Weltumradlung mit dem Fahrrad

Bildvortrag von Wilfried & Gisela Hofmann

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Vortrag & Lesung

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Veranstalterinformationen

Im Frühling 2007 starteten die Thüringer Wilfried und Gisela Hofmann zu ihrer großen Fahrradwelttour. Recht spät könnte man denken, denn zusammen sind sie da bereits 101 Jahre alt! Doch sie wollen es wissen, denn viele Ziele sind in den Köpfen. So starten sie von Sonneberg aus mit ihren Stahlrädern. Die Stahlrahmen sind wichtig, denn in den 10 Packtaschen sind insgesamt 80 kg Fahrradhaushalt verstaut. – Über den Balkan radeln sie entlang der Donau bis Istanbul. Erst in der Türkei fühlen sie sich befreit, denn Deutschland liegt da bereits weit weg. Über den Iran treffen sie auf der Arabischen Halbinsel ein. Im Oman durchqueren sie das „Leere Viertel“ (größte Wüste in Arabien) um in den Jemen zu gelangen. – Indien erleben sie als Kulturschockmonate. Die tägliche Armut und vieles andere wollen verarbeitet werden. In Ostasien radeln sie in die Regenzeit und die Fahrräder werden zu Schlammrädern. – Nach 20 Monaten erblicken sie im australischen Outback die ersten Aborigines. Das Outback, es ist da gerade australische Sommerzeit, zeigt den beiden schmerzliche Grenzen auf. – 2 Jahre brauchen sie um am schönsten Ende der Welt in Neuseeland anzukommen. Dort besuchen sie ihren ‘‘Kiwi- Sohn“ der selbst im Jahre 2003 mit dem Fahrrad von Deutschland in die weite Welt radelte. Wir werden dich dort besuchen, war lange vorher das telefonische Eltern-Versprechen. Allerdings wird es etwas dauern, denn wir kommen mit den Fahrrädern, war der Nachsatz. So um die 2 Jahre werden wir brauchen bis Neuseeland, war die Einschätzung. Das Versprechen wurde gehalten und somit 24.000 km bis Neuseeland erradelt. – Damit aber nicht genug! Die nächsten 24.000 km folgten in den nächsten 2 Jahren. Sie überqueren von Chile nach Argentinien die Anden, pedalen durch Brasilien bis zum Amazonas und erradeln anschließend Mittelamerika. Auf Kuba erleben sie den real existierenden Sozialismus. – Von Kairo aus nehmen sie den fünften Kontinent unter die Räder. Durch die lybische Wüste, Wüsten im Sudan und über die äthiopischen Berge gelangen sie nach Kenia. – Dort erleben sie den Radleralptraum, denn ein Überfall mit Macheten zwingt sie zu ungewollten Überlegungen. Sie machen aber weiter. Erst in Tansania verlassen sie Afrika um über Arabien Richtung Heimat zu pedalen. – Es waren letztendlich 4 Jahre Abenteuer auf den 5 Kontinenten. Über 48.000 Radelkilometer wurden insgesamt zurückgelegt. Was prägte die lange Tour? – Unvergessliche Landschaften weltweit, pedalen auf über 4.000 m Höhe in Südamerika, Kulturschocks in Indien und Äthiopien, Wüstendurchquerungen im Oman, Ägypten und Sudan, Regengüsse in Kambodscha, Hitze im australischen Outback, Pistenradeln in Afrika und auch der Überfall in Kenia, zeigten Grenzerfahrungen im Positiven wie im Negativen auf. Besonders die unmittelbare Nähe zu den Menschen, den Religionen, den Andersartigkeiten der Kulturen, prägten diese außergewöhnliche Weltfahrradtour. Die Spannbreite reichte von Herzlichkeit und Gastfreundschaft bis zu Überfall und Betrug. Grenzenlos waren oft die Übergänge.

Location

Ringhotel Katharinenhof
Bahnhofstr. 49
59423 Unna

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