Wie wir leben wollen – Texte für Solidarität und Freiheit

Lese- und Gesprächsabend mit Ulrike Draesner, Kristine Bilikau und Julia Weber, moderiert von Matthias Jügler

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In Rahmen seines diesjährigen Projektes „Ausgebootet – Macht & Subversion in der Literatur“ präsentiert das Literaturbüro Ruhr e.V. in der LUDWIGGLERIE den Lese- und Gesprächsabend „Wie wir leben wollen. Texte für Solidarität und Freiheit“ mit Kristine Bilkau, Ulrike Draesner und Julia Weber, moderiert von Matthias Jügler. – Hunderttausend Menschen suchen gegenwärtig in Europa Zuflucht vor Krieg, Hunger und Verfolgung. Viele davon erreichen nach monatelanger Odyssee Deutschland, hier hoffen sie auf Schutz und die Möglichkeit zu einem Neuanfang. Anstelle eines Refugiums finden sie jedoch ein gespaltenes Land, denn in den Augen vieler Bürger sind die Geflüchteten häufig vor allem eine Bedrohung, die es schleunigst loszuwerden gilt. – Matthias Jügler hat in seiner Anthologie ‚Wie wir leben wollen‘ Autorinnen und Autoren zu Wort kommen lassen, die sich aus höchst unterschiedlichen Blickwinkeln der Frage nach Heimat, Identität und Fremde stellen. Kann Schreiben solidarisch sein? Jüglers Antwort lautet: Ja, unbedingt. In einem Klima, in dem sich der gesellschaftliche und politische Diskurs verschärft, müssen Schriftsteller, Publizisten, Intellektuelle und Verleger Stellung beziehen. – Gesprächspartnerinnen Matthias Jüglers sind an diesem Abend die Autorinnen Kristine Bilkau, Ulrike Draesner und Julia Weber. In ihren Texten blicken sie auf die eigenen Wurzeln, ergründen nicht nur die Ängste der aus ihren Heimatländern Geflüchteten, sondern versuchen auch Antworten zu geben auf neue Lebenswirklichkeiten. – Kristine Bilkau ist Journalistin und Schriftstellerin. Sie war u. a. Stipendiatin der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin sowie des Künstlerdorfes Schöppingen und wurde mit dem Hamburger Literaturförderpreis und dem Klaus-Michael Kühne-Preis für ihren 2015 erschienenen Debütroman ‚Die Glücklichen‘ ausgezeichnet. Sie lebt in Hamburg. – Ulrike Draesner veröffentlichte ihr erstes Buch 1995, seither erschienen mehrere Romane und Gedichtbände, Essays und Erzählungen. Sie ist mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Preis der Literaturhäuser, dem Solothurner Literaturpreis und dem Joachim-Ringelnatz-Preis und stand mit ihren Romanen auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Sie lebt derzeit in Oxford, England. Julia Weber studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. 2012 gründete sie den Literaturdienst und verfasst seither Auftragsliteratur für jeden Anlass, literarische Porträts, Dokumentationen, Gedichte, Briefe und Geschichten. Sie lebt in Zürich. – literaturdienst.ch Matthias Jügler studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Er übersetzt Literatur aus dem Norwegischen und war u. a. Stadtschreiber in Pfaffenhofen, Stipendiat am Literarischen Colloquium Berlin sowie Writer in Residence des Goethe-Instituts in Taschkent, Usbekistan. 2015 erschien sein Debütroman ‚Raubfischen‘. Er gab 2016 die Anthologie ‚Wie wir leben wollen‘ heraus. – matthiasjuegler.de Das Projekt „Ausgebootet – Macht & Subversion in der Literatur“ wird gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW, die Stiftung der Sparkasse Gladbeck zur Förderung von Kunst und Kultur und die Stadt Gladbeck.

Location

Ludwiggalerie, Schloss Oberhausen
Konrad-Adenauer-Allee 46
46049 Oberhausen

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