Dekolonisierung des Denkens

Vorstellung des Buchs von Ngugi wa Thiong'o, mit Lizzy Attree, Rémi Tchokothe u. a.

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Vortrag & Lesung

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Veranstalterinformationen

Ngũgĩ wa Thiong‘o hat leider auch in diesem Jahr nicht den Literaturnobelpreis erhalten. Wir jedoch sind überzeugt, dass er zu den bedeutendsten und einflussreichsten Schriftstellern und Intellektuellen des afrikanischen Kontinentes gehört. – Das literarische Œuvre des 1938 in Kenia geborenen Autors umfasst zahlreiche preisgekrönte und in rund vierzig Sprachen übersetzte Romane, Theaterstücke, Kurzgeschichten sowie Kinderliteratur. Darüber hinaus gehören seine kulturwissenschaftlichen Schriften zu den wichtigsten Beiträgen in der Auseinandersetzung mit dem Erbe des europäischen Kolonialismus. – Ngũgĩ wa Thiong‘o zeigt, dass die afrikanischen Sprachen ein wesentliches Mittel zur Befreiung von kolonialen Herrschafts- und Denkstrukturen darstellen. – Im Sinne der Internationalen Dekade der Vereinten Nationen (UN) für Menschen afrikanischer Abstammung möchten wir mit der Publikation eine Debatte über die bis heute wirksame koloniale Sprachpolitik und deren kulturpolitische Implikationen anregen. – Fünf Autor*innen aus verschiedenen afrikanischen Ländern haben wir in dem Band dazu eingeladen, ihre Sicht auf die Essays darzulegen: Boubacar Boris Diop (Senegal), Achille Mbembe (Kamerun), Petina Gappah (Simbabwe), Sonwabiso Ngcowa (Südafrika)und Mukoma wa Ngugi, Sohn Ngugi wa Thiong’os (Kenia).

Location

Allerweltshaus
Körnerstr. 77
50823 Köln

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