in den Wohnzimmern der Nation die Fanfare der „Tagesschau“ erklingt, steht Wienstroer oft auf der Bühne und beginnt zu spielen – mindestens 100 Konzerte im Jahr sind bei ihm keineswegs eine Ausnahme, sondern die Regel.

Location

LCB
Geschwister-Scholl-Platz 4-6
42269 Wuppertal

Powered by Logo der yourSHOUTER UG (haftungsbeschränkt) yourSHOUTER