Was hatten die, was wir nicht haben?

Vortrag von Rüdiger Mats über „Erfolgsfaktoren der Bolschewiki vor der Oktoberrevolution“

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Mit Rüdiger Mats, Autor bei „Konkret“ und „Phase 2“. – Lenin! Trotzki! Kollontai! Die bolschewikischen Genossen sind für die radikale Linke hier und heute ungefähr das, was Pippi Langstrumpf für wohlerzogene Bürgerkinder ist: Irgendwie wäre man auch gerne ein bisschen so; man findet’s krass, was die sich alles getraut und auf die Reihe bekommen haben – aber wenn etwas klar ist, dann das: Mit dem eigenen realen Leben haben die Erzählungen von 1917 nicht viel zu tun. – Dabei ist die Oktoberrevolution auch für linke Nicht-Leninisten ein notwendiger Bezugspunkt. Zum einen muss jede vernünftige linksradikale Strategie in dem Bewusstsein entwickelt werden, wie und warum der Realsozialismus eigentlich so in die Hose gehen konnte. Aber zum anderen – und das ist das Thema der Abendveranstaltung – ist es eine interessante Frage, wie eine Splittergruppe wie die Bolschewiki es schaffen konnte, nicht nur die Regierungsgewalt zu übernehmen, sondern zumindest direkt davor und danach wesentliche gesellschaftliche Gruppen von ihrem Vorhaben zu überzeugen. Immerhin in dieser Hinsicht hatten sie der gegenwärtigen radikalen Linken etwas voraus. – Schon mal vorweg: Das hat viel mit den Niederungen konkreter Politik zu tun und recht wenig mit der Diskussion abstrakter Konzepte wie „Räte vs. – Partei“ oder so. Gerade über letzteres diskutieren Linke aber besonders gerne, was wenig über den Roten Oktober aussagt und viel über linksradikale Erfolglosigkeit.

Location

AZ
Auerstr. 51
45468 Mülheim

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