Wenn das Land zur Ware wird

Dokumentarfilm + Diskussion

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Veranstalterinformationen

Der Dokumentarfilm thematisiert die Bedrohung der indigenen Gemeinden in Südmexiko durch Monokulturen, Umsiedlungsprojekte in sogenannte „nachhaltige“ Landstädte, Tourismusprojekte und Repression. Die kleinbäuerlichen Dorfgemeinschaften funktionieren bis heute auf der Basis von traditioneller Selbstorganisation, Gemeinschaftsarbeit und Subsistenzwirtschaft zur Grundversorgung mit Nahrungsmitteln. Die Gemeindeländereien werden immer mehr in eine Ware konvertiert – ohne die betroffenen Menschen zuvor zu konsultieren. – Neben dem friedlichen Widerstand der betroffenen Bevölkerungsgruppen, die sich für ein selbstbestimmtes Leben einsetzen und alternative Strukturen aufbauen (z.B. die Zapatistas), thematisiert das Projekt auch die Verbindungslinien zu uns Konsumierenden in Ländern des globalen Nordens, denn der Hunger nach Palmfett und komfortabel-exotischem Tourismus wächst weiterhin. – Das Filmteam sprach mit diversen betroffenen Personen, Journalist*innen, Wissenschaftler*innen, Menschenrechts-, Frauen- und Umweltorganisationen. – Im Anschluss: Vortrag und Diskussion mit einer Menschenrechtsbeobachterin, die im Sommer vor Ort war. Berichtet wird über die aktuellen Lebensbedingungen verschiedener indigener Gemeinden und deren Organisationsformen, die Bedrohung durch militärische und vorallem paramilitärische Strukturen und die Bekämpfung des Widerstands durch die Regierung.

Location

Kulturausbesserungswerk
Kolberger Str. 95a
51381 Leverkusen

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