Eisfreie Alpen – Science-Fiction oder Realität?

Vortrag von Jonas Leimann / VHS

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Veranstalterinformationen

Sie sind gigantisch: mit enormer Kraft dringen Gletscher in die Landschaft ein. Doch so beeindruckend sie auch sind – ihr Ende ist absehbar. Denn durch den von Menschen verursachten Klimawandel ziehen sich die Gletscher weltweit dramatisch zurück. In den Alpen verlieren sie jedes Jahr 2 bis 3% an Volumen. Somit wird bis 2050 deutlich mehr als die Hälfte der Gletscherfläche verschwunden sein, die im Jahr 2000 noch vorhanden war. Wenn Gletscher tauen, verändert sich die Landschaft. Ehemalige Gletschertäler verwandeln sich in öde Gesteinswüsten, in denen sich nur wenige Lebewesen wohlfühlen. Der Grund dafür liegt in der Wasserknappheit: Bäche von Schmelzwasser versorgten einstmals Die steigenden Temperaturen wirken sich aber auch fatal auf die Geologie der Alpen aus. Denn der dauerhaft gefrorene Boden der Alpen wird instabil. Erdrutsche und Bergabhänge sind die Folge. Solche Ereignisse verändern nicht nur das Bild der Alpen, sondern sind für die Menschen auch extrem gefährlich, da etwa Berghütten und Skilifte, die ehemals fest auf dauerhaft vereistem Boden standen, ins Rutschen geraten.

Location

Kulturzentrum
Willi-Pohlmann-Platz 1
44623 Herne

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