Das internationale Krisenjahr 1968

Vortrag von Thomas Freiberger

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Veranstalterinformationen

Das Jahr 1968 ist in Deutschland zum Namensgeber der rebellischen Studentenbewegung der 1960er Jahre geworden. Diese Fokussierung auf die Vorgänge in der Bundesrepublik übersieht jedoch die weltpolitische Dimension dieses Jahres. Das Jahr 1968 war sowohl im transatlantischen Raum als auch im osteuropäischen und im asiatischen Raum ein Jahr schwerster Krisen. Die nordvietnamesische Tet-Offensive zum Jahreswechsel leitete die amerikanische Niederlage im Vietnamkrieg ein und ruinierte die Präsidentschaft von Lyndon B. Johnson. Über die Vereinigten Staaten fegte ein Sturm der Gewalt, der sich in Studenten- und Rassenunruhen niederschlug und in der Ermordung des Bürgerrechtlers Martin Luther King und des Präsidentschaftskandidaten Robert Kennedy seinen traurigen Höhepunkt fand. Das Jahr 1968 leitete zudem das Ende der Nachkriegswährungsordnung von Bretton-Woods ein. In Osteuropa wurde die kommunistische Reformbewegung des Prager Frühlings im August durch Truppen des Warschauer Pakts blutig niedergeschlagen. Gegen Ende des Jahres standen die einstigen kommunistischen „Bruderstaaten“, die Sowjetunion und China, an der Schwelle eines Krieges. Dr. Thomas Freiberger ist Zeithistoriker und Leiter der VHS Kamen-Bönen. Die Geschichte des Kalten Krieges und der Internationalen Beziehungen nach 1945 gehören zu seinen Forschungsschwerpunkten.

Location

Haus der Stadtgeschichte
Bahnhofstr. 21
59174 Kamen

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