Westdeutsche Sinfonia Leverkusen

Werke von Tschaikowsky, Glasunow, Schumann, mit Rebekka Hartmann (v)

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Oper & Klassik

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Veranstalterinformationen

An Shakespeares Werken entzündete sich Peter Tschaikowskys kompositorische Fantasie gern und eindrucksvoll; gleich seine erste kompositorische Auseinandersetzung mit dessen Dramen hatte eines seiner erfolgreichsten Stücke zur Folge: die Fantasie-Ouvertüre „Romeo und Julia“ aus dem Jahr 1869, die in der Tradition der Konzertouvertüren Beethovens, Berlioz’ und Mendelssohns steht. Auch Robert Schumann ging es in seiner Sinfonik um eine Anknüp-fung an Beethoven aus dem Geiste der Romantik. Und dieser Wille zeigt sich in der so hinrei-ßenden wie dramatischen Sinfonie Nr. 4 d-moll, die lange Zeit in seiner Schublade verharrte (und daher eigentlich als „Nr. 2“ gezählt werden müsste), bereits in der äußeren Gestalt: Zwar weist sie die üblichen vier Sätze auf, doch gehen diese ohne Pause ineinander über (nicht von ungefähr hatte Schumann zwischenzeitlich den Titel „Symphonistische Phantasie“ erwogen); zudem lässt Schumann sie, ähnlich wie Beethoven in seiner „Fünften“, aus einer einzigen thematischen Keimzelle erwachsen. – Unter den Werken des russischen Rimsky-Korsakow-Schülers Alexander Glasunow ragt das Violinkonzert a-moll als eine der bedeutendsten und beliebtesten Schöpfungen hervor. Obschon 1904 komponiert, handelt es sich um ein tonales, spätromantisches Werk, das nicht zuletzt durch seine folkloristischen Akzente und eine stupende Instrumentationskunst besticht – und wo findet man sonst schon den außergewöhnlichen Fall, dass der langsame zweite Satz in den ersten eingebettet ist? – Solistin des Glasunow-Konzerts ist Rebekka Hartmann, die in Leverkusen bereits Mozarts Violinkonzert Nr. 3 mit großem Erfolg interpretiert hat. Die Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe konzertiert im In- wie im Ausland (China, USA, Großbritanni-en, Österreich, Schweiz); dabei sammelte sie wichtige Erfahrungen mit Dirigenten wie Esa-Pekka Salonen, Jukka-Pekka Saraste und Enoch zu Guttenberg. Ihre CD „Birth of The Violin“ wurde mit dem „ECHO Klassik“-Preis in der Kategorie „Beste solistische Einspielung des Jah-res“ ausgezeichnet.

Location

Forum
Am Büchelter Hof 9
51373 Leverkusen

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