Containerklang – Strom

Musik, Performance, DJ

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Veranstalterinformationen

Programm: – Udo Moll – „RAUSCH / KOPPLUNG“**** Dawid Liftinger – „Licht und Ton“***** HÜBEBLO – „LEERE RILLEN“**** Sascha Thiele – „Grab it!“***** Trio 333 – „STRÖME, Zusammenfluss“**** SnowKrash – „Stromkreis“********Viel Energie ist beim nächsten CONTAINERKLANG im Spiel. Denn die 7. Ausgabe der Konzertreihe, – die von der Kölner Gesellschaft für Neue Musik veranstaltet wird, steht unter dem Motto „Strom“. – Sechs spannungsgeladene Musikperformances erwarten die Zuhörer, die nicht nur akustisch, – sondern auch optisch viel erleben werden. Der CONTAINERKLANG 7 findet statt am 31.8.2017 um 20 Uhr im Artheater, Köln. – Köln, 18.08.2017. (SH). Energie sehen und hören – beim CONTAINERKLANG 7 „STROM“ bekommt die Spannung, die während eines Konzerts zwischen Künstler und Publikum herrscht, eine eigene Bühne. – Sechs Künstler und Gruppen zeigen ihre Interpretation von Strom – ob als Mittel zum Zweck, um Musik zu machen oder als bestimmender Faktor der Performance. – Eine Hommage an die frühen Pioniere der Kybernetik, wie Norbert Wiener und Gregory Bateson ist die elektroakustische Performance „RAUSCH / KOPPLUNG“ von Udo Moll. Eine Kalimba, ein Modularsynthesizer und ein Körperschallwandler lassen einen Feedback-Kreislauf entstehen, der durch Selbst-Erregung neue Klänge schafft. Da sind viele Ströme mit im Spiel! – Eine konzentrierte visuelle und auditive Performance, so beschreibt Dawid Liftinger das Stück „Licht und Ton“. Leuchtstoffröhren werden digital ein- und ausgeschaltet. Der Klang und die Geräusche, die dabei entstehen, werden verstärkt im Raum wiedergegeben. Auch das Publikum ist Teil der Performance: Es sitzt rund um die Leuchtstoffröhren, ähnlich wie um ein Lagerfeuer, im Kreis. – HÜBEBLO – das sind Carl Ludwig Hübsch, Calus van Bebber und Jaap Blonk. Sie spielen „LEERE RILLEN“, ein monochromes Klangstück. Mit Hilfe von Tuba, Stimme, Schallplattenspielern und Mikrofonen spielen HÜBEBLO Musik um das Nichts ihrer Instrumente. Denn was dem Schallplattenspieler die Leerrille ist, ist der Stimme der Atem und der Tuba das Rauschen. Aus diesem nur vermeintlichen Nichts entstehen lebhafte Klanggebilde und dichte, komplexe Geräuschlandschaften. – Sascha Thiele spielt „Grab it!“ von Jakob ter Veldhuis. Ursprünglich komponiert für Saxophon, performt SaschaThiele hier die Version für Elektrogitarre und Boombox. „Grab it!“ basiert auf Stimmproben von Gefangenen, die zu lebenslanger Haft verurteilt wurden. Gitarre und Soundtrack gehen einen Dialog ein, mal konkurrieren sie miteinander, mal ergänzen sie sich. Je länger das Stück dauert, umso deutlicher wir die Bedeutung der Texte. Dem Gitarristen wird dabei eine große Intensität und Ausdauer abverlangt. – Das Trio 333 interpretiert den Begriff „Strom“ auf ganz andere Art und Weise: Das Werk „STRÖME, – Zusammenfluss“ widmet sich den Flüssen Maas, Dnepr und Río de la Plata. Sie liegen zwar geographisch weit voneinander entfernt, aber musikalisch können sie zusammenkommen. Damit lässt das Trio 333 Grenzen verschwimmen, um zusammenzufügen, was ursprünglich nicht zusammen war. So können auch mit den ganz „klassischen“ Instrumenten, Oboe, Englisch Horn, Gitarre, Stimme, Blockflöte und Kontrabass neue Klänge, Sichtweisen und Meinungen entstehen. – Und dann kommen die Elektriker von SnowKrash auf die Bühne: Die Musiker gehen mit zwei kupferdrahtumwickelten Graphitstäben durch den Raum und spüren Stromquellen auf. Steckdosen, Kabel, – Stromleitungen in der Wand…sie alle erzeugen elektromagnetische Strömungen, die die Stäbe aufnehmen, – verstärken und transponieren, so dass sie mit Hilfe von Lautsprechern zu hören sind. Zusätzliche Klänge entstehen durch das Zusammenspiel mit dem Fell einer liegenden Basstrommel und vorher im Raum aufgenommene Sequenzen. So entsteht die audiovisuelle Performance „Stromkreis“, ein musikalischer Fluss, der je nach Aufführungsort immer wieder anders ausfällt. – Die Kölner Gesellschaft für Neue Musik freut sich sehr, dass sie für den CONTAINERKLANG 7 sechs so spannende und energiegeladene Künstler, Musikgruppen und Performances gewinnen konnte.

Location

Artheater
Ehrenfeldgürtel 127
50825 Köln

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