Kohle aus Südafrika

Vortrag von Vera Dwors über „Deutsche Importkohle, unser Energiehunger und die Folgen für Südafrika“ / VHS

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Noch immer herrscht im Südafrika eine extrem hohe soziale Ungleichheit, die Arbeitslosenquote liegt bei 26 Prozent, die Jugendarbeitslosigkeit liegt fast doppelt so hoch. Vor allem wirtschaftlich ärmere Bevölkerungsteile sind u.a. wegen des Kohleabbaus Umweltverschmutzungen (wie beim Trinkwasser) ausgesetzt, die zu massiven Gesundheitsschädigungen führen. Der Anteil erneuerbarer Energie an der Stromerzeugung z.B. liegt bei 1,5%. Dagegen beschloss die südafrikanische Regierung sechs Atomkraftwerke aus Russland einzukaufen und mit dem Neubau zweier Kohlekraftwerke an der Abhängigkeit von Kohle festzuhalten. Die Kohle für Deutschlands Kohlekraftwerke wird zu mehr als 85 % importiert, u. a. aus Südafrika, der fünf-größte Kohleproduzent weltweit. In Südafrika ist Mpumalanga, die Partnerprovinz von NRW, das Hauptabbaugebiet der Kohle. Mit dem Abbau sind massive Umweltschäden und soziale Probleme verbunden. Der Kohleabbau zerstört die Landschaft und lässt das Wasser knapp und sauer werden. Die Referentin des Abends leitet die Fachstelle Südafrika NRW im Amt für MÖWE der Westfälischen Landeskirche.

Location

Kulturzentrum
Willi-Pohlmann-Platz 1
44623 Herne

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