Dvorák: Requiem

mit der Konzertgesellschaft

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Oper & Klassik

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Veranstalterinformationen

Wir dürfen auch dieses Jahr gespannt sein auf das große Herbstkonzert der KGS und der spannenden Aufführung des Requiems von Antonin Dvořák. Der Chor der Konzertgesellschaft Schwerte führt zusammen mit dem Oratorienchor Kamen und der Neuen Philharmonie Westfalen und namhaften Solisten zum diesjährigen Volkstrauertag dieses Requiem auf – eine der großen und sehr anrührenden Totenmessen der Musikgeschichte. Das Requiem ist neben Stabat Mater und dem Te Deum eines der bekanntesten und am meisten geschätzten symphonischen Vokalwerke von Antonín Dvořák. Der Komponist aus Böhmen komponierte das Requiem im Jahre 1890 für das Musikfestival in Birmingham und leitete die Uraufführung dort 1891 selbst. Dem Requiem legte Dvořák den traditionellen lateinischen Messetext zugrunde und gliederte das 90-minütige Werk in zwei Teile, auf die er die traditionellen neun Abschnitte der lateinischen Messe mit dreizehn Nummern aufgeteilt hat. Charakteristisch für das Werk ist die Übereinstimmung von Textinhalt und musikalischem Ausdruck. Sie gibt dem Werk seinen Reichtum an musikalischen Ideen und Formen. Sie zeigt aber auch Dvořáks tiefreligiöse Einstellung. Die Geschlossenheit des musikalischen Ablaufs in der Vielfalt der dreizehn Teile sichert der Komponist durch die Verwendung eines Mottos, das sich durch das ganze Werk zieht. Dieses Motiv leitet nicht nur das Requiem bei den Streichern ein, sondern beschließt es letztlich auch in den letzten Takten im Orchester-Unisono. Sowohl für die vier Solisten— als auch gerade für den Chor stellt dieses Requiem, das vom Anfang an eher für den Konzertsaal als für die Messe komponiert war eine große musikalische Herausforderung dar. Sie hören großartige Solisten, dies ihnen zum Teil aus früheren Aufführungen der KGS vertraut sind – so Hiltrud Kuhlmann im Sopran, Michaela Unsinn im Mezzosopran, Stephan Boving im Tenor und Markus Volpert im Bass. Mit der langen Beschäftigung mit diesem Meisterwerk gelingen dem Chor der Konzertgesellschaft und dem Orchester eine hervorragende Interpretation und sehr einfühlsame Wiedergabe dieses großartigen Werkes. Hinzuweisen ist wieder darauf, dass gerade diese großen Aufführungen mit Solisten, Chor und Orchester nur möglich sind, weil dieses Konzert das sog. „Stiftungskonzert“ ist: Der weitsichtigen und großzügigen Förderung ihres Stifters Karl-Günter Röhrscheidt verdankt die Konzertgesellschaft die finanzielle Möglichkeit, jährlich ein großes symphonisches Chorkonzert im Freischützsaal mit seiner exzellenten Akustik aufführen zu können. So ist auch dieses Konzert wieder nur mit Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Chormusik in Schwerte möglich geworden. Erleben Sie also eine sehr bewegende, authentische Aufführung des Dvořák Requiems wieder unter Leitung von Chor und Orchester durch Franz-Leo Matzerath.

Location

Freischütz
Hörder Str. 131
58239 Schwerte

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